Kraansen - das Original von Cry Ensen

  • Wow,


    die Dimensionen des Wasserturms sind schon beeindruckend, da sind einige Klebeabende nötig. Ich vermute mal, darum wird dieses Prokjekt auch etwas nach hinten verschoben worden sein. ;) Aber gerade dieses für Bahnhöfe mit Bw so typische Bauwerk verdient immer besondere Beachtung, da es überall drüber guckt. Ich habe auch eine Schwäche für Wassertürme aller Art.


    Die Umsetzung mittels Holzkorpus gibt gute Stabilität, weil der Bursche am Ende ja einige Masse auf die Waage bringen wird. Findet sich denn keine Styroporkugel im Kunstgewerbehandel in der Grösse der Verkleidung des Wasserbehälters? Allein die Umsetzung eines solch grossen Prokjektes ist schon toll. Bin sehr gespannt, wie er dann in Gänze und farblich gestaltet wirkt.


    Gruss, Dirk

  • Hallo Eckhard,


    ein Kompliment kann ich Dir schon garnicht mehr machen, weil jegliches "Kompliment" viel zu wenig ist für das was Du da bringst (und schon immer gebracht hast).


    Was in meinen Augen allerdings alles toppt ist Deine Materialauswahl und deren Verarbeitung. LAMPE als Wasserturmkugel - darauf muss man auch erst mal kommen, das haut voll `rein!!! 8) :D :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:.

  • hallo eckhard.


    Ich bin froh das hier Im forum wieder ein neue bericht kipt von dir.


    Macht immer sehr viel spatz um deine bau arbeiten zu lessen. Ich haufe das Im die neue winter periode 2021/22 schone bau verlagen kommen von dir hier im das SNM forum.

    Und neue fahr betriep filmpjes.


    Mit freundliche grussen

    Bernhard 1967 aus der Niederlanden

  • Moin zusammen und danke für Eure Komplimente,


    nun ist das Mauerwerk endlich fertiggestellt und meine Nerven sind noch brauchbar geblieben nach der Schneid- und Klebeorgie. Auch die Fenster und Fensterbänke sind nach Vorbild eingesetzt, meine Berechnung der Materialstärke des Kartons in den Fensteröffnungen war doch nicht so ganz verkehrt. Der kleine Anbau ersetzt die ursprüngliche große Werkstatt, die beim Bau der Fußgängerbrücke im Wege stand.


    Es fehlen noch ein paar Details, die aber wegen der Bruchgefahr beim Weiterbau noch nicht angebaut wurden. Abschließend wurde der gesamte Turm mit mattem Klarlack eingesprüht.





















    Ursprünglich wollte ich das Mauerwerk noch etwas abdunkeln („altern“), bin jetzt aber mit der mit Klarlack lackierten Oberfläche eigentlich ganz zufrieden und werde es wohl so bleiben lassen. In der neuesten Ausgabe Nr. 38 unserer Kreiensener Heimatblätter wurde gerade eine nachkolorierte zeitgenössische Zeichnung veröffentlicht, die genau diesen Farbton wiedergibt.





    Zuletzt wurde der Wasserstandanzeiger gezeichnet und ausgedruckt – die Kugel fasste 900 Kubikmeter, aber der Schwimmer wusste ja nicht, dass es eine Kugel ist. Demzufolge ist die Anzeige dem Kugelvolumen angepasst.








    Nun kann die 2. Stufe der „Rakete“ in Angriff genommen werden, der Ring zwischen Turm und Kugel.












    Danach geht es dann weiter gemäß dem bekannten Spruch: „Es wächst zusammen, was zusammengehört.“ Diese Bilder dienen auch zur immer wieder notwendigen Kontrolle der Stimmigkeit der Proportionen und der Ausführung der Arbeiten in Abstimmung mit dem Umfeld.








    Ein neues Video ist auch in Arbeit, vor oder nach meinem Gießen-Besuch am Samstag stelle ich den Link hier ein.


