Kaltental - erste Einsichten

  • Hallo Stefan,

    das stimmt. Die Gleise im leichten Winkel zur Vorderkante verlaufen zu lassen, könnte machbar sein. Ich würde ansonsten versuchen, den gesamten Bahnhof mit Flexgleisen in einem leichten Bogen verlaufen zu lassen. Das würde dann auch die Kurven in den beiden Bahnhofseinfahrten "rechtfertigen. Die Idee mit der abnehmbaren Front dürfte sich in jedem Fall realisieren lassen und ließe zusätzlichen Gestaltungsraum nach vorn entstehen (-> Ladestraße, Güterschuppen). Ich habe eben mal probiert: ich könnte am vorderen Rand bis zu 10 cm ansetzen, ohne daß die Erreichbarkeit nach hinten leidet. Problematisch sind dann nur die Ecken. Insofern könnte es aureichend sein, die erweiterte Front lediglich an den Ecken abnehmbar zu machen.


    Alles gute Ideen, die sich ganz gut realisieren lassen - danke! Was hältst Du von dem Gleisplan an sich?


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    vielen Dank für Deine ausführliche Info zu den verwendeten Ivar Regalen etc.! :)


    Ich kann nachvollziehen das Du gerne mehr Betriebsmöglichkeiten haben möchtest.

    Wobei Du bei Deiner Version mit drei Gleisen wieder die eine Zimmerseite völlig ausgefüllt hast mit Bahnhofsanlagen. Siehe meinen ersten Beitrag. ;)

    Aber es soll Dir gefallen! Das ist das Wichtigste!


    Ich hatte nur meine Meinung und Eindruck geschildert auf Deine entsprechende Frage hin.

    Das Dir der Vorschlag den Bf etwas mehr in den Bogen zu legen zugesagt hat freut mich, zumal Du mit Deiner Erweiterung um das dritte Gleis ein gutes Gefühl hast.

    Wenn ich einen Plan beginne, erstelle ich zuerst einmal das Minimum, welches auf den verfügbaren Platz passt. Als Basis. Davon ausgehend suche ich dann auch nach den möglichen Erweiterungen.


    Oft komme ich für mich persönlich aber zu dem Ergebnis, dass sie zwar teilweise möglich, aber nicht positiv für die Gestaltung der Anlage sind. Aber hier spielt der persönliche Geschmack eine Rolle und der ist eben individuell. :)


    Du sagtest den Schattenbahnhof im Plan unten hättest Du bereits bis in die Bögen zum gegenüber liegenden Bahnhof aufgebaut. Wenn das funktioniert hat, kann ich eigentlich keine weiteren Erkenntnisse beisteuern.


    Ich werde gerne verfolgen wie Du es bauen wirst wenn Du uns teilhaben lässt.

    Dafür vielen Dank schon jetzt und viel Freude beim Bauen! :thumbup:

  • Hallo Rüdiger,


    ob Du mit einem leichten Bogen glücklich wirst hängt davon ab, ob Du mit unmodifizierten Lenz Original-Kupplungen fahren und vor allem rangieren möchtest. Meiner Meinung nach - da möge man mich gerne korrigieren - kuppeln die am besten in der Graden.


    Was den Gleisplan betrifft - das ist ein komplexes Thema - einfach wegen des Platzmangels - aber auch wegen der individuellen (betriebs-) Vorlieben.


    Ich persönlich tendiere eher zu Entwürfen wie "Zwänge West" ( einfach mal googlen ) - oder Entwürfen mit einem Kreuzungsgleis und ggf. einseitig angebundener Ladestraße mit Rampe und vielleicht noch einem Anschließer - deswegen ist das aber nicht der Weisheit letzter Schluss.
    ( Im H0-Modellbahnforum gibt es den mMn lesenswerten Thread "Lang und Schmal für's Regal" - Leider sind einige Entwürfe von "Thomas Englisch" nur noch per googeln in den Weiten des Netzes zu finden... ( oder über die Way-Back-Machine - was nicht unbedingt leichter ist ) )

    Auch der Ansatz von Dirk hat was - das Kreuzungsgleis in die Kurve - oder wenigsten ein Stück in diese Richtung gelegt, das ganze noch etwas Heruntergezogen - von der Wand weg - und oberhalb eine Ladestraße + einen Landhandel, eine Konservenfabrik oder so ... angebunden.

