Kaltental - erste Einsichten

  • Ich weiß, eigentlich ist diese Lok für Kaltental viel zu groß, aber als ich in Gießen war, konnte ich nicht anders und habe die Lollo bestellt. Eben ist sie eingetroffen!

    Große Freude in Kaltental, es gibt ein Bahnhofsfest (wenn auch noch ohne Bahnhof)


    Hallo Rüdiger,


    was sagst du denn zu dem Sound der Maschine? Hast du diesen so belassen oder auch geändert?


    Schöne Grüße

    Norbert

  • Hallo Norbert,

    für mich kommt der Klang eines Großdiesels ganz gut rüber, aber da ist sicher noch etwas Feintuning nötig. Dazu muss ich aber erst noch ein wenig mehr mit der Lok fahren, um zu sehen, was im einzelnen angepasst werden muss. Da ich in den Sachen nicht sooo viel Erfahrung habe, wird das eine Weile dauern und erfordert auch Recherche. Aber die Basis finde ich ok.


    Viele Grüße

    Rüdiger

  • Moin zusammen,
    planerisch gibt es im Moment nichts Neues aus Kaltental, aber ich war trotzdem nicht untätig. Um sicherzustellen, daß der fahrplanmäßige Verkehr in Kaltental mit dem Traincontroller vernünftig läuft, habe ich im PC die Blöcke eingerichtet und erst mal die Loks zumindest einigermaßen eingemessen. Das dauerte länger als ich dachte, aber es muss sein.


    Dann habe ich eben bei Wespe-Modell einen Fuchs-Bagger geordert. Der ist Pflichtausstattung in Kaltental. Ich denke, gerade wenn man noch nicht so vertraut ist mit den Dimensionen der Spur Null (wie ich), dann ist es nicht schlecht, wenn man ein paar Ausstattungssachen als Stellprobe zur Verfügung hat, um die Planungen für die Gleisanschlüsse (Fabrik, aber auch Lokschuppen / Behandlungsgleise) besser überschauen zu können. Sonst besteht die Gefahr, daß die Anlage zu (Gleis-)überladen wird. So viel habe ich inzwischen gelernt.


    Unabhängig davon halte ich Ausschau nach einem (einständigen) Lokschuppen, möglichst in Ziegelbauweise, der z.B. eine BR94 oder eine V100 aufnehmen kann. Ich habe in Gießen auf einem Stand einen gesehen, aber ich weiß nicht mehr, wo... Könnt Ihr mir ggf. einen Tip geben?

    Viele Grüße aus Kaltental
    Rüdiger

  • Unabhängig davon halte ich Ausschau nach einem (einständigen) Lokschuppen, möglichst in Ziegelbauweise, der z.B. eine BR94 oder eine V100 aufnehmen kann. Ich habe in Gießen auf einem Stand einen gesehen, aber ich weiß nicht mehr, wo... Könnt Ihr mir ggf. einen Tip geben?

    Hallo Rüdiger,


    vielleicht war es dieser von Re3al Modell

    Gebäude Spur 0, Real-Modell Shop
    Real-Modell, Modelleisenbahn Zubehör, Spurweite 0, H0, 1, 2, 3-D-Druck
    www.real-modell.de


    Viele Grüße

    Robert

  • Moin zusammen,
    bezüglich Lokschuppensuche bin ich jetzt fündig geworden, es ist der Lokschuppen "Reichelsheim" von Studio 95. Allen, die mir bei der Suche geholfen haben, dennoch vielen Dank.

    Eure Hinweise und Ratschläge zur Gestaltung von Kaltental haben mich nicht ruhen lassen:
    - Die Gleislängen im Bahnhof waren auch mir zu kurz

    - Braucht es wirklich 3 Bahnsteiggleise?

    - Der Platz für die Gleisanschlüsse (Fabrik, Lokschuppen, Freiladegleis) war einfach zu knapp bemessen


    Für einen kurzen Moment habe ich "sogar" meine Grundidee des "Kreisverkehrs" in Frage gestellt, wobei ich allerdings zum Ergebnis gekommen bn, daß dieses Konzept bleiben soll. Die nutzbaren Gleislängen können auch im Schattenbahnhof verbessert werden. nämlich durch eine andere Anordnung der Einfahrts-Bogenweiche an der einen Seite und Entfall des "kurzen" Triebwagengleises an dieser Stelle.


