Warteraum Ferbertal (d. Straßenbahn St. Galenit)

  • Guten Tag zusammen und einen schönen Sonntag,


    nachdem es bei den Werdauer Schwebeachsbeiwagen in der letzten Zeit etwas hakelt, Corona hat dem Kollegen Modellbauer wieder einen Strich durch seine Zeitplanung gemacht, habe ich mich statt dem Fahrwerk der Beiwagen mal einer Annehmlichkeit für die Familien Preiser und Bachmann (Modellfiguren) gewidmet.


    In einem Beitragsfaden in den hiesigen, heilkigen Hallen entdeckte ich bereits Anfang letzten Jahres die modellbauerische Umsetzung des Bahnhofes Kyritz in 0e, dieser Bahnhofsbau sieht ja richtig schick aus. Für Vorbildinformationen verweise ich mal auf den obigen Link, den ganzen Text möchte ich weder kopieren da es schlicht ein Verstoß gegen den Urheberrechtschutz wäre. Auch möchte ich ihn nicht umschreiben, eine Verletzung des Urheberrechtes wäre das zwar nicht mehr, aber ich würde vortäuschen die Informationen selbst beschafft zu haben.


    Da es sich bei der Schmalspurbahn ab Kyritz um eine Kleinbahn handelte, dort wurde bekanntermaßen an allem gespart woran man nur sparen konnte, passt das ganze von den Dimensionen her ganz gut zu einer Straßenbahn im Überlandbetrieb. Also gab es Kontakt mit Thomas (Werkelburger). Er hat den Bahnhof im Original selbst vermessen, die Zeichnungen erstellt und die Fräsdateien entwickelt. Der Bausatz ist aus weißen Polystyrolplatten gefräst.


    Freundlicherweise gab es sehr unkompliziert eine Freigabe an den Frässervice über die Fertigung eines weiteren Gebäudebausatzes. Es gibt einen Bausatz mit sehr guter Passgenauigkeit, alles ordentlich verpackt, kurzum Spitzenleistung!


    Da der Verkauf an die breite Masse nie vorgesehen war, gibt es keine Bauanleitung. Bei weniger als 100 Teilen auch nicht unbedingt erforderlich. Aber genau deswegen habe ich die Wände zunächst verkehrtherum verklebt. Zumindest die Fensterwände. Da waren dann die Oberkanten ganz plötzlich unten. Dumm nur, dass ich einen Kleber gewählt habe welcher so derart bombenfest war, dass ich beim Versuch die Wände wieder zu trennen diese teilweise zerbrochen habe. Wahnsinn, mit dem Kleber würde ich gerne mal jemanden an seinen Stuhl kleben... Das ich aber eine andere Geschichte...


    Also wurde was neues bestellt... Diesmal stimmte der Korpus soweit. Also "bebb" und den Fußboden eingeklebt. Aber halt! Irgendwie sieht das komisch aus...



    Ja soll denn Oma Bachmann eine Leiter mitnehmen wenn sie in den Warteraum will? Oder sind die Bauarbeiter zu unwissend ein Haus zu bauen? Oder gab es in den zu langen Pausen etwa zu viele geistige Getränke aus merkwürdigen braunen oder merkwürdigen grünen Flaschen?


    Hier sieht man ansatzweise die Unterkonstruktion. Ich habe den Fehler gemacht und die Bodenplatte genau an der Unterseite der Seitenwände eingeklebt, die Standleisten sorgen nun für in der Luft hängende Wände.


    Und da war es wieder, das Problem mit der guten Kleberqualität. Also nochmal ein neuer Korpus... *grummel* - Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob ich nicht alles in den gelben Sack hauen soll... Aber nein, dazu ist Thomas Mühe zu groß gewesen. Und warum den Kopf in den Sand stecken? Aus Fehlern soll man schließlich lernen. Also frisch ans Werk und nun passt es soweit.




    Als Dachgestaltung hatte ich mir überlegt, eine holzvertäfelte Decke einzubauen. Schließlich soll das Gebäude nicht im Hintergrund des Moduls stehen sondern vorne sichtbar sein. Und bei der Spur 0 bietet sich geradezu an, eine Inneneinrichtung vorzusehen. Die Beleuchtung ist aus dem Viessmann-H0-Programm, die wirkt wenigstens nicht so extrem groß. (Als H0-Preiserlein möchte ich so eine Leuchte nicht auf den Kopf bekommen. Da bin ich doch hinterher Mus)



    Die rechte Leuchte mit dem Kugelkopf wurde für die Innenbeleuchtung des Warteraumes verwendet, die linke Leuchte ergab einmal die Außenbeleuchtung am Abortanbau.


