Kraansen - das Original von Cry Ensen

  • Hallo Eckhard


    Ich bin gerade dabei, die Ausgestaltung meiner Eigenbau-Drehscheibe zu planen.
    Ein offener Punkt dabei ist noch die Signalisation. Auf Fotos und Modell-Drehscheiben sieht man immer die "Laterne", welche sich um 90° drehen lässt.
    Bei deiner ist das anders gelöst. Du hast da auf jeder Seite der Bühne ein drehbares Schild. War das damals im original so? Und war das auch verbreitet oder nur bei dieser explizit so ausgeführt?
    Ich wäre froh über ein paar Infos, wenn du sie den geben kannst...was ich aber bei deinem Fachwissen schwer annehme :D



    Danke und Gruss
    Michi

  • Hallo Michi,


    es gab beide Varianten, unbeleuchtete Scheibe oder beleuchtete Laterne. Nach welchen Kriterien welche Form gewählt wurde, ist mir nicht bekannt. Bei Wasserkränen war es auch so: es gab solche mit beleuchteter Laterne und solche ohne Laterne. Bei Wasserkränen war die Laterne nicht erforderlich, wenn die Gleisfeldbeleuchtung ausreichend war. Ich vermute, dass bei Drehscheiben dieselben Kriterien galten. Man sparte halt da, wo es möglich war.


    Viele Grüße
    Eckhard

  • Moin


    Die Bücher sind da! Am Freitagnachmittag brachte der Laster etliche Paletten voller druckfrischer Exemplare. Die Versandunterlagen sind schon vorbereitet, so dass ab Montag zügig verschickt werden kann. Die Bücher sollten im Laufe der Woche eintreffen; weil sie als „Büchsendung“ unterwegs sind, wird die Laufzeit geringfügig länger sein als bei Briefen.


    Willkommen-in-Kreiensen-1024.jpg


    Leider hat die Produktion und Logistik bedingt durch Corona ein klein wenig länger gedauert, sorry für die Wartezeit. Aber es hat sich gelohnt! Druckerei, Buchbinderei und DVD Produktion haben exzellent gearbeitet, so dass das Buch auch handwerklich eine Freude ist – inhaltlich sowieso … 132 Seiten Spur Null vom Feinsten.


    Die beigelegte DVD kann auf jedem DVD- und auch Blu-ray Player abgespielt werden, genauso auf Apple und PC Computern (und Linux). Wer die Abspielsoftware nicht schon installiert hat, kann sich den kostenlosen VLC Media Player herunterladen.


    In den nächsten Tagen wird die Sommerlektüre also am Strand, auf der Terrasse oder am Swimmingpool eintreffen. Wer sich bisher noch nicht entschließen konnte, kann sein Exemplar im Shop bestellen, noch sind welche da… ?

  • Moin


    Ich hätte eine Bitte: Könnten die Statusmeldungen über das tolle Buch und wer es wann erhalten hat, bitte in folgendem vorhandenem Thread besprochen werden, um diesen Thread ausschließlich für die tollen Bauberichte über Kreiensen zu belassen?!?


    Kreiensen- gedruckt - ganz frisch


    Danke.


    Gruß Ralph


    Moderation: Sehr sinnvoller Vorschlag. Statusmeldungen verschoben nach Kreiensen- gedruckt - ganz frisch

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

    Edited once, last by Rainer Frischmann: Sehr sinnvoller Vorschlag. Statusmeldungen verschoben ().

  • Modellbau statt Satzbau...


    Moin, moin,

    nachdem ich aber mehrere Anrufe und Mails bekam mit der Frage, ob bei mir alles ok sei, nun von mir doch ein Lebenszeichen. Satzbau betreibe ich im Moment auch sehr intensiv, aber nur bei der Arbeit am zweiten Buch. Neben diesem Satzbau und dem Modellbau bleibt eigentlich keine Zeit für dieses und andere Foren.


    Ein wesentlicher Teil des zweiten Buches wird die 5 Kreienser Bws des Vorbilds und das Bw Kreiensen Ost im Modell behandeln. Das alte preußische Schuppen des Bw Kreiensen Ost ist von mir im Oktober begonnen worden und nun fast fertiggestellt.


    Wie man sieht, habe ich einen neuen Lieblingsspielplatz gefunden, an dem ich direkt mit der Nase den Geruch der Loks aufnehmen kann, wie Ihr im Link zum Video sehen könnt. Das ist aber nur selten der Fall, denn mit Dampf fahre ich wegen der Geruchsbelästigung nur in Ausnahmefällen - aber reizvoll ist es hin und wieder doch.


    Videolink:

    https://youtu.be/H3sRF1ImQW4



    Eckhard

  • Moin Eckhardt,

    toll wieder in Szene gesetzt.Bin mal gespannt Deine neues BW irgendwann mal ev.life sehen zu können. Bitte bleibt gesund.

