Kleinlaubnitz

  • Hallo Spur-0-Gemeinde,


    in diesem Beitrag RE: Bad Dimont hatte ich ja angekündigt, das die Anlage Bad Dimont von Dimo den Weg zu mir gefunden hat.

    Bei mir hat die kleine Anlage nun aber einen neuen Namen: Kleinlaubnitz. Als Thema verfolge ich die DR in der späten Epoche 3 im sächsisch-thüringischen Raum.

    Inzwischen habe ich etwas Zeit gefunden und mit kleineren Arbeiten begonnen. Als erstes wurden kleine Gleislagekorrekturen vorgenommen und anschließend Probefahrten durchgeführt.

    Aktuell bin ich beim Verkabeln der Weichenantriebe. Nächste Woche kommt eine günstig erstandene Digikeijs DR5000. Einen Schaltdecoder 4018 von Digikeijs hatte ich noch in meinem Fundus. Da ich mit diesen Digitalkomponenten schon ganz gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich die nun auch bei dieser Anlage wieder einsetzen.

    Soviel erstmal zum Start. Für Ratschläge und konstruktive Kritik bin ich empfänglich ?.

  • Kurzes Update: Die Verkabelungsarbeiten schreiten langsam voran. Die Hauptkomponenten wie Stromversorgung, Digitalzentrale und Weichenantriebe sind fast vollständig angeschlossen. Ich denke, dass ich die nächsten Tage dann zum testen der Digitalgeschichte kommen werde.


    Viele Grüße aus Bayern

    Servus Olaf

  • Moin Olaf,

    Verkabelung sieht ganz gut aus. Nur 230V gehört nicht unters Modul.

    ansonsten bin ich gespannt, wie das da weitergeht.

    Gruss Tobias

    Gruss Tobias

    Eingleisigkeit und recht auf freie Bahn, Wir sind doch alle Modellbahner, also liebsein.

  • Moin,

    gibt mehrere Gründe wie Brandgefahr oder Besser Austauschbarkeit.

    welcher mir am ehesten in den Sinn kommt, das man Ausversehen einen Drath in die 230V-Dose steckt und dann am Gleis Netzspannung an liegt.

    Habe mir mal sagen lassen, das es nicht ganz so gesund ist, wenn man dann es berührt oder ne Lok draufstellt.

    Gruss Tobias


    P.S.: sehe gerade, das 230V auch nur reingelegt worden ist und vielleicht später unten aufen Boden liegt.

    Gruss Tobias

    Eingleisigkeit und recht auf freie Bahn, Wir sind doch alle Modellbahner, also liebsein.

  • Hallo Jörg,

    du hast eine berechtigte Frage gestellt

    Warum?


    Das Thema wurde im FREMO ausführlich diskutiert - es läuft auf die Sicherheit hinaus. Nun sind Modultreffen natürlich nicht 1:1 mit der Heimanlage zu vergleichen. Da kann sich nur der Erbauer, die Enkel oder ein Besucher einen Stromschlag holen 8|


    Die Idee ist die Netzspannung 230V, die Sicherheitstransformatoren (Spielzeugtrafos) und die Sicherheitskleinspannung (Fahrspannung) räumlich voneinander zu trennen. 230V Verkabelung, Verteiler usw. auf den Fußboden, Spielzeugtrafos auf maximal halbe Höhe und unter dem Modul alles mit Fahrspannung, Booster, Weichenantriebe usw. Es gibt keine Kabel für Niedervolt, die bis auf den Boden reichen.

    So soll zusätzlich zu den elektrischen Normen (z.B. Isolation von Spielzeugtrafos) durch organisatorische Vorgaben die Sicherheit erhöht werden. Man kann nicht mehr so einfach einen Bananenstecker in eine Steckdose ohne Kindersicherung stecken. Man schneidet nicht aus Versehen einen Draht mit 230V durch oder bohrt eine Steckdose an.


    Bei der Heimanlage kann man natürlich K L U K sein und Steckdosen nebst 230V Kabeln unter die Anlage dübeln. :)


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo,

    das im FREMO andere Normen festgelegt sind ist klar und verständlich. Wer da mitmacht muss nach diesen bauen. Ich habe meine 2 Transformatoren in ein Grundbrett, welches am unteren Rahmenende des Hauptsegmentes einegschraubt ist, gelegt. Zwecks Wartung liegen diese nur drin. Hier bestehr die Gefahr, dass wenn ich das Segment ankippe und die Dibger vergesse, diese sich auf dem Boden zerlegen. Das spricht wieder für eine Befestigung. Meine Mofule befinden sich in 130 cm Höhe, da reicht es mit der Kabellänge nicht zumal ich noch zur Stromquelle muss. Ich habe dafür eine Kabeltrommel auf ein Sidebord geführt, dort steckt dann alles drin. Warum habe ich es so gemacht! Meine 13 Monate alte Tochter mag alle Arten von Steckdosen und elektrischen Geräten und mit 86cm Länge ist fast alles erreichbar erreichbar. Nur die Trafos noch nicht. Ich habe/ hatte häufig Kinder zum spielen da aber da habe ich den Seitenschneider weggepackt. Wer lässt Besucher bei den Werten auf unseren Anlagen allein spielen? Bei mir war noch niemand soo KLUK und schneidez ein Kabel sb und stevkt es anschließend in eine Dose.

    Viele Grüße Jörg

  • Die Diskussion im Fremd war/ist interessant und mach Sinn. Und aus eigene Erfahrung kann ich sagen, ist es nicht ordentlich beschriftet und verlegt kann da schnell mal was in die Hose gehen oder zerschnitten werden was nicht zerschnitten gehört.


