Deutz DG 2000 CCM oder auch OHE 200092

  • :D:D:D


    Nein, nein Henrik, es handelt sich natürlich keinesfalls um Schadenfreude!!!


    Aber ist einfach schön mit anzusehen, dass es anderen gleich wie uns geht und geteiltes Leid

    ist ja bekanntlich halbes Leid. Auch wir haben schon sehr viel Lehrgeld bezahlen und es nimmt

    auch noch kein Ende.


    Deine ehrlichen Ausführung zeigen aber den Lesern hier deutlich auf, dass es eben überhaupt nicht

    so einfach ist so ein Modell zu entwickeln, zu konstruieren und auch zu bauen. Es sollte den Lesern

    auch klar werden, dass der 3D Druck keinesfalls ein Wundermittel ist, sondern eher eine tolle Möglichkeit

    dass man sich jetzt mit neuesten Technologien auch sein Traummodell bauen kann ohne all die

    früher nötigen handwerklichen Fähigkeiten.

    Dafür sind jetzt andere Fähigkeiten und Hilfsmittel/Maschinen nötig um dahin zu kommen.


    Ich verfolge weiter ;)


    Gruss

    Peter

  • Moin zusammen,


    @ Thomas, die Teile habe ich alle mit dem Grey V4 Resin von Formlabs auf dem Form 2 mit 25µm Schichtdicke gedruckt. Die Druckgeschwindigkeit ist zwar exorbitant niedrig, aber dafür werden die Oberflächen sehr glatt, sodass man so gut wie überhaupt nicht mehr nacharbeiten muss.


    Ich glaube das hat jeder schonmal erlebt beim (Um)Bauen von Loks, das man Teile teils in mehreren Variationen neu bauen muss, da sich immer nochmal etwas ändert oder nicht auf anhieb so passt wie es soll. Mit allen für die Deutz Loks gedruckten Teilen hätte ich bestimmt noch 3 weitere zusammenbekommen ^^ Das Paradebeispiel für nachbessern und nochmal Drucken waren zum Anfang meiner 3D-Druckversuche die Bruns Anhänger, welche insgesamt 4 mal gedruckt werden mussten, bis endlich alles gepasst hatte, damals noch mit jeweils 2 Wochen Wartezeit auf shapeways ||:D

    Der 3D Druck ist, wie du schon schreibst, nicht das Wundermittel für alles. Immerhin stecken in den beiden Deutzen zusammen an die 300 bis 350 Stunden für Recherche und Konstruktion und Auslegung von Antrieben und Mechaniken, bis man überhaupt mal was vom Drucker ausspucken lassen kann ^^ ganz zu schweige von den Programmierzeiten für die Maschinen und Anlagen. Aber wie heißt es immer so schön: Beim Hobby betreibt man den größtmöglichen Aufwand für den kleinstmöglichen Nutzen ^^


    In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende und Viele Grüße


    Henrik

  • Moinsen!

    die Teile habe ich alle mit dem Grey V4 Resin von Formlabs auf dem Form 2 mit 25µm Schichtdicke gedruckt

    Jo, war ne blöde Frage, beim Formlabs kannst du ja (wegen des Kartuschen-Systems) auch nur mit der "Hausmarke" drucken oder gibt es da Alternativen? 160,-€ pro Liter sind ja nicht gerade günstig ...


    Zudem gehört Geduld wohl zu den Grundtugenden beim 3D-Druck ...



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Moin Thomas,


    Du kannst den Form2 auch in den open mode stellen und dann jedes beliebige Resin verwenden, allerdings weiß ich da nicht genau, in wie fern man da die Möglichkeit hat, Parameter einzustellen, weil ich das noch nie ausprobiert hab. Den einzigen Vorteil, den die Kartuschen bieten ist der, dass man auch Drucke jenseits der 100ml Grenze ohne Probleme laufen lassen kann, da der Drucker sich automatisch selbst befüllt und überwacht.


    Viele Grüße Henrik

  • Hallo Zusammen,


    nach ein paar Tagen Zwangspause aufgrund fehlender Teile, kann ich heute endlich neue Bilder von der Deutz zeigen. In der Zwischenzeit sind so gut wie alle Messingteile für die Lok gefräst und (z.T. neu-)gelasert worden, sodass die Lok zum ersten Mal probehalber zusammengesetzt werden konnte.