    Ersteinmal weiter beim Dach...


    Löcher im Dach, die Kabel werden zunächst nach oben in den Dachstuhl geführt...





    Verschiedene Bearbeitungsstadien der Innenverkleidung des Daches. Die auf dem letzten Bild zu sehende Leuchtröhre stellt dann die Beleuchtung des abgetrennten Fahrkartenschalters dar. Die Aussparung dient dem...



    ... Schornstein. [persönliche Anmerkung...] Ich hasse es wie die Pest, wenn irgendwo in einem Modellgebäude Kabel der Beleuchtung wie wild umeinanderstracken. [persönliche Anmerkung Ende]


    Daher wurde der Schornstein eingebaut um durch ihn die Kabel aus dem Dachstuhl nach unten durchzuführen. Eventuell (sofern lieferbar) werde ich mir noch eine Stehlampe aus dem Viessmann-H0-Programm zulegen, diese würde dann auf dem Fahrkartenverkaufstisch platziert werden. Aber letzterer ist noch nicht im Detail geplant, da muss ich schauen, was ich dann dort hineinbaue.


    Aber mit dem Schornstein war ich noch nicht so ganz fertig... Wo ein Schornstein ist, muss auch ein Ofen sein... Wieder kam Kommisar Zufall (der kann gut ermitteln...) zu allen Ehren. Denn der Gebäudeentwickler hat auch hier aus Eigenbedarf für das passende Accessoires gesorgt...


    Einen Kachelofen - so schön


    Ich habe derweil an Altteilen mal ein paar Versuche unternommen, wie ich auf den Außenwänden Putz darstellen kann...


    Erstaunlicherweise hält die ganz normale Wandfarbe aus dem Baumarkt verdammt gut. Mit wenig Kraft lässt die sich wieder abkratzen. Diese Wandfarbe ist mit feinem Quarzsand abgestreut um eine rauhe Putzstruktur zu erhalten. In einem weiteren (nicht fotografisch dokumentierten Versuch) wurde das ganze dann mit flüssigem Sekundenkleber beträufelt, nach dem vollständigen trocknen dann nochmals mit Wandfarbe bemalt. Ich denke, dass werde ich so machen, denn dieser Putz sitzt wirklich bombenfest. Aber zunächst muss ich mir einen anderen Farbton besorgen. Dank kleiner Testdosen mit 50 ml Inhalt hat man da auch keine Mehrgenerationenvorräte. Ich denke mal, ein helles Ocker, vielleicht mit etwas braun gemischt, könnte da eine gute Farbgebung hervorbringen. Haben eigentlich unsere Baumärkte wieder geöffnet? Außen kommt wie beim Originalmodell auch ein Sockel aus Mauersteinen dran, die Platten liegen hier...


    Aber testweise habe ich das Dach schonmal aufgelegt...



    Die Beleuchtung mal testweise angeschlossen. Hmm, also irgendwie sieht das schon so ein bisschen nach Wohlfühlatmosphäre aus. Wenn also Junior Preiser nach der Schule zu lange die Mädels ärgert, deswegen die Straßenbahn verpasst, dann kann er sich im Warteraum wohl fühlen und ihm wird wenigstens nicht kalt. Denn definitiv warm wird ihm dann, wenn er so spät nach Hause kommt und es sodann von Mama und Papa so richtig den Popo voll gibt.


    Da es aber im Fahrkartenschalter auch Geld und natürlich Fahrkarten hat, muss ganz ganz zwingend dieser räumlich abgetrennt sein. Denn auch in Ferbertal hat es den einen oder anderen Zeitgenossen, dem nicht bewusst ist, dass Kommisar Zufall stets ein waches Auge auf so allerlei zwielichtige Gestalten hat. VEB Nahverkehr St. Galenit (Ja, den Namen der geplanten H0-Tram einfach kopiert...) ist jetzt nicht der reichste Verkehrsbetrieb, die sind auch auf ihre Fahrgeldeinnahmen angewiesen.


