Glasbausteine, Kalksandsteine, Eternitplatten und Acrylglas Wellendächer in der Spur0

  • Hallo Zusammen,


    immer wieder fallen mir beim Betrachten von Gebäuden gerade im Industrie-Bereich Glasbausteine auf, die ich zwar nicht gerade schön finde, aber sie vermitteln so das Flair der 1970-1980er Jahre. Damit verbunden sind oft hell beige Kalksandsteine zu sehen, die aber natürlich auch ohne Glasbausteine beim Gebäudebau in Frage kommen.


    Im Modellbaubereich habe ich diese beiden Materialien für die Spur0 noch nie gesehen.


    Hat jemand eine Idee, wie man das herstellen kann oder gibt es doch vielleicht Anbieter für Glasbausteine oder Kalksandsteine? Immerhin besteht die Modellbahn nicht nur aus den Epochen III, sondern besonders auch der Epoche IV.


    Vielleicht wäre das ein Projekt für Jaffa?


    Bin gespannt auf eure Antworten und Meinungen!


    Vielen Dank und schöne Grüße

    Norbert

  • Moinsen!


    Vielleicht wäre das ein Projekt für Jaffa?

    Jo, aus Pappe gelaserte Glasbausteine haben was ... ^^


    Sind bei den Glasbausteinen nur zwei Standardmaße vorgesehen (gewesen), gab Kalksandsteine es in zig genormten Ausführungen/Abmessungen ... vielleicht eher was für Hersteller wie Juweela oder Hugwa.



    Gruß


    Thomas


    P.S.: Kalksandsteine ließen sich bestimmt auch gut aus Gips gießen, das ginge sogar in Eigenregie ... nur so als Anregung.


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo Norbert,


    für die Darstellung von Glasbausteinen würde ich eine farblose Polystyrolplatte nehmen und dort die Fugen der Steine einritzen.


    Und Kalkandsteine kannst du mit farblich gestaltetem Bastelmaterial (Pappe, Holz, Polystyrol, Hartschaumstoff) darstellen.

    Hierfür wurden geschäumte Strukturplatten, Forex, Polystyrol und Holz verwendet. Die Farbe ist von Heki.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Eifelbahner


    Hallo Norbert,


    zum Thema Glasbausteine kam aus dem Buntbahnforum die Frage auch mal für 1:22,5, dort wurde auf ein 3-D Projekt verwiesen, welches man skalieren solle: https://archive3d.net


    Vielleicht gibt es jemand der dies auch passend zu Spur Null vornehmen kann und Steine drucken würde.


    Im Forum gab es das Thema 2012 schon mal: SNM Forum


    und hier finden sich aus dem Schmuckbastelbereich Glaswürfel in passender Dimension 4x4 mm https://www.funkelkram.de Mit feiner 1-2 mm Pappe als Fugendarstellung dazwischen ggf. auch umsetzbar.

    Nur aufwendig.

  • Mahlzeit,

    hmm, also irgendwie kenne ich diese Steine unter Porenbetonsteine. Interessant das der Baumarkt denen einen anderen Namen verpasst. Wieder was gelernt, wenn man sowas sucht, kann man gleich mit anderen Worten suchen...


    Ein herzlicher Dank an DirkausDüsseldorf für den Link zum Glaswürfelangebot. Denn auch in der DDR gab es ähnliche Glasbausteine. Vielleicht fällt mir was ein, was man daraus machen kann....



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

    -----

    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • Hallo Sebastian,


    Porenbeton, auch Gasbeton oder Ytong (Hersteller) und Kalksandstein sind zwei total unterschiedliche Sachen.


    Porenbeton ist weich, den kann man einfach sägen und der ist sehr leicht.

    Kalksandstein ist viel schwerer und richtig hart. Eher wie ein Ziegel, nur dass die KS nicht gebrannt werden.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Moin,


    so isses, wie H3x es aufgeschrieben hat. Es lohnt sich mal einige Tonnen davon umzulagern, den Unterschied merkt Mann dann tagelang in den Knochen :D Kalksander will ich auf meiner Anlage nicht haben, da muss ich erst den unterbau erheblich verstärken...


    Diese Glassteine gabs schon weit früher bei Industriebauten, teils als Fenstervermauerung oder aber auch bei leicht tragenden Wänden mit verbaut, um etwas mehr Licht in dunkle Hallen zu bringen. Das Zeug wäre eine Superidee und liese sich bspw. aus Acrylglas / Polycarbonat herstellen. Ich kannte das Zeug früher aus dem Plastikspritzguss, nur der Name des Materials fällt mir nicht mehr ein (jetzt hats dich noch klick gemacht - Lexan).


    Gruss, Dirk

  • Denn auch in der DDR gab es ähnliche Glasbausteine. Vielleicht fällt mir was ein, was man daraus machen kann....



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    Sebastian Woelk


    Hallo Sebastian,


    wenn auch hier im Westen, schau Dir hier mal die FOTOS Nummer 6 und 16 im Verlauf v. oben an.

    Nicht die 41 360, sondern das BayWa Lagerhaus (Link zu DSO) nur mit Glasbausteinen als Fenster.

    Ähnliches gab es sicher auch im Osten im Bereich von Gewerbe und Industrie.


    nachdem ich mir die Fotos mal am PC in größerer Darstellung angesehen habe (als ich den Link gesetzt habe, habe ich mein Tablet benutzt) muss ich Roland "Rollo" und Hubert the Goose zustimmen.

    Es sind keine Glasbausteine! Tut mir leid, ich hätte genauer hinsehen sollen. :wacko:

  • Hallo Dirk,


    sahen so im Westen Glasbausteine aus? Im Osten hiesen diese Teile "Löserfenster". Glasbausteine bestanden in der DDR vollständig aus Glas und sie gab es in unterschiedlichen Formaten.

    "Löserfenster" waren verglaste Betonelemente, welche man nach einem Rastersystem zu Lichtbändern oder Fenstern zusammen fügen konnte. Und die gab es schon in den 30er Jahren.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Auch ich kenne die Glasbausteine nur als komplette Glasteile, die umlaufend mit einer weißen Beschichtung versehen waren und dann mit Mörtel vermauert wurden. Dazu gab es dann auch Metallrahmen, in die ein Stein eingesetzt wurden, um als Lüftung schräg gestellt zu werden.


    Ich habe bei mir in der Waschküche noch so ein gemauertes Glasbausteinfenster mit einem Kippstein.


    Und in Wikipedia gibt es dazu auch passende Bilder:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Glasbaustein

  • Hallo Zusammen,


    mein Stand ist, dass Kalksandstein nicht witterungsbeständig ist und deshalb in der Regel gestrichen oder verputzt wird.


    Ich kann da auch falsch liegen, denke aber, dass das der Grund ist, weshalb Kalksandstein eher selten als solcher sichtbar in der freien Wildbahn anzutreffen ist.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo Johann,

    warum gehen sichtbare Kalksandsteine nicht?

    Man sieht sie häufiger bei Häusern aus den

    70 ger / 80 ger Jahren.

    Mein Vater hat sein ganzes Haus vor ca.55 Jahren gebaut und

    dann komplett mit gebrochenen Kalksandsteinen verklinkert.

    Diese wurden danach mit einer "Imprägnierung"behandelt.


    Gruß Johannes

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