Küchentisch: Schienen und Kleineisen mit Schwarznickel galvanisieren?

  • Hallo liebe Forengemeinde,


    als gelockdownter Küchentischbastler möchte ich nun weiter berichten. Im ersten Küchentisch-Beitrag zeigte ich meine Stahlroste der Fa. RST und deren Verarbeitung. Diesmal geht es um Linde Einzelschwellen auf Siebdruckplatten verklebt samt zu montierender Kleineisen aus Messing von Michael Weinert. H0fine hatte das eine Zeit lang im Angebot, und ich kaufte damals 3 Stück gerade Gleise zu je 1m.


    Als Vorbereitung wurden die Schwellen mit einem Messer "beschnitten", mit einer Drahtbürste gebürstet und dann mit dünner brauner Farbe gestrichen. Zwei der Gleise mit einer Acryl-Eigenmischung, eines mit Weinert Nr. 2664, Schwellenbraun, alle sehr stark verdünnt.


    Derzeit sehen die drei Gleise so aus:

    40475771na.jpg


    Das Gleis ganz links wird klassisch gemacht. Nach dem Präparieren der Schwellen wurden die unbehandelten Kleineisen und Schienen montiert und für die Lackierung vorbereitet (gereinigt, Schwellen abgedeckt, Schienenkopf abgedeckt). Danach wurde die Weinert Grundierung Nr. 2698 aufgespritzt. Mit heutigem Wissen würde ich anstelle der grauen Weinert-Grundierung den lederbraunen Surface Primer (Nr. 70626) von Vallejo nehmen (danke Reinhold für den Tipp!).

    40475987iu.jpg


    Beim Gleis in der Mitte wurden die Kleineisen und Schienen galvanisiert, darauf möchte ich später detailliert eingehen.


    Das Gleis rechts wollte ich ursprünglich mit brünierten Kleineisen und Schienen ausstatten. Aber man liest doch immer wieder mal Berichte, wonach der Zersetzungsprozess nicht ganz gestoppt werden kann (jedenfalls wenn man es nicht ganz richtig macht...) und nach einigen Jahren vor allem das Messing zerfressen sein soll. Das will ich den wunderschönen Kleineisen von Michael Weinert nicht zumuten...


    Im nächsten Beitrag berichte ich dann übers Galvanisieren.


    LG, Ernst

    Edited 3 times, last by 1670er: Bild eingefügt ().

  • Hallo,


    wie gesagt möchte ich jetzt das Galvanisieren beschreiben. Die üblichen Methoden mit Galvanikbad sind ja recht teuer und für 1m lange Schienen nicht brauchbar, aber es gibt auch günstige Galvanisierstifte. Hier bin ich bei Betzmann Galvanik fündig geworden: https://www.real-gold.de/produ…ft-galvano-pen-mit-3-pads


    Dazu noch Schwarznickel als Elektrolyt und ein Labornetzteil, und los geht's:

    40476066ou.jpg


    Zum Einsatz kommen die wunderschönen Kleineisen von Michael Weinert:

    40476067dj.jpg


    Als erstes werden die Schienen mit Isopropanol oder dem Entfetter von Betzmann entfettet. Bei den Kleineisen frisch aus der Packung war das nicht nötig.


    Die aus fest gepresster Watte bestehende Spitze wird komplett in das Schwarznickel getaucht (z.B. mit einer Pinzette) und dann in den Stift gesteckt. Der Stift selbst wird am hinteren Ende mit dem Pluspol verbunden, das Gleis oder die Kleineisen mit der Krokodilklemme mit dem Minuspol. Bei ca. 4-6 Volt kann man dann die Wattespitze auf die Kleineisen bzw. die Schiene pressen, der Auftrag vom Schwarznickel geht recht schnell. Bei Messing reicht ein kurzer Auftrag von 2-3 Sekunden, bei Neusilber (Schiene) muss man länger draufbleiben:

    40476071px.jpg


    Das Ganze wird eher schwarz als braun:


    Davor:

    40476069qn.jpg


    Danach:

    40476070me.jpg


    Die Schiene (läßt sich leider extrem schwer fotografieren):

    40476225ih.jpg


    Im nächsten Beitrag geht's dann um den Einbau der Kleineisen und Schienen.


