Gebäudebau nach Plan, frei Schnauze oder wie macht ihr das?

  • Rollo - Beitrag #80, klar, aus der Entfernung, direkte Ansicht ist logisch, dass es auffallen muss, aber nur als Beispiel dieses Vor-Bild meines Bahnhofs:


    40919775ma.png


    Schon hier fallen die Details kaum auf... Ich sehe schon zu, dass ich nah dran bin und werde bei der Endmontage schauen, was noch Sinn macht, dargestellt werden zu müssen, setzt natürlich voraus, dass ich die noch darzustellenden Dinge den bereits gealtert lackierten Fenstern anpassen müsste!?! Und ob sich der Aufwand sichtbar lohnt... einen Versuch wird es wert sein denke ich. Man wird sehen ;)


    Bildquelle: hokodata Horst Koch


    Gruß

    Hans
    der
    Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - auf Regelspur und Meterspur... ;) - Siehe auch die entsprechenden Gebäude…: Gebäudemodelle der Oberharzbahn


    Alle nicht eigenen Bilder verwende ich mit Genehmigung der Autoren Ulrich Herz und Werner Martsch aus deren Büchern des Verlag Goslarsche Zeitung, Bücher: Mit der Eisenbahn in den Oberharz, Die Deutsche Bundesbahn im Harz und Harzvorland 1969-1994, Bw Goslar - Alle Rechte vorbehalten: http://www.bw-goslar.de

  • Da, wo Holz sichtbar bleiben soll, ob gestrichen oder gebeizt, ist echtes Holz m. M. nach immer am schönsten. Der Nouallier baut ja hauptsächlich in H0 und schreibt, daß die echte Holzmaserung nicht maßstabsgerecht sei. Bei Spur 0 trifft das nicht zu, wie ich finde. Ich baue am liebsten mit amerikanischem Lindenholz, das ist sehr feinfaserig, verzugsarm und lässt sich phantastisch bearbeiten. Wer will, kann noch die Drahtbürste bemühen, das ist aber in den meisten Fällen nicht nötig. Wenn ich aber die Versuche der Kollegen sehe, die ihren Lenz-Schwellen mit Schnitzwerkzeug und Dremel zu Leibe rücken, ist mir der Mehraufwand mit meinen Eichenschwellen allemal lieber!

    Das Angebot an gelaserten Fenstern und Türen finde ich mittlerweile richtig gut, so akurat bekommt man das händisch kaum selber hin (siehe hierzu auch das Videotutorial von Jaffa). Und wer noch Wetterschenkel vermisst, die Nachrüstung mit PE-Streifen ist dann auch kein großes Werk mehr. Es sei denn, man druckt sich die Fenster selbst, am besten gleich mit Olive und zum Öffnen!

    Bei den an sich phantstischen Fenstern von Hans Altenauer vermisse ich etwas die Fensterbänke, im Harz soll es doch soviel regnen!?;)

  • Hallo Reinhold,


    wenn du genau hinschaust, ist da schon einiges vorbereitet... :)


    40919850vn.jpg


    Wetterschutz über dem Fenster (doppelt hält besser) und vorbereitete Fensterbänke, Man gönnt sich ja sonst nichts :D


    Gruß

    Hans
    der
    Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - auf Regelspur und Meterspur... ;) - Siehe auch die entsprechenden Gebäude…: Gebäudemodelle der Oberharzbahn


    Alle nicht eigenen Bilder verwende ich mit Genehmigung der Autoren Ulrich Herz und Werner Martsch aus deren Büchern des Verlag Goslarsche Zeitung, Bücher: Mit der Eisenbahn in den Oberharz, Die Deutsche Bundesbahn im Harz und Harzvorland 1969-1994, Bw Goslar - Alle Rechte vorbehalten: http://www.bw-goslar.de

  • Hallo zusammen,


    ich baue meine Gebäude aus einem dünnen MDF Korpus, je nachdem was es werden soll,nehme ich Kiefernleisten und baue daraus das Fachwerk.Verfüllt werden die entstanden Felder mt Styrodur,was die Stärke der Leisten entspricht, im Grunde wie ein Puzzle. Oder eben werden Klinkerplatten aufgeklebt und das in Kombination mit Fachwerk, nehme ich dünne Klinkerplatten und Fonierholz aus dem Schiffsbau. Im Grunde kein Hexenwerk.


    Türen und Fenster von Addie oder aus Profilen.


    Dachrinnen fehlen teilweise noch, aus Habrundprofiilen, und das war es im Groben.

    Der Fussboden entstand aus Kaffeerührstäbchen. Die Fenster wurden aus dem 0 Programm von Addie einfach umgebaut.



    Alle Gebäude enstehen auf di gleiche Art und weise, ob 0 oder 1 da ist kein Unterschied. Meinst ohne Vobild.




    Stellwerk Walheim bei Aachen, die Aussentreppe war mir vergönnt wegen der Tiefe?(.




    Die Inneneinrichtung folgt noch.


    Ergänzen möchte ih noch, ich schau mich gerne im buntbahn forum um, hier wird eine Menge an Werken gezeigt und Ideen kommen von allein. Nur so zur Info.


