Lenz Baureihe 38 ruckelt

  • Hallo Andreas


    „ ich weise gerne nochmals auf meine Beiträge 27 und 29 hin , die in die Überlegungen mit einzubeziehen !!!


    Warum darauf niemand eingehen möchte entzieht sich mein Kenntnis!? Wird aber gerne weiter im Dunkel herumgestochert .


    Aber wenn ich mir Dein Video anschaue , ist das genau das Bild das hier ein oder zwei Zähne die Antriebsachse falsch eingelegt ist !!!!!


    Gruß

    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo Jürgen,


    was das "fundiert" (#29) betrifft - in Verbindung mit Beitrag von Fritze - es könnte ja durchaus sein, dass die Bohrung der Zahnräder nicht wirklich zu 100%mittig ist - sie quasi eiern.

    Dass es dann Stellungen der Zahnräder zueinander gibt, in denen das Getriebe "klemmt" wäre damit denkbar.


    Man müsste auf alle Fälle auch die Zahl der Zähne + gerade/ungerade Anzahl mit in die Überlegung zu dem Erklärungsversuch einfließen lassen ... weshalb es bei Dir geholfen hat, das Zahnrad um einen Zahn zu versetzen.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo Stefan


    Wenn doch mehrere Achsen mit 90 Grad Versatz gleich stehen ist ja alles ok , nun stell Dir mal vor eine Achse ist um ein Zahnrad verstellt schon stimmt doch das ganz mechanische Konstrukt nicht mehr !!!

    Ich hatte nicht nur bei der besagten 38ziger das Problem sondern auch mal bei einer V 20 mit einem Munzantrieb dort musste ich sogar um zwei Zähne umlegen .

    Ich schreibe nicht das dies unbestritten die Lösung ist , man(n) sollte dies nur mal in Betracht ziehen.


    Gruß

    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo Jürgen,


    es ging speziell um die Aussage von Dirk, dass (bei der BR38 ) nur eine Achse ( die letzte ) angetrieben sei - und die anderen Achsen frei laufen und nur über die Stangen mitgenommen werden - da muss dann eigentlich nur der Versatz passen. Trotzdem könnte das Getriebe auch bei nur einer angetriebenen Achse für sich eine zyklische Eigenhemmung haben wenn Zahnräder eiern und - in bestimmten Konstellationen könnte auch da das Versetzen um x Zähne das zyklische Klemmen beseitigen / mindern.


    Sind mehr als eine Achse über Zahnräder angetrieben beschreibt Deine Überlegung definitiv ein denkbares Problem-/Ursachenszenario !!!


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo!

    Ich würde versuchen, die Kuppelstangen von der angetriebenen Achse zu lösen. Wenn man dann den Motor laufen lässt, sieht man zumindest, ob die Antriebsachse sauber rund läuft. Wenn nicht, hat man ein Getriebeproblem.

    Wenn es beim manuellen Drehen der nicht angetriebenen Steuerung hakelt, liegt da Problem dort.

    So weiß man zumindest genauer, wo man suchen muss.


    Heiner

  • Die Ursache ist mittlerweile bekannt, bei dem P8 Fahrwerk sind die Toleranzen sehr gering und manchmal eben zu gering. Bei dem jetzt übersandten Fahrzeug hatten sie es aber mit den Toleranzen zu gut gemeint.

    Wenn ich den Satz richtig verstehe , auch weil die Lok ja bei Lenz gewesen ist , ist ja seitens der Firma Lenz der Grund für dass ruckeln erkannt und wohl mit einer Toleranz benannt worden.

    Gibt es denn in diesem Fall einen Lösungsansatz seitens der Firma Lenz.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar

  • Hallo die Herren,


    nochmal zurück auf Anfang bitte. Das Antriebskonzept ist die letzte angetriebene Kuppelachse und über die Stangen die beiden davor liegenden, gefederten, wobei die erste Achse dann noch als seitlich kippend gelagert ist. Sollte es also ein Längsrucken oder ein unrunder Lauf sein, kann dies nur in diesem Antriebsstrang liegen. Wie ich schon aus diversen sehr vielen Umbauten aus H0-Zeiten kenne, ist hier sowohl beim Kurbelversatz als auch bei den beiden Kuppelstangen kein Raum für eine Toleranz.

    Der Nachvollziehbarkeit der Bewegungsabläufe halber sollte die Lok aber auf einem Gleis laufen, nicht auf dem Rollenprüfstand. Einfach aus dem Grund, dass auch die 2 Vorlaufachsen einen Teil der Lokmasse aufnehmen. Man traue der Firma Lenz einfach mal zu, zu wissen wie ein Lokmodell angetrieben wird. Da gibt es bereits andere Modelle, die absolut anstandlos laufen, womit sich diese Frage ansich nicht stellt. Gedanken in diese Richtung sind m.E. Unsinn.


