Rangieranlage in 0e mit FMT

  • Hallo zusammen,


    ermutigt durch die Zusprüche und gehobenen Daumen (:thumbup:) in meinem Vorstellungsbeitrag möchte ich hier einmal zwei erste Bilder meiner Rangieranlage in 0e zeigen.


    Die Planung der Anlage hat eine gewisse Zeit in Anspruch genommen, bis alles soweit passte und die kleinen Fleischmann-Loks ein für mein Dafürhalten ansprechendes Betätigungsfeld hatten. Diese Planung und das daraus resultierende Betriebskonzept, sowie deren Umsetzung in einen immer wieder anderen "Fahrplan" kann ich, wenn das denn gewünscht ist, auch einmal vorstellen. Langweilig ist es mir bisher damit nicht geworden - ganz im Gegenteil.


    Nun zu den Bildern. Wie bereits berichtet, steht die Anlage auf einem Sideboard in meinem ehemaligen Arbeitszimmer. Wenn ich vor dem Bildschirm sitze und den Bürostuhl nach links hinten drehe, habe ich momentan so etwas vor Augen:



    In Wirklichkeit sehe ich natürlich noch mehr, aber irgendwie muss man ja die Kamera fokussieren und das macht man ja gedanklich beim Betrachten der Realität auch.


    Wenn ich den Stuhl in die andere Richtung drehe, habe ich diese Szene:



    Die Ausgestaltung ist natürlich noch lange nicht abgeschlossen, aber ich bin da zuversichtlich, dass das mit der Zeit schon wird. Zwischendurch muss einfach immer mal wieder eine Rangiersession sein, damit der damit verbundene Suchtfaktor befriedigt wird :). Und je schwieriger die zu lösende Aufgabe ist, desto zufriedener wird der Betriebsleiter, wenn sie gelöst werden konnte ;).


    Herzliche Grüße und bleibt gesund


    Frieder

  • Hallo zusammen,


    vielen herzlichen Dank für die vielen „Likes“. Wie gewünscht zeige ich hier den Gleisplan in stark vereinfachter Form.



    Wie man sehen kann, besteht die Anlage aus Komponenten zweier Gleisplanklassiker aus England und den USA.


    Der gelb hinterlegte Teil spiegelt die Idee von Alan Wrights „Inglenook Sidings“ wieder. Deshalb müssen die einzelnen Gleise genau definierte Nutzlängen aufweisen. Wer mag und wer mehr darüber wissen will, findet hier eine Menge Informationen: Inglenook Sidings


    Der Rest der Anlage ähnelt der Anlage „Gum Stump & Snowshoe“ von Chuck Yungkurth: Gumstump & Snowshoe


    Hier mussten allerdings tiefgreifende Änderungen gegenüber dem Original vorgenommen werden, damit die kleinen Loks die Steigung hinauf zur Fabrik auch mit zwei Waggons schaffen. Der ursprüngliche Gleisplan sieht ja eine Gleiskreuzung auf zwei Ebenen vor. Das wäre auf der mir zur Verfügung stehenden Fläche nur mit extremen Anstiegen machbar gewesen. Also musste die Streckenüberwerfung weg und das Fabrikgelände rutschte in den Hintergrund.


    Dadurch ergab sich als positiver Nebeneffekt eine leichte Höhenstaffelung nach hinten wie bei einer Theaterkulisse. Für mein Empfinden ergibt sich dadurch bei dieser extrem schmalen Anlage eine Art Tiefenwirkung.


    Falls Interesse besteht, kann ich auch noch die Aufgabenstellung und die daraus resultierenden Fahrpläne erklären und zeigen.


    Herzliche Grüße


    Frieder

  • Hallo zusammen,


    wie gewünscht kommt jetzt also der betriebliche Teil. Zu Beginn sollten in den drei unteren Gleisen insgesamt acht Waggons und eine Lok stehen.



    Die Reihenfolge und die Verteilung auf die verschiedenen Gleise spielen dabei keine Rolle.


    Dann legt man sich die zu den Waggons passenden Wagenkarten zurecht.



    Diese haben nichts mit den bekannten Fremo-Frachtkarten zu tun, sondern dienen nur der Identifizierung. Jedes Kärtchen hat eine Abbildung des Wagens und als rein dekoratives Element eine Kurzbeschreibung, auf die man auch verzichten könnte. Auf diese Weise sind die Kärtchen schön klein und passen in dieses Hightech-Gerät ^^:



    Das ist noch ein behelfsmäßiger Prototyp aus Pappe, der demnächst durch ein ordentliches und stabileres Exemplar ersetzt werden soll.