    Ich habe also kurz entschlossen die Bahnhofsgleise in Kaltental wieder ausgebaut und neu verlegt (aber erst mal nur lose). Die beiden Bilder zeigen die neue Konzeption:


       


    Nördliche Bahnhofsausfahrt Südliche Bahnhofsausfahrt


    Auch wenn es auf Anhieb nicht so aussieht, es hat sich doch einiges geändert: Das Empfangsbebäude "wandert von der Außenseite (von der Rückseite an der Wand) an die Innenseite der Anlage (gekennzeichnet durch den weißen Papierbogen auf der linken Seite im linken Bild). Die beiden linken Gleise sind die Bahnsteiggleise 1 und 2, das rechte Gleis 3 ist ein Freilade- (und Umfahr)gleis. Die Laderampe ist gekennzeichten durch den Opel Blitz und den LKW. AIm Bogen der nördlichen Bahnhofsausfahrt ist eine Dreiwegweiche angeordnet, von der aus ein Lokschuppen und ein Tankgleis bzw. eine Abstellmöglichkeit für den Kran erreicht werden soll. Auf der gegenüberliegenden Seite (rechtes Bild) ist ein Gleisabgang eingerichtet, auf den direkt eine weitere Weiche folgt. Am geraden Zweig könnte der Güterschuppen "Schloss Holte" stehen, am Abzweig, an dem wesentlich mehr Platz zur Verfügung steht, stelle ich mir einen Landhandel / Lagerhaus vor (Zapf?).


    Eigentlich wollte ich das Bahnhofsgebäude zur Gleiseite hin sichtbar haben, aber gerade das hatte die weiteren Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten verhindert und letztlich zur hier beschriebenen Neukonzeption von Kaltental geführt. Bei der neuen Gestaltungsform der Anlage könnte ich meinen bereits beschafften, aber noch nicht gebauten Bahnhof Schloss Holte (Halbrelief) nicht mehr verwenden, es müsste jetzt ein komplettes Gebäude sein. Außerdem sind ein paar weichen übrig... Daran erkennt man schon die Einschränkung.


    Mich würde interessieren, was Ihr von diesem Lernschritt haltet, auch, ob die räumliche Anordnung der Gleisanschlüsse wenigstens einigermaßen realistisch sind oder ob es da Gedankenfehler gibt. Noch liegt allles lose auf dem Grund und kann verändert werden ...


    Ich freue mich darauf, Eure Meinung zu hören (lesen) und wünsche Euch schon mal einen schönen Sonntag.

    Viele Grüße von Rüdiger aus Kaltental

  • Hi Rüdiger,

    da mein Durchgangsbahnhof ebenfalls an einem Rundkurs mit engen Radien liegt hätte ich noch eine Anregung für Dich:



    Mein EG liegt noch weiter in der Kurve um die engen Radien zu kaschieren und der Güterschuppen ist als Halbrelief mit sichtbarer Innenseite gebaut.


    Bei der Gleisanordnung gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen unseren Gleisplänen und die betrieblichen Möglichkeiten funktionieren bei mir.


    Ich bin freue mich auf die weitere Evolution Deines Gleisplans.


    Gespannte Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Rüdiger,


    Du fragst nach Meinungen. Ich meine ..zu viel Bahnhof auf der einen Raumseite.


    Von mir daher ein unverbindlicher Denkanstoß mit Deinen Raummaßen 4 x 3 m:



    Die Fahrzeuglängen sind maßstäblich. Schienenbus und V100 mit 3yg. Am Holte Güterschuppen ein Dresden als einen der längsten G Wagen zur Orientierung. Kein Lokschuppen. Sorry. ;)

  • Jay the K und Dirk,
    danke für die Anregung, den Bahnhof in die Kurve zu verlegen. das habe ich mir auch schon überlegt, aber bei meiner Raumeinteilung behindern mich das Fenster (dort läge die Bahnhofseinfahr vor dem Fenster, da die Fensternische nur ca. 60cm tief ist), auf der gegenüberliegenden Seite kommt die Strecke wegen des Türausschnittes erst im 45°-Winkel um die Ecke, so daß der restliche Bogen sehr eng würde. Mir gefällt die Idee, und ich werde mal versuchen, die erste Einfahrtsweiche noch auf das "Türbrett" zu verlegen, vielleicht geht es dann. Dies würde auch dazu führen, daß ich wohl Züge mit "nur" 2 Donnerbüchsen bzw. dreiachsigen Umbauwagen fahren kann. Diese Reduzierung würde mir (direkt von Spur N kommend) sehr schwer fallen, wäre aber wahrscheinlich ohnehin am vernünftigsten. Dazu die zweiteilige Schienenbusgarnitur, das würde schon passen. Also: Ich werde mal versuchen, die Ecke für den Bahnhof einzuplanen.


