Glasbausteine, Kalksandsteine, Eternitplatten und Acrylglas Wellendächer in der Spur0

  • warum gehen sichtbare Kalksandsteine nicht?

    Hallo Johannes,

    weil insbesondere die nackten großen Formate in Außenmauern Sch**** aussehen (meiner Meinung nach, natürlich). Meine Aussage bezog sich hier vor allem auf Modellbau. Ich würde auch nie auf die Idee kommen Glasbausteine (weder in 1:1 noch in 1:45) zu verwenden.


    Alles Geschmackssache,

    Johann

  • Hallo Zusammen,


    gestern konnte ich zufällig ein Foto einer Wand mit Kalksandsteinen machen:


    41340963lc.jpg



    Diese Steinart sieht man häufig an Industriehallen in Verbindung auch mit Glasbausteinen oder anderen Werkstoffen, wie gewellten Blechen als Teilverkleidung usw.


    Schöne Grüße

    Norbert

  • Moinsen


    Kalksandsteine findet man irgendwie überall.

    Hier in Leipzig z.B. hat man eine Giebelwand des alten Ringlokschuppens des ehem. BW Eilenburger Bahnhofs damit vor-gemauert (Brandschutzwand). Das ist nach der Wende Anfang der 90er geschehen.

    Ich bin recht viel unterwegs... Auffallend ist eine Häufung der KS-Steine bei landwirtschaftlichen Betrieben aus den 60/70 Jahren.

    Der Betonstreifen ist als Anker mit der alten Ziegelwand dahinter verbunden, damit der Kram nicht irdendwann mal versehentlich umkippt...

    Beim 2. Bild sieht man auch sehr schön eine perfekte und exakt zusammengehämmerte Dachklempnerarbeit.

    :):)

    Schönes WE an alle,

    Güße

    Andreas

  • Hallo zusammen,


    angeregt durch die Beiträge hier habe ich mir gedacht, dass neben der Ziegelherrlichkeit auch ein ganz neuer Neubau in meiner Papierfabrik errichtet wird: Die Säureaufbereitung.


    Also schnell etwas Basiswissen (452 Seiten? Ahhhh!) angeeignet und einen Versuch gezeichnet.


    Brutzelstink:


    Skelett aus Stahlbeton, Wände aus Kalksandstein im Läuferverbund. Nicht ganz so lässig gemauert wie im Beitrag von Andreas, vermutlich Biermangel!

    Mit der Farbgebung probiere ich noch, ich werde berichten.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo zusammen,


    bleiben noch die Glasbausteine. Ich hatte noch schwarzes 0,5 mm Laser-Acryl da, mal probieren:


    Na ja, schwarz geht schon mal nicht. Aber klares Acryl müsste ich im Verein mit einem CO2-Laser bearbeiten, da das mit einem Diodenlaser nicht geht.


    Aber ich habe noch Pappe da:


    Geht schon besser zu lasern :)


    Die beiden Tests im Vergleich:


    Im Überblick:



    Eventuell dünnes Acryl dahinter? Oder was ganz anderes? Mal schauen ...


    Grüße

    H3x

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  • Hallo,


    Erster Versuch mit Farbe. Sieht eher nach Betonsteinen aus;(:/


    Ich hätte hellere Grundierung nehmen sollen. Da wird der Laser noch mal ran müssen. 8)


    Grüße

    H3x

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  • Hey H3x


    KALK Sandstein.... =

    also hast du dchon recht, Kalk fast weiß, mit einem leichten Touch beige , aber kaum merklich....

    Fugenbild normalerweise helles grau / lichtgrau / Zementgrau

    Bei der Vermauerung (Mörtel) von KS war der Sand dermaßen gewaschen und von allen Lehmanteilen befreit, daher helles Betongrau.

    Gefällt mir sehr gut, was du da gelsasert hast. Welches Format har der Stein im Mauerwerksverbund?


    Grüße

    Andreas

  • Hallo Andreas,


    die Steine sind 2DF, also 113 mm hoch mit 12 mm Fuge. Diese etwas größeren Steine finde ich typisch für etwas ältere KS-Mauern. Diese ganz großen Steinplatten mit Nut und Feder gibt es noch nicht so lange.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


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  • Hallo,


    nachdem die Mauer mich nicht überzeugt hat sind die Glasbausteine beim ersten Versuch besser geworden als erwartet:


    Ist nicht ganz gerade mit Tesafilm angeklebt.:saint:



    Das Fenster ist 33x39 mm2 groß und die Steine entsprechen etwa 195 mm Vorbildsteinen.


