Train-Safe - Erfahrungen???

  • Guten Abend,

    da ich nicht allzu viel zum Thema Train-Safe gefunden habe, wollte ich mal nachfragen, ob der ein oder andere diese für unsere Spur nutzt.


    Vor allem würden mich die befahrbaren Röhren (Vision) interessieren?

    Wie ist das Handling, welche Länge an Röhren benutzt ihr?

    Nachteile?

    Nutzt ihr die stromführenden Wandhalterungen?

    Was passiert mit der Lenzkupplung, wenn man etwas zu weit fährt (also an den geschlossenen Deckel) Gibt es da evtl. ein Lösung dafür (vielleicht eine entsprechendes breites Plexiglas, das man vor den Deckel schiebt, damit die Kupplung geschützt ist?

    oder was ist mit der Lenzkupplung, wenn man die Röhre versehentlich etwas schief hält, und dann das Modell verrutscht?


    Gibt es evtl. Alternativen?


    Danke.


    Grüße

    Zierni

    Freundliche Grüße aus München


    Zierni

    (Thomas Ziernwald)

    Edited once, last by Zierni ().

  • Hallo Thomas,

    ich habe mich vor ein paar Jahren mal für die befahrbaren Röhren interessiert.

    Ergebnis:

    Für H0 durchaus interessant, aber Spur 0 ist zu groß und zu schwer dafür.

    Nimm nur mal einen 1,50m langen Spur 0-Zug (nichts besonderes): Was wird die befüllte Röhre wiegen? Wie will man das lange und schwere Teil balancieren, um es an die Anlage zu koppeln?

    Ich habe das Thema aufgegeben und mich für eine schöne Vitrine mit Beleuchtung von Paape entschieden.

    Bis heute nicht bereut.


    Heiner

  • Servus Heiner,

    Danke für die Info.


    Momentan bin ich gedanklich erst bei einzelnen Loks, also bis zu ca. 55 cm, da würde eine 60er Röhre passen, vor allem, da ich nicht immer wieder die Tender von den Dampfloks trennen müsste, was mir sehr wichtig ist. Und das müsste ja gewichtsmäßig gehen...


    Zum Thema Anschluss: Da muss dann natürlich entsprechend Platz sein, das man die Röhre zuerst komplett ablegen kann, und dann erst die Verbindung zum Adapter herstellt.



    Grüße

    Zierni

    Freundliche Grüße aus München


    Zierni

    (Thomas Ziernwald)

  • Hallo Zierni,


    Ich habe ein paar Röhren, 1 und 1,25 Meter lang. Gleis habe ich selbst reingelegt und nutze eine Wandhalterung aus Regalschienen mit Steckträgern. Auf die Regalträger habe ich dünnen durchsichtigen Schlauch, den ich längs aufgeschnitten habe, zur Auflage gesteckt.

    Die Röhren gefallen mir gut, formstabil, guter Staubschutz und die Fahrzeuge sind sicher aufgehoben. Aber Plexiglas ist kratzempfindlich, das Handling einer 1,25 Meter langen Röhre möchte ich nicht dauernd machen. Einen Schwachpunkt finde ich die Steckwände für den Abschluss, die gehen recht schwer und die Führung an der Röhre ist dünn und bricht leicht, ich habe schon zwei geklebt.

    Als Aufbewahrung für Sammler super, für den Betriebseinsatz nur mit Einschränkung zu empfehlen. Ich bewahre zur Zeit meinen „Arbeitsvorrat“ darin auf ;)


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Zierni,

    ich bewahre darin meine Schätzchen auf und habe mir auch eine lange Röhre besorgt, in der ich einen Zug abstellen kann. Für diesen Zweck kann ich sie uneingeschränkt empfehlen. Mit diesen Röhren eine Lok oder gar ganze Züge auf die Anlage auffahren zu lassen, da müsste schon baulich die Anlage hierfür vorbereitet sein. Es gibt ja mehrere Varianten - mit stromführenden Schienen, nur gefräste Rillen und komplett ohne Radführung. Ich denke jede hat ihren Charme. Hatte z. B. noch Gleise übrig, die ich in den komplette ohne Radführung angebotenen Train Safe befestigte - preiswerter. Früher gab es einen Adapter, den man an die stromführende Version anschließen kannt. Hiermit konnte man toll den Zug aus dem Train Safe herausfahren. Musste aber eben alles stabil sein. Nicht mit der einen Hand den Train Safe halten und mit der anderen den Regler bedienen.

