Bad Kaltental

  • Guten Morgen Robert,

    vielen Dank für Deine Anerkennung :thumbup:, die mich sehr freut, und auch für Deinen Hinweis.


    Nachdem die Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof durch die Klappe an der Tür gesichert ist und an der gegenüberliegenden Seite ein Passstück mit Stopper (erst einmal ein Primitiv-Prelllbock) gesichert ist, habe ich die Gefahr eines Absturzes parallel zum Gleis bisher als nicht so groß eingeschätzt. Aber: Auf einer Vereinsanlage habe ich letzte Woche noch einmal erleben dürfen, wie schnell so etwas gehen kann, und so werde ich mir da wohl noch etwas überlegen. Allerdings ist die Eingriffsmöglichkeit zum Schattenbahnhof durch die Integration in das Regal ohnehin eingeschränkt, und da will ich mich nicht zu sehr zubauen. Zudem befindet sich auf dem vorderen Gleis im Schattenbahnhof das Programmiergleis, auf dem ich Loks auch aufgleisen können möchte. Mmmhhhmmmmm...


    Erhöhtes Gefahrenpotenzial sehe ich aber auch noch am Triebwagengleis (siehe Foto) und auf dem klappbaren Trassenbrett, denn dort befindet sich eine Weiche - und somit ein besonderer Entgleisungs-Gefahrenpunkt. Insofern wird da wohl noch etwas kommen (müssen).


    Das alles will gut überlegt sein, zumal ich die Erfahrung gemacht habe, dass Sicherheitselemente für die routinemäßgen Arbeiten meist im Wege sind, und wenn sie abbaubar sind, dann bleiben sie über kurz oder lang ausgebaut und somit nutzlos. - Schaun wir mal, dann sehn wir schon.


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    ich habe ähnliche Probleme wie Du: Gleise direkt an der Anlagenkante, eingeschränkte Eingriffsmöglichkeiten und ein mobiles Anlagenteil, an dem die Zufahrten geschützt werden sollen...


    Ich denke gerade über klappbare Sicherungen nach... vielleicht kann ich von Dir dazu eine Inspiration bekommen...


    Im übrigen habe ich alle Gleise gesichert, nachdem ich schmerzhafte Erfahrungen sammeln musste...


    Ich bleibe bei Dir dran ;)


    Gruß

    Thomas

  • Hallo Thomas,

    danke für Deine Ausführung - sie bestärkt mich in dem Gefühl, das Thema Sicherheit nicht zu unterschätzen. Die Idee mit den Faserplatten finde ich nicht schlecht, weil sich diese flexibel auch um Bögen fähren lassen. Auf dem Trassenbrett an meiner Tür wird es allerdings sehr eng, da der Brettausschnitt direkt an den Schwenkbereich der Tür angepasst ist - da passt kein Haar mehr dazwischen. Und das Lichtraumprofil ist ebenfalls sehr knapp bemessen. An dieser Stelle musste ich jeden mm ausnutzen, da sich dieser Gleisbogen direkt auf die Nutzlänge der Bahnhofsgleise auswirkte. Ich werde also noch einmal intensiv nachdenken müssen.


    Ich werde berichten, wenn es neue Ansätze gibt, hoffe aber natürlich auch auf Inspiration von Dir und anderen Kollegen, die sich mit der Thematik befassen). Solange wir nicht alle geneseitig aufeinander warten, wird es am Ende eine Lösung geben ;)


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    Möglichkeit:


    Ich habe im Schaba ein Gleis ca. 1cm hart an der Kante. Die abklappbare Absturzsicherung besteht aus einem stabilen Kunsstoffwinkel und ist, dass sie nicht von selbst herunterklappt, mit Haken an der Grundplatte eingehängt. Sh. auch Prinzipskizze.

  • Hallo Robert.

    ja wenn das nicht dicht an der Anlagenkante ist, dann weiß ich auch nicht!

