Neuheit: BR 56

  • Ein paar Informationen hält Wikipedia für uns bereit:


    https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_56.2–8


    Gruß, Jens


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  • Hallo Zusammen,


    auch die Suche nach "Köln 5226"* und "55 4599" aus der die "56 362" durch den Umbau 1936 hervorgegangen ist, ergaben keine Bildtreffer. Immerhin ist sie vom Ursprung her eine echte "Düsseldorferin" gewesen, auch wenn die erste Baureihen Bezeichnung von 1917* mir dann doch ein ganz klein wenig "pelzig" auf der Zunge liegt beim Aussprechen. *gg" ;):D (ein Schluck Uerige anschließend ist da hilfreich) Da hat es mich besonders interessiert.


    Dafür hat ein italienischer Modellbahnkollege ( Märklin hat bei der Modellumsetzung der 56er in Spur 1 diese Betriebsnummer ebenfalls verwendet, wie ich feststellen konnte bei der Fotosuche) ein paar schöne Vorbildfotos der von Lokomotiven der BR 56 zusammengetragen, die ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zeigen. Siehe HIER: www.marklinfan.net

    Interessant ein Foto mit "Stückgut - Schnellverkehr" Aufschriften auf Tafeln(?) an zwei G Wagen hinter der Lok. Vermutlich Epoche 2.


    Das Modellbahnhersteller gerne Betriebsnummern von Loks verwenden zu denen es keine Vorbildfotos gibt, habe ich mal irgendwann sagen gehört. Weshalb wäre naheliegend. Ob es stimmt? Keine Ahnung.

  • Dafür hat ein italienischer Modellbahnkollege ( Märklin hat bei der Modellumsetzung der 56er in Spur 1 diese Betriebsnummer ebenfalls verwendet, wie ich feststellen konnte bei der Fotosuche) ein paar schöne Vorbildfotos der von Lokomotiven der BR 56 zusammengetragen, die ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zeigen. Siehe HIER: www.marklinfan.net

    Interessant ein Foto mit "Stückgut - Schnellverkehr" Aufschriften auf Tafeln(?) an zwei G Wagen hinter der Lok. Vermutlich Epoche 2.

    Hallo Dirk, das sind alles Fotos aus der Eisenbahnstiftung: bildergalerie (eisenbahnstiftung.de)

    Das Bild von 56 603 mit der Leig-Einheit ist ein Bellingrodt-Foto von 1949. Die Wagen tragen Zonenbeschriftung und die Lok ist offenbar ganz ohne Eigentumsmerkmal unterwegs, was für die damalige Zeit nicht ungewöhnlich ist.


    Gruß, Freddy

    Ich mache gern Kompromisse. Aber nicht beim Maßstab.

  • Hallo, begeisterte BR 56-Gemeinde,


    ja so war’s. Der Lok beim Fahren zuzusehen war eine Freude. Schon bald wurde mir klar, dies ist mein bestes Stück.

    Sie ist vielseitig einsetzbar und passt auch thematisch auf meine nicht so große Anlage.


    Da sich mein Anlagenbau schleppend fortsetzt, habe ich eine Acht mit den Radien R1 und R2 lose auf dem Fußboden verlegt.

    Auf dieser Acht kann ich wunderbar meine Maschinen probelaufen lassen.

    So auch die neue BR 56. Nach einer halben Stunde kam das Dampf-Destillat dazu. Alles wunderbar. Dann noch eben die letzten Tropfen Destillat

    verdampfen lassen (ohne F3) und dann erstmal ab in die Vitrine. Doch dann traten plötzlich Geräusche auf. Die wurden immer heftiger,

    die Lok entgleiste und blieb stehen.

    Ich konnte erst den Grund nicht erkennen, denn die Lok ließ sich relativ leicht wieder aufgleisen. Auf der von mir abgewandten Seite sah ich die Bescherung:

    Die Gestängehalterung der Antriebsachse hatte sich gelöst und mit ihnen alles, was damit zusammenhängt. Ich war so fertig,

    dass ich mir die Details gar nicht mehr ansah. Rein in den Karton und über meinen Händler ab zum AW nach Gießen.