    Viele Grüße Felix

  • Hallo zusammen,


    mein Erfahrungen beschränken sich auf H0 und da stimme ich Heiner voll zu ... in H0 ist auf 2,10 schon ein ganzer Zug drin, die Röhre aber schwer zu bewegen (wenn der Zug nicht genau so lang wie die Röhre ist und einmal rutscht, dann rutscht er ...).


    In Spur 0 könnte ich mir Röhren bis 60 oder maximal 90cm vorstellen, wenn man genug Bewegungsfreiheit im Raum und eine gute Auflage für die Röhre am Gleisanschluss hat. Aber der Witz bei den Vision-Röhren sind ja eigentlich beleuchtete Wagen in der Vitrine und das "Befahren" ohne Fummelei.


    Vielleicht probiere ich das irgendwann mal - aber momentan gibt´s andere Baustellen ;-).


    Viele Grüße, Bodo

  • HLS Berg Train Safe "Vision"


    Guten Tag,


    ich habe mir jüngst eine Train Safe Röhre für meine Spur 1 Br 50 in der "Vision" Version zugelegt.


    Die Röhre ist ca. 80 cm lang und ruht auf einem elektrifizierten Tischständer, sodass die Lok beleuchtet und mit eingeschaltetem Sound betrachtet werden kann. Das sieht alles sehr gut aus, ist von besonderer Wertigkeit und ziert bei uns, Dank meiner verständnisvollen Frau, das Wohnzimmer.


    Weiter habe ich ein Gleisadapter dazu bestellt, um die Lok ohne händische Eingriffe auf die Anlage fahre zu können. Dies alles funktioniert ohne Makel.


    Die Abschlussdeckel sind wie bereits von andere Seite erwähnt etwas schwergängig, aber ich habe den Eindruck, das es von Mal zu Mal etwas besser gleitet. Das Händling der Röhre mit einem aus Messing und Stahl gefertigten Dampflokmodell samt Tender ist nicht ganz ohne Probleme zu bewerkstelligen, aber zu zweit stellt auch dies kein unüberwindbares Hindernis dar.


    Fazit:

    Aus meiner Sicht ist das HLS Berg Train Safe Röhrensystem sehr zu empfehlen.


    Im Übrigen besitze ich seit vielen Jahren auch ein Funktionsdisplay mit Schutzhaube für die Spur 1, das sowohl als Rollenprüfstand als auch zur Präsentation verwendet werden kann. Auch dieses Funktionsdisplay ist ohne Einschränkungen sehr empfehlenswert.


    Viele Grüße aus Oldenburg


    Peter Kapels

  • Hallo Zierni,

    ich verwende 60 und 150 er Röhren. Anschlussstück ist in meinem "Schattenbahnhof", die Röhren hängen außen davor bis zum Boden. Somit muss ich sie nur hoch- bzw. runter heben und nicht drehen. Die Lenz 50er mit 4 Wagen geht so noch allein zu stemmen. Die anfangs schwergängigen Endstücke habe ich auf einer Seite minimal ab gefeilt, jetzt ist es kein Problem. Da ich immer nur von der gleichen Seite in die Röhre fahre habe ich am anderen Ende ein zur Lenz Kupplung passendes Schaumstoffstück angebracht.


    Viele Grüße

    Hagü

  • Hallo miteinander,

    Vielen Dank für die ersten Feedbacks:thumbup:

    DAS macht doch schon Mal Hoffnung, daß es klappt.:)

    Hagü Endstücke und Kupplung: Gute Idee


    Ich habe Mal Trainsafe angeschrieben, schauen wir Mal, was die mir antworten. Werde berichten...


    Grüße

    Zierni

    Freundliche Grüße aus München


    Zierni

    (Thomas Ziernwald)

  • Als Trainsafe Händler habe ich mir mal 2m Röhren geholt, die mit Fertigbettung von Merkur??? und Gleisen bestückt wurden. Die Gleise sind mittels eines Kabels zu einer Zentrale nach außen geführt, somit kann ich im Vitrinenmodus der Decoder die Loks und Wagen abends beleuchten ;)



    PS: bei Lenz Decoder gibt es meines Wissens keinen Vitrinenmodus, hatte mal bei Lenz nachgefragt und man meinte dass man dies vielleicht integrieren möchte

    Grüße,
    Wolfgang


    Nicht labern sondern schaffen

    Edited once, last by DT1 ().

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