    Daher muss natürlich die baulich nicht vorgesehene Zwischenwand her. Nun muss man in diesen abgetrennten Raum hineingelangen, also braucht es eine Tür...



    Fahrkarten an der Tür zu verkaufen ist unfreundlich und lässt Elfriede Bachmann (die Fahrkartenverkäuferin) ja nicht mehr sitzen. Elfriede ist schon ein paar Tage älter und nicht mehr so gut zu Fuß...


    Also muss ein Fahrkartenverkaufsfenster eingebaut werden...



    Dann wollte ich unbedingt, passend zur Decke, auch eine teilweise holzvertäfelte Wand haben. Wenn schon bekloppt, dann richtig bekloppt...


    (Die ersten Versuche)


    (Die ersten Wandelemente welche nur noch innen an die Wände geklebt werden.)


    Die Zwischenwände habe ich aus handelsüblicher Graupappe geschnitten, dass Fahrkartenverkaufsfenster war eine Zusatzbestellung zum Bausatz. Die Tür ist die originale Bausatzaußentür, da wird aber noch was im gleichen Maß gefertigt. An den Innenwänden muss ich noch ein bisschen nacharbeiten, da ist noch nicht alles passgenau.


    Noch ein paar Worte zu den verwendeten Materialien.


    Die ganzen Vertäfelungen sind 0,5mm und 1,0mm Sperrholzstreifen aus dem Bastelbedarf, Graupappe, alles wurde mit handelsüblichem Alleskleber verklebt.

    Die Beleuchtung habe ich oben bereits vorgestellt, genauso den Putz.


    Die Innenwand bekommt nach den Innenseiten keine Holzvertäfelung, diese soll den Eindruck erwecken, dass sie nachträglich eingebaut wurde. Diesen Aufwand hat man sich beim VEB Nahverkehr St. Galenit schlicht gespart. Ersatzweise (wird man) hat man eine in etwa passende Farbe genommen und die Wand in der passenden Höhe einfach braun gestrichen.


    Die vertäfelten Wände werden noch gerade geschnitten und gefeilt, oben wird noch eine Deckleiste ergänzt, Nach dem Einbau von Fußboden und vertäfelten Wänden werde ich wohl noch ein 0,5x0,5mm starkes Polystyrolprofil als Scheuerleiste einkleben. Wenn Elfriede ihren Fahrkartenschalter wischt soll das Wasser ja nirgends reinlaufen. Schon garnicht soll sich die feine Holzvertäfelung mit dem Schmutzwasser vollsaugen. Denn wischen muss sie den Warteraum täglich. Die Schulgören machen ja auch immer alles so dreckig... Schlimm mit denen, als wenn die keine Erziehung genossen haben.


    Als Fußboden werde ich vmtl. den Fliesenboden aus dem Joswood-Programm verwenden. Auch wenn das Zeug in H0 gefertigt wird... Fliesen gibt es in 10x10 cm, 20x20 cm, 25x25cm... Da war der Meister halt mal kleinkariert.;)


    So, nun werde ich mich mal wieder der Sonntagsruhe widmen, der Bau wird in der nächsten Zeit so nach und nach weiter gehen. Die weiters benötigten Materialien sind bestellt bzw. im Zulauf. Mal sehen wie ich mit den ganzen Nachtschichten in den kommenden Wochen so voran komme.


    Die beiden Testbodengruppen der Werdauer Schwebeachser sind auch im Zulauf, ich kann also demnächst im dortigen Faden auch mal weiter machen.


    In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen erholsamen Restsonntag und lasst euch auf Arbeit nicht so stressen.



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

    -----

    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • Moinsen zusammen,


    heute kam die Post... Und brachte den Fliesenboden von Joswood... Also für den Warteraum kann ich den nicht nehmen. Für ein Badezimmer im Hintergrundgebäude oder so taugt der noch... Der ist leider zu kleinkariert.


    Da muss ich mir was anderes suchen.


    Hat jemand von euch eine Ahnung, wo ich mir sowas als Aufkleber im Netz erstellen und drucken lassen kann?



    mit Blitzlicht fotografiert...



    ohne Blitzlicht fotografiert...


    Wie Ihr seht ist das eindeutig zu kleinkariert... Also für H0 mag das gehen, für Spur 0 halte ich es nur bedingt für geeignet.



