Kraansen - das Original von Cry Ensen

  • Hallo Eckhard,


    die Videos sind der Hammer, ich hätte meine Familie vorher darauf hinweisen sollen, dass es sich um Modelle handelt - als das erste Mal die Hand zum Kuppeln im Spiel war, kuckten die alle etwas schräg :D


    Zum Sound eine Frage: die Rollgeräusche der Wagen, sind die eigentlich irgendwie elektronisch ergänzt, geschönt, sonstwas? Finde ich sehr beeindruckend, man hört förmlich die Masse an sich vorbeirollen.


    Was die Loks angeht - man merkt dass die für unsere Anlagen zu laut sind, bzw. wenn Züge sich im Original entfernen, werden sie deutlich leiser. Außerdem klingen die Dieselloks seltsamerweise alle EXAKT wie meine eigenen... wie kommt das bloß :D


    Und bei den Dampfloks (habe ich epochebedingt keine) ist der Sound zwar gegenüber der halben NUll echt beeindruckend, aber für das Problem Lastfahrt - Leerlauf scheint es auch in 0 noch keine elektronische Lösung zu geben. Die Soundmodule imitieren entweder 100% - oder Leerlauf mit Druckausgleich. Ich war gerade wieder im Harz, und da sind mir die vielen Betriebszustände des Vorbilds wieder aufgefallen. Die Parameter Spannung und Strom der Motorregelung müssten doch eigentlich ausreichen, um den Betriebszustand der Lok zu erkennen und den entsprechenden Sound dazu auszuwählen - und die passende Lautstärke.


    Außer diesen Effekten - die abzuwenden ja nicht im Bereich unserer Möglichkeiten liegt - sind die Videos sowas von realistisch, das macht Lust auf mehr. Obwohl das alles wieder nicht im Rahmen MEINER Möglichkeiten liegt.


    Gruß,
    Schlußscheibe

  • Moin,


    dieses alte Kinderspiel kann man auch auf die Spur 0 übertragen... - auf jeden Fall aber auf die Faltenbälge :D Gummiwülste der Reisezugwagen:


    Die 4 yge - Wagen von Lenz haben Gummiwülste, die im eingedrückten Zustand dargestellt sind. Das sieht im gekuppelten Zustand sehr gut aus, ist jedoch an den Endwagen, die nicht gekuppelt sind, wenig vorbildgerecht. Aber insgesamt ist es doch eine ansprechende Lösung.


    Anders sieht es bei den 26,4 m - Wagen von Kiss aus (und denen von Rivarossi). Die haben Gummiwülste, die im nicht eingedrückten Zustand dargestellt sind. Hier ist das nur an den ungekuppelten Endwagen vorbildgerecht. Gekuppelt sieht das weniger schön aus.


    Fazit: Die Lenz-Lösung ist die bessere Variante.


    Es gibt jedoch noch eine bessere Lösung, zumindest für mich. Ich fahre ja mit Originalkupplung und nur die miteinander gekuppelten Reisezugwagen mit Gummiwülste behalten die Lenz-Kupplung. Deshalb habe ich mehrere 4 yge - Wagen als Endwagen mit Originalkupplung hergerichtet. Heute habe ich nun den ersten meiner Kiss 26,4 m - Wagen etwas umgebaut und leicht gealtert. Dabei habe ich die Gummiwülste einer Seite mit den Lenz-Wagen getauscht. Das ist problemlos möglich, allein die Befestigungsnasen sind jeweils zu ersetzen.


    Obwohl der Kiss-Wagen im M 1:43,5 gehalten ist, passen die beiden Wagentypen optisch zueinander und im gekuppelten Zustand sieht das sehr gut aus. Und auch die ungekuppelten Enden machen an beiden Wagen ein gutes Bild. Allein das Verdrehen der Rechteckpuffer ist nach wie vor ein Problem - da sollte sich mal ein Hersteller eine vernünftige Lösung einfallen lassen. Denn der Aufwand beim Selbstbau (siehe die Puffer bei meinem Offs 55) ist doch recht hoch.


    Genug der Rede, hier ein paar Bilder:













    @ Hein: Dein Vorgehen mit dem "ewigen" Abriss und Wiederaufbau beobachte ich mit Bewunderung. Das ist konsequent und jedesmal ist eine Verbesserung zu sehen. Du lernst dabei, für die Proportionen in Spur 0 ein gutes Gefühl zu bekommen und bist bestimmt noch lange nicht am Ende Deines Weges angekommen. Ich habe es in meiner Anfangszeit vor 35 Jahren ebenso gemacht - nur gab es damals keine Möglichkeit, das online zu verfolgen - es hat also niemand mitbekommen, außer ein paar Freunden. Try and error ist nicht die schlechteste Methode beim Bau einer Spur 0 - Anlage.


