Tipps für Begrünung an engen Stellen

  • Hallo Freunde der Begrünung,


    die Begrünung eines Moduls ist aus meiner Sicht das Sahnehäubchen beim Modellbau. Hierzu gibt es ja viele Videos bei YouTube und hier auch ausführliche und inspirierende Beispiele von Thomas "Bramloger Bezugslinien" (Bramloger Bezugslinien).


    Letztes Jahr habe ich mir einen Greenkeeper 55KV geleistet, um meine im Bau befindlichen Module zu begrünen. Einige Worte zum Greenkeeper: Nach meiner Ansicht ist das Gerät sehr unhandlich und der Einschaltkontakt (Momenttaster) liegt wenig ergonomisch oben auf der Dose. Der Greekeeper ist aus meiner Sicht nur für große Flächen zum Begrasen geeignet, aber nicht für kleine Bereiche. Der mitgelieferte Deckel mit der kleinen Öffnung zum Auslass der Fasern macht es auch nicht leichter kleine Fläche zu begrasen. Nach meiner Ansicht läßt durch den langen Trichter die statische Aufladung der Fasern stark nach. An der hohen angegebenen Leistung der Elektrostatik habe ich auch meine Zweifel. Auch Fasern verschiedenster Hersteller und Längen stellen mich bei den Ergebnissen nicht zufrieden.


    Deshalb bin ich jetzt auf die Idee gekommen mir außerhalb des Moduls extern unterschiedlichste Gras- bzw. Unkrautmatten zu erstellen, die ich dann in Stückchen an den engen Stellen auf dem Modul zwischen Lampen, Gebäuden etc. besser individuell platzieren kann.


    Nun stellt sich mir die Frage welches Untergrundmaterial ich für diese "do-it-yourself Gras- bzw. Unkrautmatten" verwenden kann. Backpapier ist eine Möglichkeit, die jedoch durch den Einfluss von Kleber schnell wellig wird.


    Wer hat Erfahrungen welcher Untergrund sinnvoll ist? Beispiele gibt es bei Martin Walberg,

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    miniNatur oder anderen Herstellern.


    Klar, man kann fast alles kaufen, aber das selbst Herstellen von Objekten und Produkten gerade beim Hobby finde ich viel reizvoller.

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Ich habe für so etwas ( Ränder , kleine Flächen usw.) schon sehr oft mit Backpapier angefertigt , damit die Pizza knusprig wird und das Grün schön wächst.

    Wo ich halt zusätzlich 12mm und mehr wollte, werden diese später per Hand in der Fläche gesteckt.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar












  • Einen wunderschönen guten Tag


    Ich war eigentlich unhöflich, habe Bilder gezeigt aber keine weitere Erklärung geben.


    1. Ich fertige meist mehre Bögen mit Grasfasern auf Backpapier an. Mit Grasstreifen , Unkrautbüschel , aber auch ganze Flächen.

    Den die brauche ich für meine Projekte immer wieder.

    2. Klebstoff benutzte ich entweder Holzleim, aber auch einen speziellen Kleber von Woodland Since .

    Je nachdem für was ich diese Fläche brauche.


    3. Bei einer größeren Fläche kann man Teile rauslösen , entweder mit einer Schere , Skalpell oder auch reißen geht.


    Diese Teile werden dann dort eingesetzt wo ich diese benötige und halt mit Holzleim fixiert.

    Nun entstehen ja immer Ränder , welche man aber gut mit Sträucher , Grasfasern usw gut kaschieren kann .

    Aber man kann auch eine große Fläche in die Landschaft einarbeiten, wie die Grasmatten von früher.

    Beispiel, an einem Modulrand benötige ich einen Blühstreifen von einer Länge 12x 2cm , diesen entnehme ich mir ungefähr in der Größe vom Backpapier . Dann wird dieser Streifen auf die Fläche aufgeklebt welcher begründet werden soll. Alles was störend wirkt wird zusätzlich mit verschiedene Grasfasern ausgebessert oder halt mit Sträuchern usw..

