Gärtnerei Tausendschön (Spur 0f)

  • Vorwort:

    Nach dem ich hier den Selbstbau meiner ersten Feldbahnlok in 0f gezeigt habe, ging es an die Planungen und Arbeiten der Gärtnerei Tausendschön mit Feldbahn.


    Kapitel 1:

    Der alte Besitzer der Gärtnerei hatte die darin genutzte Feldbahn in aufopfernder Weise immer betriebsbereit gehalten. Nach der Übernahme planen nun auch die neuen Besitzer, Familie Tausendschön, die Weiternutzung der Feldbahn als Traktorenersatz für Ihre Gärtnerei. Sie übernahmen dazu den alten Wartungsschuppen und das Schienennetz, welches sich ja leicht auf ihre Bedürfnisse anpassen lässt.

    Glücklicherweise ist die Feldbahn auch beim Neubau des Hauptgewächshauses mit Verkaufstresen sehr nützlich. So werden Baummaterialien und Bauschutt mit Leichtigkeit transportiert.


    Der alte Lokschuppen wird erst später modernisiert werden können. Erstmal muss das Geschäft laufen.


    Auch das Bewässern und Düngen wird mit der alten Feldbahn sehr bequem möglich.


    Inzwischen stehen auch gemauerte Wände und die Dachkonstruktion. Frau Tausendschön versucht nun händeringend einen Termin mit dem Glaser auszuhandeln. Das ist aktuell natürlich eine Herausforderung.


    Während der Heizungsbauer die neue Heizungsanlage schon provisorisch aufgestellt hat, kann Vater Tausendschön für ein paar Blumentöpfe, die Oma Gertrud bestellt hat, etwas Erde sieben. Geschäft ist Geschäft ....


    Wird Frau Tausendschön einen Glaser finden? Findet die Idee der Tochter Annabelle nach einer weiteren Abzweigung für die Feldbahn bei Papa noch Gehör? Und warum ruft der Typ, den Annabelle neulich gedatet hat, nicht zurück?


    Warten wir es ab bis zur nächsten Folge aus der Gärtnerei Tausendschön.



    LG Markus

  • Spinatundei

    Changed the title of the thread from “Gärtnerei Tausendschön [Schmalspur]” to “Gärtnerei Tausendschön (Spur 0f)”.
  • Kapitel 2:

    Manchmal ist es auch gut, dass so ein Typ aus dem Date nicht zurückruft. Annabelle war sauer, wütend und traurig zugleich. Vater Tausendschön hatte so eine gute Portion Mitleid mit seiner Tochter und erfüllte ihr gleich zwei große Wünsche.


    Er holte sein altes Schweißgerät aus der Werkstattecke und fertigte nach einigen Übungelektroden eine neue Weiche aus den alten Gleisen. Annabelle hatte sich so sehr eine weitere Abzweigung gewünscht. Nicht nur konnte man dort jetzt nicht benötigte Wagen abstellen, sondern auch die weiteren Bereiche der Gärtnerei bequem per Bahn erreichen, anstatt alles Material umzuladen oder gar von Hand zu schleppen.



    Aus dem Nachlass eines alten Fabrikgeländes erwarb Vater Tausendschön eine offene Diesellok mit 10 PS. Annabelle verliebte sich augenblicklich in die kleine Maschine und steckte ihre ganze Freizeit in die Pflege und Wiederinbetriebnahme.


    Beim kleinen Feldbahnfreundetreffen an Fronleichnam auf den Gleisen der Gärtnerei präsentierte sich die Neuanschaffung als hätte sie schon immer dazugehört. Annabelle war wieder glücklich.



    Lediglich Frau Tausendschön hatte nur mäßig Erfolg bei der Suche nach einem Glaser für das Gewächshaus. Nun hat sie noch einen Tipp bekommen und hofft mit einem Tauschhandel dem Gewächshaus zu einem neuen Dach verhelfen zu können.


    Nun, wir werden sehen, ob "Glas gegen Gras" den gewünschten Erfolg bringt.


    Alles Gute bis zum nächsten Wiedersehen in der Gärtnerei Tausendschön.

    LG Markus

  • Kapitel 3:


    Hach, der Sommer. Wie schnell alles wuchs und wucherte. Schnell verschwanden gute Vorsätze fast gänzlich hinter sattem Grün.


    Doch nicht alles geriet in Vergessenheit. Die Verglasung des Gewächshauses und das Dach des Verkaufsraumes wurden nun endlich in Angriff genommen. Lang genug hatte Frau Tausendschön für diese Termine am Telefon betteln und bitten müssen und so manchen Gedanken lieber nicht ausgesprochen.

    Als die Handwerker endlich fertig waren, erstrahlte die Gärtnerei in neuem Glanz. Diesen konnte auch nicht der Umstand trüben, dass der Dachdecker die Regenrinnen und Abflussrohre vergessen hat und nun nochmals wiederkommen muss.



    Familie Tausendschön kann nun so langsam in den geschäftigen Alltag starten. Und mit jeder Menge offener Stellen, die noch viel Liebe brauchen, kommt Routine gar nicht erst auf. Allein die Pflege der betagten Loks, die Schmuddelecken auf dem Gärtnereigelände und der alte Lokschuppen. Wo soll man da nur wieder anfangen?



    Naja, auf die nächste Überraschung werden wir sicherlich nicht all zu lang warten müssen.


    Bis auf das nächste Wiedersehen in der Gärtnerei Tausendschön!


    Liebe Grüße

    Markus

  • Hi Markus,


    nicht nur die neue Gärtnerei, sondern auch oder besser insbes. die "Story" dazu - wunderschön. Die Moba lebt auch von den Geschichten drumherum.

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