Ladung für Heljan Rungenwagen Sfpns

  • Hallo zusammen,


    meine zwei Rungenwagen, Typ Sfpns 2 vom Hersteller Heljan (Corus Rail) fahren noch leer herum. Ich möchte die Wagen artgerecht beladen, habe mir also dazu überlegt, Schienenprofile zu verladen. Dazu braucht`s Schienenprofile und die speziellen Ladehalterungen.


    Es gab mal einfache Kunststoff- oder Gummischienenprofile zu kaufen, leider weiß ich aber nicht mehr, woher die zu beziehen wären. Wenn jemand die Bezugsquelle weiß, bitte hier posten.


    Aber noch viel wichtiger wären die speziellen Halterungen / Ladungssicherungen für die Schienenprofile auf dem Wagen. Auf dem verlinkten Foto sind diese Halterungen, zwei pro Wagen in rot lackiert. Gibt es solche Halterungen zu kaufen, oder hat jemand eine Zeichnung davon? Die wären sicher recht einfach auf dem 3D - Drucker zu machen.

    https://www.tosh-railways.com/…codes/S/Sfpns/i-s8QTzT9/A


    Werden die geladenen Schienenprofile noch zusätzlich angebunden, oder anderweitig festgemacht?

    Wegen dem max. Ladegewicht des Sfpns 2 von 66 Tonnen über die volle Ladelänge (20,3 Meter) wäre zudem sinnvoll zu wissen,

    wieviele Profile verladen werden können. Weiß jemand, was Schienenprofil wiegt und welche Transportlängen üblich sind?


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

  • Hallo Allgäudiesel,


    die drei "Standard-Schienenprofile" der Bundesbahn haben folgende Metergewichte:

    S 49 = 49 kg/m

    S 54 = 54 kg/m

    UIC 60 = 60 kg/m


    Freundliche Grüße

    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • Hallo Norbert,



    ich unternehme mal den Versuch aus der jahrelangen Praxis in der Bahnaffinen Baustellenlogistik und vorher im Gleisbau.


    Folgende Schienenlängen sind üblich... 60m, 120m und 180m... Wobei die 60m Längen i.d.R. die Herstellungslängen sind. 120m und 80m lange Schienen werden im Werk durch schweißen hergestellt. Das lässt sich in Duisburg ganz gut sehen... Okay, leider nur für Lokführer, die fahren dran vorbei. Per Bahn kommen ie 60m-Längen dort an, Hersteller ist in dem Fall die Voest-Alpine in Österreich. In Duisburg wird auf 120 und 180m Länge verschweißt, neu verladen und ausgeliefert. Wenn natürlich "Passstücken" von 85m gebraucht werden, dann liefern die sowas auch. Denn nach meinem Kenntnisstand werden dort auch Schienen mit sog. Isolierlaschen herstegestellt. Da fällt immer mal wieder ein Stück ab.


    Die auf dem Bild von Dir gezeigten Gestelle dienen der Ladungssicherung nach der Seite.


    Die Gestelle sind von der Breite her nicht voll, die Schienen müssen sich drin ein Stück bewegen können. Die Unterlagshölzer müssen eingefettet werden, beim Schienen abziehen wird das sondt sehr warm und fängt an zu müffeln... So nach verbranntem Holz... Modellbahnschienen sind m.M.n. viel zu steif, wenn Du das über die Anlage fährst, dann hebelt es Dir alles raus. Also Kunststoff oder ein Hartgummi sollte entsprechend Deiner Frage das einzig sinnvolle sein.


    Zusätzlich werden die Schienen in den Gestellen noch mit einem maschinell zu verarbeitenden Bindedraht (d= geschätzt 10 mm) verrödelt. Dies verhindert, dass die Schienen sich beim befahren von Kuppen an den Enden anheben. Diese Niederbindung ist aber auch nicht stramm ausgeführt. Bei Bogenfahrt müssen sich die Schienen ja verbiegen, bei Fahrt in die Gerade wieder zurückbiegen,


    An den Enden der Wagen muss ein kurzer Bereich frei bleiben. Bei 20,3m Ladelänge kannst Du entweder 2 Wagen mit 15m-Schienen machen, die könnten dann auf dem Weg ins Weichenwerk sein. oder eine untrennbare Einheit mit 30m Schienen. Empfänger könnte hier ein urbaner VErkehrsbetrieb sein, U-Bahn Berlin hat zu der Zeit als ich dort im Gleisbau war, 30m Schienen eingebaut, ich bin allerdings nur 1 Woche im Tunnel gewesen und habe im Kleinprofil Schwellen mit gewechselt. Die restliche Zeit habe ich auf DB Netz-Baustellen verbracht...