    Ich benutze noch eine kleine Nagelschere und zum aufbürsten einen Nissenkamm.

    In der Natur gibt viele solche Streifen und daran kann man sich sehr gut orientieren, grad wegen der Vielfalt an Blüten, hohen Gras oder auch Unkraut.


    4. Der Vorteil, schmale Flächen lassen sich so einfach bearbeiten.




    Achtung hier auf den ersten Bild wurde bei einem H0 Projekt solch ein Streifen eingearbeitet. Grund, der Hund wollte nicht seinen Platz verlassen ?


    Ob meine Methode nun für alles passend ist weiß ich natürlich nicht , aber mir hat es schon öfters geholfen.

    Auch sind meine Fotos nur Beispiele !


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar








  • Hallo Freunde der Begrünung,


    es scheint tatsächlich so zu sein, dass Backpapier die erste Wahl für diverse feine Begrünung als Basis ist und Schicht für Schicht die Natur nachbilden kann.


    Ich bedanke mich für die zahlreichen Wort- und Bildmeldungen.

  • C_h_o_p_i_n


    Hallo Stefan,


    einfach mal googeln es gibt diverse Angebote.. Dieses hier ww.gruener-store.de erscheint mir recht preiswert zu sein.


    Ich hielte dagegen allerdings eher so Etwas www.mm-aquaristik.de für geeignet, da das Flies nur 0,8 cm stark ist.. Das sieht so ähnlich aus wie das Untermaterial der fertigen Matten die z. Z. Polak und Andere anbieten. Wichtig wäre, dass es nicht zusammensinkt wenn es mit Farbe und Leim behandelt wird und das es sich nach Begrasung / Begrünung und Trocknung passend zerrupfen lässt. Ich überlege mir demnächst vielleicht mal ein Stück zur Probe zu bestellen. Habe aber erst noch einige andere Baustellen bevor ich wieder zur Modellbahn komme...:(

  • Hallo,


    der Welberg Mattengrund scheint eine Art Küchenpapier getränkt in Kleber zu sein, der braune Untergrund ist gefärbter Gips. Wenn man die "Erde" zermalt ist sie nämlich innen weiß. Beflockt werden die Matten mit dem Moog Beflockungsgerät mit 100K Spannung. Grasfasern dürften dort gekauft sein wo sie alle kaufen... Borchert & Moller... Flock dürfte Woodland sein, auch das Blütenmaterial...


    LG


    Arnold

  • In der Spur Z habe ich das mit dem Backpapier auch schon öfters gemacht.


    Was noch gut geholfen hat war eine Blechplatte die für den Pol unter das Backpapier gelegt wurde.


    Darüber hinaus nach der ersten Begrasung die Spitzen noch mit Kleber bestreichen (mit dem Pinsel Vorbeistreifen) und nochmals begrasen.


    Werden dann auch schön verzweigte Büschel.


    Jan

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Mich hat das mit dem Backpapier gewurmt und ich habe dies heute nochmals auf die schnelle getestet . Ich selber kann nur für mich persönlich sagen, Backpapier reicht es muss nichts teures sein.

    Als Kleber gut aufgetragener Holzleim und Fasern 2mm, 4mmm und 7mm und verschiedene Farben. Das Gerät der King von Woodland mit ca 30 Kv.

    Zeit ca 5 Std

    Für was ist dies gedacht


    Für Flächen an die man vor Ort schlecht rankommt ( Dachschräge ) und so können solche Elemente für den Landschaftsbau vorbereitet werden. Natürlich für Modulränder , schmale Landschaftsstreifen , kleine Dioramen.




    Die Fläche auf den Backpapier



    Die Faser aus der Nähe



    Nach ca vier Stunden trocken kann man Grasflächen vorsichtig abziehen.



    Man sieht hoffentlich die Fasern stehen.



