So wünsche ich mir die Präsentation eines Handmusters als Kunde

  • Hallo

    Es gab in letzter Zeit viele Beiträge die sich um Handmuster drehten.


    Hier ein Link: ist aber die Präsentation eines Handmusters der Spur 1, aber als wünschenswertes Beispiel für die Spur 0 super geeignet.


    Vorschau Handmuster Baureihe BR 89.70 / Preußische T3 in 1:32 von Wunder – Modellbahn Spur 1 Messing - YouTube


    Ich glaube nach solch einer ausführlich und Informativen Präsentation des Hand Musters bleiben keine Fragen mehr offen!


    Damit ist klar was man für sein Geld bekommt.


    und kann als Kunde eine fundierte Bestellentscheidung treffen!


    Da das Handmuster dem Hersteller ja zur Produktionsfreigabe dient, sollte das Ende der Vorbestellfrist auch erst nach einer solchen Handmuster Präsentation erfolgen.


    Wenn aber die Vorbestellfristen nur dazu dienen sollen, die Markt Chancen für ein bestimmtes Modell abzuklopfen oder aber langfristig Kaufkraft der Kunden zu binden, ist das nicht akzeptabel.


    Würde es uns nicht allen helfen, wenn z.B ca 12 +/-_Monaten nach der Ankündigung eines neuen Modells auch ein Handmuster vorliegen würde und nach der Präsentation des Handmusters und Ende der Vorbestellfrist nach ca weiteren 12 -/+ Monate das Modell auch geliefert wird?

    Ich glaube so was würde auch dazu führen das ggf. Doppel und Dreifach Entwicklungen zu vermeiden wären.


    Mit freundlichen Grüßen

    KlaWie

  • Hallo Klaus,


    Das ist definitiv die beste Art seinen Kunden ein Modell adäquat vorzustellen. Das würde ich mir als Kunde natürlich sehr wünschen.

    Saubere Präsentation??


    Lg Daniel

  • Hallo Freunde der richtigen Spurweite,

    die Präsentation von dem Modellbahnfreund der Spur 1 sind wirklich außergewöhnlich. Ich glaube von ihm gibt es auch eine Präsentation der E16 und der E95. Vielleicht gibt es so etwas auch einmal in Spur 0.

    Viele Grüße Felix

  • External Content youtu.be
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  • Hallo,


    ich bin der Meinung, das die Präsentation eines Handmusters keine Lösung für alle Kunden sein kann, nicht einmal für die überwiegende Anzahl.


    1. Nicht alle Kunden können einer realen Präsentation beiwohnen.

    2. Nicht alle Kunden oder Quasikunden erkennen ggf. Schwachstellen, weil die
    Präsentation nur für ausgewählte Personengruppen oder online oder in Printmedien stattfindet.

    3. Auch Andere finden immer ewas zu mäkeln, ich möchte ja auf Grund eines Einwandes die Nietenzähler mal ausnehmen.

    Grüße aus Lappersdorf (bei Regensburg)


    Heinz ;)

  • Ich glaube bei dem Handmuster geht es darum, dass der potentielle Kunde sieht, der Hersteller hat schon was gemacht, entwickelt, konstruiert. Anstatt einem 3D-Modell. Jemand hat das Modell in der Hand, es ist wie oben, auf einer Anlage, man kann sich was drunter vorstellen, besser vorstellen.


    Und es wirkt dem Vorwurf entgegen, dass erst entwickelt usw. wird, wenn genug potentielle Käufer vorbestellt haben und sich der Hersteller sicher sein kann seine Kosten gedeckt zu haben und was zu verdienen.


    Marc

  • Einen schönen Samstag Abend,


    Das Thema, wie ein Hersteller seine Kunden mit auf die Reise nimmt brennt mir schon lange unter den Nägeln und in dem guten Jahr, wo ich jetzt selbst in der Spur 0 mitspiele muss ich sagen, das jeder deutsche Hersteller in diesem Bereich ein totalversagen hinlegt. Eine andere Möglichkeit der Formulierung fällt mir da auch nicht ein.

    Insbesondere das Einbinden von Social Media, in der heutigen Zeit unumgänglich, kann keiner auch nur ansatzweise in dem Maße, wie es eigentlich der Fall sein müsste.

    Das absolute Highlight hat KM1 mit seiner digitalen Hausmesse hingelegt; als einziger!

    Natürlich ist nicht nur die Spur 0 als einzige davon Betroffen. Der gesamte Modellbahnmarkt ist Problembehaftet, mit einer einzigen Ausnahme.

    Einmal im Jahr seine Neuheiten in die Kamera halten ist keine besondere Leistung.