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

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  • Herzlichen Dank für den Tipp! Schon die erste Seite zeigt dort sehr schöne Dinge, der Shop wird im Laufe des Abends dann mal nächer unter die Lupe genommen.



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk


    PS: Wer noch weitere Tipps hat - ich vergleiche gerne... :)

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  • Moin,


    ... und wenn Du Ihn Dir auf dem Kopierer vergrößerst und dann mit Klarlack oder Klebefolie versiegelst ?

    Dann kann man auch mal drüber wischen wenn die Halbstarken mal ne Bierdose haben fallen lassen während sie auf die nächste Bahn gewartet haben.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo Sebastian,


    wie wäre ein selbstklebendes Fotoposter beim Drogeriemarkt / Fotodienstleister drucken zu lassen? Rossmann, dm, Müller usw. nehmen dafür rund 10€.

    Mit etwas Mattlack bekommst du eine prima Oberfläche und leichtecht ist es auch.

    Wenn du es schaffst ein Foto selbst aufzukleben kannst du das auch direkt am Automaten machen lassen. :)


    Passende Vorlagen gibt es im Netz, zum Beispiel:

    https://www.golem-baukeramik.d…ckfliesen/SF-80-E1-E.html


    Bild bzw. Bildschirmfoto passend vergrößern und per Software zusammenstückeln, geht notfalls in Powerpoint.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo zusammen,



    Goose

    C_h_o_p_i_n

    H3x


    Recht herzlichen Dank, ich schaue mir das mal an. Ja H3x, ein Foto vermag ich schon gerade aufzukleben, ich schau mal ob ich das auch so hinbekomme, dass der Drucker das auch annimmt. Notfalls probiere ich mich im Excel und mit Bildschirmfoto am Tablet. Dann hätte ich wenigstens gleich das richtige Format. Probieren geht über studieren...



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

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  • Hallo Sebastian,

    ich habe mir im Internet meine Wahlfliese herausgesucht. Als Grafik zurechtgezommt und dann die Größe der Fliese in einer Exceltabelle vorgegeben. In jedes Feld ( mir fehlt gerade der Fachbegriff) eine Grafik eingefügt. Somit Konnte ich sogar die Randfliesen ohne Muster umsetzen. Ist ein Abendfüllendes Programm, wenn ( wie immer) mal wieder nichts im Flimmerkasten läuft. Kostet ein Blatt Papier und etwas Tinte.

    Gruß Jörg

  • Guten Abend,

    ich habe mir für mein Gasthaus im Internet ein passendes Muster für die Fliesen im Eingangsbereich gesucht. Diese auf ein passendes Maß skaliert, ausgedruckt und dann aufgeklebt. Die Bilder kann man auch auf ein Etikettenpapier drucken. Dann ist der Kleber schon drauf.

    Grüßle

    Heinrich

  • Guten Abend zusammen,



    der Ministerrat hat gestern morgen ganz kurzfristig beschlossen, mit Direktive XXIV auch angewiesen, dass der Basteltisch zu mobilisieren sei. Also wurde erstmal alles notwendige eingepackt.


    et voila! So sieht er aus, der mobile Basteltisch... BBL 14 nunja, wie soll ich es schreiben? Eigentlich hatte ich nur vorgesehen, den Lokomotivlebenslauf hier einzustellen. Der Vollständigkeit halber habe ich ihn mir mal selbst angeschaut.


    Mit etwas Erschrecken musste ich feststellen, dass ich gestern und heute die Unfalllok des Zusammenstoßes eines Ng mit einem Sonderzug aus 795/995 mit 46 Toten (davon 41 Schüler) hatte. Seinerzeit hieß die Maschine noch 212 030-1... Da weder die Lok noch ich was dafür kann, habe ich mich entschieden, die Maschine in meinem Beitrag nicht zu verschweigen. Diese traurige Geschichte aber nur am Rande...


    Zunächst gab es gestern ein bisschen Elektrik zu bearbeiten... Auch die Unterplatten des Daches kamen gleich mit drauf. Vom Entwickler sind hier Kunststoffteile vorgesehen. Da ich aber eine Modifizierung geplant habe, habe ich die Teile aus Pappe neu gefertigt. Das war ein herumgesaue... Der Kleber scheinbar mit neuer Rezeptur, der war irgendwie deutlich dünnflüssiger als früher. Naja, irgendwie habe ich es halbwegs hinbekommen.