    Ein anderer Gedanke dazu ist - wenn ein Anschließer nur über eine sogenannte Sägefahrt erreicht wird - also zig mal hin und her - dann finde ich das eher positiv - denn im Gegensatz zum echten Leben darf das ja dauern ;) - sieh auch "Rangieren - aber richtig" von OOK ( https://www.spurnull-magazin.d…r/rangieren-aber-richtig/ ) ...

    Zuletzt möchte ich noch das Bild von meiner Ikea-Konstruktion beifügen - Dank einer langen Quertraverse in Form eines etwas massiveren Brettes - hochkant wegen der Statik - konnte ich die mittleren IVAR-Seitenteil Stützen dann vorne raussägen und so Platz für die Bahnhofsmodule schaffen. Diese sind auf Kugelvollauszügen gelagert und können später zum Betrieb machen in den Raum hinein "gedreht" werden, so dass weitere Module im Nachbarraum dann den Bahnhof verlängern und die Große-Weite-Welt ergeben.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo Dirk und Stefan,
    Eure "Warnung", daß die 3 Gleise einen großen Raum einnehmen und somit dominieren, nehme ich sehr ernst. Im Hinblick auf die Reduzierung war ich schon stolz auf mich, daß ich mir verkniffen habe, auf derFensterseite, wo der Bahnhofsbogen liegt, einen Abzweig einzuplanen, z.B. für einen Güterschuppen. Aber vielleicht gibt es ja auch eine Anordnung, bei der dies möglich und zudem das Freiladegleis in seinen Ausmaßen reduziert werden kann. Im Zusammenhang mit einer größeren Anlagentiefe sieht es dann ja vielleicht etwas anders aus. Ich werde in jedem Fall aber auch mal die Situation in Zwänge anschauen. Ich werde die Gleise auf meinem Anlagenbrett einfach mal ein bisschen hin- und herschieben. Und auch noch einmal oder öfter drüber schlafen. Auch wenn es schwer fällt, weil es ja auch mal richtig losgehen soll.

    Stefan: Das angepasste IKEA-Regal sieht richtig gut aus. Da es sich bei mir ja um den nicht gestalteten Anlagenteil handelt, komme ich mit den Stützen und dem vorn angebrachten Trassenbrett gut zurecht.


    Ich denke, dieser bisher letzte Entwurf geht immerhin schon mal in die richtige Richtung. In jedem Fall lasse ich Euch an meinen weiteren Planungen teilhaben. Gern greife ich auf Eure Erfahrung zurück.


    Fürs erste viele Grüße
    Rüdiger

  • Moin zusammen,
    ich möchte eben mal einen kleinen Zwischenbericht über meine "Gleisverschiebung" geben:

    Ich habe mal den Gleisverlauf von Kaltental in einen leichten Bogen gelegt (gut, daß ich vorsichtshalber noch ein paar Flexgleise bestellt hatte!!).



    Links das Freilade- bzw. Güterschuppengleis, die beiden rechten Gleise dienen dem Personenverkehr. Hinten rechts könnte das Bahnhofsgebäude stehen. Ich finde schon mal, daß das schon mal ganz anders wirkt als die streng gerade ausgerichteten Gleise vorher. Vorteil ist,daß die Bahnsteiggleise immerhin mind. 1,25m lang sind. das sieht dann nicht so gequetscht aus, wenn ein Zug mit zwei dreiachsigen Umbauwagen in Kaltental einläuft, und drei Wagen gehen zur Not auch noch. Ich werde noch testen, ob bei diesem Radius ein An/Abkuppeln der Lenz-Kupplungen funktioniert. Das sollte natürlich schon der Fall sein.