    Grüße und evtl. sehen wir uns in Gießen

    Eckhard

  • Hallo Eckhard,


    ich hatte mich schon länger nicht mehr gemeldet, aber natürlich Deine Aktivitäten aufmerksam verfolgt und Anleihen bei meiner Umsetzung sehr gerne genommen. Neben der Begeisterung zu Deinem fachlichen Können, habe ich riesige Ehrfurcht, da ich ja seit ca. einem Jahr ebenfalls mit dem Projekt Kreiensen in Spur n (9 mm) begonnen habe. Durch die kleinere Spur habe ich eine größere Breite und damit ist die Realisierung eines zweiten Abschnitts Naensen auf der Weststrecke nach Ottbergen / Altenbeken, mit Ippenser Tunnel, Haltestelle Greener Burg und Viadukt, Naenser Tunnel (wird verkehrt herum angefahren) und Bahnhof mit Schranken und ehemaliger Straßenmeisterei an der B3, bis hin zur Stroiter Brücke möglich.


    Danach verschwindet die Strecke und kommt beim Bahnhof Kreiensen auf der Ost-Seite (Gandersheimer Strecke) wieder heraus. Das BW-Ost konnte ich ebenfalls auf der billerbeckschen Seite aufbauen. Ferner realisiere ich das neuere Stellwerk (mittlerweile ebenfalls bei der DB leider funktionslos) und die Oberleitung auf der Nord- / Südstrecke, da ich Epoche III und IV abbilde. Signaltechnisch erhält die Ost- / Weststrecke Formsignale, während auf der Nord- / Südtrasse Lichtsignale domminieren.


    Aktuell liegt der Rohbau im Fokus und bis Weihnachten soll zumindest der durchgängige Fahrbetrieb möglich sein.


    Beste Grüße aus dem Odenwald


    Hans-Joachim


    PS. Bin auf Dein neues Video sehr gespannt :)

  • Moin moin,


    Gießen ist gelaufen bzw. wurde erlaufen und hat neben strapazierten Füßen ein gutes Gefühl vermittelt, was alles mal normal war und hoffentlich bald wieder ist. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, nach 1 1/2 Jahren der Abstinenz mal wieder ein paar Freunde live zu sehen, wenn auch meist nur ganz kurz. Auch die Qualität der gezeigten Anlagen war beeindruckend und das Zu- und Anschauen hat Spaß gemacht und für neue Eindrücke gesorgt, die auch mir beim Weiterbau sehr hilfreich sein können. Also auch von mir meinen herzlichen Dank an alle Organisatoren und Aussteller.


    @ Hans-Joachim: Spur N ist ja nicht mehr mein Ding - in meinem Alter sehe ich die ja kaum noch... ;) Trotzdem finde ich Dein Projekt durchaus interessant und bin über Deine Fortschritte gespannt.


    Und hier ist auch ein neues Video mit 2 neuen Kreienser Maschinen:

    https://youtu.be/10_0zuTGkX8



    Betrieb in Kreiensen findet ja sehr oft bei mir statt, leider derzeit fast nur allein – die Hoffnung auf wieder bessere Zeiten in geselliger Runde bleibt bestehen (siehe in Gießen). Allerdings ist das Aufnehmen von Videos bei gleichzeitiger Steuerung der Fahrzeuge und dem Bedienen von Weichen und Signalen schon eine Herausforderung, der ich nicht immer in guter Qualität gerecht werden kann. Es fehlen mindestens ein oder zwei Mitspieler. Auch sind einige Aufnahmen aufgrund der Überforderung des einsamen Solisten nix geworden und sind im Orkus verschwunden.


    Ein Dampfen der Loks kann man schön finden oder auch nicht, die Unterschiede zweier Hersteller sind schon auffällig. Allerdings ist der Abdampf beim Rangieren schon nach recht kurzer Zeit eine ganz schöne Belästigung und findet deshalb bei mir eher selten statt.


    Nun aber zum Ablauf, der wegen der Videolänge teilweise sehr stark geschnitten oder gekürzt werden musste:


    - Von Seesen kommt mit einem Nahgüterzug die 50 3144 des Bw Kreiensen, hängt im Gleis 104 ab und fährt durch Gleis 101 in ihr Bw Kreiensen Ost.


    - Im Gleis 141 wird der Personenzug nach Hildesheim über Bad Gandersheim, Bodenburg, Großdüngen bereitgestellt. Die V 60 fährt dann gleich mal zum Auftanken.


    - Von Altenbeken kommt ein Eiilzug den Berg herunter gefahren. Nach kurzem Aufenthalt fährt er mit seiner V 160 058 des Bw Braunschweig weiter in Richtung Braunschweig.


