Scharfenberg- contra LENZ-Kupplung

  • Hallo Zusammen,


    meine Vermutung ... da gibt es irgendeine EU-DIN-Spielzeug-Sonstwasrichtlinie die sicherstellen soll, das sich (unter raren - rein theoretischen und völlig praxisfernen Umständen) (dumme) Kinder mit dem Spielzeug nicht versehentlich aus dem Genpool entfernen.


    Und diese Richtlinie verhindert dann die konstruktiven Merkmale die man für eine ordentliche Lösung braucht.


    Sorry wegen des Sarkasmus - ich frage mich immer noch, wie ich es mit normalen Märklin-Trafos und ohne Fahrradhelm auf dem Roller geschafft habe groß zu werden.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Guten Abend,


    die Diskussion ist schon interessant. Die wird nun hier für die Regelspur geführt, nebenan in der 0m-Fraktion und in den weiteren Foren geht die gleiche Diskussion ohne Ergebnis seit mehreren Jahrzehnten.


    Und weil das ja ein schönes Thema ist, geht es bei der großen europäischen Eisenbahn mit der D-AK genauso fröhlich zu. Auch da will man die eierlegende Wollmilchsau, ohne zu fragen, ob eine elektrische Kupplung heutzutage nach den technischen Fortentwicklungen der Funktechnik, der Batterien und des induktiven Ladens überhaupt notwendig ist. Im Großen gibt es zwei große Blöcke, die Automatische Kupplungen haben, das sind die Nordamerikaner und die Gebiete der Ex-Sowjetunion. Interessant ist, dass weitere Nachbarländer wie der Iran, Irak, die Türkei ebenfalls von der Schraubenkupplung weg- und auf die SA3 gehen.


    Für mich selbst ist das modellbahnerisch in der Spur 0 daher gesetzt, in 0 würde ich mit der Kadee #505 fahren, in 0m fahre ich mit der Kadee #503. Das ist einfach die Nachbildung des sich weltweit durchsetzenden Modells, das auch in unserem Maßstab weitestgehend funktionstüchtig ist. Und über Normschächte kein Problem.


    Freundliche Grüße


    Reiner

  • Hallo Peter,

    das Projekt der SL- Kupplung konnte ich leider nicht zu Ende bringen, da der Konstrukteur mittendrin das Interesse an dem Projekt verloren hatte.

    Es gab eine Version für den Normschacht (SL-N), und eine mit beweglichem Kopf (SL-B).

    Beide Versionen hatten das leichte Einkuppeln und die Vorentkupplungsmöglichkeit gemeinsam.

    Die Version mit dem Normschacht hatte den Vorteil, das sie leicht austauschbar war, und Puffer an Puffer fahren ermöglichte.
    Aber Einkuppeln im Bogen geht auf Grund der Kupplungskinematik grundsätzlich nicht.

    Die SL-B war aufwendiger im Einbau, da die Kurzkupplungskinematik beim Einbau zu fixieren war.

    Vorteil: Butterweiches Einkuppeln im Bogen bis hinunter zum R1. Allerdings auf Kosten des Puffer an Puffer Fahrens.

    Je kleiner der Minimalradius , je größer der Pufferabstand in der Geraden.

    Also alles kompromissbehaftet.

    Was man immer bedenken muss:

    Kurzkupplungskulissen bedingen eine halbwegs starre Kupplungsverbindung. Somit ist ein weiches Einkuppeln selbst im leichten Bogen nicht möglich.

    Wenn die Verbindung nicht starr ist, schwenken die Kulissen schon bei geringer Belastung nach außen.

    Bewegliche Kupplungsköpfe, die sich beim Einkuppeln entsprechend ausrichten, benötigen einen entsprechenden Pufferabstand, der in der geraden dann ggf. negativ auffällt. Ich habe zwar bereits gedankliche Lösungsansätze, aber weder die Zeit noch die Mittel daran zu arbeiten.


