Industriegebiet Ost - von Gebäuden, Türen und Tore an Industriegebäuden bis zum Eisenbahnbetrieb

  • Hallo Freunde,


    ich versuche mich gerade an verschiedenen Türen/ Toren für ein Industriegebiet.

    Der Schwerpunkt liegt auf Türen/ Toren aus Metall - hier natürlich aus Evergreen-Profilen und deren zeitgerechte "Veredlung".

    Einige Beispiele meiner Versuche habe ich hier bildlich dargestellt.


    Schnitzerei aus Plastik, Grundierung aus dem Baumarkt und dann Arcyl-Farben der verschiedensten Hersteller. Rosteffekt stammen aus dem Sortiment von Vallejo - in der Regel nehme ich die Washes.

    So nun die Bilder.


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    Verrostete Stahltür - welche auf einen noch zu bauenden Balkon führen wird.



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    Ebenfalls eine Stahltür - bei der offensichtlich der Lack nicht mehr der Beste war.



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    Firmeneinfahrt in normalen Zustand.



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    Firmeneinfahrt - außer Betrieb



    Grüße von Uwe

  • Uwe Haas

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  • Hallo Freunde,


    es war ja klar, dass es nicht nur bei den Türen bleibt, Heute war Stellprobe für das "Industriegebiet Ost". Insbesondere galt es zu prüfen, ob die Gebäude die notwendigen Abstände zum Gleis (wegen des Seitenausschlages der Fahrzeuge) und die Befahrung der Segmentscheibe auch mit allen Fahrzeugen funktioniert - und trotzdem eine Absturzsicherung für mein Personal entlang der Segmentscheibe realisierbar ist.

    Alles begann recht positiv und ich hatte es mit nahezu allen Fahrzeugen probiert - nur die V 60 hatte ich vergessen. Deren Rangiertritte sind derart weit ausladend, dass natürlich das passieren mußte, was ich eigentlich vermeiden wollte. Dank schwungvoller Auffahrt auf die Scheibe und ausladender Rangiertritte war es um meinen Zaun (Absturzsicherung) geschehen - sauber abgeräumt. Der Neuaufbau des Zaunes (auf den braunen Blechen) erfolgte anschliessend mit gehörig Abstand zum Gleis und nun paßt es. Die weiteren Arbeiten werden sich auf das Innere des Gebäudes, die Einbettung des Gleises und die Abfahrt von der Segmentscheibe in das rechte Tor konzentrieren. Insbesondere die Abfahrt von der Scheibe in das rechte Tor wird spannend, da werde ich wohl an der Bühne etwas fräsen müssen. Ist dies erledigt, wird das Gleis in der Einfahrt eingepflastert. Also Stück für Stück ....


    Hier der Sachstandsbericht von heute.



    Grüße von Uwe

  • Dank für Euren Zuspruch - dann will ich mal über die nächsten kleinen Schritte berichten.

    Es galt die Einfahrt in das "grüne" Tor zu gestalten. Ein Rillengleis in Strassenpflaster sollte es sein.

    In Sinne des rückenschonenende Arbeitens habe ich mir für das Geländestück eine Schablone gebastelt und anschliessend gemütlich am Küchentisch das Pflaster gestaltet - sehr bequem.


    Das Ergebnis im Großformat seht Ihr hier :



    Anschliessend Stellprobe, ob denn alles paßt - sowohl von der Ausrichtung des Gebäudes, als auch vom Abgang von der Segmentscheibe. Paßt - nun galt es die Segmentscheibe derart zu bearbeiten, dass sie auch wieder bis zum Endausschlag gelangte und nicht mit den Schienen meiner Einfahrt kollidiert.



    Die Segmentscheibe noch im unbearbeiteten Zustand.



    Einige Korrekturen mit dem Fräser und alles funktioniert. Jetzt geht es ans Altern der Scheibe und in kleinen Schritten nähern wir uns dem Ziel.



    Anschliessend kam die Landesbahnaufsicht und erklärte dem Betreiber des Anschlusses, dass eine frei überstehende Schiene nicht von Fahrzeugen befahren werden darf. Da gab es lange Gesichter und seit dem ist die Einfahrt dort stillgelegt. Mir bleibt nur noch das Aufstellen einer Sh-2-Scheibe und dann hoffen wir, dass alle Tf so vorsichtig fahren und nicht das Tor einfahren - wird kommen da, bin ich mir sicher - ist wie im echten Leben nur eine Frage der Zeit.


    Grüße von Uwe

  • Hallo Freunde,


    heute das bescheidene Wetter genutzt und das industriegebiet um einige Kleinigkeiten erweitert. Die Restekiste spendierte großzügig das Material und so entstand ein Silo für den stillgelegten Teil des Industriegebietes. Einige Pflanzen sind auch ganz spontan gewachsen - da vergeht die Zeit wie im Flug.