    - Im Lokschuppen steht auch die Kreienser 55 3165, die nun den von der 50 3144 gebrachten Nahgüterzug rangieren soll. Zunächst wird der Pwg abgezogen und in ein besonderes Gleis geschoben, danach werden alle Güterwagen von Gleis 104 nach Gleis 102 umgesetzt, da sie von der Ostseite auf die Westseite überführt werden sollen. Die Rangierfahrt muss aber noch Kreuzungen mit Reisezügen abwarten, bevor die Gleise im Kreuzungsbereich genutzt werden dürfen.


    - Zuerst kommt der 3-teilige VT 98 von Derneburg zur Weiterfahrt nach Holzminden. Kurz danach hält auch ein D-Zug mit einer Göttinger Maschine auf der Fahrt von Hamburg nach München in Gleis 2.


    - Nun darf die 55 3165 mit ihrer Rangierabteilung die Hauptgleise kreuzen und fährt direkt bis in das Ausziehgleis 30. Von dort werden die Wagen über den Berg gedrückt. Dabei gibt es Wagen, die hart auf den Hemmschuh auflaufen und andere, die als Schlechtläufer es kaum in das Richtungsgleis schaffen. Als nächstes steht die Zusammenstellung eines Arbeitszuges an. Dafür sind einige Rangierbewegungen erforderlich, die immer wieder über den Ablaufberg gehen müssen. Für die 55 3165 aber kein Problem. Danach soll sie mit diesem Arbeitszug nach Salzderhelden fahren zum Schienen auswechseln, Gleise schottern und Rangierwege mit Kies ausbessern.


    Alles in allem nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem möglichen Betriebsprogramm, der für sich allein – ohne die zusätzliche Zeit für die Videoaufnahmen – schon länger als 1 Stunde dauert.


    50 3144 und 55 3165 gehörten übrigens mit zu den bis zum Schluss in Kreiensen stationierten Dampfern, bis das Bw Kreiensen Ost Ende 1963 im Zuge der Elektrifizierung der Nord-Süd-Strecke seine Bedeutung verlor.


    Grüße

    Eckhard

  • Tolle Atmosphäre, da macht das Zuschauen sehr viel Spaß. Insbesondere der VT 98, mit dem ich mit Oma und Opa in den Sommerferien von Naensen nach Kreiensen und später zurückgefahren bin. :thumbup: :thumbup: :thumbup:

  • Hallo Eckhard,

    das ist wieder ein ganz toller Film geworden, da kann man sehr schön den Betrieb in Kraansen nachvollziehen. Der Dampf der 55 ist ja richtig beeindruckend, fast schon echt, jetzt müsste der Rauch noch etwas dunkler werde,

    Vielen Dank für deine Mühe, diesen tollen Film zu erstellen, viele Grüße von

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Hallo Eckhard,


    vielen Dank für wieder ein tolles Fahrvideo.

    Da habe ich dann doch eine / zwei Fragen (vielleicht habe ich es auch nur in früheren Beiträgen überlesen):

    Beim Abkuppeln ist mir aufgefallen, dass ja keine "klassische" (Lenz-)Automatilkkupplungen dran sind sondern Schraubenkupplungen.

    Wie funktioniert das Abkuppeln - im Gleis habe zumindest ich praktisch nichts erkennen können?

    Und wie geht das mit dem Ankuppeln - das Video lief ja wohl ohne Schnitt durch?


    Neugierige Grüße

    Günter

  • Danke Euch,

    I´ll do my very best...


    @ ao4w: Für den Nachtbetrieb ist die Anlage nicht ausgestattet, nur die Gebäude sind innen beleuchtet, wenn eine Inneneinrichtung vorhanden ist. Ich kann mich für den Nachtbetrieb nicht begeistern und scheue den enormen Aufwand mit hunderten von Lichtpunkten. Das mag ja heutzutage mit LEDs noch einigermaßen leistbar sein, als ich vor 35 Jahren anfing gabs die noch nicht und bei der riesigen Menge von Birnchen hätte ich beim Einschalten der Anlage wohl fast immer erst einmal defekte Birnchen wechseln müssen, so meine damaligen Überlegungen. Als Einzelkämpfer muss man sich irgendwo eine Grenze setzen, wenn man jemals fertig werden will.


    @ Günter: Da hast Du Dich geschnitten - das Video lief mit Schnitt. Ich zeige demnächst mal ein Video in dem ich auch mal das einfache An- und Abkuppeln der Schraubenkupplungen zeige (ohne Schnitt).