    Grüße aus Berlin, Michael

    Michael Schulz
    Batteriegroßhandel und Modellbahnherstellung
    Müggelseedamm 70
    12587 Berlin
    030 56700837
    http://schulzmodellbahnen.de
    schulzmodellbahnen[at]gmx.de

  • Hallo Eckhard,


    wieder mal ein sehr schöner Film und Gratulation zu Deinem tollen BW. Da möcht´ ich (mit den Augen) auch gerne spazieren gehen.


    Viel Freude noch damit und - g´sund blei´m!!!

  • Hallo Eckhard,


    Ich wollte dich diese Woche auch mal anrufen oder dir schreiben, da ich auch lange von dir nichts gehört habe.

    Wie du dein BW gestaltet hast , hat wirklich allen Grund so zu lächeln und zu freuen.Schön.;)


    Bleib gesund und alles Gute.


    Viele Grüße aus Dresden Robby

  • Beim Anschauen des Videos krieg ich leichte Atemprobleme .... Corona kann es aber ganz sicher nicht sein , eher Schnappatmung! :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    Prima, dass es Dir gut geht und du weiterkommst! :)


    Unglaublich geil, was Du da wieder gezaubert hast, Respekt! 8|


    Und ich hab gerade mal 2 Meter Einschottern hingekriegt .... ;(

  • Moin mal wieder,


    nachdem ich das Bw und die wesentlichen Texte für mein 2. Buch fertig hatte, konnte ich das nächste Projekt in Angriff nehmen auf dem Weg zum Empfangsgebäude (EG). Ursprünglich hatte ich neben den Gleisen bis zur Fußgängerbrücke keine Bebauung vorgesehen, hatte dann aber im Anschluss an das Bw doch einen herausnehmbaren Anlagenteil neu eingefügt. Dort sollte irgendwas als Anlagenabschluss gebaut werden, damit der Blick nicht direkt in den großen offenen Bereich geht.


    Der Appetit kommt bekanntlich beim Essen und das Original ist immer noch das beste Vorbild. Wenn auch verkürzt also jetzt doch die Bahnhofstraße in Kreiensen auf der Zielgeraden zu den Braunschweiger Löwen oben auf dem EG. Zuerst eines der Eisenbahner-Wohnhäuser. Das Postamt mit dem Postverteilzentrum hatte ich zunächst gar nicht in Erwägung gezogen, es hat mich dann aber doch immer mehr gereizt, weil es mit seiner Größe charakteristisch an dieser Stelle ist. Frage war nur, ob das Riesenteil dorthin passen würde. Danach sollen ja auch noch die Fußgängerbrücke und der Wasserturm ihren Platz finden.


    Wie Lothar von der Spur Null Galerie treffend an anderer Stelle geschrieben hat, ist es schon faszinierend, was man alles mit modernen Werkzeugen lasern und drucken kann. Aber wie er muss auch ich alles per Hand aus dem Vollen schnitzen, ich besitze für Hobbyzwecke ja nur 3 elektrische Werkzeuge, eine Mini-Bohrmaschine und 2 Lötkolben. Mehr oder weniger bin ich „Küchentisch-Bastler“, wenngleich ich mehrere „Küchentische“ besitze und selten aufräumen muss...


    Allerdings stoße ich hier in der Bahnhofstraße an die Grenzen des Machbaren und habe mir bei Bünning Plattenmaterial lasern lassen – Z-Steine in großer Zahl für Plätze und Wege kann ich nicht aus dem Vollen selbst schnitzen. Ansonsten wieder das übliche Baumaterial von ADDIE, REAL, dem Baumarkt und aus dem Architekturbedarf.


    Aktuell im Bau befinden sich nun das Eisenbahner-Wohnhaus und das Postverteilzentrum. Obwohl ich wegen der Längenverkürzung des Modell-Bahnhofs Kreiensen alle Gebäude im Maßstab 1:50 baue, ist der 1. Teil vom Posttrakt auch für mich doch eine neue Herausforderung. Bei der Größe und dem Gewicht ist das Handling schon Leibesertüchtigung und ein üblicher Küchentisch von unter 2 Metern nicht mehr ausreichend. Aber wir bauen ja in Spur 0 und keine niedlichen Faller-Häuschen.


    Der Rohbau steht nun frei schwebend, völlig losgelöst von der Erde, schwerelos mehr oder weniger neben der Anlage. Eigentlich kauft man erst das Grundstück und baut dann das Gebäude darauf. Ich habe mich anders entschieden und erst die lange Sortierhalle gebaut – das Grundstück kommt später und wird angepasst. Grund für mich war, dass der Raumbedarf des Gebäudes mit seinem nicht rechten Winkel zwischen Verwaltungstrakt und Sortierhalle zunächst nur geschätzt werden konnte und ich mir nicht sicher war, ob ich auch den sich daran anschließenden 2. Betriebshof und die großen Hallen nachbilde. Aber wie gesagt, der Appetit kommt bekanntlich beim Essen.


    Da nun gewissermaßen Richtfest ist, möchte ich Euch ein paar Bilder zeigen, vom heute nicht mehr im Betrieb der Post befindlichen Original, vom Bau des Modells und vom Standort auf der Anlage. Und für alle mit Dyskalkulie gestraften, die aus 2 Bildern das nicht errechnen können: ja, sowohl Original wie auch Modell haben in der oberen Etage der Sortierhalle auf der durchgehenden langen Seite 23 Fenster...