    Hier nun das Ergebnis des heutigen Tages:



    Wenn das Unkraut so weiter wächst muß ich mir Gedanken über Vegetationspflege machen. Noch kommt mein Personal zur Fernsprechbude.




    Das Silo füllt den Raum zwischen den beiden Häusern, mal schauen was mir noch einfällt.




    Zufällig kam die örtliche Rangierlok und der Kleinlokbediener verschwand in der Fernsprechbude.




    Noch ein Bild aus einer etwas anderen Perspektive und damit schöne Woche, Grüße von Uwe

  • Hallo Uwe,


    da gefällt mir einfach alles an Deinen Bauten, besonders die rostigen Türen, einfach klasse! Wie hast Du das mit den geplatzten Farbschichten gemacht? Zwei Farben übereinander gelegt, die chemisch zueinander nicht passen und nach Trocknung platzt die Oberschicht auf? Sieht jedenfalls so aus.

    Gruß Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • Hallo Freunde,


    den Tag der Arbeit habe ich für die Erstellung von Kleinigkeiten verwendet. Eine Lampe, eine Sh-2-Scheibe und vorbeugender Brandschutz konnten mich gut beschäftigen.

    Die Belegschaft scheint mit dem Ergebnis zufrieden zu sein - seht selbst.


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    Die Verlegung der Elektrik ist so zeitfüllend wie im Original.



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    Die Qualitätskontrolle



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    Ob die Sh-2-Scheibe die Einfahrt in das Tor verhindert? Persönlich habe ich meine Zweifel, aber Vorschrift is Vorschrift.


    Grüße aus dem Industriegebiet von Uwe


    Wolly - jetzt habe ich doch die Antwort auf Deine Frage fast vergessen - die bewußte Farbe, welche so schön reißt, gibt es bei der Montana Gold Farben-Serie. Schau Dir mal das Angebot an, dort findest Du Fraben mit diesem Effekt.

  • Danke Uwe,

    >...Montana Gold Farben-Serie...

    das schaue ich mir mal an! Sehen einfach klasse aus Deine Bauten, Du hast ein gutes Auge für Details!
    Gruß

    Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • Uwe Haas

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  • Hallo Forum,


    Zwei kleine Bastelein möchte ich heute vorstellen.

    Zuerst den Weichenschmiereimer - also das Gefäß fürs Weichenfett. Nun kann das örtliche Personal regelmäßig die Weichen schmieren. Der zugehörige Weichenschmierplan hängt in der Fernsprechbude. Der Betriebsleiter wird nun regelmäßig schauen, ob die Jungs ihrer Pflicht nachkommen. Hier der Pott.


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    Ich denk man kann ihn erkennen und die fettige Sauerei dazu.



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    Der Anschluß "Industriegebiet Ost" wurde heute mit zwei Gms 54 bedient. Links seht ihr das Fahrzeug, welches heute in den Farbtopf "gefallen" ist. Rechts die noch unbehandelte Version. Beide Fahrzeuge bekommen auch eine Alterung des Daches - da muß ich mir noch eine passende Farbe mixen.


    Schönes Wochenende und Grüße von Uwe

  • Hallo Freunde,


    heute abend wurde der Anschluß "Industriegebiet Ost" mal wieder bedient. Dank der Zeitumstellung ist es nun schon dunkel und leichten Regen gab es dann auch noch. Die örtliche Köf hat 2 Wagen zugestellt und ist anschliessend wieder verschwunden.



    Dann kehrte wieder Ruhe ein - gute Nacht wünscht Uwe

  • Hallo Freunde,


    heute war Arbeitsstättenbegehung im Anschluß. Man findet natürlich immer was - heute waren es die Hemmschuhe. Am Fett hat es bei diesen Exemplaren nicht gelegen - da war nämlich keines dran.

    Als Begründung höre ich dann immer - sind ja nur Sicherungshemmschuhe, da macht das nix. Das auch gelegentlicher Abstoßbetrieb im Anschluß stattfindet, dies wird dabei übersehen.

    So gab es eine ordentliche "Andacht" für die Kollegen, verbunden mit dem Hinweis, dass der Anschluß auch über einen schönen Hemmschuhständer (von Weinert) verfügt und dieser auch zu nutzen sei. Die Mannschaft gelobt Besserung, will einen Hemmschuhpflegeplan aufstellen und ich bin gespannt wie es demnächst ausschaut.


    Hier die dokumentierten Fakten:



    Ein "edles" Exemplar von Hemmschuh und der schon lang nicht mehr genutzte Eimer für das Weichenschmieren. Dies überprüfe ich das nächste Mal.




    So sah es aus - dies geht mal garnicht - schaut aus wie im Original.