    Grüße

    Eckhard

  • Moin zu später Stunde,


    Günter hat ja gefragt und ich hoffe, dass dieses Video die Fragen beantworten kann.


    Rangieren mit Schraubenkupplungen


    Allgemein wird ja die „Lenz-Kupplung“ auch als beste Wahl für das Rangieren propagiert. Das mag so sein, aber das gilt nicht für mich.


    Abgesehen von der Optik der Lenz-Kupplungen und deren Problemen bei langen und schweren Zügen in Steigungen mit links-rechts Wechsel halte ich das Kuppeln mit der dem Original nachempfundenen Schraubenkupplung für effektiver. Dies gilt allerdings nur für das Rangieren mit Güterwagen, bei Reisezugwagen mit Gummiwulst oder Faltenbalg wird das Kuppeln untereinander sehr schwierig, manchmal kaum noch möglich. Auch das Kuppeln der Erzwagen untereinander mit den Bühnen beidseitig über den Kupplungen ist schon nicht mehr so einfach, wie es auch im Video zu sehen ist.


    Hauptdarsteller im Video sind diesmal:


    - die Stadtoldendorfer Kö 4142 des Bw Holzminden, die wie so oft mal wieder in Kreiensen rangieren muss,


    - die 50 413 des Bw Goslar auf ihrer Fahrt mit einem Dg von Northeim(Han) nach Seesen, Langelsheim, Oker und Goslar (ungeschnitten dauert die Fahrt dieses Zuges auf diesem Weg durch den Bahnhof mit konstant Fahrstufe 18 knapp 2 Minuten),


    - die 44 947 vom Bw Ottbergen, die den aus der Erzgrube bei Echte in 2 Teilen angebrachten Erzzug zusammenstellt,


    - die 44 084, ebenfalls vom Bw Ottbergen, die den Erzzug aus der Grube Echte geholt hatte und nun im Bw Kreiensen frisch restauriert worden ist, um der 44 947 vor dem Erzzug Vorspann bis Ottbergen leisten soll.



    Was das Kuppeln anbetrifft, kann sich hier jedermann ein Bild machen von den Vor- und Nachteilen der Schraubenkupplungen beim Rangieren.


    Videolink:

    Rangieren mit Schraubenkupplungen
    Rangieren mit SchraubenkupplungenIch bin gefragt worden, wie das Kuppeln bei mir funktioniert. Allgemein wird ja die „Lenz-Kupplung“ auch als beste Wahl für ...
    youtu.be



    Grüße

    Eckhard

  • Die Ausfahrt der beiden 44er erzeugt bei mir Speichelfluss, das ist der Hammer! Danke für das Video von


    stahlone (der auch bekennender SK-Fahrer ist)


    PS: Wenn du Verstärkung brauchst: Wohne in Osterode, bin geimpft, gechipt und entwurmt.

  • die 44 084, ebenfalls vom Bw Ottbergen, die den Erzzug aus der Grube Echte geholt hatte und nun im Bw Kreiensen frisch restauriert worden ist, um der 44 947 vor dem Erzzug Vorspann bis Ottbergen leisten soll.

    Tja, mit diesem Zug kriegt man halt wirklich jeden Modellbahn Begeisterten endgültig klein! ;) Zwei 44er in Doppeltraktion, die langsam und schnaufend einen langen Erzzug den Berg hinaufziehen, ist selbst in der Modellbahnwelt ein Augen- und Ohrenschmaus. Ganz schön gemein dieses Video, lieber Eckhard!


    Gruß

    Djordje

  • Moin moin,


    danke für die positive Resonanz zum bisherigen Bauzustand und meine Videos.


    Inzwischen habe ich das Oberteil des Wasserturms weitgehend fertig – und ich bin es auch nach etwa 2500 auf meiner sich nicht mehr drehenden Drehbank geprägten Nieten... Glück hatte ich, weil die Kugellampe aus Polystyrol ist und ich die Nietenbänder mit Nitro-Verdünnung gut an die Kugel anpassen konnte. Nun warte ich darauf, dass der Sturm sich legt und ich draußen wieder lackieren kann. Danach noch ein paar Kleinigkeiten und das Umfeld gestalten. Bilder dazu dann im nächsten Beitrag.










































    Grüße

    Eckhard

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