    Am besten halt Wlan-Kabel nehmen.


    Marc

  • Hallo Jörg,


    wenn du eine Lösung hast, die du verantworten kannst, ist doch alles gut.

    Ich habe nur versucht auf das Warum zu antworten.

    Eventuell bin ich auch sehr vorsichtig aus eigener Erfahrung - Strom ist manchmal da, wo man ihn nicht erwartet und tut ziemlich weh. :pinch:

    der.Marc WLAN-Kabel ^^:thumbup:


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • “P.S.: sehe gerade, das 230V auch nur reingelegt worden ist und vielleicht später unten aufen Boden liegt.”


    Die Verteilerdose soll eigentlich schon fest unter die Anlage kommen. Ich habe drei 230V-Verbraucher und die wollte ich nur mit einem Kabel nach unten rausführen, da ich kein Freund von mehreren raushängenden Kabeln unter der Anlage bin. Aktuell ist auch nicht geplant, auf Modultreffen mit dieser Anlage teilzunehmen. Evtl. als eigene Ausstellungsanlage.

    Die Gefahr der Fehlbenutzung der Verteilerdose schließe ich eigentlich aus. Die Anlage wird nur von mir betrieben und kleine Kinder leben nicht (mehr) in unserem Haushalt. Aber ich werde nochmal über die geäußerten Bedenken nachdenken.

    Viele Grüße aus Bayern

    Servus Olaf

  • Aber selbst als reine Ausstellungsanlage auf einer Veranstaltung kann es Probleme geben, denn die Vorschriften sind hier in den letzten Jahren extrem verschärft worden.


    Für die US Convention in Rodgau schreibt der Veranstalter aktuell:


    Auf jeden Fall werden die Vorschriften nach der DGUV 3 (Elektroprüfung) einzuhalten sein, wir haben hier auch schon eine Lösung im Blick.


    Ich bin mal gespannt, wie das gelöst werden kann und ob die einzelnen Aussteller wirklich unter die Prüfpflicht für Unternehmen und Organisationen fällt.


    Bei dieser Prüfung werden ortsveränderliche Betriebsmittel elektrisch geprüft:


    https://www.e-service-check.de…bsmittel-geprueft-werden/


    Für unsere On3 - Anlage haben wir nur 230 Volt Geräte im unveränderten Zustand im Einsatz (Digitalzentrale, Kabeltrommeln aus Kunststoff, Steckernetzteil für die Weicheantriebe). Und um auf der sicheren Seite zu sein, wenn sich weitere Teilnehmer bei uns einstöpseln möchten, habe ich einen Übergabepunkt von der Steckdose bzw. der Stromzuführungskupplung zu unseren und anderen Verbrauchern erstellt.

    Es handelt sich dabei um ein kurzes Gummikabel orange in 2,5 mm², einen Gummistecker passend für die 2,5 mm² sowie am anderen Ende eine 3-Fachverteilung Gummi auch für diesen Querschnitt erstellt und anschließend elektrisch durchprüfen lassen. Davon sind in der Regel zwei Anschlüsse für uns intern belebt, so dass noch ein weiterer Teilnehmer sich anschliessen kann. Durch den ausreichend dimensionierten Kabelquerschnitt sind wir dann auf der sicheren Seite.


  • Ich verwende auch ausschließlich nur 230 Volt Geräte im unveränderten Zustand und habe definitiv nicht vor, das zu ändern. Soviel Einsicht zum Thema Sicherheit sollte auch vorhanden sein. Einzige Ausnahme für Veränderungen ist hier für mich der gelernte und geprüfte Fachmann.

    Viele Grüße aus Bayern

    Servus Olaf

  • Hallo Hubert,

    dann hast Du sicher auf jedes Gerät(Kabeltrommel/ Verlängerung usw)eine Prüfplakette und zu jeder

    Prüfplakette einen Prüfberiicht nach VDE701/702 von einer Fachfirma!

    Sonst wäre deine Verlängerung nicht zulässig!




    LG.

    Peter

  • Heute den digitalen Test der drei MTB-Weichenantriebe erfolgreich mit der Multimaus und der Digikeijs-Software durchgeführt. Damit sind die elektrischen Arbeiten am Hauptmodul weitestgehend erstmal abgeschlossen.

    In den den nächsten Tagen sind dann die beiden anderen Bahnhofsmodule (Einfahrseite und Modul mit Segmentdrehscheibe) dran.


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    Viele Grüße aus Bayern

    Servus Olaf

  • Hallo Freunde im Forum,


    bei den Steckdosenleisten gibt es zwei verschiedene:


    - frei fliegende

    - anschraubbare


    -> nur die Anschraubbaren haben einen Schutz integriert, damit der Untergrund auf dem sie befestigt sind, nicht entzündet werden kann.


    meint


    der Ciccio

  • Jetzt taucht doch das erste Problem auf: Wie verbinde, programmiere und schalte ich das einflügelige Viessmann Formsignal 9500 mit dem Schaltdecoder 4018 von Digikeijs?

    Kann mir da jemand hilfreiche Tipps geben? Ich kapiere das irgendwie nicht ?

    Viele Grüße aus Bayern

    Servus Olaf

  • Hallo Olaf,

    das Viessmann Signal ist mit eigenen Digitaldecoder.

    Du brauchst keinen Schaltdecoder dafür.

    Laut Bedienungsanleitung an Fahrstrom anklemmen,programmieren,fertig.




    LG.

    Peter

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