    Zwischenzeitlich habe ich die Beiträge über die BR 94 gelesen. Daraus schließe ich, dass ich ab jetzt jede neue Lok (ca. 1.500 €)

    und auch meine vorhandenen 15 Lenz-Loks nach jeder Fahrt auf lose Schrauben untersuchen und gegebenenfalls mit Leim fixieren muss.

    Dann sollte aber auch in der Bedienungsanleitung auf die Stellen hingewiesen werden.

    Außerdem: Wenn es doch bekannt ist, warum wird dann nicht schon werkseitig vorgesorgt?


    Mir ist mal wieder klar, eine Schraube locker zu haben kann böse Folgen nach sich ziehen!



    berni

  • Hallo Jan,


    das kann bei jeder Lok auftreten. Bei Robby hatten sich die Schrauben an der BR 64 aus den Rädern herausgedreht. Glücklicherweise blockierte sie sofort und es gab keine weiteren Schäden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo zusammen,


    ich finde das langsam gruselig , die P8 irgendwie unvollständig, die 94er mit mit eien falsch umgesetztenTeil im Bereich der Zylinder, eine Verkeidung meines Wissens, die 50er mit einer durchhängenden Pufferbohle und Gußnähte am Kessel. Ich wollte mir die 55er holen, aber irgndwie.....also mal Butter bei die Fische, wir reden hier von Modellen um die 1500 bis 1600 Euro. Da bewegen wir uns in Bereichen von Vorbestellpreisen eines Handarbeitsmodell.


    Mir erklärt sich nicht was da los ist??Ich hab meine 64er von Lenz seit 10 Jahren, farblich ist das Finish besser und die Lok hat keine Probleme, gibt es Lenz alt und neu???


    Die Qualität wird offenbar ein Problem, was auch immer die Gründe sind, sowas darf nicht sein, zumal es den Hersteller zum nachdenken bringen sollte.


    Für mich sieht eso aus, dass die Modelle knallhart kalkuliert werden um wettbewerbsfähig zu sein, dass kann zu solchen Escheinungen führen. Kunstoff/Metall vs Messing oder es sind eben Konkurenten auf dem Markt, die jetzt mitmischen.


    Ich werde diesen Bitragsbaum aufmerksam verfolgen. Danke für den Erfahrungsbeicht, ich hoffe, dass Problem löst sich in wohlgefallen auf.....


    Made in Germany.....das waren noch Zeiten.....oder eine ehrliche, wenn auch teure Alternative.


    Man spart und arbeitet immer noch für sein Hobby und erfreut sich dann an den Modellen,so sollte es sein, aber das sowas immer häufiger vorkommt, bei Loks und Wagen, hat den "Vorteil" das es bald ein richtige "Kick" ist mit der Moba Betrieb zu machen.


    MFG


    Michael

  • Hallo Michael,


    ich wäre mit vorschnellen Schlussfolgerungen vorsichtig, denn von dir werden einzelne negative Beispiele aufgeführt und in Beziehung zu deiner glücklicherweise fehlerfreien 64er gesetzt.

    Du kennst aber nicht die absolute Anzahl ausgelieferter Fahrzeuge und den Prozentsatz fehlerhafter Fahrzeuge der einzelnen Baureihen oder Lieferserien.

    Weder bei Lenz noch bei Kleinserienherstellern.

    Natürlich ist es ärgerlich, wenn etwas kaputt geht. Daraus Schlüsse auf die grundsätzliche Qualität (zu der gehört auch die Reparaturabwicklung) zu ziehen führt schnell zu kognitiven Verzerrungen. Das ist nicht bös gemeint gegen dich, jeder unterliegt hin und wieder solchen Irrtümern.