    Auch Straßenbahnen bauen u.U. 30m lange Schienen ein, diese werden dann mit Schwertransporter (Überlänge) zur Baustelle gefahren. In der Regel begrenzt es sich aber auf 15m lange Schienen mit häufigen Schweißungen.


    Die Ladehöhe... da die Spur 0 sicherlich nicht unbedingt eine Steilstrecke nachstellen soll, kannst Du 3 Lagen überinender verladen, hierzu einfach dünne Stapelhölzer dazwischenlegen. auch diese müssen eingefettet werden. Die Stapelhölzer liegen in den Gestellen mit auf, dazwischen selten.

    Auf Steilstrecken dürfen Langschienen (also Wagen welche auch durch Ladung verbunden sind) nur einlagig verladen werden. Kleiner Tipp, selbst für 60m lange Schienen solltest Du 4 Wagen verwenden. 90 cm Platz an den Enden ist bei Durchfahrt durch Weichen zu wenig. Du hast ja 2 Enden... Die genaue Verladerichtlinie habe ich nicht, aber schätzungsweise hat es da im original ca. 3 bis 5m vor dem Wagenende. Die Stapelhölzer zwischen den einzelnen Lagen haben i.d.R. rechts und links Metallteile als Abschluss... Im Februar steht bei mir wieder eine Baustelle an, da muss ich mal schauen ib ich da Langschienen ablade. Kenne den Einsatzplan noch nicht.


    Vielleicht sind da auch mal Bilder möglich.



    Nun hoffe ich Dir geholfen zu haben, bei Fragen - stellen. Ich versuche dann nochmals zu antworten...



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk


    In Deutschland wird übrigens ein solches Ladegestell nicht immer verwendet. Wagen der Gattungen Samms haben das nicht.

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

    -----

    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • Folgende Schienenlängen sind üblich... 60m, 120m und 180m... Wobei die 60m Längen i.d.R. die Herstellungslängen sind. 120m und 80m lange Schienen werden im Werk durch schweißen hergestellt.

    Hallo Sebastian,


    aus eigener Anschauung werden in Leoben bei der voest Schienen mit rund 130m gewalzt. Die haben sogar eine Anlage zum Kopfhärten der Schiene, bei der die 130m gegriffen und kopfüber in ein Bad getunkt werden. Das ist echt beeindruckend, natürlich durfte ich keine Fotos machen.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank Euch schonmal für die sehr nützlichen Informationen rund um Schienenmaße und -Gewichte.:thumbup:

    Trotzdem sind Fragen geblieben:

    • Würde die Bahn eine Wagenladung der "kurzen" Gleisprofile von 15 Meter Länge, z.B. für den Weichenbau, auch mit diesem Wagentyp samt den rot lackierten Transportgestellen transportieren, oder eher mit anderen Flachwagen, also Wagen ohne diese Transportgestelle?
    • Kennt jemand eine Bezugsquelle für diese rot lackierten Transportgestelle in Spur 0, passend für den Heljan Wagen? Womöglich von einem Zubehörhersteller in UK, oder gibt es eine Bauzeichnung / Ladevorschrift davon?

    Die roten Transportgestelle auf dem Sfpns2 sind bei den mir vorliegenden Bildern zwischen den Bereichen C-C und D-D positioniert und lassen maximal 5 Lagen übereinander zu. Es gibt am Wagen die Bereiche von A-A (Mitte vom Wagen) bis F-F (kleiner Bereich ganz außen).

    Laut Anschrift ist der Bereich D-D für Ladungen mit min. 15,3 Meter Länge / max. 50,0t.

    Der Bereich C-C ist für Ladungen mit min. 11,8 Meter Länge / max. 47,0t.

    Die abgebildeten Wagen mit den Transportgestellen drauf verwendete anscheinend die Corus Rail auch, wenn 120m - Schienen von der Voest - Alpine nach England importiert wurden. Deshalb vermutlich hat der Wagen auch die RIV - Kennzeichnung, Einstellerkürzel D-GERS.

    Einen Bildnachweis mit Verwendung von diesen Wagen innerhalb Kontinental - Europa`s konnte ich aber leider nicht finden, auch nicht für die besagten Transporte von 15m - Schienenprofilen.

    Die Schienenprofile werden in den Transporthalterungen, oben und unten zwischen den Querauflagen, lose gehalten.

    Diese Querauflagen sind aus Stahlblech und -Profilen geschweißt und haben einen "Gleitbelag".