    LG, Ernst

    Edited 3 times, last by 1670er: Fehler behoben ().

  • Hallo Ernst,

    vielen Dank für deinen Beitrag.

    Wenn ich das richtig verstehe, kann man den Galvanisierstift auch zur "Brünnierung" von bereits verlegten und eingeschotterten Lenz-Gleisen verwenden?


    Viele Grüße

    Heiner

  • Hallo Heiner,


    davon würde ich eher abraten. Zum Galvanisieren müssten die Gleise vorher gereinigt und entfettet werden. Es dürften z.B. keinerlei Kleberreste drauf sein. Weiters ist unklar, wie das Schwarznickel-Elektrolyt (eine grünliche Flüssigkeit) auf den Schotter einwirken würde - ein Eindringen könnte m.E. nicht vermieden werden.


    Also meines Erachtens nur was für noch nicht verlegte Gleise.


    LG, Ernst

  • Hallo Ernst,


    sehr interessant, danke, dass du deine Erfahrungen teilst.

    Hast du vor dem Galvanisieren noch einen Aktivator genutzt, wie das in dem Video zum Schwarzvernickeln gezeigt wird?

    Wie haltbar ist die Beschichtung, gibt es Kratzer, wenn man die Schiene in die Kleineisen einfädelt?

    Weiters wüsste ich gerne, wie man die Schienen nach dem Galvanisieren reinigt und ob giftiger Abfall entsteht. In dem Shop habe ich nichts dazu gefunden.


    Vielen Dank


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo H3x,


    den Aktivator habe ich leider nicht - kann deshalb nichts zu seiner Wirksamkeit in meinem Anwendungsfall sagen. Bei den Kleineisen aus Messing wird er definitiv nicht benötigt, bei den Schienen aus Neusilber, wo man mit dem Auftrag länger braucht, könnte er vielleicht helfen.


    Die Schwarznickel-Beschichtung ist relativ gut haltbar, beim Einfädeln der Schienen gibt es keine Kratzer. Weg bekommt man sie wieder mit einem Glasradierer oder mit dem berühmten & berüchtigten Roco Rubber. Mit letzterem hab ich den Schienenkopf wieder blank gemacht, es kommt beim Auftrag an den Schienenflanken unweigerlich ab und zu auch etwas vom Schwarznickel dort hin.


    Die Elektrolyt-Flüssigkeit verdampft zum Großteil beim Auftragen (je stärker die Spannung, desto mehr), also am besten also die Gase nicht tief einatmen. Der Rest der Flüssigkeit, der auf den Schienen und Kleineisen verbleibt, trocknet dann schnell ein.


    Die trockenen Teile habe ich nicht gereinigt, aber mindestens einen Tag "ruhen" lassen und danach mit bloßen Händen weiterverarbeitet. Bis jetzt keine Ausschläge oder dergleichen :).


    Der Galvanisierstift und die Kabelklemme werden nach Gebrauch mit Wasser abgespritzt und dann z.B. mit einem Küchenpapier getrocknet. Bei mir sind 2-3 Blätter Küchenrolle also der einzige Müll, der pro Einsatz anfällt.


    LG, Ernst

  • Hallo Ernst,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich kenne nur das klassische Galvanisieren im Bad, das möchte ich nicht im Haus machen, daher die Fragen.

    Das System klingt nach einer guten Alternative zum Kaltbrünieren, bei dem die Haltbarkeit nicht immer überragend ist.


