Wellpappe Kleinreuth Gmbh

  • Vom Ostende (Schwanenbräu) ins Westend der AwAnst (Wellpappe Kleinreuth)

    Im Westend der AwAnst liegt die Wellpappe Kleinreuth Gmbh an den Gleisen 3 und 3a

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    Am Gleis 3 soll das Lagergebäude für Anlieferung/Bereitstellung von Papier-Rollen stehen. Gegenüber ein Produktions-Flachbau mit Hochtanks für Klebstoffe. Die Gestaltung an Gleis 3a ist noch nicht gereift.


    Fotos einer ortsansässigen Fabrik gaben mir Gestaltungs-Anregungen.


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    Wellpappen-Rohpapier / Papierrollen

    Die zur Wellpappe-Erzeugung benötigten Papierrollen werden per Bahn angeliefert. Sie haben unterschiedliche Abmessungen, z.B. einen Durchmesser von 1,40 Metern (1:45=3,1 cm) und sind zwischen 0,70 (1:45=1,6cm) und 3,40 (1:45=7,6cm) Meter breit.

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    Zur Herstellung meiner Papier-Rollen werde ich Papp-Hülsen aus dem Bastel- und Geschenke-Bedarf verwenden. Diese sind stabil und können entsprechend bearbeitet werden.


    Gruß Rainer

  • Sehe ich das richtig, das Gebäude auf dem ersten Foto im klassischen Stil der 50er/60er Jahre ist ein weiteres Gebäude?

    Hallo Robert,

    ja und nein, in den 50er/60er Jahren erbaut; ein wirklich weiteres Gebäude ist das nicht. Es ist den Produktionshallen vorgelagert. Das kannst Du ganz gut auf dem Header-Bild der Website erkennen.

    Gruß Rainer

  • Hallo Rainer,


    als Fan von Industrieanschliessern auf Spur0 Anlagen verfolge ich natürlich gerne auch deine Beitragsbäume. Richtig guter, sorgfältig geplanter und durchdachter Modellbau! Für mich ist es auch wichtig, das die Betriebsgebäude immer eine halbwegs realistische Größe haben, die vom Betriebszweck und Produktionsvolumen auch einen Bahnanschluss rechtfertigen. Das ist bei dem ausgewählten Vorbild sicher der Fall, umso schwerer ist dies sicher auf einer kompakten Spurnullanlage umzusetzen. Im Verein wollen wir auf mickrigen 8,5 m bald eine kleinere Zeche bauen, es zwickt an jeder Ecke. Auf der Heimanlage umso mehr. Bist du sicher das zwischen Gleis 2 und 3 ein Gebäude mit realistischer Breite passt, rechne die cm mal 45, so hab ich es immer gemacht und mich bis auf wenige Ausnahmen dann auf Reliefgebäude in zugegeben grosser Höhe und Länge beschränkt? Ich nutze dieser Freiflächen lieber für Rampen und Brachflächen aber dafür freien Blick auf die Fahrzeuge und Kuppeln mit Original Kupplung. Dies nur als Feedback aufgrund von eigenen Erfahrungen, du wirst dir selbstverständlich schon Gedanken zur Größe der Gebäude gemacht haben, mir steht es gar nicht zu da hereinzuplanen. Hier nur ein Bild von einem Gleisanschluss bei mir, es handelt sich lediglich um die von der Gleisseite sichtbaren Anlagen und Gebäude von Kesselhaus, Lagertank Materialanlieferung und Warenausgang mit Kopf und Seitenrampe der Fendt-Werke, das tatsächliche Werksgelände mit riesigen Produktionshallen ist links mit einem 175 cm langen Relief nur angedeutet und dehnt sich gedanklich noch viele Meter nach hinten aus. Bin gespannt auf deine Fortsetzung, ein tolles Vorbild, was man nicht auf vielen Anlagen findet!




    Freundliche Grüße


    Ralf

    Spur0 Team Ruhr-Lenne e.V. - Die Hagener Spur 0 Leidenschaft in XXXL seit 2007.


    http://www.spurnullteam.de/


    Betriebsabend: aktuell keine Treffen in Hagen. Frühlingsfahrtage vom 26.-27.03.2022 so die Pandemie es zulässt ;( .


