Puuh, gerade noch mal gut gegangen

  • Hallo 0 Fans, heute möchte ich mal von einem Zwischenfall berichten, der sich ganz in der Nähe vom Bauernhof der Familie Fischbacher abgespielt hat.

    Familie Kasupke aus Berlin ist mit ihrem Lloyd Alexander, nach langer Fahrt über die Transitstrecke endlich auf dem Bauernhof der Familie Fischbacher angekommen. Opa Fischbacher begrüßt die Gäste am Hauseingang. Während die Kasupkes das Gepäck auf das Zimmer bringen, machen sich die Gören schon daran, die Gegend zu erkunden. Ganz in der Nähe vom Bauernhof, haben sie auch schon was gefunden, denn hier verläuft die Bahnstrecke von Mekkelstetten nach Bad Rappenstein. Ohne sich Gedanken über die Gefahren zu machen, spielen die Kinder auf den Gleisen.



    Es kommt wie es kommen musste, schon bald naht der Güterzug von Bad Rappenstein, nach Mekkelstetten, bespannt mit einer Lok der Baureihe 64. Auf Grund einer leichten Linkskurve hat Meister Klaus für einen kurzen Moment keine Sicht auf die Strecke und durch dichte Büsche auf der linken Seite. ist auch Heizer Manfred in seiner Sicht für einen kurzen Moment behindert. Erst als die Lok das Rappensteiner Viadukt erreicht, haben die beiden wieder freie Sicht auf die Strecke. Fast gleichzeitig rufen sich die beiden zu, was sie gerade erkannt haben, nämlich die beiden Kinder auf den Gleisen. Meister Klaus leitet sofort eine Schnellbremsung ein, betätigt den Sandstreuer und die Pfeife, in der Hoffnung, das die Kinder das bemerken.

    Heizer Klaus steigt noch während der Fahrt von der Lok, in der Hoffnung, die Kinder vor der herannahenden Lok, von den Gleisen zu ziehen.


    Nur wenige Zentimeter vor den Kindern kommt der Zug zum Stehen.


    Weiter in Teil 2

  • Die beiden können es kaum glauben, das sie den Zug rechtzeitig anhalten konnten. Nun kommt auch der Zugführer aus seinem Begleitwagen, um zu sehen, was passiert ist.

    Durch den Lärm von der Bahnstrecke alarmiert, rennen Bauer Fischbacher und Herr und Frau Kasupke zur Bahnstrecke.

    Die Kinder haben immer noch nicht realisiert was geschehen ist.



    Nach dem die beiden erst mal ordentlich was auf den Hintern gekriegt haben, (ja, damals gab`s das noch) dürfen die beiden den Bauernhof nicht mehr verlassen.



    Auf Grund des Lärms von der Bahnstrecke, hatte auch irgend jemand die FF Mekkelstetten alarmiert. Hier sind sie gerade auf dem Weg zur Strecke. Die Kameraden können aber schon bald wieder ins Spritzenhaus zurückkehren.



    So, das war mal eine sehr aufregende Geschichte, die aber gerade noch mal gut gegangen ist.

    Gruß Micha :)

  • Hallo,


    die gute alte Epoche III, da gabs noch den Arsch voll !!!!:)


    Gruss

    Olaf

    Der Mensch hat die Atombombe erfunden, keine Maus war je so dumm und baute eine Mausefalle !

  • Großvaters alte Aktentasche




    Nun sie wissen vielleicht wie das ist, mit alten Gegenständen, man legt sie einfach beiseite,

    denkt nicht mehr daran und irgendwann findet man sie durch Zufall wieder.

    So erging es mir in diesem Sommer.Alles begann damit das meine Frau auf die glorreicheIdee kam den Dachboden aufzuräumen, bzw. aufräumen zu lassen. Solche Arbeitern werden

    immer mir überlassen. Das ist halt so. Aber so ungern erledige ich die Arbeiten nun auch wieder

    nicht, zumal sich meine Frau dann fast rührend um mein leiblichen Wohl kümmert, und mir

    spätestes nach einer Stunde eine Flasche gut gekühltes Bier und ein paar Schnittchen bringt.