    Will man also bei dem hier geschilderten Fall eine Ursachenforschung genauer betreiben, müsste der Radversatz bei allen 3 Treibrädern geprüft werden, dann müssten alle Kurbelzapfen und beide Kuppelstangen vermessen werden. Wenn diese Teile dann schon ausgebaut sind, einfach mal schauen, ob beide Steuerungen leicht und ohne Klemmen laufen.

    Bei der im Video zu sehenden Lok auf dem Rollenprüfstand würde ich allerdings das Problem im Versatz/Treibstangen verorten, da der leichte Ruck immer an der gleichen Stelle der Radumdrehung auftritt. Hier kann schon ein kleiner Grat ausreichend sein.


    Gruss, Dirk

  • Hallo miteinander,


    Jürgen ( der noergler) ich verstehe schon Deine Ansätze und habe sie zur Kenntnis genommen. Also nicht verstimmt sein, aber ich hoffe Du verstehst, da die Lok keine 4 Wochen bei mir in den letzten reichlich 1,5 Jahren war: "Friemle" ich nicht selbst an der Lok, das sollte doch der Service von Lenz für mich übernehmen, um vielleicht die Ursache zu finden und vielleicht in der Serie zu korrigieren.


    Ich hatte ein sehr offenes Gespräch mit dem Servicetechnker, indem er sehr transparent und ehrlich mit mir über die möglichen Ursachen gesprochen hat. Das war super und ich wurde top "abgeholt"! Es war sehr ehrlich, ohne jegliches abwimmeln oder blockieren. So soll es sein und da ist mir wurscht, ob ich noch ein paar Wochen warte. Was jetzt eben schlecht daran war, dass man mir die Lok in dem Zustand übersandt hat, obwohl es offensichtlich noch mangelhafter wie das ursprünglich Modell ist. Wenn es eben noch gedauert hätte, dann ist dies so, aber vom ständigen DHL-Transport wird, neben den Kosten, nur das Risiko erhöht, dass sie noch andere Probleme bekommt. Das hatte ich bei der BR94 trotz ordentlicher Sicherung letztes Jahr durch.


    Lothar, so ist es. In wiefern der Lösungsansatz aussieht, weiß ich nicht, aber gut möglich, dass einfach die aktuellen Fahrwerke mit mehr Toleranzen montiert werden. Bei mir wurde ein Fahrwerkstausch nach Lieferung aus Fernost in Aussicht gestellt, am Ende wurde die komplette Lok ohne Tender getauscht, gegen ein noch schlechtes Exemplar. Das ist Mist und trübt die Laune!


    Ich wünsche Euch ein schönes WE.

    Viele Grüße aus dem Zittauer Gebirge.

    Andreas

  • Hallo Freunde,


    auch meine P8 ruckelte kräftig im Bereich von 9 bis 14 Volt, sie war direkt nach Auslieferung bei Lenz (keine Besserung), aber nun hatte ich sie nochmals dort (man hat nämlich nun eine Lösung) - und siehe da, jetzt passt es. Ich bin hoch zufrieden, endlich fährt die schöne Lok so wie sie soll.

    Ich kann also nur empfehlen mit Lenz Kontakt aufzunehmen - da wurde mir geholfen.




    Fa. Lenz - vielen Dank !!


    Grüße von Uwe

  • Hallo miteinander,


    was lange währt wird manchmal gut, wenn man dran bleibt, wie Uwe schreibt, die Fahrwerke aus der neusten Produktion sind topp.


    Meine Lok kam nach über 2 Jahren (R)AW - Aufenthalt in Gießen, im Juni2023 mit guten Fahreigenschaften zu mir zurück. Ich glaube die Fa. Lenz hat nunmehr eine Lösung gefunden und auch die "P8" läuft wie man es von den anderen Modellen kennt. :thumbup:


    Schönes Wochenende allen und viel Spaß mit der Moba.

    Viele Grüße aus dem Zittauer Gebirge.

    Andreas

  • Hallo,

    meine P8 steht seit Ende 2020 als "Leiche" unter der Anlage rum, weil sie ruckelt und Funken sprüht.

    Wollte dann eigentlich keine Loks von Lenz mehr kaufen, doch jetzt - dank Eurer Berichte hier - keimt

    in mir Hoffnung.....

    Danke für die Information, ich werde sie nochmal zu Lenz schicken.


    Gruß, Frankie

  • Hallo Uwe,


    zu den Fotos Deiner Lenz- P8:

    Wie ich erkennen kann, hat die Lok Schienenräumer, die (nicht nur) bei meiner fehlen,

    wo hast Du die denn her, hast Du sie selbst montiert?

    Über deine kurze Nachricht würde ich mich sehr freuen!


    Frankie

  • Hallo Frankie,


    die Lok hat auch eine geschlossene Rahmenfront (Petau), die Bahnräumer sind einfaches Plasteprofil und die Aufsatzbretter auf dem Tender gealtertes Holz mit einer kleinen "Konstruktion" zur Befestigung.

    Grüße von Uwe

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