    Deinen Ansatz, das Thema aufmerksam zu Verfolgen, finde ich richtig. Aber nicht gleich so pessimistisch sein ;)


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo zusammen,

    warum wird alles gleich so Negativ dargestellt,

    Das wird es immer mal geben, daß irgend etwas nicht funktioniert , oder sich eine Schraube löst, da ist dann ja der super Lenz Service der das lösen kann.

    Das gibt es aber nicht nur bei Lenz, auch bei der Firma die nicht genannt werden darf.

    Ich besitze fast alle Loks von Lenz und auch anderen Herstellern ,ich hatte bei Lenz bis dato keine Probleme .

    Ich bin auch in Spur 1 unterwegs und da ist bei div. Herstellern auch nicht alles Gold was glänzt.


    Gruß

    Helmut

  • Hallo,

    nur ums klar zu sagen: Ich habe keinerlei Vorteile, wenn ich das Folgende schreibe:

    Ich fahre auf einer großen Anlage (unseres Vereins) u.a. BR 24, 38, 50, 56, 64. Und da kommen viele Meter zusammen, so wie ich sie zu Hause nie erreichen könnte. Ich hatte einmal eine lose Gestängeschraube, die ich dann so fixiert habe, wie Oliver es beschrieben hat. Das war alles. Fulgurex und KIss BR 86: Das gleiche: Beide Loks "verloren" mal eine Gestängeschraube.

    Gruß

    Wolfgang

  • Moin,


    ich sehe das mal aus dem technischen Hintergrund: Wenn ich eine solche Lok durch einen R1 quetsche, treten natürlich nach aussen gegen die Steuerungsbolzen drückende Kräfte auf, die durchaus auch mal eine Schraube lösen können. Darum mache ich das was in jjeder Anleitung drin steht; VOR der ersten Fahrt alles abölen und Schrauben nachziehen. Nach dem Einfahren der ersten Meter nochmal alles nachziehen.

    Bisher haben mich noch keine Schrauben verlassen , weder an Lenzloks noch an anderen. Ab und an sollte man sich mal auch um die Wartung kümmern ;)


    Gruss, Dirk

  • Hallo zusammen,

    ich möchte eines klarstellen:

    Ich habe eigentlich nur den Schadensablauf darstellen wollen. Sonst nichts.

    Mich hat nur eins gestört, dass bei der Schadensdarstellung der BR 94 immer nur auf Leim und Inbus-Schlüssel hingewiesen wurde.

    Es fehlte nur noch der Satz:

    „Wer lesen kann, der…..!“

    Ich habe schon ein paarmal mit der Fa. Lenz zu tun gehabt. Ich bin jedesmal zur vollsten Zufriedenheit (in Worten: zur vollsten Zufriedenheit!)

    bedient worden.

    Es stellt sich mir nur die Frage: Wenn ich weiß, dass es passieren kann und ich weiß, wie man es verhindern kann, dann werde ich es in Zukunft

    auch durchführen.

    Es ist sicherlich für die Monteure*innen leicht beim Zusammenbau der Steuerung die Schrauben zu fixieren. Ich werde mich hüten,

    mit meinen groben Fingern an einer Loksteuerung herumzuschrauben.

    Ich bin mir sicher, dass ich das geliebte Stück im einwandfreien Zustand zurückbekomme. (Wie gesagt: „Die Lok ist klasse!“)


    Mit friedlichem Gruß,


    Berni

  • Die BR56 ist eine fantastische Lok.

    Mir tut der so riiiichtig derjenige leid, wer sie gerne hätte - und es sich leisten kann - aber nicht kauft, weil ihm bissle Öl, Schrauben checken und einfahren Angst bereitet oder zu viel Umstand ist!

    Manche Leuchte verlangen unmögliches und verlieren dabei den Blick auf's wesentliche. Schade.


    Gruß, Jens

  • Moin !

    Du schreibst das Loks durch R1 gequetscht werden. Mag vielleicht nicht optimisch top sein, aber wenn der Hersteller dieses nicht ausdrücklich auschlliesst, dann sollte deshalb nix abfällen.