    Den ganzen Vormittag regnete es, es stürmte, kurzum, es herrschte richtiges Bastelwetter...


    Die Kollegen der Baufirma waren grad dabei ihre Hilfsbrücke einzubauen, dass hat länger gedauert, da hat was nicht gepasst.


    In der Zeit kam dann doch mal die Sonne raus, der Wind wurde weniger und damit habe ich mir gedacht, ich muss doch den Bausatz noch grundieren....



    Nach der ersten Grundierung... die "Festhaltestelle" ist noch ohne Grundierung... Am Ende wurden es 2 Schichten Grundierung, ein Test mit einer LED-Taschenlampe ergab, es kommt kaum nochLicht durch. Nach Farbe, absanden und nochmal Farbe dürfte das Ding völlig dicht sein.


    Weiter ging es heute morgen auf dem Rangierbahnhof Einsiedlerhof bei Kaiserslautern, Altstoffe abladen, Neustoffe für das kommende Bastelwochenende (?) aufladen. Gestern abend musste ich übrigens noch feststellen, dass eine Beleuchtung welche ich eingebaut hatte, ihren Dienst quittiert hat. Okay, ich bin mit meinen Wurstpfoten auch ganz unqualifiziert drangekommen. Eine passende Leuchte war nicht da, also habe ich was anderes aus der Lichtkiste gekramt. Hausbeleuchtung von Viessmann in H0... 3 Stück nebeneinander, diese wird aber vmtl. zur Spannungsteilung auf einen Stromkreis geklemmt. Damit sollten die LED etwas dunkler werden. 2x warmweiß und 1x weiß in der Mitte, ich denke und hoffe, dass ich noch was zum abdecken finde. Es soll mal wie eine Leuchtstoffröhre aussehen. Schaltungstechnisch werde ich mal ein bisschen probieren. Dazu später mehr.



    Und damit es sich lohnt, musste ich dazu die halbe Deckenverkleidung wieder auseinanderreißen. Irgendwie habe ich aber nur gedacht, ich hätte Bilder gemacht. Nun ist es zu spät.


    Später gab es eine erste Stellprobe.



    Der Schornstein musste wegen der vielen Kabel neu gebaut werden, hier wurde er an alter Stelle (leicht größerer Schornstein) ausgerichtet und der Kachelofen mal zur Probe aufgestellt.


    Danach hieß es "Klappe zu - Affe tot"...


    ...


    Die Unterplatten des Daches kamen drauf und wurden verklebt. Die Kanten muss ich noch ein wenig beschleifen, der grundierte Korpus hat diesen Schritt schon über sich ergehen lassen müssen.


    Es folgte sodann mal probehalber das Dach aufzulegen und eine zweite Stellprobe... Und diese ist quasi schon etwas besonderes... :)


    Gestern abend fand ich vor meiner Wohnungstür ein Päckchen. Enthalten waren die Bauteile des

    Werdauer Schwebeachsbeiwagen, für die Entwicklung des Fahrwerkes. Halt! Das konnte ich mir nicht engehen lassen. Also den Bw auf ein Drehgestell meines Profilmesswagens gestellt und einfach mal die Situation wirken lassen.



    Also bis auf die nicht ganz passenden Höhen und viel fehlende Farbe sowie ein Beiwagen ohne Dach - sieht schon ziemlich geil aus... Wenn ich mir dann eine passende Ausweichstation gebaut habe, ich denke, wird einfach nur geil... Mal sehen ob ich meine Überlegungen, Ideen und Planungen so umsetzen kann.


    Bis es soweit ist, wird aber noch sehr sehr viel Wasser die Elbe und die Donau herabfließen...



    Nun wünsche ich euch viel Spass und eine ruhige neue Woche:-)



    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

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    § 13

    Vorfahrt

    [...]

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  • Guten Abend zusammen,



    nach einigen Wochen habe ich auch bei diesem Thema mal wieder Fortschritte erziehlt. Die Wochenenden waren irgendwie immer belegt mit der Baustelle in Kaiserslautern. Hilfbrückenausbau (klein) und Hilfsbrückeneinbau (groß)... Eine wahrlich komische Baustelle. Als ich anno 2006 oder so erstmals regelmäßig in Richtung Saarland gefahren bin, gab es in SKL (Kaiserslautern Hbf) bereits eine 70er La wegen eingebauter Hilfsbrücken. Die kamen jetzt erst raus.