    Die Kärtchen werden wie bei einem Kartenspiel verdeckt durchgemischt und anschließend die oberen fünf von links nach rechts in die Fächer des Halters gesteckt.



    Damit ist die Aufgabe gestellt und der erste Teil des „Fahrplans“ steht. Die fünf Wagen müssen in der ausgewürfelten Reihung in das dritte Gleis von unten (siehe Gleisplan) umrangiert werden. Dabei dürfen nur die gelb unterlegten Bereiche benutzt werden. Die Anzahl an bewegten Waggons ist also immer beschränkt. Je nach Konstellation kommt so meistens eine Anzahl von nötigen Rangierbewegungen im zweistelligen Bereich zustande. Da ist schnell mal eine Viertelstunde vergangen :sleeping:.


    Zum Schluss sollten die Waggons also so sortiert sein:



    Jetzt hat man mehrere Möglichkeiten, wie es weitergeht.


    1. Man beginnt einfach eine neue Runde und lässt die restliche Anlage außer acht.
    2. Man nimmt die fünf Kärtchen von eben, mischt erneut und sortiert die ersten vier wieder in den Halter ein. Dann müssen die ersten beiden Wagen in das Gleis direkt neben der Fabrik (siehe Gleisplan) und die letzten beiden dort in das Parallelgleis verbracht werden. Dort kommt erschwerend hinzu, dass da ja die Dampflok mit dem Personenwagen steht. Also muss noch ein Personenzug zwischen geschoben werden.
    3. Man fährt einfach die ersten vier Wagen nach oben. Auch hier ist der P-Zug im Weg.
    4. Man würfelt komplett neu, aber die vier Wagen stehen noch an der Fabrik.
    5. Man würfelt vier neue Waggons direkt für die Fabrik aus.
    6. Oder, oder, oder …


    Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Mir ist es noch nicht passiert, dass ich gedacht habe: „Das hatten wir aber eben schon einmal.“


    Herzliche Grüße


    Frieder

  • Hi.

    Solche "Rangierspiele" werden gelegentlich völlig zu unrecht verächtlich angesehen, von den 150%igen... Ich bin aber ein großer Fan dieser Geschichten. Speziell der Inglenook hat es mir angetan. Die Regeln sind leicht zu verstehen (hast du ja prima erklärt), der Spielspaß ist enorm und der Aufwand (nur 2 Weichen und etwas Flexgleis) hält sich sehr in Grenzen. Dank der vorgegebenen schmalen, langgestreckten Form lässt sich ein Inglenook meist problemlos in einem Regal unter bringen, selbst in größeren Maßstäben. Reicht der verfügbare Platz nicht für die "klassische" 5-3-3 Konstellation (gemeint sind die Nutzlängen, also 5 Wagen auf dem "Sammelgleis" und je 3 Wagen auf den "Seitengleisen") aus, kann man auch eine 4-2-2 (mit 6 statt 8 im Spiel befindlichen Wagen) oder gar nur 3-2-2 (mit 5 statt 8 im Spiel befindlichen Wagen) Konstellation aufbauen. Damit schrumpft zwar die mögliche Anzahl an Wagen- Kombinationen und somit an wirklich neuen Aufgaben, dafür schrumpft aber auch der Längenbedarf erheblich. Selbst bei 3-2-2 gibt es noch mehr als genug Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben...

    So kann man u.U. selbst Spur G im heimischen Wohnzimmer betreiben, ohne den Raum zu sehr in Beschlag zu nehmen...


    Mir gefällt das einfach sehr gut.:thumbup:

  • Hallo Zusammen,


    in der Theorie, könnte man noch eine "Zeitkomponente" mit rein bringen so dass Ladestellen auch eine Zeit "X" blockiert sind - z.B. bis der zugestellte Wagen entladen/beladen ist ... Wenn man nach Fahrplan mit Uhr fährt ... einen "Timer" an die Ladestelle ... der bei Zustellung aktiviert / zurückgesetzt wird und den Abschluss eines Ladevorgangs signalisiert.


    ... und "Wechselindustrie" - Mal ist es eine Porzellanfabrick - mal Eine Eisengießerei ... mal eine Großmühle ... was da bedient wird.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für euer Feedback.

    Solche "Rangierspiele" werden gelegentlich völlig zu unrecht verächtlich angesehen

    Sehe ich inzwischen auch so.

    und der Aufwand (nur 2 Weichen und etwas Flexgleis) hält sich sehr in Grenzen.