    Die Idee mit dem abklappbaren Winkel finde ich sehr gut. Das ist eine gute Idee, die bei mir auch gehen könnte.
    Vielen Dank für Deine Mühe, mir Deine Lösung zu veranschaulichen.

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger!


    Ich verfolge schon seit einiger Zeit dein Projekt mit Begeisterung. da meine Raumgrösse ähnlich sind ( 4x5m ) und ich auch ein Rundumanlage plane möchte ich gerne die rechte Seite ( Plan B ) nachbauen. Ich plane mit Wintrack. Mein Schienenmaterial ist hautsächlich Peco , eine 3 Wegweiche von Lenz und Flexgleise . Welche Kurvenradien sind bei dir zwischen den einzelnen Weichen?


    LG Werner

  • Hallo Werner,


    es freut mich, daß Dir mein Anlagenkonzept gefällt. Vor dem Bau der Anlage habe lange hin und her überlegt,
    und da ich von Spur N kam, bin ich anfangs etwas zu optimistisch an die Sache herangegangen, was die Gleislängen
    im Bahnhof / Schattenbahnhof anbelangt. Jetzt liegt die Nutzlänge der Bahnsteiggleise bei max. 1,20m. Damit kann
    ich ganz gut leben, und die Züge dürfen ja auch etwas kürzer sein, damit der Bahnhof nicht so gestopft voll wirkt.

    Zudem sind die Bahnhofsgleise allesamt in einem leichten Bogen verlegt, so daß ich den Bahnhofsbereich schon aus
    dem Bogen heraus anlegen konnte. Das ganze funktioniert aber nur, weil die Einfahrtsweichen in den Bahnhof überwiegend
    Bogenweichen sind. Trotz dem Bogen lassen sich die Wagen sicher an- und entkuppeln.

    Zu Deiner konkreten Frage: Ich habe fast ausschließlich Flexgleise verlegt, um einen flüssigen Verlauf des Bogens zu erreichen.
    Nur an einer Stelle bin ich auf einem sehr kurzen Stück auf R1 /Lenz) zurückgegabgen, ansonsten habe ich mich bei mindestens R2
    orientiert. Da man die Züge nur aus dem Innern des Raumes verfolgt, sieht man sie im den Kurven nicht von außen, so daß sich
    insgesamt durchaus ein geschlossenes Zugbild ergibt.


    Ich hoffe, ich konnte Deine Frage ausreichend beantworten. Falls etwas offen geblieben ist, melde Dich gern noch einmal.

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Werner,

    ich habe mit Anyrail gearbeitet, aber ich habe alle Gleise auch auf stabiles Papier ausgedruckt (Original-Gleise kopiert),
    ausgeschnitten und ausgelegt. Das hat bei mir maßgeblich zu einem besseren Raumgefühl geführt, die Gleisanlagen nicht
    zu überladen. So ein kleiner Ausdruck auf DIN A4 kann da schon über die tatsächlichen Gegebenheiten hinwegtäuschen.
    Da denkt man dann, das geht schon, aber in Wirklichkeit wird es alles zu viel.

    Also mir hat diese praktische Methode sehr geholfen. Von Vorteil war aber, daß die Anlagenplatte schon von meiner vorherigen
    N-Anlage vorghanden war, so daß ich eine Grundlage hatte, auf der ich meine Dummies auslegnen konnte.

    In meinem Beitragsbaum gibt es am Anfang auch einen mit Anyrail erstellten Gleisplan.
    Wenn Du möchtest, suche ich Dir die Datei heraus, aber das wird heute leider nichts mehr.


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger!


    Danke für die schnelle Antwort. Jetzt bin ich zufrieden. Wenn mein Plan fertig ist, werde ich diesen dann auch ausdrucken und auf meinen Modulen, bzw. Platten aufkleben. Wenn du Zeit hast bitte um deinen in Anyrail erstellten Gleisplan.