    Dafür wurden große eingebaut und diese versetzt.


    Der Grund für die Hilfsbrücken ist die Sanierung resp. der Neubau eines Straßentunnels unter den Gleisanlagen. Da ist jetzt die 5. Baufirma dran. Die anderen 4 sind alle in die Insolvenz gegangen. Das Projekt hat immer wieder neu ausgeschrieben werden müssen. Dieser Straßentunnel dürfte fast das am längsten andauernde Projekt der DB Netz AG sein... Es hat immerhin mit der Umsetzung 10 Jahre vor S21 angefangen. Und nun kommt der Rückbau der alten Unterführung. Nur der neue Fußgängertunnel ist fertig.



    Hier mal ein Überblick über die Baustelle in SKL... Das war am vorletzten Bauwochenende, ein Kollege der Baufirma hat für uns mal dieses Bild gemacht. Wir dürfen es für unsere Zwecke verwenden. Links sind noch die alten Hilfsbrücken zu sehen welche für den Bau des neuen Fußgängertunnels benötigt wurden, rechts sieht man die neuen Hilfsbrücken und vorne unter der Schrift ist noch schemenhaft der Straßentunnel erkennbar. Dort wurde der vor Jahren schon freigelegt.


    Nun genug des Vorgeplänkels... Nun zum Wartehäuschen...


    Immer mal wieder gab es kurze Lücken in denen ich tatsächlich Zeit hatte was zu tun. Zeitweise war warten auf Werkzeug oder Material angesagt...


    Am 04.03. hat nycjay in seinem Faden über die Germansierung seiner Heimanlage über die Dachdeckerarbeiten am Harlekinschuppen beginnen zu berichten. Irgenwie waren wir beide zeitgleich auf die Idee gekommen solche Einzelziegel zu verwenden. Mein "Testpaket" kam Ende Februar hier an, nach einigen Tagen habe ich ein Teststück gemacht und war sowohl mit dem Handling als auch dem Ergebnis zufrieden. Also erfolgte eine etwas größere Bestellung. Diese kam letzte Woche und da konnte es straff losgehen. Wieso suche ich mir eigentlich gleich ein kompliziertes Dach aus? Keine Ahnung...



    Bei den ersten Schritten am Dach sieht man auch gleich mal das Inlay für den Warteraum mit der begonnenen Holzverkleidung der Wand. Dazu aber später mehr...



    Nundenn... Auf geht es, sonst regnet es nämlich rein:-)



    Die erste Dachfläche ist soweit vorbereitet, wenn alle 4 Dachflächen soweit sind, geht die Puzzlearbeit los. Dann müssen die ganzen Kanten gemacht werden. Das hält auf, die Arbeit macht aber riesigen Spass... Ich habe mal nach einem Versuch die Idee verworfen, gleich einzupuzzeln... Wer weiß wie die Dachfläche der Nachbarseite wird.

    Zwischenzeitlich kam die zweite große Dachfläche dran.




    Das ist mal der aktuelle Stand, der Schornstein wird noch verkleidet, dann kann ich da auch mit der Puzzelei anfangen.


    Heute wurde dann am Innenausbau etwas gearbeitet. Die Holzvertäfelung habe ich fast fertig, die Kachelöfen sind soweit auch schick. Warum ich mich unbedingt für grüne Kacheln entscheiden musste? Keine Ahnung...




    Die erste Teilwand ist "verputzt". Normale Acrylfarbe und im nassen Zustand mit feinem Quarzsand abgestreut. Morgen kommt die Deckfarbe drauf damit es gut hält.



    Den Schornstein haben die Putzer auch gleich mit gemacht, seitlich schauen die Ofenrohre raus. Das silberne ist handelsübliche Alufolie, diese soll mal das Hitzeschutzblech darstellen, denn mitten am Schornstein kommt dann die Trennwand zwischen Warteraum und Fahrkartenschalter hin, auf beiden Seiten wird dann ein Kachelofen stehen.



    Hier noch eine Passprobe nach dem Einbau der Holzvertäfelung. Sitzt, wackelt nicht... :)


    Die Fenster sind provisorisch mit Pappe verschlossen, in den nächsten Tagen werde ich mich dann mal um den Außenputz kümmern müssen. In der rechten Seitenwand (zurückgesetzt) ist schon das Loch für die Außenbeleuchtung.