    Mit Abstand der einzige, der ansatzweise eine Ahnung hat, mit dieser Maßnahme der Kundenkommunikation umzugehen ist der Herr Dr. Wilfer von Piko. Egal ob Youtube, Insta oder Facebook, dort werde ich als Kunde bei der Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Präsentation mit auf die Reise genommen und bekomme regelmäßig in Form von Beiträgen, Story`s oder VLog`s einen Einblick. Natürlich auch da nicht vollumfänglich aber in einer Art und Weise wo ich in der Spur 0 nur von träumen kann.

    Bei dem Geld, welches ich am Ende des Tages auf den Tisch legen soll, möchte ich nicht nur regelmäßig informiert werden; ich bestehe im Jahr 2021 sogar darauf.

    Leider scheint Social Media Marketing für die meisten nur ein Fremdwort zu sein. Das wird den Herstellern in nicht allzu ferner Zukunft auf die Füße fallen. Es kommt eine neue Generation von Kunden, welche sich genau an ein solches Konzept gewöhnt haben und es nicht mehr verstehen werden, wenn ein Hersteller sich in Geheimniskrämerei übt. Ich hoffe eindringlich, das sich dieses in Zukunft ändern wird.

    Das mag nicht jedem gefallen, aber die Zeiten ändern sich bzw. haben sich geändert.


    Lg Daniel

  • Moin,

    Bei dem Geld, welches ich am Ende des Tages auf den Tisch legen soll, möchte ich nicht nur regelmäßig informiert werden; ich bestehe im Jahr 2021 sogar darauf.

    diese Anspruchshaltung halte ich für überzogen und frage mich, wodurch diese gerechtfertigt sein soll. Das Geld, welches ich auf den Tisch lege, lässt mich das Modell erwerben (wenn ich will ), aber mehr auch nicht.


    Wichtig ist, was hinten rauskommt. Damit ich kaufe, muß der Hersteller in jeder Bedeutung des Wortes abliefern. Ob da nun zwischendurch ein paar nette Zeichnungen, Bilder oder Filmchen zu sehen sind oder nicht, bringt mich nicht weiter. Einen mehrere Jahre alten Vorbestellschein kann ich nicht fahren lassen.


    Es ist auch 2021 eher unüblich, dass Hersteller den Kunden mit auf die Reise nehmen und womöglich produktionsbegleitend in ständigem Dialog stehen. Obwohl es Ausnahmen gibt...

    "Kalb oder Geflügel?"

    "Salat - mit alles?"

    "welche Soße? Scharf oder nich scharf?"


    Viele Grüße,

    Carsten

    Edited 3 times, last by Mö_ ().

  • Hallo zusammen,


    Die T 3 wurde in Sinsheim 2019 vorgestellt, Wunder hatte ein Modell bereits am Stand. Ich denke jede Firma hat ein anderes Vorgehen. KM1 folgte mit seiner T 3 als Handmuster im selben Jahr auf der Hausmesse im Dezember, nachdem auch in Sinsheim die T 3 angekündigt wurde, also auch zeitnah.


    Ich denke, dass muss man sehen, egal welcher Hersteller,alles braucht seine Zeit. Richtig ist, dass wir Kunden, sowie auch die Hersteller planen können. ANKÜNDIGUNGSWELLEN die mögen eine Strategie für Hersteller sein um sich dieFelle zu sichern, führen aber mitunter zu solchen Debatten und Entwicklungen.


    Fakt ist, die Spur 0 braucht kontinuierliche Entwicklungen, der Markt ist vorhanden, nicht jeder " Geistesblitz " muss nicht gleich als Testballon und Neuheit verkauft werden. Nur jeder will der erste sein, egal erstmal blocken. Wann dann was kommt, das steht auf einem nanderen Blatt.


    Mein Motto, gelassen bleiben und ne Menge Geduld....


    Mfg


    Michael

  • Guten Morgen,


    man kann nicht alles haben und zufrieden mit dem Vorgehen der Hersteller sind auch nie alle Modellbahner.


    Ich möchte kein Hersteller sein, wenn ich mir den aktuellen Markt und die Anmaßung mancher Kunden anschaue.


    Und das aktuelle Thema ist für die Hersteller eine ganz besondere Zwickmühle:


    ein Handmuster ist ein Prototyp, mit welchem technische, optische sowie in der Umsetzung falsch berücksichtigte Sachverhalte überprüft und angepasst werden sollen und können.