    1) Alte Bilder







    2) Aktuelle Bilder













    3) Bilder vom Modell im Rohbau






















    Die Wasserwaage auf einigen Bildern markiert übrigens die Lage der künftigen Fußgängerbrücke. Und am Ende der Sortierhalle muss ich noch einmal nacharbeiten, da sich nach 130 cm nicht tolerierbare 3 mm Maßabweichungen nach dem Aufsetzen des Daches an der letzten Hausecke ergaben. Das ist kein Problem, aber der Selbstbau der ungezählten Fenster wird mich noch Nerven kosten.



    Eiskalte Grüße (-20 Grad)


    Eckhard

  • Mächtig gewaltig Egon...


    Mensch Eckhard, das wird schon wieder ein großer Wurf. Planung und Ausführung vom Feinsten. Ich ziehe mal wieder den Hut und lerne fleißig.


    Grüße aus dem Braunschweiger Land

    Hans
    der
    Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - auf Regelspur und Meterspur... ;) - Siehe auch die entsprechenden Gebäude…: Gebäudemodelle der Oberharzbahn


    Alle nicht eigenen Bilder verwende ich mit Genehmigung der Autoren Ulrich Herz und Werner Martsch aus deren Büchern des Verlag Goslarsche Zeitung, Bücher: Mit der Eisenbahn in den Oberharz, Die Deutsche Bundesbahn im Harz und Harzvorland 1969-1994, Bw Goslar - Alle Rechte vorbehalten: http://www.bw-goslar.de

  • Moin zusammen,


    ein kleines Update heute – ich werde das wieder regelmäßig hier machen bis zum Ende dieser Winterbausaison.


    Das Vorbild ist schon irre. Statt einheitliche Pflasterungen oder Teerdecken anzulegen, hat man wahrscheinlich die Absicht gehabt, möglichst viele verschiedene Belege zu verbauen, sozusagen Kunst am Bau...








    Für den Nachbau ist das natürlich recht aufwendig und ich habe mir deshalb bei der Firma Bünning die verschiedenen Belege lasern lassen. Aber auch das Zuschneiden und Anpassen ist schon eine Zumutung. Warum musste ich mir ausgerechnet dieses Vorbild aussuchen???


    Wie dem auch sei, das Ergebnis im Rohzustand ist schon vielversprechend und der nächste Schritt ist die farbliche Behandlung und Detaillierung des Geländes.






    Parallel dazu wurde das Wohnhaus weitgehend fertiggestellt und kann nun auch farblich behandelt und detailliert werden. Das Haus ist auf das Kellergeschoss nur lose aufgesetzt und die Innenwände sind herausnehmbar vorbereitet für eine spätere Inneneinrichtung, die dann auch irgendwann eingebaut werden soll. Das Material der Dacheindeckung ist ein Mix von REAL, ADDIE und aus dem Architekturbedarf. Die Fenster sind bis auf die Eingangstür alle im Selbstbau entstanden.


















    Fortsetzung demnächst.


    Eckhard

  • Moin moin,


    wieder ein Stück weiter, aber auch ein Rückschlag. Da hatte ich das kleine Pförtnerhaus am Postamt innen und außen und die großen Gittertore bei Eiseskälte fotografiert und den Nachbau schon geplant – da schlägt das Schicksal in Form von alten Fotografien zu: das Ding wurde anscheinend erst weit nach 1970 gebaut und passt somit nicht in die sechziger Jahre (siehe auch kleines Bild im vorigen Beitrag). Stattdessen muss nun ein großer Baum gebaut werden und die Zufahrt zum Posthof bleibt offen. Fast wie im richtigen Leben: erst wird das neue Pflaster verlegt, dann wird es wieder aufgerissen für den Baum...


    Die Brachfläche vor dem Wohnhaus und Postamt zu den Schienen hin bleibt so nackig, das war halt so, auch wenn es angeblich Leute geben soll, die dort schnell noch die Alpen unterbringen würden. Abgesichert wird das Bahngelände zur Straße hin von einem schon in die Jahre gekommenen Maschendrahtzaun. Der ist aus feinstem Messing und stammt von REAL-Modell. Keine gute Idee war, das Messing vorher zu brünieren, denn dadurch verlor das dünne Gespinst an Spannung und ließ sich nicht mehr gerade befestigen. Auch würde ich im Wiederholungsfall zuerst den Zaun ziehen und danach das Gras wachsen lassen. Ich hatte das Gras zuerst gepflanzt und es hat das Verspannen des Maschendrahtzaunes heftig behindert.


    Einige Stellen am Haus müssen noch gereinigt werden und ein paar Details fehlen noch, dann wird das anschließende vorhandene und noch nicht vorhandene Gelände an die Post angepasst. Auch die Inneneinrichtung vom Wohnhaus muss warten – der Weiterbau an der Post reizt zu sehr.


    Grüße

    Eckhard


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