    Ich hoffe in 2022 wieder schreiben zu können: jeden dritten Freitag im Monat 18.00-22.00 Uhr - Betrieb, Essen,Trinken, Fachsimpeln, Spaß haben in kompetenter und netter Runde. Gäste und Gastfahrzeuge sind herzlich willkommen: Södingstr. 16-18, 58095 Hagen.

  • Servus Rainer,


    was man bei so einer Gebäudeanordnung (Gleis zwischen zwei Gebäuden)

    immer auch bedenken sollte: Das An- und Abkuppeln von Fahrzeugen wird

    nicht einfacher! Egal, ob mit Lenz- oder Original-Hakenkupplung!


    Viele Grüße aus Regensburg

    Hans

  • Hallo zusammen,

    auch auf meiner Anlage wird, wenn mein Rückbau erledigt ist, ein Anschluss entstehen der nicht, bzw. schlecht erreichbar ist. Als die Breuer abverkauft wurden habe ich mir noch einen gesichert, Dieser soll dann die für den Anschluss geplanten Wagen (max. 2) zur Rampe ziehen und später wieder zur Übergabe rausdrücken. Der "Trockentest" hat prima funktioniert.

    Mir persönlich gefällt die Planung von Rainer sehr gut.

    Viele Grüße

    Dieter

  • Hallo miteinander,


    über die verschiedenen hilfreichen Anregungen zur Gestaltung/Anordnung der Gebäude bedanke ich mich. Wie heißt doch ein bekanntes Sprichwort? "Kommt Zeit, kommt Rat." Beides ist eingetroffen :D. Die geänderte Gebäude-Planung will ich in der nachstehenden Skizze aufzeigen.



    Das Lagergebäude für Anlieferung/Bereitstellung von Papier-Rollen ist zum Gleis 3a gewandert. Das eröffnet mir die Möglichkeit, die Lagerfläche mit den Papierrollen von ihrer Schokoladenseite zu zeigen. Der Verwaltungs-"Anbau" kommt zwischen die beiden sichtbaren Fabrikgebäude. Im Hintergrund (nicht sichtbar) ist der Gebäudekomplex durchgehend von Gleis 3a bis Gleis 3.


    Fertigprodukte (Well-Kartons etc.) werden in Gleis 3 auf Waggons verladen.


    Gruß Rainer

  • Wellpappenrohpapier-Rohstoff für die Wellpappe

    Quote from "Was ist Wellpappe?"

    Sie ist Basis der meisten Kartonagen und hat mindestens eine gewellte Papierbahn (Welle), die zwischen glatte Papierbahnen (Decken) geklebt wird. […]

    Man unterscheidet zwischen einwelliger, zweiwelliger und dreiwelliger Wellpappe. Die Anzahl der Wellen bestimmt das Maß der stoßdämpfenden Schutzwirkung.

    Quellennachweis:

    Verpackt & Zugeklebt - Das Praxis-Handbuch für professionelles Verpacken, S.92, ISBN 978-3000130113, ratioform Verpackungsmittel GmbH (Herausgeber), Thomas Krieg (Autor)

    Hallo liebe Freunde des Projektes.


    Im August schrieb ich: "Das Lagergebäude für Anlieferung/Bereitstellung von Papier-Rollen ist zum Gleis 3a gewandert. Das eröffnet mir die Möglichkeit, die Lagerfläche mit den Papierrollen von ihrer Schokoladenseite zu zeigen."


    "Papierrollen von der Schokoladenseite zeigen" einfach mal so dahingeschrieben, war plötzlich zu einer Aufgabe geworden. Das Ergebnis "Rohstoff für die Wellpappenfabrik, Papierrollen als Ladegut" ist in Heft 46 des Spur Null Magazin zu lesen.


    Bei meiner Recherche nach Vorbildfotos aus den 60ern zu Beschaffenheit, Lagerung und Transport der Papierrollen stieß ich auf einen Artikel bei nordbayern.de (Verlag Nürnberger Presse) vom 28.9.2010. Unter der Überschrift "Von der Pappe bis zur Schachtel" zeigt die Autorin zwei Bilder (1960 und 2010) aus dem Klingele-Werk in Hilpoltstein. Dort sind zwischengelagerte Papierrollen zu sehen. Fotos und Text sind nur über diesen Link erreichbar.