    Dem Kunden werden solche Modelle dann vorgestellt, damit der Verkauf nochmals angekurbelt werden kann, denn es gibt einige, die erst Kaufen, wenn sie gesehen haben, was da kommt. Soweit so gut. Verlangt aber vom Hersteller, dass eine Menge produziert wird, die entweder durch Händler auf deren Risiko bereits ohne sicheren Weiterverkauf erworben wurde oder dass der Hersteller selbst dieses Risiko eingeht und ggf. auf Modellen sitzen bleibt, weil die, die am lautesten bei den Ankündigungen schreien, dann doch nicht kaufen.


    Wenn ein Hersteller mit der Konstruktion und sein Produzent mit dem Prototypenbau fertig ist, kann auch ein Handmuster gezeigt werden. Bis dahin steckt aber viel Geld in Konstruktion, Teilefertigung, ggf. Formenfertigung.


    In so fern ist es doch logisch, dass ein Hersteller nicht mit der Ankündigung eines Modells ein Handmuster fertig stellt, welches dann vielleicht gar nicht die Gewinnschwellenmenge erreicht, weil das Modell eben nicht ausreichend bei den Modellbahnern angenommen wird.


    Wenn ein sehr unfertiges Handmuster vorgestellt wird, geht der Shitstorm ebenfalls los, weil dies oder jenes noch nicht so ist, wie es der Kunde Schreihals gerne hätte.


    Wenn das Vertrauen der Modellbahner in den Hersteller nicht vorhanden ist, dann hilft auch ein Handmuster nicht. Wenn das Handmuster hervorragend ist, heisst das noch lange nicht, dass ich mit dem Endprodukt zufrieden bin. (Oliver K., Du weisst welches Modell ich meine)


    Bei HO Modellen ist es seit einigen Jahren durchaus üblich, ein Handmuster in Form eines 3-D-Drucks auf Messen vorzustellen. Mit dem Endprodukt hat das dann gar nichts gemeinsam. Meist eine leere, bestenfalls lackierte Hülle. Aber frühzeitig präsentiert, um marketingtechnisch einen Nutzen zu erzielen.



    KM-1, Lenz und "Voldemort" haben Projektzeichnungen als Anreiz online gestellt, die Firma Wunder, die hier als mustergültiger Auftritt genannt wird, macht nichts anderes als die meisten anderen Spur 1 Anbieter, aber mit Herrn Pernsteiner als Journalisten gibt es in dieser Spur einen allgemein anerkannten Multiplikator für die Vorstellung neuer Modelle in Youtube.


    Dies setzt Herr Pernsteiner auch für Modelle von km-1, Märklin, fine-models etc. um.


    Zurück zu meinen Grundbedenken: Herr Pernsteiner stellt oft auch Modelle vor, die ab Hersteller schon komplett ausverkauft sind.

    Und auch mancher Hersteller zeigt gerne seine Handmuster, ist zu diesem Zeitpunkt aber bereits ab Werk ausverkauft.


    Wozu also so ein Aufhebens um diese Darstellungsform?


    Die AIDA-Formel (Marketing, hat nichts mit den Schiffen zu tun), ist erst erfolgreich umgesetzt, wenn das hintere A=Action, also Kauf umgesetzt ist.


    Wenn ein Hersteller frühzeitig mit dem ersten A=Attention, also Aufmerksamkeit erregen, bereits das Handmuster fertig hätte, könnten so kleine Unternehmen wie die Spur 0 Hersteller nach der ersten Fehleinschätzung des Marktes Insolvenz anmelden.


    Aber die, die ich zur Erweiterung ihres Denkhorizontes mit diesem Posting anregen möchte, erreiche ich wahrscheinlich ohnehin nicht, aufgrund der vorgefassten Haltung.


    Meint der Zweispurer

  • Moinsen!


    Jetzt gibt es also nicht nur bei den Modellen ein Wunschkonzert, sondern auch schon bei der Präsentation der Neuheiten ... ?(


    Ist einer von euch schon mal hingegangen und hat solche Verhalten von einem Auto-Hersteller eingefordert? Sicher ist der Kauf eines Kfz für den Ein oder Anderen eine existenziellere Entscheidung als der Erwerb eines Eisenbahn-Modells und deutlich teurer obendrein.


    Beschäftigt euch lieber mit dem Hier und Jetzt, anstatt ständig neue Forderungen für die Zukunft aufzustellen.


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo,


    im Großen & Ganzen stimme ich dem Post von "Zweispurig" zu.


    Generell sehe ich den Markt der Spur 0 nicht so rosig, wie allgemein vorherrscht. Das ist aber meine persönliche Einschätzung und ich würde mich freuen, wenn ich mich arg täuschen sollte...