    Die Option auch andere "Farben" zu erzeugen ist auch interessant, ich freue mich schon auf die ersten Gold- statt Messingloks :)


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Ernst,

    ... Die Option auch andere "Farben" zu erzeugen ist auch interessant, ich freue mich schon auf die ersten Gold- statt Messingloks :)

    Grüße

    H3x

    Ja, es gibt viele Möglichkeiten. Ich habe auch Kupfer-Elektrolyt gekauft, und normales, helles Nickel-Elektrolyt. Beides einfach so zum Ausprobieren. Beides hat aber leider nicht gut funktioniert, vielleicht fehlt hier wirklich der Aktivator. Beim Kupfer kommt es außerdem zu den typischen grün-blauen Ausblühungen.


    Grüße,

    Ernst

  • Hallo liebe Forengemeinde,


    heute möchte ich den ersten Teil vom Einbau der Kleineisen und Schienen zeigen:


    Hier der fertig vorbereitete Holzschwellenrost von oben. Siebdruckplatte samt aufgeklebter Schwellen und gelaserter Ausnehmungen für die Kleineisen wie erwähnt von H0fine (leider nicht mehr erhältlich). Schwellen von mir "beschnitten", gebürstet und gefärbt. Die Löcher in den Doppelschwellen sind für die Stromzuführung, da habe ich die Schwellen entsprechend ausgeschnitten und danach Löcher gebohrt:

    40482642bt.jpg


    Hier die dazu passenden Kleineisen mit von unten angelöteten Kabeln:

    40482643nq.jpg 40482644ae.jpg


    Ich beginne rechts und arbeite mich dann nach links vor. Auf der ersten Schwelle werden verschraubbare Kleineisen verwendet. Das Kleineisen wird zuerst mit dem Hammer in die Schwelle hineingeklopft und danach angeschraubt. Zum Reinklopfen verwende ich ein übrig gebliebenes Schienenstück (Empfehlung von Michael Weinert, klappt super). Das Schienenstück ist übrigens brüniert und nicht galvanisiert - man sieht, die Brünierung hält nicht besonders gut:

    40482645cb.jpg


    40482646dg.jpg


    40482647kv.jpg


    Danach werden die normalen Kleineisen mit einem watenfreien Seitenschneider so sauber wie möglich an der Kante abgezwickt. Ich hab's auch mit Dremel+Diamanttrennscheibe probiert und dabei prompt ein Kleineisen zerstört.

    40482648nr.jpg


    Nach den ersten 3-4 Kleineisen kann man dann beginnen die endgültige Schiene von rechts nachzuschieben. Durch die zusätzliche Galvanikschicht sitzt die Schiene sehr streng, man sollte unbedingt die Unterseite des Schienenfußes mit dem Roco Rubber blank schrubben, dann geht's ganz gut. Das Nachschieben der Schiene ist ganz wichtig, die Schwellen sind nicht immer gleich hoch, manchmal passt auch der gelaserte Ausschnitt nicht haargenau, dann muss nachgearbeitet werden:

    40482649hg.jpg


    40482651aq.jpg


    40482653bg.jpg


    Hier sieht man, dass die Schwellen nicht alle gleich hoch sind, einzelne Kleineisen hängen also etwas in der Luft. Ist mir egal, gab es beim Vorbild auch zur Genüge :). Diese Kleineisen sollte man kleben, Michael Weinert empfiehlt hier ein lang offen bleibenden 2-Komponetenkleber:

    40482641ea.jpg


    Hier noch ein Vergleich blanke Schiene - schwarzvernickelte Schiene:

    40482639rv.jpg


    40482640fx.jpg


    So, das war's für diese Woche. Nächste Woche geht's dann weiter, u.a. mit dem Auflöten der Schienenlaschen.


    LG, Ernst


    PS: Die Schienen sind Code 125, 15m Joche, also im Modell alle 33,3cm ein Schienenstoß. Nachdem ich beim Stahlschwellenrost von RST die 30m-Variante genutzt habe, also 66,7cm im Modell, habe ich jetzt genug 33,3cm Stücke übrig.

    Edited 4 times, last by 1670er: Fehler ausgebessert ().