    Btw: Interessant finde ich immer wieder die Aussagen, das man mit der Lenzkupplung gut kuppeln kann. Mir gelingt es so gut wie nie, selbst mit den Lenzwagen neuester Bauart, auf einem geraden Gleis zwei Wagen auf der zweiten Nase, also eng, zu kuppeln. Die Achsen haben Spiel in den Lagern, die Räder im Gleis, so das man die Wagen mehrere Millimeter quer verschieben kann. Und wenn die Kupplung nicht exakt gegenüberstehen, wird das nichts.

    Jedenfalls bei mir, was wohl auch daran liegt, das ich vorbildlich langsam an den stehenden Wagen heranfahre. Wenn man natürlich mit umgerechnet 30 km/h auf den stehenden Wagen aufbrettert, diesen dann noch zwei- drei Wagenlängen weiterschiebt, dann geht das auch bei mir.. :D

    Aber das ist nicht mein Ding.

    Aber die meisten sind damit (Lenzkupplung) zufrieden. Der Bedarf für eine neue Kupplung ist m.E. gering. Wenn die Eierlegendewollmichsaukupplung entwickelt würde, dann dürfte sie auch nicht viel mehr kosten als die Lenzkupplungen.

    Soviel in Kürze zu den jmdampf Kupplungen.


    Gruß Jörg

  • Hallo Peter,


    mein Freund, der seit 70 Jahren Spur 0 betreibt, hatte mir nahezu das Gleiche zu Kupplungen erzählt, was Du im Eingangsposting geschrieben hast. Er hat alle seine Fahrzeuge auf Kaddee Kupplungen umgerüstet.


    Die Scharfenbergkupplung bietet ja leider keiner an. Einen Versuch, wie gut oder schlecht sie in Wirklichkeit funktionieren würde, wäre es aber schon mal wert zu Testen.


    Allerdings sehe ich das Hauptproblem bei den Lokomotiven. Die Scharfenbergkupplung müsste sich dann ja auch an den Lokomotiven befinden, damit das System Sinn gibt.

    Zusätzlich müsste sie so gestaltet sein, dass auch eine Originalschraubkupplung an einen Haken gehängt werden kann (und auch ein Lenzhaken eine Vertiefung finden sollte, um im Bedarfsfall eingehängt werden zu können. Erst dann wäre es für mich die „eierlegende Wollmilchsau“


    Auch Jörgs Kupplungen SL-N und SL-B sind ja nur Kupplungen für Wagen. Eine entsprechende Kupplung mit fernbedienbarer Kuppelfunktion für Lokomotiven fehlt halt noch als Ersatz für die Lenz Kupplung.


    Ich teile Jörgs Feststellungen, dass das Kuppeln mit Lenz Kupplungen nicht so reibungsfrei erfolgt, wie es häufig dargestellt wird. Der Betriebsbahner kennt die Tücken damit und muss schon häufig manuell nachhelfen zum An- bzw. Abkuppeln.

  • Hallo Zusammen,


    wenn das auch in Spur Null umsetzbar wäre, vielleicht wäre die Originalkupplung dann auch meine Wahl statt der Lenz Kupplung:


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    oder wenn das für Null umsetzbar wäre ggf. auch nicht uninteressant:


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    Gibts auch von einem anderen Hersteller:


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    Ansonsten - ziehe ich die praktische der schönen Lösung weiterhin vor. Ich habe im Verein schon Original-Kupplungen kuppeln "dürfen". Das ist Nichts für meine Augen und erst recht nicht für meine Nerven.


    Manchmal muss man vielleicht einfach mal mit dem zufrieden sein was es gibt, daraus für sich das Passende wählen, oder selber etwas Besseres entwickeln - Beispiele oben - wenn man mit dem Angebot unzufrieden ist. Meine Meinung. Zumal es ja auch "NIX" kosten darf. Alle Wagen umrüsten wäre auch kein Pappenstiel...


    Ach und "märklinmäßig-spielen" also Betrieb machen mit der Lenz Kupplung und "aus der Ferne" zu schauen, macht mir mehr Spaß als ständig seinem Zug nachzurennen und minutenlang die O-Kupplung zusammen zu friemeln (wie ich es oft schon beobachtet habe).