    @ Micha: Das mit den DVDs ist so eine Sache. Ich habe mittlerweile 4 DVDs mit weit über 4000 Bildern erstellt und in der Vergangenheit hier im Forum und jetzt kürzlich bei Ebay zum Kauf angeboten. Sogar eine 5. DVD ist kürzlich fertig geworden. Das Erstellen der DVDs macht viel Arbeit und die Nachfrage ist extrem gering. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich für die 4 DVDs 45 Euronen aufgerufen hatte. Aber Roh-DVDs, Verpackung und Porto kosten. Da ich im SNM schreibe musste ich diese schriftstellerische Tätigkeit als "Selbstständige Beschäftigung" dem allmächtigen Finanzamt angeben und nun auch bei jeder verkauften DVD einen Teil abgeben, was bei meinem Steuersatz ganz schön weh tut. Unter dem Strich bleiben für mich etwa 5 Euronen pro DVD. Das würde den Aufwand nur bei einer größeren Stückzahl rechtfertigen, wovon ich aber sehr weit entfernt bin. Deshalb wird es so schnell von mir dazu keine weiteren Aktivitäten geben.


    @ Bernhard: Ja, im Underground meiner Anlage steht das eine oder andere Stück, das hier noch nie abgelichtet worden ist. Dennoch bin ich weit entfernt von dem, was ich einmal schon besessen hatte. Aber manchmal passierten halt Dinge, die eine größere Summe Geld einforderten (siehe Finanzamt) und mich dann gezwungen hatten, mich von meinen Schätzchen zu trennen. Hier mal Fotos aus besseren Zeiten:







    @ Schlußscheibe: Nix ist elektronisch ergänzt, alles Originalbilder und -geräusche. Das Rollgeräusch kommt vielleicht daher, dass sehr viele Wagen gefederte Achsen haben - die Infrastruktur federt jedenfalls nicht, da ist absolut 0 Schalldämmung. Die Lautstärke ist für den großen Raum eigentlich ok, das ist aber Geschmackssache. Und was die Soundmodule anbetrifft, ist in den letzten Jahren schon eine gewaltige Entwicklung zu bemerken. Man hört es auch in meinen Videos: einige Maschinen mit neuem Dekoder klingen schon sehr realistisch, die mit älterem Dekoder fallen dagegen ein Stück weit ab. Die Zukunft wird bestimmt noch weitere Features bringen - warten wirs ab.


    Eckhard

    Edited once, last by DVst HK: Danke für den Hinweis - Alle Faltenbälge durch Gummiwülste ersetzt ().

  • Hoi Eckhard,


    Aber ich haufe das due noch die sehr schöne 01 mit neubau kessel haben das is doch eine super Dämpfer wie die Deutsche Bundesbahn besessen haben. die beide 23 sind auch sehr schöne. aber die 41 oil is auch eine super lok schade das diese night über neu wurden ausgebracht duch eine firma wie Kiss oder Lenz.


    Mit freundliche grüssen


    bernhard 1967 aus der Niederlanden


    Viellicht sehen wir uns in Giessen 2017

  • Moin zusammen,


    bevor der Aachener Eilzug abfahren kann, ist zunächst die Zugbildung zu erledigen. Dazu gehört in diesem Fall die Aufarbeitung zweier 26,4 m Wagen in der Wagenwerkstatt Kreiensen.


    Diese 2 Wagen stammen von Kiss Senior und sind vom Preis-Leistungsverhältnis her ausgezeichnet, denn obwohl sie keine Großserie sind, sind sie gleich gut wie die damals sehr umfangreich und teuer umgerüsteten Rivarossi-Schnellenkamp-Wagen, dabei aber erheblich preisgünstiger, da sie ja noch zusätzlich mit Decodern ausgerüstet sind. Bei beiden Modellen musste und muss man jedoch noch etwas an Arbeit reinstecken, damit sie mit den
    Großserienmodellen heutiger Fertigung mithalten können, insbesondere am Unterboden. Aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes Ansichtssache – sieht man die meisten Details am Unterboden doch nur, wenn die Wagen auf einem Damm stehen und man schräg von unten schauen kann. Bei den Rivarossi-Schnellenkamp-Wagen mussten zusätzlich noch die Fensterrahmen gepimt werden – das ist bei den Kiss-Wagen nicht erforderlich. Einzig die Drehgestelle
    sind relativ schlicht ausgefallen. Die müssen später noch getauscht oder ebenfalls aufgebrezelt werden.