    Zunächst dachte ich: "Und das soll dauerhaft Spaß machen? Das ist doch viel zu einfach!" Aber wenn man es ausprobiert hat, kommt das Aha-Erlebnis.

    in der Theorie, könnte man noch eine "Zeitkomponente" mit rein bringen so dass Ladestellen auch eine Zeit "X" blockiert sind

    Das ist eine interessante Idee. Das werde ich bestimmt einmal ausprobieren, weiß nur noch nicht, wie ich das mit dem Timer möglichst einfach hinbekomme.

    ... und "Wechselindustrie"

    Finde ich auch gut. Mein Industriekomplex ist ja noch nicht ganz fertig. Vielleicht finde ich eine Möglichkeit, durch den Wechsel einiger loser Komponenten, die industrielle Sparte zu wechseln.


    Herzliche Grüße

    Frieder

  • Hallo Frieder,


    mir gefällt dein Rangierquiz sehr gut. Für eine Kleinanlage ist das ideal, wenn man nicht nur hin- und herfahren will, was schnell fad wird. Auf meinen Modulen mache ich so einen ähnlichen Betrieb mit Karten, das macht mir mehr Spaß als Kreisverkehr. 8)

    Die Wagenkarten müssen für den privaten Einsatz natürlich nicht so aufwendig sein, besonders wenn man nur ein paar eigene Fahrzeuge nutzt. :thumbup:


    Schöne Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für den regen Zuspruch.

    Die Wagenkarten müssen für den privaten Einsatz natürlich nicht so aufwendig sein, besonders wenn man nur ein paar eigene Fahrzeuge nutzt.

    Ja, das stimmt. Im Vordergrund stand aber auch der Wunsch, eine sehr platzsparende Variante zu haben.


    In der Spitzkehre auf der rechten Anlagenseite steht dieses Empfangsgebäude.



    Die Wände und das Dach sind komplett aus Styrodur geschnitzt. Der komplette Innenausbau und die Schiefereindeckung bestehen aus Verpackungskarton. Das Abzugsrohr im Kamin ist ein Trinkhalm aus Plastik (da lag noch eine komplette Tüte von Anno dazumal im Keller). Ebenso die Dachrinnen, wobei die vordere gerade nicht zu sehen ist, weil sich die Verklebung mal wieder gelöst hat. Das Material ist extrem störrisch. Die Türklinken werden irgendwann einmal durch Messingguss-Teile ersetzt.


    Irgendwo habe ich auch noch Bilder vom Bau des Machwerks. Besteht da Interesse, dass ich die hier einstelle?


    Herzliche Grüße und bleibt gesund

    Frieder

  • Hallo Frieder


    Bilder vom Bau sind immer gut.


    Jeder hat doch irgendwie seine eigene Bauweise und manchmal wird man dann auch "baublind" (ein neues Wort abgeleitet von vertriebsblind)

    Durch Berichte und Bilder von den Baustellen Anderer kann man nur lernen, oder bekommt wertvolle Tipps.

    Grüße aus der Steiermark

    :) Gerhard :)


  • Hallo.

    Noch ein Hinweis. Man kann sogar einen "klassischen" Endbahnhof als Inglenook "missbrauchen". Dabei werden dann drei Weichen und mehr Länge benötigt als beim klassischen Inglenook, da das "Sammelgleis" und eines der "Seitengleise" hintereinander statt nebeneinander liegen. Aber man spart Platz in der Tiefe (nur 2 Gleise nebeneinander) und kann das ganze auch als Endbahnhofs- Modul/Segment bei einem Treffen verwenden. Zu hause hat man die Möglichkeit Inglenook zu spielen oder auch Endbahnhof, je nach Lust und Laune...

    Hier zur Verdeutlichung ein vereinfachter Gleisplan:

    Das rote Gleis 1 dient als "Sammelgleis", grün (Gleis 2a) und blau (Gleis 1a) sind die "Seitengleise". Das Streckengleis dient als Ausziehgleis und kann durch ein Schild "Halt für Rangierfahrten" in der Länge passend begrenzt werden... Die tatsächlichen Gleislängen muss man natürlich an den verfügbaren Platz anpassen und dementsprechend die Konfiguration (5-3-3 oder 4-2-2 oder 3-2-2) auswählen...

    Sofern die "Ersatz- Wagen" auf dem "grünen" Gleis abgestellt werden, kann man das Spiel auch in einen "normalen" Fahrbetrieb einbauen. Ein Güterzug mit 5 (oder4 oder 3, je nach Inglenook Konstellation) Wagen fährt auf Gleis 1 (rot) ein. Die Lok kuppelt ab und umfährt den Zug. Nun fängt das Rangierspiel an. Ist man damit fertig, muss erst noch "aufgeräumt" werden, also die zwei oder drei zurückbleibenden Wagen auf das grüne Gleis bugsiert werden. Danach kann der neu zusammen gestellte Güterzug wieder Richtung "große Welt" (aka Schattenbahnhof bzw. Fiddleyard) "abdampfen" (das geht natürlich auch mit Diesel oder Elektrisch, je nach Geschmack)...