    Liebe Grüße


    Werner us dem verschneiten Kärnten

  • Liebe Freunde der Bad Kaltentaler Eisenbahn,

    zuerst einmal gantz herzlichen Dank für Euer Interesse an meinen Berichten und Eure zahlreichen Daumen und auch Pokale.
    Ich habe mich sehr darüber gefreut und fühle mich quasi geschmeichelt, auch von denen ausgiebig Lob zu erhalten, zu denen
    ich voller modellbauerischer Ehrfurcht emporblicke.

    Dann will ich auch nicht länger warten und mit dem ersten Teil meiner Berichterstattung über die nähere Ausstattung der
    einzelnen Betriebsgebäude und -einrichtungen beginnen. Den Anfang macht das Empfangsgebäude, zu dem ich Euch erst einmal
    ein paar Übersichtsbilder zeigen möchte:





    Beleuchtet sind der Bahnsteig, der Dienstraum in der Mitte des Gebäudes und der Wartebereich / Ausgang für die Reisenden;
    sowie die Uhr und die Telefonzelle vor dem Bahnhofsgebäude. Im Dienstraum befinden sich Hebelwerk, Fahrkartendrucken,
    ein Schreibtisch und am Fahrkartenschalter kenn man bei genauem Hinsehenmeine Frau (Bild aus früher Epoche 4) erkennen:




    An den Wänden habe ich Werbeplakate der Bundesbahn angebracht, die ein freundlicher Forumskollege einmal abfotografiert und ins Forum gestellt hat (leider weiß ich nicht mehr, wer es war).



    Den Bahnhofsvorplatz säumen derzeit Trudchen und Gerda, die sich über die leicht bekleidete Dame mokieren, welche am Rande das
    Bahnsteiges ihrem Beruf nachzugehen scheint. Beide haben nur eine Bahnsteigkarte gelöst, sie wollen nichts verpassen.


    Ich hatte gehofft, daß mir der ein oder andere Unschlüssige zu Weihnchten Figuren schenkt, mit denen ich die Szenen weiter beleben kann;
    das war leider nicht der Fall, dafür gab es andere schöne Geschenke. Aber für diese weiteren Ausschmückungen brauche ich dann ja keine
    Gebäude mehr zu öffnen.

    Ich würde mich freuen, wenn Euch diese Eindrücke von meinem Empfangsgebäude gefallen, und werde in meinem nächsten Bericht den
    Güteschuppen zeigen.

    Für heute wieder viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    sehr schön, wie Du alles gestaltet hast.

    Was hältst Du davon, dem Ausschnitt für die Weichenlaterne am Gleisübergang

    noch ein Sicherheitsgeländer zu spendieren, damit Fahrgäste und vor allem

    Trudchen und Gerda bei ihren "Inspektionen" nicht verunfallen können ? ;)


    Beste Grüße

    Arnold

  • Hallo Arnold,

    danke für Dein Lob und auch für Deine Anregung. Ich gebe Dir Recht, das Gefährdungspotenzial ist hoch, besonders in diesem
    horizontalen Umfeld. Ich werde bei der Bahnverwaltung den Bau einer geeigneten Absperrung beantragen (mal sehen, wie lange
    es bis zur Bewilligung dauert ;)


    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Moinsen,

    der Rundgang durch die Bad Kaltentaler Bahneinrichtungen soll heute weiter gehen.

    Obwohl der Güterschuppen nicht so spektakulär ist, tragen doch die Paletten, Gitterboxen und Packstücke doch zu einer erheblichen Belebung der Szenerie bei. Dazu passt dann auch die (hier eingeschaltete) Beleuchtung.

    Leider wurden die Bilder während der Mittagspause gemacht - alle Arbeiter befinden sich in der Mittagspause und wollten partout nicht fotografiert werden.

    Soll heißen: Auch in diesem Bereich werden in Zukunft Preiserlein und Konsorten Einzug halten.