    @Jay: Gibt es zu Deiner Anlage bzw. zu dem Bahnhof einen Gleisplan oder ein Bild mit einem größeren Ausschnitt?

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    mir ging es auch darum Dir ein wenig zu der Erkenntnis zu verhelfen, dass mit Spur Null, gewohnte (aus N u. H0 Zeiten wie bei mir) eine völlig neue Betrachtungsweise auf das Hobby Modellbahn nötig ist. "Modellbahn unter der Lupe" ist so mein Spruch dazu. Lange Züge auf 4 Metern... nein...leider macht das weder Sinn noch sieht es gut aus. Dafür 8 faches Gebäudevplumen gegenüber H0....gegenüber N... oha !

    Das Du links ein Fenster hast welches stört macht es nicht leichter, stimmt.

    Der "Plan" war auch erst mal nur als Symbol für noch mehr Reduktion gemeint. Das ist schwer., ich weiß das..wenn man sich aber drauf einlässt wird Spur Null toll.

    Vielleicht zeichnest Du Deinen Grundriss mit allen Einschränkungen wie Fenstern, Türen etc. und Maßen mal auf für uns.

    Den wichtigeren (wirtschaftlich u. betrieblich) Güterbereich hinter, oder vor (je nach Fahrtrichtung) den Bahnsteig, (der Nebenbahntypisch sehr kurz sein kann) zu legen erschien mir sinnvoll, da die Strecke wenn sie - hier dahinter - am Güterschuppen vorbei führt, wenigstens etwas länger wirkt.

    Der Betrieb wird übrigens nicht interessanter wenn die Züge länger sind. Der Ablauf ist gleich. Dafür müssen dann eben öfter Züge fahren ;) DAS ist der Gewinn.

  • Hallo Dirk,

    ich bin mit Dir einig, dass genau die von Dir beschriebenen Besonderheiten den Reiz der Spur Null ausmachen. Deswegen habe ich ja auch gewechselt, und doch kommt ab und zu immer noch der N-Bahner in mir hoch. Dann schalte ich meine Zentrale ein und lasse z.B. die BR94 pfeifen - das reicht schon.

    Der Gedanke mit dem Zimmer-Grundriss ist gut. Ich abe da mal was vorbereitet (s.u.). Der Grundriss ist blau, in rot habe ich die derzeitige Konstellation des IKEA-Regals eingezeichnet.


    Kaltental Grundriss Zimmer.pdf


    Für sachdienliche Hinweise und konstruktive Kritik bin ich jederzeit aufgeschlossen .


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    danke Dir für den Grundriss und das Du mein Anliegen nachvollziehen kannst.


    Ich hatte, bevor ich den Grundriss kannte, den Plan von oben ein bisschen erweitert, was zwar auch wieder mehr Bahnhof auf der einen Zimmerseite bedeutet, aber eben Güterbereich, weniger Personenbahnhof.


    So sah das aus:



    Ich habe Deinen Grundriss so gedreht, dass das Fenster weiterhin links liegt und mit Anyrail grau umrissen.


    Durch die fehlende Ecke rechts oben und die unten vorspringende Wand mit Türe, wird es aber nun zunehmend schwieriger... die neuralgischen Bereiche siehst Du sofort. Den Gleisanschluss rechts oben konnte ich verkürzt belassen, aber leider ist die Umfahrung nicht mehr machbar. Was aber gravierender ist, ist die Tatsache das es unten nicht reicht für einen Schattenbahnhof wenn mein Maß von 270 cm Breite für das 30 cm tiefe IVAR Regal stimmt. Sogar der Kreisverkehr ist durch den Öffnungsbereich der Türe nur mit R1 und etwas Kurvigem Verlauf machbar. Wie gesagt, wenn die Maße, die in Deinem Grundriss NICHT stehen, so hinkommen: Breite des Ivar Regal 30 cm tief, Türblatt 90 cm angenommen. Abstand Türanschlag zur unteren Wand....



    Anyrail mit dem ich plane, ist sehr verlässlich was die Darstellung der Maße angeht.


    Daher meine Frage, stimmt das Maß des IVAR - Bereichs (rot) an der unteren Zimmerwand?

  • Hallo Dirk,
    vielen Dank für Deine Mühe!! Ich kann Dir noch ein paar Erläuterungen zum IKEA-Regal geben und zu dem Schattenbahnhof, den ich dort bereits eingebaut habe. Ich melde mich dazu morgen noch mal bei Dir, heute wird es zu spät.