    Meine BR50 war meine erste Lok in der Spur 0 und da habe ich mir die Anleitung genau durch gelesen und von Ölen zu Beginn und Schraubenkontrolle habe ich nix gefunden. Dort habe ich diesbezüglich nur diese gefunden:


    Quote

    Zum Nachölen des Getriebes ist auf der Unterseite der Lok eine rechteckige Öffnung

    vorgesehen (siehe Bild rechts). Nach ca. 50 Stunden Betriebsdauer geben Sie hier

    2-3 Tropfen Öl hinein. Verwenden Sie nur für Modellbahnen geeignetes Öl, es ist im

    Modellbahnfachhandel erhältlich.

    Woher hast Du die Info?


    Gruß Jan

  • Wann immer hier der Fehler oder Schaden eines Lenz-Produktes ventiliert wird, geht es nicht ohne einen Seitenhieb gegen die Firma, über die man doch eigentlich gar nichts schreiben darf. Man sollte bei aller Sympathie zur Firma Lenz nicht ausklammern, dass auch andere Mütter schöne Töchter haben?

  • Nachträglich noch zum Beitrag #74


    Da schwebt er wieder im Hintergrund:

    Ich kann zwar lesen, aber ich finde die genannten Hinweise in der Bedienungsanleitung nicht.

    Mit der Verwendung einiger R1-Gleisstücke ist es mir gelungen,

    eine Acht (Grundfläche ca. 4 x 2m) ohne zu stückeln mit der Kreuzung lose auf den Boden zu legen.

    (Hab ich lange dran gesteckt.)

    Die Lok klemmte nicht, selbst die 50er läuft sauber durch. Ist eben Qualität!

    Es steht auch niergendwo:

    „Mindestradius 900mm, es muss aber mit herumfliegenden Teilen gerechnet werden!“

    Thema Wartung: Die Lok war frisch aus der Packung.



    Und jetzt ist Schluss für mich,


    Berni

  • Hallo,


    mal davon abgesehen, dass ich immer noch keine 56 habe 8) und noch auf meine DR Variante warte, habe ich das mit dem Abölen und Einfahren in einer Anleitung oder einem Beilagezettel, ich glaube zur 50, gelesen.

    Und klar fährt die 56 auch durch den R1 aber es treten dort halt nach aussen auf die Steuerung wirkende Kräfte auf, welche durchaus in der Lage sind, auch eine Schraube herauszudrehen.

    Ich finde schon, dass man insoweit mit einer Ölkanne und einem Inbuss umgehen kann, auch wenn man nur Grobmotoriker sein sollte ;) Alles kein Teufelzeug und im Rahmen der Wartung und Pflege ab und an mal notwendig....wenn auch nervig vielleicht, es gehört einfach dazu.


    Gruss, Dirk

  • Hallo in die Runde,


    ich lese hier interessiert mit - eine BR 56 habe ich nicht, aber reichlich andere Lenz-Loks.

    Ich bin keiner, der viel rumnörgelt - meine Beiträge zeigen das.

    Einiges passt mir hier aber nicht:

    Die hier beschriebenen Mängel (lose Teile) werden mir zu lapidar abgetan und dann noch die Hinweise wie: schau nach, öle, zieh Schrauben nach.

    Okay, kann man machen.

    Aber: Die Anleitungen von Lenz sind wenig hilfreich, zu losen Schrauben bzw. Schrauben nachziehen wird nichts geschrieben. Es gibt keine Zeichnung mit Markierungen, keine Angaben zum benötigten Werkzeug - SW, Inbus o.ä.; dass es nicht mitgeliefert wird - Schwamm drüber. Ein falsch angesetzter Schraubendreher hat auch schon feine Teile so beschädigt, dass man sie gar nicht mehr drehen kann!


    In diesem Sinne noch einen schönen Abend

    Günter

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