Versuch einer Rekonstruktion

  • In Stefan Lauscher's Buch "Windhoff Lokomotiven" wird kurz der Alternativentwurf, zur HF130D, Anfang der 40er Jahren von der Firma Windhoff für eine ebenfalls 4achsige Vorbau Lok mit Klien Lindner Hohlachsen und Kettenantrieb beschrieben. Abgedruckt ist auch eine Zeichnungen dieser Lok, allerdings in recht schlechter Qualität da die Original Blaupausen wohl nahezu unleserlich geworden sind. Ich hatte diese Lok vor ein paar Jahren schon einmal gebaut mit einem Antrieb von Hollywood Foundry. In dem Neubau jetzt sind ein paar Verbesserungen/Änderungen eingeflossen sowie neue Gussteile für die Achsblenden und auch der Antrieb wird verändert ( Hollywood Foundry gibt' ja nicht mehr). Hier mal Bilder vom aktuellen Rohbauzustand

  • Hallo,

    unter der Haube ist momentan noch nichts zu sehen. Ist in Arbeit...

    Von der Lok sind evtl. ein paar Exemplare gebaut und an die Heeresversuchsanstalt geliefert worden. Das ist aber alles sehr vage. Durch die Kriegsereignisse ist da sehr viel verloren gegangen. Es gibt keine weiteren Bilder oder auch Lieferlisten. Windhoff konnte auch nicht weiterhelfen. Stefan Lauscher hatte das dortige Archiv schon ausgiebig durchforscht.

    Die Lok ist im Vergleich zur HF130C/D deutlich größer und macht auch einen wesentlich moderneren Eindruck.


    Roland

  • In kleinen Schritten geht's weiter. Die Lok steht nun auf eigenen Rädern. Die Nachbildung einer funktionsfähigen Klien Lindner Hohlachse ist doch recht schwierig in diesem Maßstab. Um aber eine gute Kurvenläufigkeit erreichen habe ich mich für Drehgestelle entschieden. Die beiden Drehgestelle werden noch durch ein kleines Gelenk von NWSL verbunden. Alle Achsen/Wellen sind Kugelgelagert. Ist natürlich etwas Spielerei. Der Antrieb erfolgt dann durch einen Riemenantrieb.

  • Ja, das Windhoff-Buch vom Stefan Lauscher gibt richtig viel her für den Modellbauer, meins ist schon ganz zerfleddert....

    Die Drehgestell-Lösung finde ich klasse für die Lok!

    Schönen Gruß vom Harzrand, Jürgen

  • Moinsen!


    Feine Sache! :thumbup:

    Gibt es einen Anschlag für die Drehgestelle um den Ausschwenkwinkel zu begrenzen? Ansonsten sehe ich die "Gefahr" von ungewollten Kurzschlüssen. :/



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Morgen Thomas, das ist ein wichtiger Hinweis. Ich würde der Einfachheit halber den gefährdeten Bereich der Innenseite des Rahmens mit 0,2 mm Polystyrolplatten bekleben.

    Sonntagsgrüße aus VAI

    Armin.


    sehe gerade, daß ich zwischenzeitlich von Roland überholt wurde

  • Hallo Roland,


    wenn du jetzt dem Faulhaber noch eine Schwungmasse gönnst, wird dir das Fahrwerk dies mit einem ruhigeren und gleichmässigeren Lauf sicher danken. Ansonsten sieht das Antriebskonzept nach ordentlich Zugkraft aus, schön anzusehen.


    Gruss, Dirk

  • Hallo Roland,

    gut geworden! Ein Interessantes Vorbild vorbildlich umgesetzt. Da juckt es in den Fingern selber mal wieder was zu machen....

    Die kleinen Lampen rechts und links der Führerstandfenster waren rot und grün und dienten der Fahrtrichtungsanzeige in Bunkeranlagen.

    Rotes Licht > Lok entfernt sich.

    Grünes Licht > schnell eine Nische oder Ausweichstelle suchen.....

    Aber deine Lok ist ja eh demilitarisiert, da wurden die Lampen wohl mit anderen Gläsern versehen ;-)

    Schönen Gruß vom Harzrand, Jürgen

  • Hallo Jürgen ,


    Danke für die Info über die kleinen Lampen ! Macht Sinn. Hatte ein oder zwei schlechte Bilder von der HF130 mit solchen Lampen gefunden und da war dies nicht klar ersichtbar

    Roland

  • Hallo Roland,

    Die kleinen Lampen rechts und links der Führerstandfenster waren rot und grün und dienten der Fahrtrichtungsanzeige in Bunkeranlagen.

    Schönen Gruß vom Harzrand, Jürgen

    Nach der Info habe ich dies mal so an meiner Schwartzkopff HF130 umgesetzt ;)

  • Reinhold - die " D " wurde nur in Versuchsausführungen gebaut und auf den wenigen Bildern, mir sind nur zwei bekannt, sind keinerlei Beschriftungen erkennbar. Von daher habe ich auch gerne auf eine Beschriftung verzichtet. Zum Mindesradius kann ich keine Angaben machen. Achse 2 + 3 sind Seitenverschiebbar bzw. Achse 3 auch noch ohne Spurkranz. Trotzdem sicherlich kein "Kurvenwunder"...


    Jürgen - reiner Eigenbau in Messing. Von Henke sind nur die beiden Lampen


    Viele Grüße

    Roland

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