    Ich zog also meinen grauen Kittel und meine graue Cordhose an und stieg die Treppe zu Dachboden hinauf. Oben angekommen öffnete ich zuerst das Dachfenster und schauhte hinaus.Von hier hat man einen herrlichen Blick über unsere Siedlung.man sieht die alte Straße den Friedhof und den Bahnhof. Von dort fuhren früher die Züge in die nahe Stadt brachten die Arbeiter zu den Fabriken und abends auch wieder zurück.Im Bahnhof gab es eine kleine Wirtschaft, dort konnten die Arbeiter

    nach den Schichten den Fabrikstaub aus den Kehlen spülen.Sonntag gab es nachmittags Kaffee und leckeren Kuchen. Die Wirtschaft gibt es immer noch, auch wenn nicht mehr so viele Arbeiter kommen.Der Wirt hatte einen zwar einen Namen doch hieß er bei allen nur Kurt der Wirt.

    Viele Bewohner der Siedlung sind in die Stadt gezogen, andere verstorben und wurden auf dem kleinen Friedhof am, Rande Siedlung bestattet.Aber nun zu dem was ich eigentlich erzählen möchte.

    Nun sie wissen vielleicht wie das ist, mit alten Gegenständen, man legt sie einfach beiseite,

    denkt nicht mehr daran und irgendwann findet man sie durch Zufall wieder.

    So erging es mir in diesem Sommer. Alles begann damit das meine Frau auf die glorreiche

    Idee kam den Dachboden aufzuräumen, bzw. aufräumen zu lassen. Solche Arbeitern werden

    immer mir überlassen. Das ist halt so. Aber so ungern erledige ich die Arbeiten nun auch wieder

    nicht, zumal sich meine Frau dann fast rührend um mein leiblichen Wohl kümmert, und mir

    spätestes nach einer Stunde eine Flasche gut gekühltes Bier und ein paar Schnittchen bringt.

    Ich zog also meinen grauen Kittel und meine graue Cordhose an, und stieg die Treppe zu Dachboden hinauf. Oben angekommen öffnete ich zuerst das Dachfenster und schauhte hinaus.Von hier hat man einen herrlichen Blick über unsere Siedlung.man sieht die alte Straße, den Friedhof und den Bahnhof. Von dort fuhren früher die Züge in die nahe Stadt brachten die Arbeiter zu den Fabriken und abends auch wieder zurück.Im Bahnhof gab es eine kleine Wirtschaft Der Friedhof liegt gleich bei der kleinen Kirche, deren Turm weithin zu sehen ist.

    Nun muss ich aber langsam anfangen dachte ich mir. Ich sah mich um.Was war der alte Dachboden nicht alles für uns gewesen?Eine Pirateninsel auf der es galt einen Schatz ,3 Pfennige zu finden. Raumschiff Enterprise , weil man aus dem Dachluke so schön die Sterne sehen konnte.Damals wollte jeder Käpn. Kirk sein. Mit Siebzehn haben wir auch die Sterne angesehen, von einer alten Matratze aus , heimlich nach oben gebracht weil die erste Liebe ein Dach über dem Kopf brauchte. Mit diesen und anderen schönen Gedanken beschäftigt war ich schon einige male die Treppe hinunter und hinauf gestiegen.

    So war ich vor der alten Kommode angekommen. Ich sah nach ob noch etwa darin sein könnte, und da lag sie. Großvaters alte Aktentasche.