  • Hallo liebe Forengemeinde,


    jetzt geht es wieder weiter. Kleineisen und Schienen sind montiert, was noch fehlt sind die Schienenlaschen. Diese möchte ich löten, es soll ja auch sicher Strom übertragen werden (nicht nur über die Kleineisen). Zum Glück kann man bei Holzschwellen recht rustikal mit einem Mini-Lötbrenner arbeiten.


    Die Schienenlaschen werden zuerst mit einem Glasradierer gereinigt, dann mit einer Diamant-Trennscheibe vom Spritzling getrennt und befeilt. Die Hinterseite wird mit Lot versehen, die Vorderseite galvanisiert:

    40510622ye.jpg


    Danach wird der Schienenstoß mit Lötfett eingefettet, und die Schienenlasche platziert. Zum Schutz der Holzschwellen vor Brand dient ein Blechstück. Ganz ist mir das nicht gelungen, wie man sieht haben zwei Schwellen Brandflecken. Sieht aber gar nicht so schlecht aus:)

    Die Fotoqualität ist leider sehr schlecht, der Schatten rechts ist der Brenner, das bläuliche ist die Flamme. Mit einer Pinzette wird die Schienenlasche in Position gehalten. Im Vordergrund das Schutzblech:

    40510623kn.jpg


    Nach dem Löten sieht es so aus. Man sieht das hervorgequollene Lot:
    40510624yg.jpg


    Das überschüssige Lot wird mit Messer oder Minifeile entfernt:
    40510625dn.jpg


    40510626ge.jpg


    Danach die blanken Stellen galvanisieren, hier das Resultat:

    40510628fu.jpg


    40510629aa.jpg


    Da ich unbedingt noch die lederbraune Grundierung von Vallejo ausprobieren will, habe ich zwei Schienenstücke nicht galvanisiert, die sind samt Kleineisen noch blank:
    40510621tm.jpg


    Jetzt gibt es eine längere Pause - ich muss mir die lederbraune Grundierung von Vallejo besorgen. Dann geht es wieder weiter :)


    LG, Ernst

  • Hallo,


    sehr schön, vielen Dank für den Beitrag.

    Ich habe mich gefragt, ob es nicht einfacher gewesen wäre die Laschen anzukleben?

    Als elektrische Verbindung taugen die erfahrungsgemäß nicht dauerhaft und die schönen Brandflecken kann man auch unabhängig vom Löten anbrennen :)


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo H3x,


    es wäre auf jeden Fall einfacher gewesen die Laschen anzukleben, keine Frage. Da ich aber auf dem 1m-Brett insgesamt 3 Schienenstöße mit Doppelschwellen habe, und ich mir eingebildet habe, die Stromzuführung komplett unterirdisch zu machen - beim Schienenstoß in der Mitte - war eine elektrische Verbindung auf diese Art vonnöten. Ich hätte natürlich auch alle 3 Schienenstöße von unten "elektrifizieren" oder ganze 1m-Schienen verwenden können. Das Einschieben einer galvanisierten 1m-Schiene ist aber wegen des vergrößerten Widerstandes praktisch unmöglich, außerdem hatte ich bereits viele 33,3cm Schienenstücke übrig (vom RST Gleis) und wollte "echte" Schienenstöße.


    So schlimm war das Anlöten übrigens nicht - 3 Sekunden mit dem Lötbrenner hinhalten, drücken, 10 Sekunden fest pusten, fertig. :)


    LG, Ernst

  • Hallo Ernst,

    ich habe bei meinem Weinert Gleis nur den Schienekopf und ein Stück von eingesägt, durch den Schienenfuß ist dann immer noch die Verbindung gegeben. Nachdem die Laschen angebracht sind sieht man den Unterschied ohne Lupe nicht mehr :)