    Zwischenhölzer gibt`s hier keine, bzw. sehen diese eher aus wie Stangen / Platten, die die Schienen zudem seitlich festhalten.

    Zusätzliche Sicherung mit Draht verrödelt konnte ich auch nicht auf den Bildern entdecken.


    Zurück zum Modell:

    Ein 15m - Gleisprofil (UIC 60) entspricht lt. EsPe ca. 900kg. Im Bereich D-D könnte ich somit rechnerisch 55 Schienen aufladen. Aber wenn man das Gewicht der Transportgestelle, Verzurrmaterial und Zwischenlager, etc. beim Original mit berücksichtigt, werden vermutlich nicht mehr als vier Lagen á 12 Schienen auf den Wagen passen, was 43,2t entspräche.

    Die max. Ladebreite innerhalb der Transportgestelle schätze ich im Modell auf 50mm. Mein Peco - Gleis hat 3,2mm Fußbreite, somit passen die 12 Schienen pro Lage wunderbar hinein.

    Zumindest würde ich dies als realistisch ansehen und nachzustellen versuchen.


    Viele Grüße

    Norbert

  • Hallo Norbert,



    ich falle nun mit der Tür ins Haus...


    HALT!!! STOP!!! HALT!!!


    Die Buchstabenkennzeichnungen A-A bis G-G (einige Wagen haben nur A-D, andere A-F, kommt auf die Bauart an...) hat nichts mit Ladebereichen zu tun. Diese Anschriften sind für die Verladung schwerer Einzellasten welche maximal auf 2 Ladeschwellen / Ladehölzern abgelegt werden dürfen!


    Technischer Hintergrund hierzu:


    Wenn Du statt Heavymetal, Deine Heavywoodschachtel aufladen magst, weil Du in Deiner Heavywoodschachtel was ganz geheimes versteckt hast was niemand sehen soll, dann hat diese Kiste (ich nehme Deine Werte vom obigen Beispiel) eine Länge von 15,3m und wiegt 50 Tonnen. Du hast eine flächige Auflage. Der Rahmen des Wagens biegt sich ganz anders durch als wenn Du auf D-D jeweils eine Ladeschwelle aufnagelst, dort Deine Heavywoodschachtel drauf stellst. Der Lasteintrag erfolgt nämlich dann nicht mittig am Wagen sondern außermittig an 2 anderen Punkten. Damit biegt sich der Rahmen völlig anders durch!


    Wenn Deine Heavywoodschachtel jetzt aber eigene Schwellen untendrunter hat, dies nur 2 Stück sind, (die habe die Kollegen der Filstalmöbel da vmtl. freundlicherweise gleich drangenagelt...) dann werden diese als Ladeschwellen akzeptiert. Hat Deine Heavywoodschachtel aber jetzt derer 4, die Kollegen der Filstalmöbel hatten die Befürchtung, die Schachtel könnte nach dem ersten Transport nicht nocheinmal wiederzuverwenden sein, dann gilt das wieder als flächige Auflage... Also nicht B-B und D-D als Beispiel...


    Die Schienen haben auf den Wagen Deiner Beispielbilder eine flächige Auflage weil sie auch auf den Ladeschwellen zwischen den Gestellen auf dem Wagen aufliegen. Auch liegen zwischen den Ladegestellen nochmal Ladehölzer auf jeder Lage auf, damit stützt sich die 3. Lage auf der 2. ab, die beiden oberen Lagen auf der unteren. Auf dem Bild mit X5 im Dateinamen (bei mir unten rechts zu sehen) zähle ich mit den beiden Gestelleigenen Doppelauflagern 12 Ladeschwellen. Da ist nichts mehr in D-D... Und wie im vorherigen Beitrag geschrieben, Mehr als 3 Lagen sind garnicht zulässig. Ich schaue mal, in der kommenden Woche habe ich einen guten Wagenmeister zur Hand. Der macht zwar nur kombinierten Verkehr, aber die Verladrichtlinien müsste er haben. Den werde ich mal befragen ob ich mir die mal anschauen kann... Habe planmäßig Montag bis Freitag beginnend Nachtschichten und immer von 23.30 bis 02:30 in Weil am Rhein Bereitschaft/Pause/Bereitschaft... Da habe ich Zeit zu lesen sofern er was für mich hat. Schau Dir mal das Bild mit dem Dateinamen post-330-0-54439100-1345406641 an. Bei mir in der Ansicht unten links, dort hast Du selbst das Ladegestell gezeigt. Das Ladegestell hat schon 2 Füße, diese gehen als 2 Ladeschwellen durch. Also haben 2 Ladegestelle schon 4 Auflagen. Mittig im Ladegestell liegt auch nochmal eine Ladeschwelle... Damit muss sogar meine vorherige Angabe mit 12 Ladeschwellen korrigiert werden... Tatsächlich sind es nämlich 14 Auflagen, die 4 der beiden Ladeschwellen haben übrigens eine Doppelauflager.