    MFG


    Michael

  • Dr. Zimmerli Ansicht 1.pdfDr. Zimmerli Ansicht 2.pdfFässer en gros - en detail


    .......so war ein Artikel von Curt G. Zillmer in Hp 1, 4/1987, S. 12-16 überschrieben. Die Story und insbesondere die Zeichnungen zu diesem Bauplan haben damals sofort mein Interesse geweckt. Das Original war sehr verborgen, wie der Autor schreibt, und nur durch zeitaufwändige Suche (zu Fuß) zu finden. Auf ähnliche Fälle vom Aufspüren derartiger Kleinode wurde in diesem thread bereits hingewiesen. Interessant, daß solche Suchen bereits vor ca. 35 Jahren ähnlich mühsam waren.


    Nun zum Modell:


    Vor einiger Zeit - ich war inzwischen bei der Rhätischen Bahn in 0m "gelandet" und plante ein Gewerbegebiet als Dreh- und Angelpunkt einer kleinen Rangieranlage - mußte ein kleines Industriegebäude her.


    Der im Hp1-Artikel von damals dargestellte Faßrekonditionierbetrieb (aus der Umgebung von Stuttgart) paßte als Thema nicht in meine Vortellungen von einem Gewerbe-/Industriebetreib in Graubünden, war jedoch architektonisch mit seinem großen Satteldach plus Gaube durchaus passend und mit seinen vielen Anbauten, Abzügen, Lüftungsrohren etc. sehr attraktiv.


    Das Gebäude, zumindest der zentrale Bau nebst linksseitigem Anbau verblieb in meinem Plan, der Rest (Lagerhallen) wurde nicht gebaut. Außerdem wurde umfirmiert: "Dr. Zimmerli Chemische Fabrik" entstand. Ich gehe davon aus, daß in den 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts (in dieser Zeit "spielt" mein Projekt) in erster Linie Chemikalien für die umliegende Landwirtschaft von Dr. Zimmerli gehandelt (und vielleicht teilweise) produziert wurden.

    Reizvoll erschienen mir die verschiedenen Türen, Tore, Fenster und Lüftungsöffnungenan den zwei Hauptfronten (Giebel und Gleisseite). Darüberhinaus waren die verschiedenen Abluftrohre, Lüfter und Schächte eine Herausforderung zur individuellen Herstellung (im amerikanischen, bildhaften Sprachgebrauch: scratchbuilding). Lediglich ein ein Ventilator mit Vierkantabluftrohr und eine Kleinklimaanlage konnte aus dem Sortiment von Stangel verwendet werden. Alle Fenster, Türen und Tore wurden selbst angefertigt (außer den Beschlägen), wobei natürlich der vorhandene Plan eine große Hilfe war, alles stimmig hin zu bekommen.

    Der Baukörper entstand aus 4 mm Depafit, der würfelförmige, weiße Anbau wurde aus Styrodur geschnitten, mit Fugen versehen: Ytongwände. Der gesamte einstöckige Anbau ist mit Wellblech eingedeckt.

    Alle Wände wurden mit mehreren Lagen washings bearbeitet, bis sie mir zusagten ( Emmanuel Nouaillier`s Buch war da eine große Hilfe).

    Das Innere wurde mit einem alten Stapler + Fahrer (von Woodland Scenics) "belebt". Unterirdisch von einem Feather Weichenantrieb/Motor mit Hilfe eines über zwei Umlenkrollen umlaufenden Gummistreifens, plus Mitnehmer und einem Schlitz im (schwarzen) Boden zieht er unermüdlich seine Runden, immer wieder am großen Tor aufs Neue erscheinend - sehr zur Freude meiner Enkel !


    Viele Grüße

    aus dem verregneten Rheinland

    Ulrich


    Model Railroading is fun

  • Hallo!

    Vorbid für dieser Haus war schon vor Jahre zerrissen, aber eine foto gibt in Buch über alte Iglau (Jihlava).

    Gibt es noch viele Arbeit notwendig, aber Grund ist Da.

    Grüsst

    Vladimir

  • Hallo Sebastian!

    Beschriftet ist mit Filzstift , mit Glasfaserstift etwas altern und mit Kreide die Regenspuren vollenden.

    Und Heisst es von Oben: Prodej-Verkauf, Líh-Spiritus, Essenzen, Essenzenöle, Ve dvoře-In Hof.

    Die Gleise auf Erste Foto dienen für Transport Ware.

    Gruss aus Brtnice

    Vladimir

  • Hallo Norbert!

    In Erste Reihe hatte Ich das Schief aufgebracht! :( Sonnst ist Bild herrausgeschnittet, in Bad aus Wasser und

    Latexklebstoff prepariert, dann aufgebracht und mit Farben vereinigt mit Wand. Alterung folgt .

    Gruss nach Wien

    Vladimir

  • Hallo Vladimir,


    das ist ganz bestimmt nicht zu viel. Bin gespannt, wie es weiter geht.

    Meinen Nutzernamen habe ich von jk_wk geändert auf 0topia, weil ich zeigen möchte, dass mein Traum von meiner Spur 0 Anlage keine reine Utopie ist, sondern Stück für Stück in Erfüllung geht.


    Gruß aus dem Bergischen Land

    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.

  • Ja mai gaets denn so ungefähr ?

    I Hätt gern a zwoatwe Meinung.. Das Holzgerüst ist nur provisorisch. Die Brückr führt dann vorn uind hinten an den Anlagernrand.

    the light on the end of the tunnel, may be an ancomming train.....

  • Hallo LU,


    zur Brücke kann ich nicht allzu viel sagen - aber die Atmosphäre verkommener Hinterhöfe hast Du grandios auf die Anlage transportiert.

    Bitte weiter so - vorne schön sieht man häufig - aber die Rück-/Schattenseiten eigentlich nie.


    LG

    Günter

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