    20210402_184801.jpg


    20210402_184831.jpg


    20210402_191049.jpg


    20210402_191238.jpg


    Als nächstes können nun die Antriebe zusammengesetzt und die ersten Bauteile Lackiert werden, sodass ich beim nächsten Update vielleicht schon farbigere Bilder zeigen kann :D


    Viele Grüße und allen schöne Ostertage


    Henrik

  • Hallo Henrik,


    Glückwunsch! Ein beeindruckendes Vorbild perfekt ins Modell umgesetzt. Das ganze auch noch sehr durchdacht und praxistauglich (wie z.B. die Kabelkanäle) konstruiert - da kann auch ich nur mit Lob um mich werfen!


    Frage zu den Vorbauten:

    Wie machst du die auf dem Rahmen fest? Ich sehr zwar Löcher im Messingrahmen aber die Gegenseite in den Druckteilen hast du aufs trefflichste vor meinen neugierigen Augen verborgen.

    Ich habe da bisher Muttern vorgesehen, weil mir noch keiner ein passendes Werkzeug angeboten hat, mit dem man im Gehäuse um "die Ecke" Schrauben vernünftig festdrehen könnte. Man hat mir auch schon glaubhaft versichert, dass man sogar Gewinde in das Druckmaterial schneiden könnte!? Nun ja, den minimalen Verzug deiner Vorbauten dürftest du (mit welcher Befestigung auch immer) einfach wegbügeln können.


    Nächstes Jahr wird sicherlich wieder NUSSA sein - würde mich freuen, dieses Modell mal in echt sehen zu können!

    Viele Grüße aus Südhessen


    Alexander

  • Man hat mir auch schon glaubhaft versichert, dass man sogar Gewinde in das Druckmaterial schneiden könnte!?

    Servus Alexander,


    Gewinde geht, auch selbstschneidende m1,5xx Schrauben, war bisher kein Problem, nur wie lange es hält ist halt die Frage, sprich zig mal die Schraube rein / raus. Ich hab mir jetzt M2 Gewindebuchsen besorgt, mit Aussengewinde, einmal rein, wenn nötig etwas Kleber drauf und da wird dann nix mehr ausreissen...

  • Moin,


    vorweg danke für die vielen Rückmeldungen zur Lok :)

    Das Gehäuse wird mit insgesamt 20 M2 Schrauben mit dem Rahmen verbunden. Dabei habe ich die Gewinde, wie bei allen anderen Modellen direkt in den Kunststoff geschnitten, was bis jetzt noch nie Probleme gemacht hat und auch gut hält. Dabei sollte man die Gewinde allerdings zeitnah nach dem Druck in den Kunststoff schneiden, damit dieser noch nicht vollständig ausgehärtet ist. Außerdem sollte man die Kernlöcher im Vorfeld nocheinmal nachbohren und dann ggf. auch einen zehntel Millimeter größer, dann geht das Gewindeschneiden einfacher;).


    Hier noch 2 Bilder, die die Verbidnungsstellen zeigen:


    IMG-20210226-WA0013.jpg


    IMG-20210226-WA0009.jpg

    Die beiden kleinen Anschraubflächen oben in der Haube dienen später zum Anschrauben der Lautsprecher. Die große Bohrung rechts dient dann zum Einschrauben einer M4-Gewindestange, an der man die Teile zum Lackieren halten kann^^:thumbup:


    Viele Grüße Henrik

  • Hallo zusammen,


    nach ein paar Wochen Ruhe in diesem Bericht ist in den letzten Tagen einiges passiert an der 2000er. Neben den Lötarbeiten an Leitungen und Geländern konnten aufgrund der etwas wärmeren Temperaturen auch erste Teile lackiert werden.


    1619953255156.jpg


    1619953255145.jpg


    Die Flansche als Verbinder zum Rahmen wurden bei der 2000er aus Messing gemacht, damit diese auch verlötet werden können und nicht wie vorher noch als 3D-Druckteile verklebt werden müssen.


    1619953255134.jpg


    Im Anschluss ging es dann ans Grundieren und Lackieren der einzelnen Bauteile in den bekannten Farben:


    1619953255110.jpg


    1619953255097.jpg


    Die nächsten Arbeitsschritte werden nun das Biegen der weiteren Griffstangen und Leitern sowie das Zuschneiden von Gittern und Scheiben sein.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag


    Henrik

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