    Viele Grüße

    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    Dein letzter Entwurf mittels "Gleisverschiebung" gefällt mir auch schon viel besser als der davor. :thumbup: Wobei meine Meinung ja die wenigsten maßgebliche ist!


    Wie Stefan C_h_o_p_i_n in seinem letzten Beitrag es schon anspricht, ist der "Casus Knacksus" ist wie Du mit den Lenz Kupplungen in den Bögen zurecht kommst.


    Ich hatte den Güterbereich mit Absicht möglichst ohne Bögen in meinem Ursprungsentwurf angedacht.

    Die Personenzüge werden im Bahnsteigbereich nicht getrennt, daher stören hier Bögen bestenfalls im Falle eines PmG. Es wäre aber wohl zu verschmerzen wenn man dann mal händisch eingreifen müsste.

    Oder den einzelnen Wagon bis auf die Gerade zurückdrücken müsste um vollständig anzukuppeln.

    Im Bogen mit "Stufe1" ankuppeln und den Wagen ziehen geht ja, nur um "Stufe2" Puffer an Puffer zu fahren ist Aufdrücken nötig. Würde mich aber nicht so sehr stören, wenn die Vorteile dieser Gleislage überwiegen.


    Dein Halbrelief-Empfangsgebäude ist doch ideal für diese Anordnung. Und wenn Du den Bahnsteig mal nicht "klassisch" nur am Gleis entlang, sondern auch als Vorplatz bis zum EG , ggf. mit Rasen, oder einem Baum in der Fläsche anlegst, hast Du schon mal eine interessante Szenerie. Links wie bei mir eingezeichnet eine Häuserzeile (Halbrel., ggf. sogar etwas höher gelegen mit Böschung (2-3 cm reichen zur Bahnanlage) oder Ähnliches kann der Anlage zusätzliche Tiefe verschaffen.


    Was ich mal erwähnen möchte ist, dass Du bereit bist Dich mit den "Schwierigkeiten" die wir wohl alle mehr oder weniger beim Umstieg auf diese Spurweite hatten sachlich auseinander zusetzen, wie Du es auch erwähnst, dafür offen zu sein und Anregungen gedanklich mit einzubeziehen ohne Dich zu Etwas "genötigt" zu fühlen. Das gefällt mir! Danke dafür! :thumbup:

  • Hallo Dirk,
    zu Deinen letzten Äusserungen über meinen Umgang mit der Spur Null hier im Forum: Vielen Dank für Deine Anerkennung. Darüber freue ich mich sehr, wenn Du als "erfahrener Nuller" mir als "Greenhorn" dieses Kompliment ausstellst. Natürlich habe ich meine Vorstellungen, was ich an Betriebsabläufen umsetzen möchte, aber Du und Ihr mit Eurer Erfahrung habt ja zumeist eine ähnliche Entwicklung hinter Euch, und wenn sich jetzt an der Anlagenkonzeption etwas ändert, ist das nicht so schlimm. Wenn ich später feststelle, dass das nicht so funktioniert wie gedacht oder langweilig wird oder oder oder, dann ist das viel ärgerlicher. Ich wäre doch blöd, wenn ich nicht auf Eure Ratschläge hören würde, aber ich ware auch blöd, wenn ich einen Gleisplan übernehme, den ich nicht verstanden habe und mit dem ich betrieblich nichts anfangen kann. Auch was das Gestalterische anbelangt. Natürlich habe ich da Ideen, aber was sich auf welchem Raum einigermaßen realistisch darstellen läst, wisst Ihr viel besser. Also: Ich möchte meinen Fuchs-Bagger einsetzen (Lokschuppen/Kleinebekohlung oder Lagerhaus, und den Herfoder-Pils-Büssing auch (Auslieferungslager der Brauerei?) - aber wenn es dann doch nicht passen sollte, dann geht das eben nicht. Übrigens habe ich keinerlei Erfahrung im Gebäude- bzw. Landschaftsbau, vor allem nicht in Spur Null, aber die Herausforderung nehme ich an. Ich habe mir schon eine große Standlupe besorgt...