    Kurzentschlossen setzte ich mich mit Herrn Harrer (Werksleiter Klingele Hilpoltstein) in Verbindung um nach Bildern aus den 60ern, speziell zu den Papierrollen, zu fragen. Mit Erfolg. Das hier gezeigte Bild gibt Aufschluss darüber, wie damals Anlieferung und Zwischenlagerung erfolgte.

    Bild Quelle: Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG, Wellpappenwerk Hilpoltstein, Veröffentlichungsgenehmigung liegt vor.


    Informationsquellen:

    • Über die Google-Bildersuche mit den Stichworten wellpappe rohpapier papierrollen kann man sich einen Überblick zur Beschaffenheit, zum Aussehen der Papierrollen verschaffen.
    • Interessant ist auch ein Filmchen auf Youtube "Von der Papierrolle zur Verpackung"
    • Wie Papierrollen (auch in der Draufsicht) aussehen, kann man am schnellsten über Stockfoto z.B. 123rf herausfinden


    Gruß Rainer

  • Hallo Rainer!


    Ich habe auf Arbeit auch jeden Tag mit Rohpapierrollen zu tun.

    Was ich jedoch an deiner Stelle ändern würde, ist die Verpackung der Rohpapierrollen. Unser Papier ist weiss und hat außen eine Verpackung aus brauem Karton.

    Was aber wichtig ist und das vermisse ich bei deinen Rollen, ist der Rollenspiegel. Unsere Rollen haben alle einen Rollenspiegel, so das zusammen mit der umlaufenden Verpackung kein wertvolles Papier mit der Außenwelt auf dem Transport " in Berührung" kommt.

    In den Pappkernen, auf die das Papier aufgewickelt ist, sitzen zudem meist noch Stopfen.

    Eine Lagerung unter freiem Himmel findet heutzutage auch nicht mehr statt, dazu ist das Rohmaterial mittlerweile einfach zu wertvoll.


    Mfg, Andrej.

  • Hallo Andrej,


    danke für Deine Rückmeldung und die zusätzlichen Informationen. Du beschreibst vermutlich die heutige Beschaffenheit der Rohpapierrollen.


    Mein Projekt spielt in den 60ern. Daher habe ich versucht, die Rollen zur damaligen Zeit passend zu gestalten. Die Fotos aus den 60ern "gaben das her".


    Gruß Rainer

  • Hallo Rainer!


    Ich muss mich jedoch noch einmal zu Wort melden.


    Vergiss bitte trotzdem nicht die Verpackung/ den Schutz am Rollenspiegel. Der Rollenspiegel ist ein äußerst empfindlicher Teil der Rolle, wenn dort Beschädigungen vorhanden sind, dann hatte man damals wie heute massive Probleme bei der Verarbeitung der Rolle.

    Das Papier wird bei der Verarbeitung immer unter einer gewissen mechanischen Spannung gehalten, ansonsten kann man das Papier schlichtweg nicht verarbeiten.

    Wenn man nun einen Treffer am Rollenspiegel hat,dann reißt einem die Papierbahn bei ca. 600- 1000 m/min Maschinengeschwindigkeit unweigerlich weg und du denkst die Maschine hebt ab. ^^


    Wenn Du noch Fragen hast, dann melde dich ruhig, Andrej.

  • Moin miteinander,


    mich fragte ein Kollege nach dem Lieferanten für die von mir verwendeten Materialien.


    Papprohr 25 x 120 mm, ebay


    Holzscheiben mit Mittelbohrung für Teddygelenke 25 mm


    Dann kam noch die Frage nach den Produktaufklebern. Diese basieren auf einem im Netz gefunden Formular, das ich mit viel Phantasie beschriftet und für den Druck verkleinert habe. Ich hänge die Grafik mal an diesen Beitrag.

    OfficeTree A4 Kraftpapier 100g

    Gruß Rainer

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