    Dabei kann sich durchaus auch mal ein Triebwagen oder Personenzug blicken lassen. Das Umfahrgleis 2 bleibt ja stets frei. Ein Triebwagen (oder Wendezug) könnte sogar, sofern an Gleis 2 ein Bahnsteig ist, mitten in das "Rangiergeschäft" platzen und alles erst mal unterbrechen, bis er wieder abgefahren ist... Noch komplizierter wird es, wenn der Triebwagen zwingend auf Gleis 1 muss (weil nur da ein Bahnsteig ist). Dann muss dieses Gleis frei geräumt werden und sich der ganze Güterverkehr auf das Umfahrgleis "verkrümeln"...


    man sieht, extrem viel Spielspaß mit sehr bescheidenen Mitteln zu realisieren...

  • Hallo zusammen,


    Noch ein Hinweis. Man kann sogar einen "klassischen" Endbahnhof als Inglenook "missbrauchen".

    Das ist auch ein interessanter Ansatz. Man muss nur die Disziplin aufbringen, dass nicht direkt von rot nach blau rangiert werden darf.

    Durch Berichte und Bilder von den Baustellen Anderer kann man nur lernen

    Dann beginne ich mal einen Baubericht.


    Als allererstes wurde ein Probestück gebaut.



    Dabei ging es nicht darum, alles sofort perfekt hinzubekommen, sondern darum, die Techniken zu erproben. Das Ausgangsmaterial ist Hartschaum (oft auch als Styrodur bezeichnet, was aber eigentlich ein Produktname ist). Hartschaum hat einige Vorteile aber auch Nachteile. Als Vorteile könnte man nennen: preiswert, leicht zu schneiden (vor allem, wenn man einen Heißdrahtschneider hat), bis zu einem gewissen Grad gut und einfach zu modellieren, verzieht sich nicht, macht keinen Dreck bei der Bearbeitung, hat nicht so eine extreme statische Aufladung wie Styropor und ist viel feinkörniger als dieses. Einige Nachteile sind: zunächst keine hohe Stabilität (lässt sich später aber korrigieren), lässt Strukturierungen nur bis zu einem gewissen Grad zu, sehr druckempfindlich.


    Zum Probestück: Mit dem Heißdrahtschneider wurde eine dünne Platte von 3mm Stärke aus einem Block geschnitten. Die Öffnungen von Fenster und Tür kann man einfach mit einem Cuttermesser und Stahllineal herausnehmen. Das Fachwerk wurde zunächst ganz leicht mit einem Bleistift vorgezeichnet und anschließend mit einem leeren (!) Kugelschreiber nachgezogen. Die Kanten der Gefache kann man mit einem stumpfen Gegenstand, wie z.B. einem kleinen Schraubenzieher, etwas ausrunden. Die "Maserung" der Holzbalken sind mit einer Nadel geschnitzt. eine feinere Maserung habe ich nicht mehr hinbekommen; hier weigert sich das Material, noch mehr Verformung aufzunehmen, wobei die Aufnahme eine starke Vergrößerung des Originals zeigt. Die Struktur der Gefache wurde mit einem schräg gehaltenen Bleistift und vorsichtigen Achterbewegungen herausgearbeitet. Der Rest ist Abtönfarbe und Verpackungsmaterial für das Fenster.


    Auf dieser Grundlage wurden die Wände hochgezogen und ein Boden als Verstärkung eingepasst.




    So viel für heute.


    Herzliche Grüße und passt auf euch auf

    Frieder

  • Hallo zusammen,


    weiter geht es mit der Einfärbung und dem Innenausbau.



    Abtönfarbe haftet sehr gut auf dem Hartschaum. Außerdem lässt sich die Farbe hervorragend mischen und wenn man dem ersten Farbauftrag etwas Weißleim beimischt, wird die Konstruktion gehärtet und gewinnt damit an Stabilität. Weitere Farbaufträge als Lasur (auch mit normalen Wasserfarben aus dem alten Schulmalkasten) und Granierungen sind möglich.


    Der Innenausbau geschieht durch Pappe aus gesammelten Verpackungsresten.



    Dasselbe Material für die Fensterrahmen. Dieser würde ich mir heute vielleicht als Lasercut bestellen, z.B. hier.