    Thema Handmuster, Präsentation von Mustern oder wie auch immer man es nennen mag; da fällt mir ein Hersteller ins Gedächtnis, der 2019 in Maarn und auch auf der Intermodellbau sein Handmuster vorgestellt hat; richtig, die BR 85 von Steiner Modellwerke.

    Was für ein Model, schon in diesem Stadium war erkennbar, das die Lok ein sehr fein detailliertes Modell werden würde. Schlichtweg ein Hammer Teil.


    Tja, wie wir alle wissen, wird es diese Lok niemals in der Spur 0 geben. Der Hersteller hat sich vom so allseits boomenden Markt der Spur 0 zurück gezogen. Über die Hintergründe kann man heute immer noch spekulieren, wir werden es wohl niemals erfahren...

    Ich trauere diesem Modell immer noch hinterher.


    Zurück zum Thema, was bedeutet das also für einen Hersteller, ein solches Handmuster uns Kunden zu präsentieren? Es bedeutet wohl zunächst einmal sehr viel Arbeit, aber u.U. oder eher höchst wahrscheinlich, einen mittleren 5 stelligen Geldbetrag, wenn nicht sogar ein Betrag der auch durchaus eine 6 stellige Zahl erreichen kann. Hinzu werden sicherlich noch sehr viele andere Kosten hinzu kommen, neben dem, des Handmusters.

    Also ein nicht gerade gering ein zu schätzendes wirtschaftliches Risiko in der "boomenden" Sparte der Spur 0. Von daher, wenn ein Hersteller in dieser Zeit noch ein solches Risiko eingeht von mir schon mal allerhöchsten Respekt an dieser Stelle. Denn, wie die Erfahrung zeigt (s.o.), kann das auch gaaanz schnell mal ne 0-Nummer werden, sprich, die Kohle ist weg. Im besten Falle hat ein Hersteller dann ein feines Messingmodell in seiner privaten Vitrine zu stehen.


    Nur mal so, zum Nachdenken.


    Schönes WE,


    Christoph

  • Moin,


    also ich hätte gern eine persönliche Modellvorstellung bei mir zu Hause jeweils durch den SCHEFF persönlich ;(


    Lassen wir mal die Kirche im Dorf, ein kleines Video sollte wohl in der heutigen Zeit möglich sein für die Hersteller, welche ja auch etwas verkaufen möchten. Aber das wird halt nicht bei jedem Modell, sei es Lok oder Wagen möglich sein.

    In der Regel gibts dafür Messen mit physischer Anwesenheit der Kontrahenten aber die Zeit lehrt uns ja nun, dass es auich andere Möglichkeiten gibt und geben muss. Zumindest bei so mancher Lok stelle ich mir schon auch eine Detailaufnahme in bewegten Bildern vor, nicht nur ein schnödes Bild auf der Homepage.


    Vielleicht denken dann auch die Sofortmeckerer und Alles wisser mal drüber nach, was ein Handmuster eigentlich ist und hauen nicht gleich verbal drauf, ohne vorher mal den Kopf zu verwenden...das ist nicht gerade förderlich für die Präsentation eines Herstellers, welche ja doch zahlreich hier mitlesen.


    Gruss, Dirk


    PS: Vorsicht, Beitrag enthält Sarkasmus.:P

  • Hallo.

    Bei der Betriebsbesichtigung eines Spur0 Herstellers, wurde die Frage gstellt, wie die Loknummern ausgewählt werden? Die Antwort lautete, daß nach loknummern gesucht werde, von denen es keine Fotos im Internett zu finden gibt.

    Gruß Gerhard

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Das hier und jetzt kann nur existieren von einem Blick in die Zukunft. Auch werden durch Wünsche Hersteller dazu angeregt aus Diesen Produkte zu fertigen. Wenn dann noch der Blick in die Zukunft mit einer tollen Präsentation einhergeht, fördert man das Interesse an dem umworbenen Produkt. Das sichert dem Hersteller eine Zukunft.



    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar

  • Hallo Leute


    Da inzwischen wohl alle neuen Fahrzeuge im CAD in 3D entwickelt und gezeichnet werden, wäre es für mich OK wenn


    die Vorstellung in einem 3D Modell das sich am Monitor auch drehen läßt geschieht. Änderungswünsche der Kunden lassen sich


    dann noch recht einfach einpflegen. Ausserdem sieht der Kunde an der Zeichnung den Vortschritt an diesem Modell....


    Vorstellungen nur mit einem unscharfen Orginalbild halte ich für nicht mehr Zeitgemäß!


    Aber nach wie vor hätte ich es lieber wenn ich das fertige Modell beim Händler besichtigen kann um meine Kaufentscheidung


    zu tätigen......


    Grüßle aus dem sonnigen Ba-Wü


    Uwe

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