    Zu Deinem Einwand, Du siehst dort kein Fett - jo, ich auch nicht:-) Diese Verladeweise wird noch nicht von allen angewendet, die gibt es erst seit ein paar Jahren. Die Auflagen sind ein relativ fester Kunststoff welcher eingeschraubt wird. Der ist auch haltbarer als Holz - reduziert Wartungsaufwand...


    Die Eisenbahn hat jahrelang ihre Ladeschwellen und Stapelhölzer zum Verlader zurücktransportiert. Gerade bei Betonschwellen ist das eine Menge Aufwand. Bis man herausgerechnet hat, der Rücktransport ist teurer als neues Holz. Somit gehen nun die Stapelhölzer ins Eigentum der Baufirma über. Da Holz aber auch nur in einem begrenzten Umfang nachwächst, musste man sich was einfallen lassen. Somit gab es diese Variante mit Kunststoff, das spart gleich noch das Fett. Schmierstoffhändler Fettweg findet es zwar schade, aber die Herren des Nulligen Umweltamtes haben gesagt, seine Schmierstoffe seien nicht gut für´s Grundwasser. Da hat er es eingesehen und sucht sich nun andere Kunden welche ihr Fett weg bekommen. :-)


    An den Rollen in den Ladegestellen (in den Zwischenträgern) siehst Du aber das Fett... Die obere Ebene dient der Ladungssicherung, deswegen kommen diese Gestelle immer mehr auf. An diese hatte ich bei meinen Ausführungen zur Ladungssicherung mit Bindedraht nicht gedacht. Die werden nämlich mit den Trägern gehalten, seitlich siehst Du Löcher in den senkrechten Profilen. Dort kommen Bolzen, mit Ketten und Splinten gesichert, rein. Diese verhindern ein abheben der Schienen bei Überfahrt eines Ausrundungsradius, (Kuppe).


    Weiteres zum Thema Beladung und Vorbild :/: Modell...


    Es ist eben immer dieser Zwiespalt zwischen Realität und Modellverwirklichung. Schotterwagen müssen im Modell nahezu überlaufen. Da muss ein Berg drauf sein. Das Kind sieht ja sonst nicht, dass der Wagen beladen ist.


    Bis auf 4 mir bekannte Bauarten, bei denen das klappt, würden bei allen Fc und Fcs sowie sowie bei den Facs 124 sämtliche Federn, Achsen, Achshalter, Drehgestellrahmen brechen wenn die so voll wären wie die Modellhersteller den Kids mit ihren Modellen weiß machen wollen. Ich kann es den Herstellern nicht einmal verdenken... Und dieser luftig-leichte Plastikeinsatz wiegt ja auch nichts... Die 3 Bauarten die mir bekannt sind, sind einerseits Facs 140 Kirow-Mietwagen, Facns 141 sowie die Rail+Pro der Bauart Fccpps 085 der Niederländischen Staatsbahn, diese sind immer mal wieder bei verschiedenen Baustellenlogsitikunternehmen im Mietpark. Seit einigen Jahren haben sich auch die Facns 133 in die Schottertransporte verirrt... Zum Bremsen sind die geil, zur Entladung der letzte Rotz... Da passt nämlich kein Schotterblech dran.


    Habe jetzt die Dienstgüterwagen aus dem Hause Schnellenkamp nicht vor Augen, dass könnten in Epoche IV und V die Fac 125 und die Fac(s) 139 gewesen sein, auf diese traf auch die Aussage mit der volumenmäßigen "Überladung" zu.


    KV - Kombinierter Verkehr... DB-Bauart Sgjs 712 (4 Achsen, 19,9m) Lademöglichkeit 3x 20`1x 20`+ 1x 40`oder 2x 30`- auch einzeln... Für unsere Züge mit CT mit Polysterol nach Italien konnten wir die 712er nicht nutzen. Ein CT war mit ca. 34 bis 36 Tonnen zu schwer für eine Seite, 2 CT haben die Gesamtlademasse des Wagens überschritten. Also gingen die 712er immer leer wieder mit raus. Für Sg-Wagen gibt es Beladeshemata... Beladeschema_Sgns60´_AAE.pdf Wie ließt man dieses?