    Und so freute es mich im Gegenzug auch, wenn Du darauf hinweist: ich würde das so oder so machen, aber letztlich muss es Dir gefallen. Und dafür auch von mir grosses Lob für diese Einstellung. Und Dank für Deine / Eure Begleitung meines Projektes.


    Ich habe einen Test zum Kuppeln im Bogen gemacht. Wenn die Krümmung nicht zu stark ist, geht es. Das Ladegleis könnte ich ohnehin etwas gerader gestalten, um das Kuppeln noch sicherer zu machen, zumal sich ja nicht jeder Wagen identisch verhält. Aber auch an Bahnsteiggleisen sollte das An- bzw. Abkuppeln sicher möglich sein, denn PmG halte ich für sehr reizvoll. Ich denke also, daß sich die Gestaltung des Bahnhofs im Bogen machen lässt, und zusammen mit einer Verbreiterung der Anlagentiefe lässt sich auch der Vordergrund ganz gut gestalten. Heute habe ich wenig Zeit, aber ich freue mich schon auf die nächsten Schritte und Erkenntnisse.


    Eine Frage noch: Stehen in einem Bahnhof dieser Größe Signale oder wird das mit Haltetafeln geregelt? Weil mir Formsignale gut gefallen, habe ich schon zwei Stück besorgt...


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Moin Rüdiger


    Ich vermute, dass Einfahrsignale vorhanden waren; im Bahnhof dann Haltetafeln.

    Dein Fuchsbagger passt hervorragend an (d)eine Ladestraße. Und der Büssing kann am Güterschuppen oder Bahnhofsgebäude Ware abliefern...


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hi Rüdiger,

    für Deinen Bahnhof reichen meines Erachtens Einfahrsignale und Haltetafeln völlig aus. Zusätzliche Ausfahrsignale sind bei Deinen kurzen Gleisen weder betrieblich notwendig noch als Signalwald optisch ansprechend.


    Ich bin bei meinem Bahnhof auch so verfahren und habe schweren Herzens auf die Ausfahrtsignale verzichtet.


    Viele Grüße. Jay, the K.


    PS der Bahnhof mit gebogenen Gleisen sieht echt stark und gefällig aus.

  • Tja,
    die Einfahrtsignale würden wohl außerhalb vom gestalteten Bereich stehen, da bliebe dann nur noch die Möglichkeit mit dem Gruppen-Aufahrtsignal. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Allerdings fehlen mir im Moment Infos, wie die Gruppensignale gehandhabt werden. Aber das hat ja noch Zeit.

    Vielen Dank für Eure Einschätzung und Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    vielen Dank für Deine freundliche Reaktion auf meine Schlussbemerkung. :)


    Dazu könnte man noch Einiges sagen, das wäre dann aber was für eine PN.

    Ich sehe meine Beiträge immer nur als Anregung, Denkanstoß um einen anderen Blickwinkel zu eröffnen. Niemand "muss" meine Denkweise, oder Anregung übernehmen. bezieht derjenige sie in seine Überlegungen ein, freut es mich wenn es hilfreich war. Ich denke so halten es ja auch die Meisten der Kollegen hier die auch gerne mithelfen beim Planen.


    Nur Eins ganz kurz, als "erfahrenen Nuller" würde ich mich absolut nicht bezeichnen, ich bin immer noch im vielleicht fortgeschrittenen Anfängerstatus.

    Meine erste ! erste, kleine Spur Null Anlage steckt noch in den Kinderschuhen.

    Da gibt es hier viele, andere Spur Null Kollegen auf die dieses Prädikat sicher ganz erheblich besser zutrifft.