    Gruß

    Kpt. Blaubär

  • Hallo Ernst,


    das Verlöten von Schienenstößen hatten wir kürzlich in einem anderen Thread diskutiert. Problem ist das völlig unterschiedliche Temperatur- und Feuchteverhalten von Schienen und (Holz-) Unterbau, das dazu führt, daß die Lötstellen irgenwann reißen. Da sind Dehnfugen erforderlich und dafür wären die geschraubten Laschenstöße in den Gleisen sehr gut geeignet, wären nur die Schrauben nicht so winzig! Aber zur Stromübertragung ist das Verlöten der Stöße überhaupt nicht geeignet. Ich selbst hatte den Fall, daß ich die Schienen meiner Kitwood-Hill-Drehscheibe mit den Schienenplatten (von Wenz) verlötet und dann mit Sekundenkleber auf die Brücke geklebt habe, das war keine gute Idee! Zum Glück ist die Brückenkonstruktion sehr stabil konstruiert, aber sie hat beim Abstemmen der nicht abgerissenen Schienenplatten etwas gelitten. Die krummen Schienen gucken mich aus der Schrottkiste immer noch mahnend an!

  • Hallo liebe Kollegen, insbesondere H3x, Kpt.Blaubär und Reinhold,


    vielen Dank für Eure wertvollen Tipps und Erfahrungen! Die von Euch beschriebenen Langzeitwirkungen hatte ich gar nicht auf dem Radar!


    Das ist das Tolle an einem Forum, dass man von erfahreneren Kollegen wertvolle Hinweise bekommt und sich so die Fehler nicht immer wiederholen.


    Ich kann hier zwar nicht mehr auf ganze 1m Schienen umsteigen und nur den Kopf ansägen wie Kpt. Blaubär beschreibt, aber ich werde auf jeden Fall jede einzelne Schiene mit einem Stromanschlusskabel versehen.


    LG, Ernst

  • Hallo Ernst,


    wofür ist das (zusätzliche) Anschrauben der Kleineisen gut - das erscheint mir mit dem Guss-Stück, dass sowieso in die Schwellen geschlagen wird irgendwie redundant?


    Macht man das an jeder Schwelle ?

    Weißt Du ob die Kleineisen auch Code143 Profile aufnehmen ?


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hallo Ernst,


    vielleicht ist meine Frage etwas indiskret, aber es interessiert mich doch, was die Gußteile von Weinert so kosten. Ich nehme nämlich an, daß der Gleisbau mit diesen Teilen für Otto Normalverbraucher indiskutabel teuer wird. Als bekennender Nagler habe ich mich auf die Kleineisen von Wenz festgelegt, obwohl mich die Ätzung der Kleineisenschrauben nicht voll befriedigt. Mir schwebt ein Gußteil mit glattem Fuß vor, bei dem die Schienenschrauben wie bei Wenz als Nägel gesetzt werden. Aber das würde vermutlich auch nicht kostengünstiger ...

  • Hallo Stefan,


    die "Anschraub"-Kleineisen sind für Modulübergänge oder ähnlich kritische Stellen vorgesehen. Beim Modulauf- oder abbau kann man mal am Schienenprofil hängen bleiben z.B. mit dem Ärmel . Dann reißt man nicht direkt das ganz Gleis raus. Natürlich macht man das nicht an an jeder Schwelle.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Stefan,


    als ich die Gleise bei H0fine bestellte, wusste ich noch nicht, wie fest die Kleineisen in den Holzschwellen sitzen würden. Deshalb die schraubbaren Kleineisen, aber nur die beiden ersten und letzten am gesamten Gleis. Alle anderen sind reingeschlagen und - bei schlechtem Sitz - zusätzlich verklebt, mit lange offen bleibendem 2-Komponentenkleber.


    Ich denke, wenn man die ersten Kleineisen alle gut verklebt, kann man sich die schraubbaren Kleineisen möglicherweise auch sparen. Ich habe da - ehrlich gesagt - zu wenig Erfahrung. Vielleicht können erfahrenere Kollegen hierzu was sagen.


    Code 143 Profile hab ich keine, kann leider nichts dazu sagen.


    LG, Ernst


    PS: H3x hat schon dementsprechend geantwortet :)

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