Hängende vordere Pufferbohle bei Lenz-BR50

  • Damit hoffentlich jeder gleich versteht was ich meine:

    Der gesamte vordere Bereich meiner 50 weist eine leichte "Schräglage" auf, wodurch u.a. auch die Puffer nicht mehr in einer Höhe mit denen des ersten angehängten Wagens liegen. Vorab: Es schränkt die Betriebstauglichkeit nicht ein, sieht aber irgendwie unschön aus:pinch: - hat vielleicht jemand die selben Erfahrungen mit seinem Modell gemacht und kann eine probate Maßnahme zur Abhilfe empfehlen? Habe mit der Suchfinktion nichts finden können, kann mir aber kaum vorstellen, dass ich der Einzige mit einem derart "krummen" Modell bin...:/


    Also schon einmal vielen Dank für jeden sachdienlichen Hinweis (bis auf "Modell in die Tonne kloppen&neues holen - das kann ich mir nicht leisten...;))


    ...sagt der Wallace

  • Hallo Wallace,

    das sieht für mich nach einer Stauchung durch äußeren Einfluss aus.

    Die entscheidenden Angaben für das weiter Procedere fehlen leider:

    Hast Du das Modell neu von einem Händler gekauft und dort abgeholt

    oder wurde Dir das Modell zugeschickt (Ggf. muss der Versender einen Transportschaden geltend machen) ?

    Hast Du es gebraucht gekauft, ohne auf den Schaden hingewiesen worden zu sein und den Fehler erst nach dem Gebrauchtkauf festgestellt?

    Im ersten Fall ist Umtausch angesagt, bei Gebrauchtkauf hast du die schlechteren Karten und kannst allenfalls auf Gnade beim Lenz Service hoffen.

    Leider sind solche Dinge immer sehr ärgerlich, weil die Beweislast beim. Käufer liegt, ich glaube aber, dass sich das Wieder richten lässt.

  • Hätte ich vielleicht noch sagen sollen: Die Lok ist schon seit ca. einem Jahr in meinem Besitz (Neuerwerb vom Händler), und wurde von mir auch schon kräftig bearbeitet (u.a. neuer Schlot von Grähler), von daher kommt Umtausch o.ä. nicht in Frage. Und fragt mich nicht wieso und warum, aber das mit dem Knick ist mir tatsächlich bislang einfach nicht aufgefallen! Bis vorgestern war es noch die schönste Lok für mich, die ich je hatte - aber jetzt seh ich es natürlich jedesmal...||;)

    ...jammert auf hohem Niveau der Wallace

  • Hallo Wallace,

    bei meiner neuen 50er (DR Ost), vor 2 Wochen vom Fachhändler erstanden, sieht es genauso aus.

    Mir war das beim Probefahren schon aufgefallen. Ich habe auch versucht, mit den Finger etwas zu "biegen", war aber alles bombenfest. Habe daher keine weitere Versuche unternommen, bevor etwas bricht...

    Die von Michael vermutete Stauchung schließe ich aus. Bei mir war die Verpackung und der Versand sehr aufwendig ausgeführt.

    Ich werde mal ein Bild an Lenz schicken. Mal sehen, was die sagen.

    Notfalls muss man wirklich damit leben.

    Gruß Lutz


  • Hallo Jürgen,


    Du hast Recht. Ich denke, dass soll nicht so sein/bleiben.

    Wie es aussieht, sind Pufferbohle, Tritte und Lampen eine Baugruppe. Ich bin aber noch nicht dahintergekommen, wie das ganze am Rahmen/Umlauf befestigt ist. Wie gesagt, es sitzt bombenfest. Und rumbiegen von Hand werde ich bei dem Lokpreis auch nicht selbst.

    Ich habe Lenz angeschrieben und mein Foto beigelegt. Mal sehen, wie die Antwort lautet...

    Ich kann ja drüber berichten.


    Gruß Lutz

  • Hallo zusammen,


    die Aussage eines Bekannten ist , das es ein Metallrahmen aus Guss sein soll. Wenn es wirklich so ist, würde ich die Finger von lassen. Guss kann man nicht unbedingt biegen, wenn man zu viel biegt bricht er. Dann ist das Problem noch größer.. !

    Gruß Martin

  • Moin Lokführer,


    die Pufferbohle ist von unten mit 2 Senkkopfschrauben am Rahmen befestigt; da müsste doch etwas zu machen sein. :/

    Ich besitze allerdings eine "schürzenlose" 50er, bei der ich das Problem der hängenden Puffer nicht habe.


    Gruß

    Jürgen M.