    Für heute viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Dirk,

    noch mal vielenen Dank für Deine Zeichnungen und Pläne von gestern. Der Gleisplan ist für einen Umsteiger von Spur N sehr minimalistisch, aber dazu später komme ich gleich noch.

    Ich fange mal an mit Erläuterungen zum IVAR-Regal: An der langen Wand zwischen der Tür und dem Fenster stehen 3 deckenhohe Regalelemente. In dem Fach auf 1,25m Höhe liegen die Bretter, auf denen der dreigleisige Schattenbahnhof aufgebaut ist (gleiche Höhe wie die restliche Anlage). Da die Tiefe des Regals zwischen den Stützen nur ca. 23,5cm aufweist und somit für 3 Gleise nicht ausreicht, habe ich ein Trassenbrett von 10cm Breite vor das Regal gesetzt. Darauf verläuft das vorderste Schattenbahnhofsgleis, die beiden anderen laufen zwischen den Stützen. Dadurch komme ich insgesamt etwas weiter nach vorn, so daß die Überfahrt (gerade noch) vor der Tür verlaufen kann, ohne das Tütöffnen zu behindern. Diese Anordnung möchte ich eigentlich so belassen, auch wenn sie natürlich (wie auch auf der Fensterseite) gewisse Vorgaben für den eigentlichen Anlagenentwurf statuieren.

    Auf der gegenüberliegenden Seite, besteht der Unterbau der Anlage aus zwei voreinander gesetzten IVAR-Regalen, so daß sich eigentöich eine Anlagentiefe von 60 cm ergibt. Ich habe eine Anlagentiefe von 65cm gewählt, damit ich an der vorderen Anlagenkante noch einen kleinen Überstand habe, und andererseits komme ich bei der Anordnung noch ganz gut an den hinteren Anlagenrand (bei 70cm Anlagentiefe wird das schon etwas schwieriger).


    Zu Deinem Gleisplan-Vorschlag: Die Verschiebung des Bahnhofsbereichs in den Bogen gefällt mir sehr gut und schafft Raum. Ich teile Deine Auffassung über das Wesen der Spur Null vollkommen. Du hast das wunderbar zum Ausdruck gebracht, und auch Dein "Motto" gefällt mir gut. Für mich als frischer Wechsler von Spur N wirkt der von Dir vorgeschlagene Gleisplan aber trotzdem sehr minimalistisch. Letztlich bleibt zum Rangieren das Ladegleis im Anschluss an das zweite Bahnsteiggleis. Sicherlich bleibt dadurch sehr viel Platz zum Gestalten, aber Kaltental ist aeine aufstrebende Gemeinde und sollte auch noch ein Freiladegleis und einen Gewerbebetrieb haben. Das könnte z.B. ein Landhandel sein, ich stelle ihn mir vor in der Nische rechts neben der Tür.
    Auf dieser Grundlagen habe ich Deinen Plan, der mir vom Konzept her gut gefällt, im Bahnhofsbereich um ein drittes Gleis erweitert. Da ich auf die Schnelle keinen Gleisplan zeichnen konnte, habe ich die lose ausgelegten Gleise einmal fotografiert. Die Gleisverbindung mit den beiden Rechtsweichen habe ich mit Papierdummies dargestellt.


    Am vorderen Anlagenrand stelle ich mir das Freiladegleis vor, nach unten hin nach der Gleisverbundung könnte sich das Güterschuppengleis anschließen.

    Die beiden anderen Gleise stellen Bahnsteiggleise für den Personenverkehr dar. Der Gewerbe-Gleisanschuss würde sich dann nach unten anschließen. Wie das dann aussehen können, muss ja noch nicht jetzt geplant werden.


    Ich fühle mich jetzt schon auf einem ganz guten Weg, in jedem Fall besser als vorher, zumal das Ganze auf mich nicht mehr ganz so wirkt wie eine Spielbahn - obwohl es ja schn noch eine ist.


    Tja, was meinst Du / meint Ihr zu dieser Evolutionsstufe? Ich bin gespannt.

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    an der Stelle noch mal der Tipp - es wirkt oft aufgelockerter und natürlicher wenn Du "paralleles" vermeidest und die Gleise in einem Winkel ( nur ein paar Grad ) zu Wand und Anlagenkannte verlaufen.


    Was auch noch vorstellbar wäre - mit Ansatzstücken an der Kannte zum Raum hin arbeiten - die quasi nur dann angebaut werden wenn Du "spielst" - auch hierdurch können sich Möglichkeiten z.B. für Anschließer ergeben.


    Viele Grüße,

    Stefan

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