    Grüße von Uwe

  • Uwe Haas

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  • Hallo Forum,


    die Kontrollen zeigen Wirkung - nun hängt wenigstens die Mehrzahl der Hemmschuhe am vorgesehenen Platz. Nächster Akt wird die Pflege der guten Stücke sein.



    Grüße aus dem Industriegebiet von Uwe

  • Hallo Forum,


    heute stand auf dem Übergabegleis zum AW eine 94er. Dem Aussehen nach eine fertige Lok - zumindest wenn man das Fahrwerk betrachtet. Diese Baureihe ist im Hessischen nicht so häufig, deshalb ein Bild von mir, welches ich mit Euch teile.



    Anmerkung: Die Besitzer eben dieses Modells werden erkennen, was paar kleine farbliche Veränderungen bewirken.


    Grüße von Uwe

  • Hallo Forum,


    heute wurde die Entladeanlage für Kesselwagen installiert. Auf engstem Raum galt es ein Pumpenhaus, die Rohrleitungen, Absperrschieber und die Schläuche zu den Kesselwagen zu platzieren.

    Mit dem Fahrzeugumgrenzungsprofil paßt es, aber alle Arbeitsschutzauflagen konnte ich nicht erfüllen. So wird es wohl noch einen kleinen Zaun zum Nachbargleis geben.


    Hier nun die ersten Bilder


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    Der Entladeleiter prüft die Absperrschieber - wäre unschön, wenn die Brühe zurückdrückt. Noch sieht alles sehr sauber aus - aber dies wird bald anders aussehen.



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    Fürs Pumpenhaus hat der Platz gerade so gereicht. Neu gebaut und es schaut bereits aus wie kurz vor dem Verfall. Die Erschütterungen von den Pumpen haben der Bausubstanz sichtbar zugesetzt.



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    Ja, es geht eng zu - vielleicht muß ich während der Entladung das Nachbargleis sperren?! Die ersten Entladungen werden es zeigen. Für den Entladeleiter wurde jedenfalls ein sicherer Standplatz vor den Absperrschiebern eingerichtet.



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    Hier noch einmal das Podest und die Ansicht mit dem Pumpenhaus.



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    Gesamtansicht. Die Rohrleitungen sind von Hofmanns Modellbau - alles sehr sauber und passgenau.



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    Blick über den Industrieanschluß.



    Nun folgt die Alterung des Gleisbereiches, denn die damaligen Umweltauflagen waren noch nicht so drastisch wie heute. Weiter gibt es einen kleinen Zaun zum Nachbargleis und ein Sperrsignal auf den Prellbock.


    Soweit für heute - mit Grüßen von Uwe

  • Moin Uwe


    Das sieht echt sehr schön aus! Die Rohrleitungen und deren Farbgebung, der Plattenbelag, die Mauer usw. Nur das Pumpenhäuschen ist meiner Meinung nach etwas zuuu sehr gealtert. Bei den Rissen würde ich das nicht mehr betreten wollen. Ebenso das Dach. Nur aufgelegte Profilbleche? Zumindestens ein paar Dachbalken sollten dafür schon drinne sein...


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo Ralph,


    wir müssen sparen - koste es was es wolle! Das Pumpenhaus ist ein Ziegelbauwerk - der Putz fällt bald ab, aber die Innerei hält Stand.

    Vielleicht gibt es mal eine Sanierung - ich frag den Statiker. :)


    Grüße vom Anschlußbahnleiter

  • Hallo Uwe.

    Ich "durfte" in meiner Anfangszeit meines Berufslebens auch noch in den Genuss kommen Weichen zu schmieren.

    Beide Betriebsstellen waren mit mechanischen Stellwerken der Einheitbauform bestückt. In der einen Betriebsstelle mit Weichenwärter wurde samstags nach dem Eilzug, bestehend aus 218 und zwei Silberlingen, (die anderen Züge wurden mit BR 628.2 gefahren) die drei Weichen beim Fdl(Fahrdienstleiter) Stellwerk geschmiert. Auf der anderen Betriebsstelle sonntags beide Weichenköpfe vor der Mittagsunterbrechung (unterbrochener Dienst). Zum Schmieren haben wir diese langen Heizungspinsel benutzt. Unser Schmiereimer war ein wenig schmaler als der Deinige. Im Winter wurde das Weichenfett übrigens mit Petrolium "geschmeidiger" gemacht. Wir waren immer dran, unsere Weichen ordentlich zu schmieren. Schludrigkeit hat man sofort am Weichenhebel im Stellwerk gespürt. Manch fauler Hund hatte seine Probleme mit davon betroffenen Kollegen.

    Ach, schön, wie mir Deine Fotos Erinnerungen wach rütteln. Danke dafür.


    LG

    derMaggi

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