    Das die nicht schön aussieht finde ich auch, aber ich hocke nun mal nicht vor meinen Wagen und erfreue mich an perfekt dargestellten Kupplungshaken. Ich erfreue mich vornehmlich am Rangieren auf einer Anlage. Ständige Unterbrechungen des Ablaufs durch eingreifende Hände gefallen mir da deutlich weniger.

    Das diese auch mit der Lenz Kupplung ab und an nötig sind ist klar. Es ist eben "nur" Spielzeug.


    Ach ! Achtung OT ! und ich wäre froh wenn man endlich mal die wenig klugen und abgedroschenen Seitenhiebe auf Märklin-Modellbahner einstellen könnte. Als "Nuller" bin ich auch kein besserer, oder schlechterer Modellbahner geworden - ich kanns beurteilen, ich hab Beides - sondern bin immer noch einfach nur Modelleisenbahner. Und nutze in H0 am liebsten die Roco Universalkupplung, die kuppelt noch besser als die MÄ. Das musste ich jetzt mal loswerden. Sorry.

  • Hallo,


    die Scharfenberg-Kupplung ist schon toll - wo sie hingehört.

    Lenz-Kupplung ist nun mal nur eine Spielbahnkupplung, soll beim Rangieren usw. spassmachen, es soll schnell gehen und was ganz gut zum Durchschnittsalter der Nullers passt, langsam lässt unser Augenlicht nach dass man das hübschhässliche Teil nicht mehr so dolle wahrnimmt ! :)


    Ich für meinen Teil habe nach rund 2 Jahren nach Wechsel auf Spur 0 nachgedacht warum ich mich für diese entschlossen habe und es war, dass die Modelle dem Vorbild näherkommen und so entschloss ich mich meinen Fuhrpark der Original-Kupplung anzupassen. Ich kann nicht als Nuller über fehlende Wagenböden, U- anstatt L-Stahl und was weiss ich diskutieren und hab dann diese hässlichen Klumpen zwischen den Modellen .... und ein Zug mit zuggefederten Schraubenkupplungen ist schon was anderes als ein Verband der sich hinten in der selben Millisekunde in Bewegung setzt wie die Zuglok.

    Möge mein Augenlicht noch ein paar Jährchen mitmachen damit ich so weiterkuppeln kann.;)


    Gruss

    Olaf

    Der Mensch hat die Atombombe erfunden, keine Maus war je so dumm und baute eine Mausefalle !

  • Moin zusammen,


    die automatische Originalkupplung sieht schon verdammt gut aus :)


    Magnetische (stromführende) Kupplung von Peho:

    Ich habe diese bei mir in Spur N und in Spur H0 im Einsatz.

    Funktioniert generell recht gut, solange die Magnetkraft ausreicht.

    Automatisches Abkuppeln ist nicht. Würde gehen, wenn man die Polung der Magnete elektronisch umschalten könnte.

    Magnetflächen kann man schwärzen.

    Der für mich entscheidende Punkt neben der besseren Stromverteilung auf den Wagenverbund (ist in 0 kaum nötig) ist, dass bei der Peho-Kupplung nix nach vorne absteht.

    Klar ist das in N ein "Klumpen", sieht aber besser aus als die N-Normkupplung.

    Ansonsten schließe ich mich den fast erschöpfend dargelegten Argumenten pro/kontra was auch immer an. Ist halt so.

    entgleisungsfreie Grüße

    Helga

  • Hallo.

    Für die Orginalkupplungsbenutzer ist die Kö1 von Schnellenkamp mit fernsteuerbarer Rangierkupplung in Vorbereitung. Die Rangierkupplung ist der DRG-Bauart nachgebildet. Im Köf 2 Bausatz von Gerrad waren die Bauteile für solch eine Kupplung auch schon enthalten.

    Gruß Gerhard

  • Hallo 0 Fans, wenn man jemand finden würde, der einen Adapter für 0/H0 Kupplungen herstellt wäre das schon ideal. Man könnte dann alle H0 Kupplungen verwenden. Die Märklin Kupplungen die ich verwende sind ja auch nur ein Kompromiss, aber das sind die einzigen, die einen so langen Steg haben.