    Zunächst ist festzustellen, dass die Kiss-Wagen im Gegensatz zu den Rivarossi-Wagen die alte Bauart ab 1954 darstellen. Die Rivas hatten schon die Drehfalttüren, die ca. ab 1962 beschafft wurden. Die Rivas hatten demzufolge auch die zusätzliche Hauptluftbehälterleitung (4 Bremskupplungen an jedem Wagenende), während die Kiss Drehtüren und nur die Hauptluftleitung hatten.


    Einziges Problem ist die Heizungsanlage. Es handelt sich um eine automatisch geregelte Warmwasserheizung (Wwhz), die an die Hauptdampfleitung angeschlossen ist und einen Wärmetauscher für Dampf und 1000 Volt Spannung besitzt. Die Entwässerung befindet sich am tiefsten Punkt.


    Diese Warmwasserheizung habe ich nach Vorbildfotos, die ich mal im DB Museum Koblenz-Lützel gemacht habe (leider viel zu wenig!!!) und nach meiner Erinnerung nachgebaut - es gab aber viele verschiedene Bauarten, jeder Wagen im DB Museum sah untenrum anders aus und ich habe zu den Bildern leider nicht die jeweilige Heizungsbauart notiert. Wenn also ein mitlesender „Heizungsbauer“ Pläne der Wwhz besitzen sollte, wäre das Forum hier der richtige Platz, um sie einzustellen.


    Zur Erklärung:
    Die 1,5er-Dampfleitung vom Drehgestell kommend (eigentlich von der Dampfheizkupplung) kreuzt diagonal auf die andere Seite und führt dort in den
    Wärmetauscher. Auf dessen anderer Seite führt sie wieder heraus zum anderen Drehgestell bzw. zur Dampfheizkupplung. Bei mir endet sie in Höhe des Drehgestells wegen der Lenz-Kupplungen.


    Die 0,8er-Steuerleitungen führen von der einen Seite des Wärmetauschers zum Kasten für die Regelung und von dort in den Fahrgastraum, wo an einem Ende des Wagens die Bedienungseinheit für das Zugpersonal sich befindet. Im Kasten für die Heizungsregelung befindet sich auch der Absteller der Heizung, der über eine Welle mit dem Absteller der Heizung auf der anderen Seite des Wagens verbunden ist.


    Die 2,0er Alu-Dampfleitungen aus dem Wärmetauscher sind anscheinend der Vorlauf der Heizung im Wagen und das "U" mit dem aufgesetzten Wasserablaufventil an der tiefsten Stelle ist der Rücklauf.


    Wie gesagt, alles ohne Gewähr...







    Ich habe mich bei den Kiss-Wagen auf die wesentlichen Elemente konzentriert, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Die Bremsanlage wurde nach Fotos und Plan gefertigt, die Tritte an den Endeinstiegen mit 1,0 mm U-Profilen so umgebaut, dass die Prägung nach oben zeigt. Gleichzeitig wurden die Gitterdurchbrüche mit einem 0,5 mm Bohrer aufgebohrt und die Pufferbhle mit 3 mm Aufdoppelung hervorgezogen.
















    Der „Aachener Eilzug“ kam von Braunschweig, hielt in Kreiensen und fuhr weiter u.a. über Arnsberg, Hagen und Düsseldorf nach Aachen. In den 50er Jahren war das der E 534 mit „Verabreichung von Speisen und Getränken im Zuge“. In den 60ern erhielt er dann die Zugnummer E 2640, jedoch ab dann ohne die „Verabreichung“ – in den Siebzigern war es der E 1642. Zugloks ab Kreiensen waren zunächst Loks der BR 03, dann die BR 23, später die V 200.0 und zuletzt die BR 216.