    Erfahrung habe ich zugegebener Maßen bei der Gleisplanung (mit Anyrail) in Spur Null gesammelt.

    Und vielleicht dabei den "anderen Blick" des Modellbahners so einigermaßen entwickelt, den man als Nuller (als Spur 1er noch mehr denke ich ) gegenüber den kleineren Maßstäben vermutlich haben sollte,

    um bei der Anlagenplanung halbwegs zufrieden zu werden. Ganz zufrieden ist man ja nie. ;)


    Deine Wünsche, was Du auf der Anlage gestalten möchtest sind, denke ich nicht so abgehoben, dass si esich nicht realisieren ließen. Orte für "Fuchs" und Büssing sind ja schon geklärt worden wie ich gelesen habe. :thumbup: Und ob Dein Pils-Laster die Ladung aus dem "Herforder" Kühlwagon * übernimmt , wird sich sicher finden. Die Ladestraße die Du eingeplant hast wäre ja schon mal gesetzt denke ich.

    * Den Wagon gibt es, glaube ich nur noch auf dem Gebrauchtmarkt, aber so eine Jagd nach einem besonderen Stück kann auch Freude machen.


    Auch ich stehe vor der Herausforderung Gebäude selbst zu bauen. aber auch Bausätze in diesem Maßstab zu gestalten. Wir sind da auf einer Höhe.


    Die Kupplungs-Thematik hast Du auch im Griff.. also erst mal weiterhin viel Freude beim Planen und Bauen. :thumbup:

    Ich bleibe sicher dran hier.

  • Moin allerseits,
    in Kaltental wurden mal wieder Gleise hin- und hergeschoben. Das Ergebnis seht Ihr auf dem Bild:



    Grundgedanke war, das Freiladegleis (am linken vorderen Anlagenrand) zu verlängern und am Ende den Güterschuppen anzuordnen. Dieses Gleisende wäre dann zusätzlich über eine Weichenverbindung von Gleis 2 aus zu bedienen im Vordergrund zu sehen). Es zeigte sich aber, daß der Platz für einen Güterschuppen an dieser Stelle nicht ausreicht. Selbst bei einem zusätzlich an der Anlagen-Vorderseite angebauten Brettchen würde es recht eng werden, und die Zugänglichkeit der Ecke wäre außerdem sehr stark eingeschränkt worden. Da kam ich auf den Gedanken, das Schuppengleis an der oberen Bahnhofsausfahrt anzuordnen (dort, wo die Köf mit dem Rungenwagen steht, leider etwas unscharf im Hintergrund). Durch die Nähe zum Bahnhofsgebäude würde sich hierdurch zudem ein geschlossenes Gebäude-Ensemble ergeben. Stattdessen könnte das Freiladegleis großzügiger angelegt werden, die Weichenverbindung zu Gleis 2 könnte entfallen und das gesamte Gleis müsste vielleicht nicht so lang sein und. Durch den Entfall der Weichen bekommen die Bahnsteiggleise zusätzlich Länge. Zudem könnte der Gleisbogen bei den Bahnsteiggleisen etwas großzügiger gestaltet werden, was zusätzlich das Gesamtbild auflockern würde.

    An der unteren Bahnhofsausfahrt müsste dann der Abzweig zu dem geplanten Landhandel "Rudi Raps" oder der Kohlenhandlung "Bernd Brikett" eingebaut werden. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Hierfür gibt es noch keinen Flächennutzungsplan.

    Ich tendiere im Moment sehr stark zu dieser zweiten Lösung und bin neugierig auf Eure Meinung dazu.


    Fürs Erste viele Grüße
    Rüdiger

  • Moin Rüdiger


    Das Gleis für den Güterschuppen wirkt dort jetzt auch nicht sonderlich lang.