    Gruß Micha :)

  • Hallo Micha!

    wenn man jemand finden würde

    Würde, hätte , müsste, könnte :S

    Warum immer auf den großen Unbekannten hoffen, der es womöglich für lau machen soll?

    Zeichne doch einfach den Adapter am PC und ab damit zum 3D-Druck in Nylon. Wenn du nicht weißt, wie das geht ist jetzt die Gelegenheit es zu lernen. Das Ding muss nur passen und schwarz sein, du weißt am Besten, wie es aussehen muss.


    Aufmunternde Grüße

    H3x

    Bevor jemand fragt: Ich mache das bestimmt nicht, da ich keine Verwendung für das Ergebnis hätte.

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Wenn du nicht weißt, wie das geht ist jetzt die Gelegenheit es zu lernen.

    Wo wir dabei sind: Kannst Du ein Programm empfehlen, das sich ohne Informatik-Studium bedienen läßt? Für lau muß es natürlich auch sein, denn ich möchte nicht auf Verdacht Geld ausgeben. Ich hoffe, in der zweiten Jahreshälfte etwas mehr Zeit zu haben als jetzt, und könnte versuchen, mich einzuarbeiten. Im Internet herumgesucht habe ich natürlich, aber da empfiehlt jeder etwas anderes, und einige Programme gibt es inzwischen nicht mehr.


    MfG, Herbert


    P.S. ne schöne Jroß von Karl dem Großen, er ist immer noch tot.

  • Hallo zusammen,


    ich habe mal für einen Freund einen Adapter gezeichnet, mit dem die Lenz-Kupplung verlängert werden kann. Diesen Adapter kann ich so umzeichnen, dass da eine H0-Kupplung reinpasst. Ergebnis wäre eine Möglichkeit, einen H0-Kupplungskopf im Lenz-NEM-Adapter zu platzieren und damit zu fahren. Auch ein Ausgleich zur Verlängerung des kurzen H0-Kopfes ist damit möglich.



    Meldet Euch, wenn Interesse und Bedarf besteht.


    Freundlicher Gruß

    EsPe

    Ja, ich mag die Spur 1 nicht!

  • Hallo Herbert,


    das Thema CAD-Software wurde schon umfangreich diskutiert. Aber wenn du so nett fragst meine Meinung ;)

    Die für alle Einsteiger passende Software gibt es nicht - das fängt schon mit dem Betriebssystem an, nicht jedes Software läuft auf jedem BS. Dann hat jede Software eine andere Art die Funktionen bereitzustellen und jeder User hat eigene Vorlieben, das ist wie mit den Digitalsystemen: Drehregler, Tasten oder Touchscreen? Geschmackssache!

    Zum Preis: Was nichts kostet ist auch nichts? Nein! Aber oft sind die kostenfreien CAD-Programme komplizierter zu Bedienen, haben Einschränkungen oder sind nur auf den ersten Blick kostenlos.

    Welche Software fällt mir ein?

    Blender - eigentlich eine Animationssoftware, die man aber auch für einfache Konstruktionen nutzen kann. OpenSource, 100% kostenlos, Windows, Mac und Linux. Viele Anleitungen verfügbar.

    Fusion360 - Professionelle Software, wurde hier schon häufig diskutiert, für private Nutzung kostenlos, dann aber etwas eingeschränkte Funktionen. Auch sehr komplexe Entwicklungen möglich. Einarbeitung aufwendig, aber großer Funktionsumfang. Für Windows und Mac, viele Anleitungen.

    Viacad - Kommerzielle Software für etwa 100€, ziemlich einfache Bedienung, aber komplexe Entwürfe möglich, teilweise etwas buggy. Für Windows und Mac, kaum Anleitungen.


    *Musik und säuselnde Stimme*

    "Jetzt ist es an dir Herbert, wer dein Herzblatt werden soll ..."