    Es war Aktentasche aus braunen Leder mit silberglänzenden Verschlüssen.Vorsichtig nahm ich sie heraus und klopfte den Staub ab.Die Erinnerung war plötzlich wieder da. Mit dieser Aktentasche

    hatte mein Großvater ein Leben gerettet.Und das war so. Jeden Werktag dürfte ich meinen Großvater von 17.30 Vorortzug abholen. Ich sah Großvater durch die Bahnsteigsperre kommen,

    sein Aktentasche in der Hand.Nur das in der Aktentasche niemals Akten waren sondern eine Thermoskanne mit schwarzem Kaffee und das Pausenbrot in Butterbrotpapier.Das Hasenbrot

    gab er mir immer zu Hause , es schmeckte nach Gusseisen , Staub nach Arbeit, einfach nach MEGU. MEGU steht für Metallgusswerke. Großvater war dort 40 Jahre Buchhalter.

    Außerdem ein Paar Hosenträger., Hosenträger sagte Großvater , Hosenträger sind etwas solides.

    Wir standen also wie immer am Bahnübergang. Die schwarze Dampflok setzte sich in Bewegung.

    Der Schrankenwärter sah auf die Taschenuhr die er umständlich aus seiner Westentasche zog,

    wie er das immer tatg, und schüttelte den Kopf. Der Güterzug hat heute Verspätung , den müssen wir erst noch durchlassen. Nach einer kleinen Weile war ein lauter Pfiff der Lokomotive zu hören, der Güterzug kündigte sich an. Die Schienen begannen zu „ singen „.In diesem Moment schrie eine Frau neben uns laut auf.

    „Seht doch das Kind da,da, drüben, am Bahndamm, und gleich kommt der Zug. Großvater und ich sahen ein Kind in einem blauen Kleid am Bahndamm Blumen pflücken . Die Kleine schien alles um

    sich herum vergessen zu haben. Plötzlich griff Großvater zu seiner Aktentasche und riss sie mir förmlich aus der Hand. Großvater holt weit aus und schleuderte die Aktentasche zu Katja , so hieß das kleine Mädchen, hinüber. Ich weis bis heute nicht ob es der Schreck war oder die Tasche selbst. Jedenfalls kippte Katja vom Bahndamm in die Wiese. Jetzt musste auch der Lokführer das Kind gesehen haben , denn die Bremsen des Zuges quitschten laut .Der Zug kam wenige Meter hinter der Stelle an der das Kind gerade noch gespielt hatte zum stehen.Der Lokführer kletterte gefolgt von seinem Heizer ,ganz aufgeregt von der Lok. Er nahm das Kind ganz vorsichtig auf und trug es über die Gleise zum Bahnübergang hinüber. Jetzt kamen auch die Leute die in der Bahnhofswirtschaft einen Geburtstag gefeiert hatten heraus. Allen voran Kurt,der Wirt. Er nahm Katja auf den Arm und trug sie in die Wirtschaft. Der Lokführer berichtete was Großvater getan hatte , und ging zurück zur Lok , der Güterzug musste noch zur Fabrik in die Stadt.

    Kurt der Wirt und seine Frau haben Katja an diesen Abend nicht mehr aus den Augen gelassen. Großvater und ich waren auf an diesen Abend eingeladen. Großvater auf ein Bier und ich bekam eine grüne Waldmeisterbrause. Ich war mächtig stolz auf Großvater und auch meine Eltern, die später dazukamen.Sie waren gekommen um nachzusehen wo wir denn geblieben waren.

    Seitdem bekam Großvater immer sein Sonntagsnachmittags Bier umsonst und ich eine grüne Brause. Seit damals ist viel Zeit vergangen. Mein Großvater ist vor einigen Jahren verstorben,

    und auf dem kleinen Friedhof beigesetzt worden. Jeden 4. August kommt eine junge Frau zum

    Grab und legt frische Blumen nieder. Wenn man genau hinhört vernimmt man

    ein leises „ danke Großvater „

    Daran musste ich denken als ich die alte Aktentasche gefunden habe .Wo sie jetzt ist , ich habe sie immer bei mir , man kann ja nie wissen.


    Copyrigth by Frank Becker 2021

    the light on the end of the tunnel, may be an ancomming train.....

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