    Nundenn, für heute fertig... Morgen geht es in die Frühschicht. Gestern mit der dicken Berta...



    EInmal eine kaputte V60 in Mannheim abgeliefert, morgen früh soll ich sie wieder abholen. Auch wieder geschleppt. Gut, muss ich wenigstens nicht dreibeinen... :) Es reicht wenn mich das am Sonntag erwartet. :)



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

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  • Moin,


    also was sich auf deutschen "Führer"ständen (darf man das noch sagen heute oder muss da jetzt auch sowas wie Fahrer*innenkabine mit Steueranteil heisen?) so abspielt ist schon gewaltig :D


    Noch besser finde ich, dass wir wenigstens Befehlsbrücken noch können und die auch länger zu halten scheinen als die richtigen.


    Gruss, breit grinsend,

    Dirk

  • Moinsen,



    also die DB AG schreibt in ihren Regelwerken nur noch "Führerraum"... Hmm... Ein Führerstand ist es ja eigentlich nicht. Denn ich sitze beim arbeiten. Also meistens... V0 fahre ich ja kaum noch. 2005 bis 2008 war das mein Hauptgeschäft. Wie kommst Du auf Befehlsbrücken? Habe jetzt meinen eigenen Beitrag überflogen, ich hatte von Hilfsbrücken geschrieben, dass ist auch der richtige Begriff.


    Ich habe ja auf der Baustelle nicht mal einen Befehl geschrieben... Alles Baugleis, Signale ungültig... Und diese Bastelei hat ja auch nicht auf dem Führerstand stattgefunden sonden daheim am Tisch. Oder hast Du jetzt erst den Beitrag #11 gelesen? Aber schön, dass Du erfreut bist, wenn Du meinen Beitrag #11 meinst. Andere fre**en sich die Wampe dick wenn sie nichts zu tun haben, ich habe halt ein bisschen gebastelt... Auf Forum hatte ich an dem Tag nämlich keine Lust oder war schon fertig. Das weiß ich nicht mehr genau... :)



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

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  • Guten Tag zusammen,



    nach einigen Tagen der Arbeitsruhe am Warteraum, einer ganzen Menge Kleinkram und Arbeiten die schlicht viel Zeit kosten habe ich nun ein paar kleinere Fortschritte...


    normal_1338011.jpg


    normal_1338012.jpg


    Blicke in den Warteraum und den Fahrkartenschalter. Die Innenwand ist zunächst nur hineingestellt worden. Die Möbel ebenso. Aber so soll die Aufteilung aussehen.


    Lediglich die Küche/Spüle muss ich noch mit ein bisschen mit Farbe schick machen, da habe ich mich aber noch nicht für einen konkreten Farbton entschieden.


    Das Inlay mit den beiden Wänden (Ofenwand und angrenzende ist auch noch nicht verklebt. Da fehlt zunächst noch der Fußboden.


    Wünsche euch allen ein schönes Wochenende.


    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

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    Edited once, last by Sebastian Woelk ().

  • Guten Morgen zusammen,



    heute brauche ich mal den einen oder anderen Tipp... Es geht um die Gestaltung einer Außenwand am Gebäude, die Wand soll als gemauerte Wand dargestellt werden, die Wand wurde mal verputzt. Der Putz ist genauso wie das Gebäude alt und rissig, teilweise abgeplatzt.


    Nun habe ich vor einiger Zeit die Wandteile (Karton, lasergeschnitten) bestellt. Wenn man dann nicht aufpasst wenn das Teil in einer pdf.-Datei zur Freigabe vorgelegt wird, nicht merkt das es gespiegelt ist und die große Klappe hat, "Freigabe erteilt, kann so gelastert werden..." dann bekommt man ein Teil was nicht passt. Egal - so teuer ist das Teil nicht, hat man was zum testen. Also dem eigenen Fehler auch noch was positives abgewinnen können.


    Nun aber zum Problem.


    Ich bekomme da irgendwie keinen abgeplatzten Putz drauf.