    Im oberen Bild sind alle Zapfen dargestellt. Darunter mit Pfeilen die Steckplätze der CT/WB. GC steht für Großcontainer, WB für Wechselbrücke 20`sind 20 Fuß... In den Zeilen drunter stehen die Gewichte. Wenn also bei diesem Wagen außen CT stehen welche maximal 23,5 t wiegen, darf in die Mitte einer mit 23 t. Stehen außen welche bis 30 Tonnen, dann darf in die Mitte nur einer mit maximal 10 Tonnen...


    Im nächsten Bild ist erklärt, außen darf ein 30er mit maximal 37 stehen, steht er alleine darf er auch 37 t wiegen, muss aber eingerückt verladen werden. Genauso wie ein einzelner GC mit 40`(2 TEU). (siehe die letzten beiden Bilder). Ein Wagenmeister im KV hat genau dies zu prüfen, ob die Lastverhältnisse eingehalten sind. Ist dies nicht der Fall, dann gilt der Wagen als nicht lauffähig, er ist auszusetzen oder umzuladen.


    Nun mache ich mit Erklärung zur Beladung aber mal Schluss... Es ist schon spät...


    Ich hoffe geholfen zu haben.



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

    -----

    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • Guten Morgen zusammen,



    ich hatte euch neulich zugesagt, sofern ich von meinem Wagenmeister die Unterlagen bekomme, hier mal die Verladerichtlinien der UIC zum Thema Schienen einzustellen...


    Bitteschön... Leider war ein Dokument nicht möglich, das System hat mich angemault, "Datei zu groß"... Keine Ahnung wie ich die so komprimiert bekomme dass es passt. Also machen wir halt einzelne Seiten... :-/


    In einem Eingangshinweis äußert sich der UIC zum Urheberrecht. Diesen Hinweis gebe ich wörtlich wieder:


    01.04.2019 © UIC Historie

    Fassung Änderungen/Ziffer

    01.04.2017 Vollständige Überarbeitung

    01.04.2018 Hinweise für die Anwendung der UIC VRL im Band 2, 9.0, 9.2, 9.4, 20.2, 100.2, 100.3

    01.04.2019 0.10, 1.5.1, 1.5.2, 1.8.3, 7.1, 9.4

    +(Fußnote „Mindestbruchkraft im geraden Zug“ wird ergänzt)

    Hinweis

    Die vollständige oder auszugsweise Wiedergabe, der Nachdruck sowie die Verteilung jeglicher, einschließlich elektronischer Art, zu anderen als rein privaten und eigenen Zwecken ohne die ausdrückliche vorherige Zustimmung des Internationalen Eisenbandverbandes, sind untersagt. Die Übersetzung, Anpassung oder das Unterschreiben bzw. die Umgestaltung oder Vervielfältigung durch technische oder sonstige Verfahren sind ebenfalls urheberrechtlich geschützt. Lediglich zugelassen sind, unter Nennung des Autors und der Quelle „Analysen und kurze Zitate, die durch den kritischen, polemischen, pädagogischen, wissenschaftlichen oder informativen Charakter des Werkes, aus dem sie stammen, gerechtfertigt sind“ (Art. L 122-4 und L122-5 des Gesetzes über geistiges Eigentum)

    © Internationaler Eisenbahnverband (UIC) – Paris, 2019

    16 rue Jean Rey, 75015 Paris – France


    Da die (u.a.) elektronische Weitergabe/Verteilung zu anderen Zwecken als rein privater Natur untersagt ist, dass Modelleisenbahnhobby selbst im Verein eine reine Privatsache ist, sehe ich hier mit dem Urheberrechtsschutz keine Konfrontation. Der Form halber bitte ich natürlich alle Hersteller und Mitarbeiter von Herstellern, die Unterlagen nicht dienstlich zu nutzen oder beim UIC offiziell anzufragen ob diese verwendet werden dürfen. Ich weiß, dass ich das nicht kontrollieren kann... egal, ich nehme an, Ihr versteht alle, was ich meine...


    Nach Rücksprache mit stefan_k könnte es bei einem Forum welches quasi von einer Zeitschrift (wirtschaftlicher Hintergrund) betrieben wird, zu durchaus ernsten Problemen führen. Aus diesem Grund haben stefan_k und ich, nach Rücksprache entschieden, wer die Verladerichtlinien haben möchte, schreibt mir bitte eine PN. Ich bitte um Erklärung, dass die Verladerichtlinien nur zu privaten Zwecken genutzt werden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

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    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

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