    Ich habe mir diese kleine Fläche gewählt, diese kommt auf ein kleines Holzbrett zum testen.



    Hier von oben betrachtet



    Diese Grasfläche wird nun mit Holzleim fixiert , die freie Fläche wurde später von mir einfach mit Sand ausgefüllt und zwei kleine Sträucher gesetzt. Aber Achtung es ist nur ein Teststück.



    So sieht es fertig aus .


    Das gleiche habe ich bei einem alten Teststück mit Gleis für den Rand ausprobiert. Auch hier es ist nur zum testen gewesen und hat nichts mit hochwertigen Modellbau zu tun. Diese Stück wurde mit dem Backpapier aufgeklebt.




    Edited once, last by Spur Null Galerie: Die Worte wollen nicht so, wie ich ( Worterkennung ) ().

  • Hallo Freunde der Begrünung,


    mit der Begrasung auf Backpapier war ich nicht ganz zufrieden. Ich habe es auch mit einer ungelegten Aluplatte versucht. Die Ergebnisse waren schon besser.


    Heute habe ich als Basis eine dünne Folie von Evergreen genommen. Diese Folie ist von sich aus recht schnell statisch aufgeladen, wie das Foto der Unterseite nach der Begrünung zeigt. Ich habe in mehreren Schichten begrast und dann immer wieder Sprühkleber von Uhu für die nächste Schicht als Kleber verwendet. Doch schaut selbst. Das Ergebnis ist verblüffend gut. Da die Folie von Evergreen sehr glatt ist, lässt sich der Grasteppisch sehr gut von der Folie lösen und in Stücken weiter verarbeiten.

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Wem Backpapier zu unflexibel ist , kann alternativ auch Butterbrotpapier nehmen oder Pergamentpapier. Beim Butterbrotpapier ist der Nachteil es ist dünner als Backpapier und reißt dadurch schneller.

    Läßt sich aber mit dem Gras ohne es abzuziehen besser der Landschaft anpassen.

    Deshalb ist immer wichtig zu probieren und für sich persönlich dann davon das man am besten verarbeiten kann , zunehmen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar


    P.s. Was ich vergaß beim auftragen der Grasfasern gehört immer eine Alufolie unter dem Backpapier usw.

  • Hallo Freunde des Begrasens,

    wenn man seinen Untergrund zusätzlich vor der Leimschicht vor dem Begrasen mit dicker "brauner Acrylfarbe" bestreicht und es 24 Stunden trocknen lässt hat man eine wunderbare zähe Trennschicht unter seiner Begrasung in Erdfarbe.

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Ich möchte hier natürlich keine Werbung für Backpapier machen , auch wenn ich 100 Pakete gekauft habe ? !

    Aber ich wollte dies Thema nochmals aufgreifen.

    Der Grund warum ich dass mit dem Backpapier und dem Holzleim so anfertige , es ist preiswert.

    Wichtig ist natürlich jeder arbeitet mit dem Material womit er am besten klar kommt.


    Aber warum greife ich dies Thema erneut auf .H3x hat ja in einem anderen Thema ein neues Begrasungsgerät getestet und zusätzlich hatte ich in einem Magazin ein Test über diese Geräte gelesen.

    Da ich ja mit dem Static King von Woodland arbeite , muss ich immer wieder feststellen ich arbeite mit einem Verlierer . Aber halt , wenn man es genau nimmt sind die Geräte vom Ergebnis gleich oder besser gesagt ähnlich.

    Dann arbeite ich ja mit dem Klebstoff Holzleim , auch nicht grad dass was immer empfohlen wird und dann noch das Backpapier. Wieder was einfaches.

    Aber für meinen Landschaftsbau , alles Ideal.

    Nun wollte ich mir auch selber beweisen dass man mit einfachen Mittel Gras zum stehen bringen kann.