    Den Herstellungsprozess muss ich noch optimieren, dann gibt es eine Anleitung.


    Grüße

    H3x

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  • Hallo Andreas,


    richtig gut sind die Glasbausteine geworden. Ist halt doch was anderes als meine "Fliegenklatschenfenster. Zu der Zeit als ich diese baute war lasern ect. noch nicht soooo en vogue. Ich lass´es aber so wie es ist, denn für das Hintergrundgebäude ist es mir gut genug.


    Trotzdem: Find´ich immer gut wenn die Entwicklung weitergeht und dann so tolle Sachen wie z. B. Deine Glasbausteine daraus entstehen :).

  • Klasse, H3x, gefällt mir sehr gut, dafür gab es einen Pokal.


    Freut mich, dass ich dieses Thema anstoßen konnte.


    Nun habe ich selber allerdings nicht die Möglichkeit des Laserns, wie bestimmt die meisten hier auch nicht.


    Bin auf deine weiteren Entwicklungen gespannt. Vielleicht kannst du uns die Produkte dann anbieten?


    Schöne Grüße

    Norbert

  • Hallo,


    die Wand habe ich neu hergestellt und dabei direkt den Türsturz korrigiert.


    So schaut es nach dem Auslegen der Fugen aus:


    Glanz und Schmutz werde ich noch reduzieren, das kommt vom Auslegen und Fixieren der Fugen.

    Angemalt habe ich mit Akademie-Acryl in Weiß mit einem Tropfen Beige.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


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  • Guten Abend,


    sehr vieeel besser!

    Super Fugenbild auch in die Laibungen forgeführt.

    :thumbup:

    Als Anregung für eine weitere und auch bei Zweckbauten tatsächlich hauptsächlich zu findende Bauweise wäre den Sturz über Fenstern und Türen als Betonsturz zu gestalten. Die Mauerversion ist doch am ehesten bei gewolltem Sichtmauerwerk bei Büro und Wohngebäuden gebaut worden. Der Aufwand ist ja logischerweise ungleich höher. Es muss eine Abstützung in die Öffnungen eingepasst werden... Statisch auch nur mit Eisenunterlage stabil.

    Ein Betonsturz wird entweder fertig angeliefert nur auf das Seitenmauerwerk in Mörtelbett aufgelegt, bzw einfache Einschalung gesetzt, bischen Stahlarmierung rein und mit Beton verfüllen...

    Das lockert die Wand zudem auch wunderbar auf.

    Beste Grüße

    Andreas

  • Hallo Andreas,


    ich habe mich an dem oben verlinkten Werk der KS-Industrie orientiert. Die Stürze aus Steinen gibt es danach als Fertigteil. Fand ich auch ganz hübsch und ich muss den Sturz nicht einpassen. :)

    Natürlich kannst du das auch anders gestalten, das Gezeigte ist alles nur ein Test.

    Für die Ecken braucht man nur eine Gehrung, diese Verzahnungsmethode bei vielen Bausätzen gefällt mir nicht.

    So sieht die zweite Hälfte aus, wirkt auf dem Foto fleckiger als in echt :/


    Danke für das Lob und schöne Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


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  • Hallo zusammen,


    als nächstes habe ich die Betonstützen aufgeklebt:

    Die Holzsteifen habe ich in einem kühlen Grau mit etwas Dreck drinnen angemalt.


    In meinem Vorrat habe ich noch einen Bogen PS-Wellblech gefunden.


    Das würde sich ganz gut als Füllung machen.

    Jetzt muss mich mir nur noch Gedanken zur Attika machen. Ich habe eine Idee, nur das passende Material finde ich nicht.


    Die Glasbausteine müssen bis morgen trocknen, dann geht es weiter.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Sehr toll, H3x.


    Übrigens möchte ich in dem Zusammenhang bei Gebäuden aus Kalksandsteinen, Glasbausteinen noch die Themen Eternitplatten und Acrylglas Wellendächer ergänzen.


    In dieser Kombination sieht man auch viele Gebäude im Industrie- oder Kleingewerbebereich.


    Schöne Grüße

    Norbert

  • Eifelbahner

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