    Dennoch finde ich diesen Bereich schon recht ganz passabel - künftige Feinarbeit ist aber nicht ausgeschlossen und durchaus erwünscht.







    Für heute viele Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    eine schöne betriebsorientierte Heimanlage stellst du hier in deinem Beitragsbaum vor und das sehr detailliert mit vielen Bauschritten und in intensivem Dialog mit dem Forum. Dafür schon mal herzlichen Dank! Anlagenvorstellungen gibt es hier gemessen an der Mitgliederzahl nicht sehr viele, wenn man auf das Datum für deinen Projektstart schaut und jetzt schon das Ergebnis sieht, alle Achtung und Respekt!


    Womit ich mich selber bei meiner Heimanlage plage, für die es hier aufgrund von chronischem Zeitmangel keinen eigenen Beitragsbaum gibt, ist die vorbildliche Gestaltung des Bahnkörpers und der angrenzenden Bereiche in der Blüte der Epoche drei. Es scheint unter uns ambitionierten Modellbahnern Gestaltungsmythen wie z.B. Kohlebrocken neben dem Tender bei den Dampfloks auch die beliebte Verkrautung und Bepflanzung des Bahnkörpers und angrenzender Bahnanlagen zu geben. Ich ertappe mich selber immer wieder dabei, Grünzeug zwischen den Gleisen zum Beispiel im Bereich des Drainagematerials zu pflanzen oder sogar im russigöligstaubigen BW. Aber aus gesicherten Quellen und Vorbildfotos wissen wir ja, das in den 60er Jahren sowohl der Unkrautvernichtungszug als auch die Handspritze und Schneidewerkzeuge des noch zahlreicher vorhandenen Bahnpersonals jeglichem Grünzeug regelmäßig den Gar ausgemacht hat, von größeren Büschen oder gar Bäumen in direkter Gleisnähe oder Bahngebäuden ganz zu schweigen. Ich versuche das nur noch als Gestaltungsmittel einzusetzen, wenn harte Übergänge und fiese Ecken an den Hintergründen kaschiert werden müssen und sehe mich dann doch wieder in der Tradition von Rolf Ertmer bestätigt, der das auch, wenn auch lieber mit Zäunen, aber auch Grünzeug gemacht hat. Ich glaube beim Grünzeug gilt der Grundsatz weniger ist mehr.


    Hier meine absolute Sorgenecke: Endbahnhof mit viel zu kurzen Gleisen, Bergrenzungsmauer wegen felsigem Geländeanstieg und auch noch Dachschräge und keine Möglichkeit der Ausrundung, da hilft nur Baum und Strauch zur Kulissentarnung, da haben die Bahnhofsgärtner mal geschlafen.


    Ich hoffe du bist nicht sauer aufgrund meines Feedbacks, wollte einfach nur mein eigenes Gestaltungsleid teilen, sieht nun mal einfach langweiliger aus, wenn man nur Schotter und Split/Drainagematerial verwendet, ich werde mal alternativ Ladegutreste oder sonstiges Gestein oder Schüttgut-Füllmaterial verteilen, ich glaube da war die Bahn früher weniger zimperlich als mit der Unkrautverschonung.


    Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Spaß mit deinem Projekt auf das es einige inspiriert auch mal mit ihrer Traumanlage zu beginnen.


    Alles Gute und herzliche Grüße


    Ralf

    Spur0 Team Ruhr-Lenne e.V. - Die Hagener Spur 0 Leidenschaft in XXXL seit 2007.


    http://www.spurnullteam.de/

    Betriebsabend jeden dritten Freitag im Monat 17.00-22.00 Uhr - Betrieb, Essen,Trinken, Fachsimpeln, Spaß haben in kompetenter und netter Runde. Gäste und Gastfahrzeuge sind herzlich willkommen: Södingstr. 16-18, 58095 Hagen.

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