    Prost an den Elisenbrunnen

    H3x


    PS: Beim Informatikstudium muss ich immer schmunzeln - das hilft bei der Bedienung von Software nur sehr eingeschränkt - frag mal einen Maschinenbauer, ob er dein Auto reparieren kann :)

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Wo wir dabei sind: Kannst Du ein Programm empfehlen, das sich ohne Informatik-Studium bedienen läßt? Für lau muß es natürlich auch sein, denn ich möchte nicht auf Verdacht Geld ausgeben. Ich hoffe, in der zweiten Jahreshälfte etwas mehr Zeit zu haben als jetzt, und könnte versuchen, mich einzuarbeiten. Im Internet herumgesucht habe ich natürlich, aber da empfiehlt jeder etwas anderes, und einige Programme gibt es inzwischen nicht mehr.


    MfG, Herbert


    P.S. ne schöne Jroß von Karl dem Großen, er ist immer noch tot.

    Ich kann Dir FreeCad empfehlen. Ok - etwas Einarbeitungzeit braucht man. Gibt aber viele hilfreiche, gut gemachte Tutorials auf youtube.

  • EsPe


    Hallo EsPe,


    es klingt reizvoll, Dein Adapter wie Du ihn zeigst hat zu der gängigen NEM362 Aufnahme zwar noch nicht die kurze, nach hinten offene Form, die ermöglicht die KKKöpfe einrasten zu lassen und ggf. durch zusammendrücken wieder entnehmen und gegen andere H0 Kupplungen zu tauschen zu können.

    Das Du das hinbekämst ist aber wohl nicht die Frage.


    Da ich nur Züge mit vielleicht maximal mal 5 - 6 Güterwagen und 3 - 4 Personenwagen einsetzen kann in den nächsten Jahren, sollte die Zugfestigkeit der eingekuppelten H0 Kupplungen wohl reichen.

    Wie das bei längeren, schwereren Zügen und Steigungen aussähe müsste wohl mittels "Versuch und Irrtum" festgestellt werden. Oder eine Federwage muss her.


    Auch fragt sich, inwieweit durch seitliches Spiel die Treffergenauigkeit beim Einkuppeln leiden könnte.

    Das "Schwert" der Lenz´schen KK schiebt sich ja die letzten Millimeter aneinander lang bevor es einrastet.

    (In der Regel)

    Und Kuppeln in den Kurven ist damit wohl weiterhin nicht möglich.


    Wobei - ist das bei den Radien die die Meisten von uns verbauen müssen überhaupt noch vorbildgerecht? Rangier- und Ladegleise wo in Bögen, gar in engeren Bögen Wagons an- und abgekuppelt werden?

    Gab, bzw. gibt es die beim Vorbild? Am ehesten wohl in Anschlussgleisen von Bahnkunden? Praktisch wäre es bei unseren Platzverhältnissen trotzdem.

  • Hallo EsPe das sieht ja richtig gut aus. Wenn du das Teil so veränderst, das normale H0 Kupplungen( Roco/ Fleischmann) da rein passen wäre das schon ideal. Ich habe ja alle meine Fahrzeuge umgebaut, es gäbe aber sicher genug Interessenten für deinen Adapter.

    Gruß Micha :)

  • Das ist eben das Problem: es gibt viel zu viele. Ich bin inzwischen zu alt, um alle auszuprobieren; bis ich damit fertig bin, habe ich selber fertig.


    Am Elisenbrunnen (ich meine nicht das klassizistische Brunnenhaus, sondern das Lokal um die Ecke) ist gerade nichts mit Prost, aber vielleicht wird das wieder.


    Herbert

  • Hallo EsPe,


    wenn Du einen Adapter für die Roco-H0-Kurzkupplung bringen würdest, bin ich an einem Testsatz für zunächst eine Wagengruppe von bis zu 10 Wagen, also rund 20 Adaptern, interessiert - kann ja nicht die Welt kosten.

    Frage nur, wie fünktioniert der Anschluss bei den Lenz-Loks, oder habe ich da etwas überlesen?


    LG

    Günter

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