    Generaldirektion der REEB

  • Moin Lokführer,


    die Pufferbohle ist von unten mit 2 Senkkopfschrauben am Rahmen befestigt; da müsste doch etwas zu machen sein.

    Zumindest auf dem oberen Foto des TO sieht man, dass bereits die Aufhängung der Pufferbohle nach abwärts geneigt ist. Daran zu erkennen, dass die beiden blauen Linien nicht parallel verlaufen.


  • GutenAbened,



    Wenn man auf das erste Bild von Wallace ganz genau hinguckt, kann man entdecken, dass der Schienenräumer ebenfalls ein wenig aus dem Lot geschlagen ist; er ragt ein ganz wenig nach hinten.

    Also könnte man anbringen, dass den ganzen Rahmenvorschuh sich durch einen Aufprall auf die Oberkante der Schürze irgendwie verbogen hat. Ebenso kann der Spalt zwischen horizontalen Tel vom Umlaufblech und Umlaufkanteneisen auch Ursache einer eventuellen mechanischen Kollision sein.



    Viele Grüße,




    Jacques Timmermans


  • Hallo in di eRunde,


    bei genauerem Betrachten fällt auf, daß der Pufferbohlenauftritt sowie die Loklaternen einen leichten "Schlag" haben.

    Das Windleitblech scheint auch etwas eingedrückt zu sein; oder sind das lediglich aufnahmebedingte Schatten ?

    Irgendwie kommt einem die ganze Sache etwas "aus der Fasson" geraten vor ?


    Grüblerische Grüße

    Arnold

  • Hallo zusammen,


    wenn es bei mehreren Loks der Fall ist, vielleicht ist es ein Konstruktionsfehler oder bei der Montage ist was nicht richtig gelaufen, ggf vielleicht treten Spannungen im Material auf, oder an den Verschraubungen, die zu fest oder ungleichmäßig angezogen wurden?Ich frage mich aber, fällt sowas nicht bei der End und Qualitätskontrolle auf?


    Hinnehmen muss man das nicht, weil es doch ein optischer Mangel ist. Bloß nicht, sowas darf nicht sein, was wird sonst noch demnächst ausgeliefert?


    MfG Michael

  • Hallo,


    so wie Jürgen im Beitrag 9 geschrieben hat, ist die Pufferbohle am Rahmen angeschraubt. Und da die schiefe Pufferbohle bisher nur bei Loks mit Schürze aufgetreten ist, vermute ich, dass die Schürze geringfügig zu lang ist und die Pufferbohle wegdrückt. Vielleicht sollte man mal das Gehäuse samt Schürze abnehmen, wenn sich dann die Pufferbohle ausrichten lässt, stimmt meine Vermutung.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Ich danke allen, die hier versucht haben mit konkreten Vorschlägen zu helfen oder zumindestens ein wenig Ursachenforschung betrieben haben (by the way: Ein Aufprall oder sonstige mechanische Ursache gab es nicht! Das Modell wird selbstverständlich mit der ihm gebührenden Sorgfalt behandelt...).

    Ich darf selbst auch nicht von einem "gravierenden" Fehler sprechen, dafür ist mir das Ganze doch zu lange nicht aufgefallen - aber damit bewenden lassen will ich es auch nicht. Von daher denke ich werde ich Lutzes Beispiel folgen und mich einmal an Lenz direkt wenden mit der Bitte, ob man da etwas machen kann. Der Service ist ja schließlich legendär, da darf man vielleicht tatsächlich schon ein wenig Hoffnung reinsetzen...


    ...meint ein optimistischer Wallace (der vom weiteren Fortgang selbstverständlich berichten wird)

  • Hallo zusammen,


    wie soll die Fa. Lenz hier denn (öffentlich) Stellung beziehen?

    Eine Art Ferndiagnose ist deren Mitarbeitenden (und auch allen anderen Forumsteilnehmern) auch nicht möglich.

    Der beste Weg ist es doch, sich direkt mit Lenz in Verbindung zu setzen - da wird man auch eine konkrete Antwort zur weiteren Vorgehensweise erhalten.


    Und nein, ich möchte nicht - und muss es auch nicht - die Fa. Lenz verteidigen. Meine Antwort wäre bei jedem anderen Hersteller die gleiche gewesen.


    Gruß

    Stefan

  • Hallo Zander,


    den Wallace meine ich ja auch nicht - der macht alles richtig.

    War ja auch gut, hier im Forum mal anzufragen, ob jemand das gleiche Problem mit der Lok hat.

    Alles gut!


    Stefan

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