    Heute ist die die 023 027-6 des Bw Bestwig dran, die im Bw neu bekohlt und entschlackt worden ist und dort auch Wasser gefasst hat. Um sich vor den Eilzug zu setzen, muss sie mehrmals sägen. Danach wird sie mit dem Zug gekuppelt und geschlaucht. Die Bremsprobe ist durchzuführen, Bremszettel und Wagenliste sind zu erstellen und die Fertigmeldung an den Aufsichtsbeamten ist abzugeben. Jetzt heißt es nur noch auf die Ausfahrt zu warten und den Druck im Kessel hoch zu halten. Dann geht es los auf Hp 2 mit 40 km/h und hinter der letzten Weiche kann beschleunigt werden auf die zulässige Streckenhöchstgeschwindigkeit von 100 km/h, da alle angehängten Wagen (einschließlich des Expressgutkurswagens) für 100 km/h zugelassen sind. Allerdings sind die 100 km/h in der kurvenreichen 1:87 Steigung bis Naensen nur ein frommer Wunsch…
















    Ach so der Roland… Der fährt ohne Halt durch den Bahnhof Kreiensen auf seinem Weg von Basel nach Bremen. Quasi ein „Rasender Roland“ – nur etwas schneller und auf Normalspur. Während also die Zugbildung für den Aachener Eilzug noch läuft, ertönt ein lautes Brummen aus Richtung Göttingen kommend und immer stärker werdend – und schnell wieder schwächer…


    Hören und sehen könnt Ihr es nur hier (der war zu schnell für eine Langzeitbelichtung):


    https://www.youtube.com/watch?v=J-FkJm1qyes


    Eckhard

    Edited 3 times, last by DVst HK: youtube link korrigiert ().

  • Hallo Eckhard,


    nachdem ich deinen Film das 2. Mal gesehen habe, hatte ich das Gefühl, ich stehe immer noch am Bahnsteig in Kreiensen als der Eilzug durchrauschte. Es ist einfach phänomenal! Danke für diese herrlichen Aufnahmen.


    Gruß

  • Moin Eckhard.


    Wieder ein schönes Filmchen aus Kreiensen , dem Orginal, kann man ja schon bald sagen.


    Aber ich habe mal eine Frage zum Kohlebansen. Das Kohlewagen Gleis geht ja bis an den Bansen heran , soll der Bansen noch am Gleis verlängert werden damit die Wagen direkt hinein fahren können oder sollen sie vor dem Bansen entladen werden? Ich frage deshalb weil bei mir sich so eine Situation auch ergeben wird. Darum bin ich neugierig wie du das bauen wirst.


    Gruß Hein

    Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

    Edited once, last by Hein ().

  • Hallo Eckhard,



    ... seit heute bin ich aus dem Urlaub zurück, in der Zwischenzeit warst du wahrlich sehr "fleißig" :thumbup:


    Die letzten beiden Beiträge und Deine "Filmerei" begeistern mich immer mehr ... Du hast sehr, sehr schnell gelernt mit der Filmkamera umzugehen, findest ausgezeichnete Kamerastandpunkt und bringst dadurch viel Dynamik in Deine Aufnahmen !!! :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Wie schreibt der Hein so schön ... ein schönes Filmchen ... dies ist in meinen Augen eine Untertreibung, für mich ist dies schon großes Spur-NULL-Modellbahn-KINO !!!



    Gruß Wolfgang

  • Geh zehn Nullers,


    nein, dies ist keine Aufforderung zum Fitnesstraining (obwohl das grundsätzlich ja nicht schlecht wäre…), es geht hier ganz einfach um die pr. G 10 – oder auch BR 57 genannt.


    Als ich vor mehr als 30 Jahren noch von einer Anlage träumte, hatte ich ersatzweise Wagen und Lokomotiven gebaut. Damals, so um 1983 herum, hatte ich noch ein Faible für die frühe Epoche 2. Also baute ich die Fahrzeuge in diesem Zustand, bevorzugt die preußischen Lokomotiven: S 6, S 10, P 4.2, G 7.2, G 8, G 8.1 und so auch die G 10. Als ich dann begann, meine Anlage zu bauen, entsprach die Gleisführung ziemlich genau dem Plan von 1930.


    Um 1995 herum verlor ich das Interesse an der Epoche 2 (und an der Spur 0) und wandte mich 2 Jahre später der Epoche 3 (und wieder der Spur 0) zu, die ich ja noch selbst bewusst im Übergang zur Epoche 4 erlebt hatte. Die Anlage stand noch, aber am Gleisplan war nun nicht mehr viel zu ändern möglich und ich behielt ihn mit einigen Umbauten bei. Die Fahrzeuge allerdings hatte ich verkauft, zumeist an gute Freunde. So auch diese G 10.