    Hier mal von gestern abend der erste Versuch. Die große Wandplatte habe ich partiell mit Maskierband abgeklebt, dieses wurde gerissen und aufgeklebt. Danach wurde ein größerer Bereich mit Farbe gestrichen, diese mit feinem Quarzsand abgestreut. Das ganze zum trocknen hingelegt. Die kleinen Teile obendrauf sind Restteile aus der Platte, das rechte Teil wurde ebenso vorbereitet, hier wurde das Maskierband jedoch aus der feuchten Farbe heraus abgezogen. Die beiden langen (nahezu senkrechten) Kanten können vernachlässigt werden, die beiden kurzen unteren Kanten waren vom gerissenen Maskierband. Leider läuft die doch recht dickflüssige Farbe in die Fugen, so war das nicht geplant. Die Kanten sind trotz gerissenem Maskierband einfach noch zu akkurat.


    Was nun tun? Ich weiß es leider nicht...



    Hier sieht man dann die gestern abend vorbereitete Fläche links, das Maskierband ist abgezogen. Auch hier ist die Farbe geringfügig unter das Maskierband in die Steinfugen gelaufen. Die Ränder wirken dadurch nicht so unregelmäßig und abgeplatzt wie sie sollen. Kurzum, es gefällt mir nicht... :(


    Auf der rechten Seite der Platte dann ein Versuch von heute morgen, hier habe ich Wandfarbe, etwas Holzkaltleim und etwas Quarzsand gemischt, mit einem kleinen Spachten aufgetragen. Anschließend mit einem Pinsel betupft. die Reste der Farbe auf der Wand verteilt. Denn wenn Putz abblättert ist der Stein ja nicht zwingend sauber. Also in den seltensten Fällen ist er sauber. Meist bleibt da noch ein bisschen drauf zurück. Aber Gefallen finde ich daran auch nicht.


    Der heutige Versuch gefällt mir besser als die ersten beiden von gestern abend, teilweise habe ich den Putz so dünn hinbekommen, dass auch noch Steine zu erahnen sind, aber nicht mehr mit der originalen Farbe zu sehen sind.



    Hier nochmal eine Detailaufnahme der beiden kleinen Teile, das bisher nicht erwähnte, hier rechts zu sehende Teil hat lediglich eine Fingerverschmierung der Fugen mit Deckweiß aus der Tube erhalten.


    Nun die Frage an die Foristen hier... Hat jemand einen Tipp, wie man den Putz realistischer gestalten könnte? Ein Versuch mit rissigem Beton bei welchem die obere Schicht schon abgeplatzt ist kann man mit Kappa-Platten machen. Aber das Zeug als Putz schlicht oben drauf zu kleben ist hier m.M.n. nicht zielführend, denn die dünnsten Platten mit 3mm, sofern die Pappschichten abgezogen werden können haben die Platten noch etwa 2mm, dürfte eindeutog zu dick sein. Normaler Rauhputz (oder Schwarzputz) wird niemals 90mm dick aufgetragen. Das wirkt dann auch wieder so unnatürlich... Ich habe grad keine Idee mehr wie ich das nich gestalten kann...



    Viele Grüße und eine ruhiges Wochenende wünsche ich euch

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

    -----

    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • Guten Morgen Sebastian,


    selber habe ich das zwar noch nicht probiert, aber ich habe irgendwo gesehen oder gelesen dass Marcel Ackle (glaube ich, dass er das war) Gips auf einem glatten Untergrund in einen dünnen "Rahmen" mit einer Dicke von 0,5mm gießt. Nach dem Trocknen der "Putzplatte" wird diese zerbrochen und die Teilstücke auf die Ziegelwand geklebt.


    Wie gesagt, ich weiß nicht mehr genau, wo ich das gesehen/gelesen habe, aber es sah sehr realistisch aus ...



    Grüße aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Was Frank-Martin sagt. Hab das auch so gelesen.


    Marc

  • Hallo,


    abplatzenden Gipsputz habe ich mal unabsichtlich hergestellt, die Methode wäre einen Versuch wert. Das war so: ich habe probiert glattes Polystyrol zu verputzen, dazu normalen Modellgips in Wasser einrieseln lassen, paar Minuten gewartet (Sumpfgips nennt sich das wohl), umgerührt zu einer Suppe, ganz dünn auf das PS gegossen und verteilt. Komplett trocknen lassen und dann wollte ich es anmalen. Super, das haftete gar nicht! Ist beim kleinsten Druck abgeplatzt.

    Beim Karton brauchst du vermutlich ein Trennmittel, ich würde mal Silikonspray, Wachsmalstifte oder einen Hauch farbloses Fett probieren.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

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