    Nun wollte ich heute erneut ein Versuch starten, aber diesmal ganz einfach , nur mit einer Schicht Leim und 3 Schichten Grasfasern, aber in verschiedenen Größen. Diese Größen sind 2,4 und 7mm

    Zusätzlich habe ich bei einer Fläche Sand aufgetragen ( Reifenspuren usw )

    Aber bleibt davon was übrig wenn ich diese Fläche nach 5 Stunden Trockenzeit dies vom Backpapier abziehe und ist diese flexibel genug .Antwort ja.

    Im Grunde ist dies auch nur der erste Schritt für eine schöne Landschaft, aber es ist ein Hilfsmittel dafür .


    Aber nun genug , jetzt kommen Bilder.



    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar
















    Rückseite




    Nun bei Sonnenschein


  • Tach Forum,


    Die Bramloger Essenz dieses Baumes in den letzten Tagen mal angewandt und beschrieben- fotgraphisch exemplarisch dokumentiert und veröffentlicht.

    Sollte der Beitrag hier zu groß sein bitte PN, dann verschieb ich den in die Bezugslinien- passt hier aber recht gut her, Einige der hiesigen Gedanken mal aufgenommen und umgesetzt.


    Grundüberlegung Träger. Ganz profan- etwas Verpackungskunststoff....

    x

    darauf mal etwas Leim- Holzleim, 1:3, kein Pril dabei, darin etwas grüne Fasern- nix dolles, 4,5mm Heki, etwas abgetönt, darein nochmal ein Leimtropfen für etwas Beige, Ebenfalls Heki

    So

    siehts dann fertig aus. bitte- reine Machbarkeitsstudie- geht schöner. Weiß ich. Lässt sich ohne Problem vom Träger lösen,

    Die Bindung ist ausreichend stabil zum Teilen mit der Schere- nix geht kaputt


    Einbauversuch....

    Der Bramloger Hof Jürgens- nach einem meiner Lieblings- Mitdenker bisher, das ganze ist eh im nächsten Winter Kernsanierungsgebiet, eine der Streben kommt noch raus, Dafür muss ich her noch etwas schweißen. Also erstmal angefangenes fertig machen...

    Garniert mit einigen käuflichen Büscheln, farblich mittlerweile doch etwas zu indifferent. Mal rausgenommen,

    Und mit geteiltem Selbstbau- Material ersetzt- doch wesentlich besser in der Wirkung, die Ränder könnten noch etwas aufrechter stehen- farblich wesentlich natürlicher als da Kauf- Zeugs und die Bindung ist Stabil genug für diese Zwecke. da sie nich Kleber-kaschiert ist, ist sie auch noch dünner.

    Noch

    Etwas Filigranbusch drauf, dann kanns erstmal so bleiben...


    Essenz- Bramloger Art:

    Methode ist so verwendbar, Werde demnächst- dann in den Bezugslinien- mal ein etwas größeres Teilstück nach dieser Methode Probieren. So geht's auf jeden Fall nicht dirkt mit dem Begraser in gestalteten Bereichen arbeite zu müssen, der Holzleim ist ausreichen Stabil und hinterher dünn genug

    Schönen Dank für die Inspiration und den Tritt das mal auszuprobieren- Jetzt bin ich etwas schlauer- geht also...

    Grüße zum Tage

    Thomas

    Bramloger Modellbau...

    ....weniger ist mehr

  • Moin Lothar,



    sieht super aus, wie bei manch anderen Ergebnissen Deiner Arbeiten welche Du hier vorgestellt hast, dass spornt an zur Nachahmung. Danke Dir für die Tipps!


    Frage zu den Reifenspuren... Hast Duneine Schablone verwendet oder ist Deine Hand ruhig genug, dass Du die Spuren auch händisch so sauber hinbekommst? Wenn Du eine Schablone verwendest, welches Material nimmst Du u d wie verhinderst Du ein abziehen oder verziehen des Klebers und damit der eingestreuten Erde?



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

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