    Letztes Wochenende war Fahrtag bei mir und mein Freund Franz brachte die G 10 mit zu mir, um sie von mir reparieren zu lassen und ließ sie deshalb bei mir. Er hatte sie digitalisiert und es gab immer wieder Kurzschlüsse. Die Fehler waren relativ schnell gefunden und sie war wieder einsatzbereit. Allerdings hat das Getriebe anscheinend seit mehr als 30 Jahren keine Wartung genießen dürfen, und das hört man sehr deutlich. Auch scheint die Decoder-Einstellung nicht optimal zu sein. Wie dem auch sei, wenn sie schon mal bei mir zu Besuch ist, sollte sie auch etwas zu Testzwecken bewegt werden – bis sie wieder abgeholt wird.


    Die 57 1327 des Bw Kreiensen ist ein Eigenbau in 1:45 von mir. Nur wenige Gussteile von Gebauer fanden Verwendung. Ein Freund besorgte die Heller-Räder, die wegen des engen Radstandes extra abgedreht werden mussten. Die Steuerung ist bis auf den Kreuzkopf kompletter Eigenbau aus Neusilberblechen. Diese G 10 diente später als Muster für die ARGE Bausatzaktion der pr. G 8.1. Der Antrieb ist der Prototyp für die ARGE 55er und wurde von der Firma Munz entwickelt. Insgesamt wurden 3 Teilesätze von der G 10 erschaffen.



















    Auch ein kleines Video gibt es wieder: Die V 60 erhält im Rangierdienst Unterstützung von der 57er und anschließend fährt die 57er mit einem Ng über Stadtoldendorf und Holzminden nach Ottbergen. Auch wenn das derzeitige Getriebegeräusch mich doch sehr stört (und das Schneideprogramm von YouTube zudem manche Kapriolen schießt), ist es eine seltene Gelegenheit, diese Lok in Aktion zu sehen. Hier der Link:


    https://www.youtube.com/watch?v=gW28LlylxPM


    Hein: Ja, der Kohlebansen wird noch erheblich verlängert - das Bw Ost hatte ja schließlich 3 Kohlenkrane und die brauchen auch auf meiner Anlage genug Futter... Und der verlängerte Kohlebansen bekommt noch einen kleinen Bruder auf der gegenüberliegenden Seite der beiden Behandlungsgleise.



    Eckhard

  • Hallo Eckhard,


    länger war ich nicht in Deinem Tröööt, habe heute früh Deine Werke - Berichte, Bilder, Filme - angeschaut und richtig genossen. Es gibt in allen Branchen immer ein paar wenige Ausnahmekönner und da gehörst Du mit Sicherheit dazu. Danke auch für die Anregungen, welche Du mit Deinen Berichten gibst. Ich habe mir schon viel von Dir abgeschaut, anders und nach meinem Bedarf umgesetzt, nicht so perfekt wie Du, aber der Grundgedanke bzw. die Grundanregung kommt dann oft mal von Deinem Werk. Freue mich auf weitere Berichte.

  • Hallo Eckhard,


    Du kannst doch einen alten Mann nicht so erschrecken! 8| Eigentlich hatte ich nämlich gedacht, daß Du vielleicht so in drei, vier Monaten (frühestens!) die Zeit finden wirst, Dich der charmanten betagten Dame anzunehmen.
    Und jetzt - zwei Tage später - läuft sie bereits wieder in Deinem Umlaufplan als hätte sie nie etwas anderes getan (wenn auch mit deutlichen Geräuschen, aber das tun die meisten alten Dinge - glaub' mir, ich spreche da aus eigener Erfahrung) :)


    Aber mal Ernst beiseite: Getriebe fetten??... Da sieht man mal, welche wichtigen Details vergessen gehen, wenn eine Lok mehr steht als geht. :whistling:


    Ich bin mal gespannt, welche Diagnose Du bezüglich der Kurzschlußfreudigkeit der alten Preußin gestellt hast. Wir telefonieren....


    Herzliche Grüße aus dem Taunus


    Franz

  • Moin,


    die Zeit des Spielens und Fahrzeugbaus neigt sich dem Ende zu - nun droht wieder das harte Brot des Anlagenbaus. Ideen sind genügend vorhanden, nicht zuletzt durch das SNM Forum hier inspiriert.