    Als Verglasung dienen ebene Reste aus einer Blisterverpackung.



    So viel für heute aus der Resteverwertung.


    Herzliche Grüße

    Frieder

  • Hallo zusammen,


    obwohl Modellbau mit einfachsten Mitteln (in denglisch heißt das wohl "low budget") hier offensichtlich nicht immer auf Akzeptanz stößt, berichte ich trotzdem einfach mal weiter und bedanke mich gleichzeitig bei allen, die ein wohlgemeintes Rauchzeichen in Form eines nach oben gerichteten Daumens hinterlassen.


    Innenausbau


    Die Wände wurden weiter mit Verpackungspappe ausgekleidet und mit Dispersionsfarbe verputzt. Die Zwischenwand mit Fahrkartenausgabe, die Kaminattrappe und der Aktenrollschrank sind wieder Teile aus Hartschaum. Diese sind zum Teil mit Ausdrucken kaschiert, die in einem Grafikprogramm am Computer mit Schlagschatten zur Vortäuschung eines 3D-Effekts bearbeitet wurden. Gleiches gilt für den Fußboden, der außerdem noch leicht mit Wasserfarben lasiert wurde.



    Die Sitzbank besteht wieder aus Pappstreifen.


    Im Dienstraum war noch Platz für einen Schreibtisch, einen Bürostuhl, Fahrplantafel, Buchfahrplan und einen kleinen Bollerofen samt Ofenrohr aus einem Trinkhalm.



    Schließlich noch ein paar dekorative Elemente für den Warteraum.




    Herzliche Grüße und bleibt gesund

    Frieder

  • Hallo zusammen,


    vielen herzlichen Dank für die reichlich vergebenen Pokale und :thumbup:. :)


    Was mir nicht wirklich gefällt und besonders bei der fotografischen Mikroskopiererei ins Auge fällt ist die Tür.



    Das Türblatt besteht wieder aus Verpackungspappe, die Bänder waren mal eine Konservendose und der Griff ein Stück Blumendraht.



    Auch die Proportionen der Versteifung des Türblatts könnten filigraner sein.



    Obwohl es im Gesamtbild nicht so auffällt wie in der Detailaufnahme, muss ich hier wohl nachbessern. Die Bänder und Türklinken gibt es ja als Gussteile aus Messing.



    Das Türblatt könnte ich eventuell als CAD-Zeichnung konstruieren. Müsste mir dann aber einen 3D-Druck anfertigen lassen, weil ich selber keinen 3D-Drucker besitze.


    Hat da jemand einen Tipp, wo man das am besten kostengünstig und zuverlässig in Auftrag geben könnte?


    Oder wäre eventuell eine Ausführung als Lasercut die bessere Alternative? Die Bretter und die Versteifung sind ja letztendlich so etwas wie eine Gravur auf einer ebenen Fläche. Und da auch: wo könnte man das in Auftrag geben?


    Fragen über Fragen ...


    Herzliche Grüße und passt auf euch auf

    Frieder

  • Hallo Frieder,

    Quote

    Hat da jemand einen Tipp, wo man das am besten kostengünstig und zuverlässig in Auftrag geben könnte?

    ich lasse meine Teile bei KS-Modelleisenbahnen drucken. Wegen dem Programm/Dateien solltest Du vielleicht vorher mit Herrn Stümpfl reden. Damit auch alles zusammen paßt. Das Gute bei KS ist, daß Du die Teile von der Stützkonstruktion befreit und die Oberflächen glaskugelgestrahlt bekommst. Dann klappt das auch besser mit dem Lackieren.


    Nur ein zufriedener Kunde.


    Gruß

    Klaus

    Der frühe Vogel kriegt den Wurm, aber die zweite Maus erhält den Käse

  • Hallo,


    die Tür finde ich gar nicht schlecht. Die Bänder könnten etwas schmaler sein, das sollte mit Hausmitteln zu machen sein.

    Ich gebe zu bedenken, dass das Gesamtbild stimmig sein muss. Wenn jetzt eine super feine Tür eingebaut wird passen die Fenster nicht mehr. Oder das Fachwerk wirkt zu grob. Ein Teufelskreis :pinch:


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo zusammen,


    wenn man schon den Innenraum gestaltet, sollte dieser auch bevölkert werden. Also:


    Eintreten Bitte!


    Warten auf den nächsten Zug.



    Dem Aufsichtsbeamten muss wohl irgendwann einmal die Kaffeekanne übergeschwappt sein. Anders ist der Fleck auf dem Fußboden des Dienstraumes nicht zu erklären,



    Herzliche Grüße

    Frieder

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