    Die Weichenverbindung zwischen Gleis 2 und 3 würde ich belassen. Erstens wirkt das Ganze ziemlich dynamisch, zweitens würde ich die Ladestraße durchgängig an Gleis 3 anlegen und am auf dem Bild vorderen Ende eine (Kopf) Rampe vorsehen.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Moin Ralph,
    Im Vordergrund hätte das für den Güterschuppen ca. 40cm nutzbare Länge, das Gleis müsste zumindest leicht gebogen sein, im Vordergrund bleibt kaum Plaatz für das Gebäude selbst. Am oberen Ende wären es 10 cbm mehr in Länge, das Gleis könnte gerade sein und es ist Platz für den Schuppen selbst.


    mmhmmmm


    Gruß Rüdiger

  • Moin zusammen,
    es war ein paar Tage ruhig in Kaltental, aber ich war nicht untätig. Ich war mit meinem Gleisplan noch nicht wirklich sicher, ob ich nicht vielleicht doch einen Kopfbahnhof mit Schattenbahnhof unter dem Bahnhof bauen sollte. Dann hätte ich aber, um das herausnehmbare Trassenbrett vor der Tür zu sparen, eine Gleiswendel gebraucht, und die passt nicht mehr in das Zimmer hinein. Also habe ich weiter über den bestehenden Plan von Kaltental gegrübelt, Außerdem habe ich hier im Forum mehrere Gleisplanvorstellugen mit ihren Diskussionen verfolgt, die mir zeigten, daß neben den drei Gleisen (2xBahnsteig und 1xFreiladegleis) zusätzlich noch ein Umfahr- bzw. Aufstellgleis gebaut werden solle, um beim Rangieren und Zugteilen bzw. Neubilden nicht die Streckengleise zu blockieren. Da habe ich mir die Lizenz für Anyrail geholt und ein Stück weiter geplant.

    Ich habe den letzten Plan und eine neue Idee mit zusätzlichem Aufstellgleis aufgezeichnet und möchte sie Euch vorstellen. Die Pläne sind unten als pdf abgelegt, leider lann ich sie nicht in den Text einfügen :( Daher hier ein Bild der ausgelegten Gleise mit zwei Papierdummies:


    Erläuterung von rechts nach links: Gleise 1 und 2 für Personenverkehr, Gleis 3 Aufstellgleis, Gleis 4 Freiladegleis. Gleis 1A im Hintergrund ist das Schuppengleis, nach unten rechts schließt sich der Abzweig für das Lagerhaus sowie den Lokschuppen an.


    Ich denke, daß bei der überarbeiteten Planungsphase mehr Rangieraktivitäten möglich sind, wenn im Hintergrund über den Traincontroller ein Fahrplan für den Personenverkehr abläuft. Ob ich das hinkriege, weiß ich noch nicht, aber ich werde dran arbeiten. Ich stelle mir vor, daß kurze Übergabezüge in Kaltental eintreffen, welche die Wagen für die Ladegleise und den Lagerhaus-Anschluss mitbringen. Der Stückgutverkehr aus dem Lagerschuppen könnte zudem über GmP erfolgen.


    Meine Befürchtung ist nur, daß der Gleisplan dann zu vollgestopft ist mit Gleisen und dadurch überladen wirkt. Betrieblich könnte ich mich damit anfreunden. Insofern würde ich mich über Eure Hinweise und Anregungen freuen. Irgendwann soll dann ja mal Baubeginn sein...


    Viele Grüße
    Rüdiger aus Kaltental

  • Hi Rüdiger,

    ich finde Deinen Plan auf dem Foto gefällig und nicht überladen. Zudem finde ich ausreichende betriebliche Möglichkeiten wichtig. Andernfalls besteht die große Gefahr, dass das Interesse an der Anlage nachlässt wenn sie fertig gebaut ist.

    Ich würde lediglich den Güterschuppen mit integrierter Rampe ggf. als Halbrelief vorne platzieren und das Gleis mit der Köf wegfallen lassen. Anstatt des Lokschuppens würde ich lieber eine weitere Ladestelle einplanen.


    Viele Grüße. Jay, the

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