    Der zu beackernde Anlagenteil hier einmal im Überblick:









    Vorgesehen für die kommende Winterbausaison sind folgende Vorhaben:
    - Beseitigung der Maulwurfshügel
    - Bau des Überwerfungsbauwerks (statt der deplatzierten Tunnelröhre)
    - Landschaftsgestaltung
    - Verbesserung der Zugänglichkeit zu den unteren verdeckten Strecken
    - Verbesserung der Zugänglichkeit zum nordöstlichen Bahnhofskopf
    - Reduzierung der Lokschuppengleise und Schaffung eines direkten Zugangs zur Drehscheibe


    Insbesondere die Verbesserung der Zugänglichkeit wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. :rolleyes:


    Die ersten Teile sind schon abgeschraubt und es sieht nun so aus, bevor mit schwerem Gerät weiter operiert wird.





    Vielen Dank auch für die zustimmenden Kommentare zur alten Dame, der pr. G 10 :!:


    Vor dem Baubeginn habe ich noch ein paar Aufnahmen vom Eisenbahnbetrieb gemacht. Beginnen möchte ich mit dem Betriebsgeschehen auf der Nord-Süd-Strecke "Nord-Süd at its best"... Viel Spaß und Anregungen beim Anschauen.


    https://www.youtube.com/watch?v=EDPWxPuItUw


    Eckhard

  • Guten Abend Eckhard!


    Wollte dir für dein Bauvorhaben einen Grünen geben aber .... isch abe gar keinen Grünen ;(


    Ich wünsche dir viel Spaß am "Buddeln". :thumbup:



    Grüße
    Andreas

  • Moin Eckhard.


    Winterbausaison, das hört sich gut an. Aber das kommt davon wenn man alles immer vor sich herschiebt ;) . Wie ich sehen kann , hast du im Landschaftsbau aber auch noch großen Nachholbedarf. Jedenfalls freue ich mich schon auf weiter Berichte ( diesmal bezogen auf Landschaft) von Dir :) . Das andere hast du uns ja schon lange mit herrlichen Berichten gezeigt das du davon große Ahnung hast :thumbup: .


    Gruß Hein

    Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

  • Huch :S :S :S ,


    noch einen älteren Herren aufgeschreckt, verehrter Eckhard....................


    Aber zugleich ein großes Dankeschön, dass Du auf elementare Bedürfnisse unserer Lieblinge hinweist :thumbup: .


    Ich mache mich gleich an das Oelen ;) :!:



    Carl, der Murksmacher und ein großer Verehrer Deines Wirkens

  • Moin zusammen,


    ein ganz kleiner Teil meiner Vorhaben für diesen Winter ist nun schon mal umgesetzt:
    - Verbesserung der Zugänglichkeit zum nordöstlichen Bahnhofskopf,


    - Reduzierung der Lokschuppengleise und Schaffung eines direkten Zugangs zur Drehscheibe.
    Deshalb dieser kurze Bericht zum Stand der Dinge.


    Inhaltlich geht es nun um das "ab" und "an"


    abgespeckt



    abgeklemmt



    abgeschraubt



    abgesägt



    abgetrennt + abgeschabt



    abgeschnitten



    angeschaut



    abgelängt



    angeklemmt



    angeschraubt



    angebaut



    angeschaut


    Ach ja, 15 Schuppengleise waren mal da, 6 wurden zurückgebaut, 9 sind noch vorhanden. Und die reichen völlig aus. Insgesamt war das ein gutes Stück Arbeit für einen Kurzurlaub, das Ergebnis gefällt mit aber sehr - insbesondere die neuen Einblicke auf das Bw, die Drehscheibe, die künftigen Schuppentore und das Bahnhofsvorfeld. Nun geht es weiter auf die Strecke raus.


    Eckhard

  • Moin Eckhard,


    es tut mir immer in der Seele weh, wenn ich sehe das mit der Säge von einer Anlage ein Teil abgeschnitten wird. Vor allem wenn es sich bei dem Teil auch noch um ein BW handelt. Für mich können die Bahnbetriebswerke nicht groß genug werden. Meine Frau hatte schon Angst gehabt das es bei mir wieder los geht und ich ein zweites Altona bauen wollte, als ich mit meiner Drehscheibe durch die Tür kam. Doch ich konnte sie beruhigen, denn das Wohnzimmer hätte sie nie hergegeben.
    Sicher hast du recht das man auch an später denken sollte. Aber das ist ein Gedanke den viele von uns einfach verdrängen und sich sagen, das wird schon irgendwie klappen. Bei mir ist es auf jeden Fall so.


    Ich bin jetzt aber erst einmal gespannt wie es bei dir weiter geht.


    Gruß
    Söhnke

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