Biller-Bahn und der BC 4i Pr14

  • Kürzlich hab ich hier im Forum einen BC4i Pr14 erworben. Richtig, einen Langenschwalbacher von Biller-Bahn.

    Meiner Euphorie folgte Ernüchterung. Ich dacht mir, och ein Plastigbausatz, schnell mal an nem WE zusammengeklebt. Mittlerweile entpuppte er sich als Projekt, als ob ich nicht schon genug Projekte hätte. Das lag natürlich nicht am Verkäufer… nicht das mir hier noch Beschwerden kommen, sondern am Bausatz an sich.

    Es ist eher so´ne Idee wie man es machen könnt😊

    Ich hab schon sehr anspruchsvolle Bausätze zusammengebaut. Anspruchsvoll aber passgenau, wie dieser B2 der SBB in Spur 1



    Zusammenkleben…damit fing das Problem schon an. Eigentlich hätte es der Revell-Plastikkleber machen sollen, aber der funzt nicht. Der löst das Plastik nur sehr sparsam an, so dass keine richtige Verklebung erfolgt. Keine Ahnung warum, ich vermute, dass der Bausatz zu alt ist und die Weichmacher sich schon weitgehend verflüchtigt haben. Sekundenkleber geht aber auch…Nächste Problem ist der gefräste Rahmen von Krapp. Puffer 3mm zu hoch! Weiß nicht ob der Weißmetallrahmen besser ist, aber nach dem was ich so gelesen hab, soll der auch nicht besser sein.

    Also die Drehgestelltraversen „rausgeflext“ und probiert wie weit ich den Wagen tiefer legen kann.

    Was dann so aussieht




    Maximal 2mm…reicht noch nicht. Also die Pufferbohle manipulieren…

    Hier sieht man wie weit ich die Pufferbohle nach unten verlängern musste.




    Vorher musste ich natürlich die Drehgestelle zusammenbauen…wegen dem Reverenzmaß, Pufferbohle und so…und auch gleich lackieren. Natürlich, war ja klar, sahen die nun nicht so aus, wie ich sie auf den wenigen Bildern im Netz gesehen habe.





    So weit erst mal, ich hoffe ich langweile euch nicht damit...;)

  • Moinsen!

    Nächste Problem ist der gefräste Rahmen von Krapp. Puffer 3mm zu hoch!

    Nun, diese gefrästen Polystyrol-Rahmen stammen nicht von Krapp, sondern sind von mir vor über 7 Jahren im Auftrag eines Modellbahn-Kollegen konstruiert worden. Leider habe ich nie eine Rückmeldung erhalten, ob die gefrästen Rahmen passen oder eventuell Änderungen notwendig sind und du dürftest jetzt inzwischen mindestens der dritte Besitzer dieser Teile sein. Wenn ich mich recht entsinne, lagen der Konstruktion aber auch Drehgestelle aus Messingguss zugrunde.


    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo Thomas,

    Sorry ich wollt dir nicht zu nahe treten, ich meine das irgendwo gelesen zu haben. Wenn dem nicht so ist und die Teile von dir sind, dann ist das so.:saint:

    Zum Wagenkasten passen sie perfekt, nur eben die Pufferhöhe nicht. Aber wenn der Konstruktion, so wie du sagst, ander Drehgestelle zu Grunde liegen, möchte ich dir als Hersteller um Gottes Willen kein Vorwurf machen. Machen wir das Beste draus:thumbup:

    Dritte Hand sozusagen..na nun hat er einen Heimatbahnhof gefunden.

  • Hallo Ingo,

    ich bin gerade dabei, ebenfalls einen BC4i Pr 15 zu bauen mit der gleichen gefrästen Polystyrol-Bodenplatte. Wenn man die beiden Messing-Drehachsen weglässt und stattdessen M3-Schrauben nimmt zusammen mit der Feder, dann kommt man m.E. auf die richtige Pufferhöge. Siehe Bilder. Wenn Du lieber den Weißmettallboden haben möchtest oder die Messingsdrehgestelle von Krapp, dann kann ich weiter helfen.

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    Geklebt habe ich mit diesen beiden Klebern:

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    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,

    bemerkenswert...bei mir sieht das so aus



    die Puffermitte darf laut Wiki zwischen 940 und 1065 mm über der Schienenoberkante liegen. Das wäre im Mittel 1002,5mm.

    Ich geh mal davon aus, dass wir von 1:45 sprechen, dann wäre das 22,27mm über Schienenoberkante.

    1:43,5 dann 23,04 also 0,8mm höher. Aber auch das würde passt nicht.

    Ok, verlieren wir uns nicht in hundertstel oder tausendstel...viel wichtiger erscheint mir die Frage:

    Wo bekomme ich die Inneneinrichtung her, die ich auf deinem Foto sehe:/

  • Moin Gemeinde,

    durch die unheimlichen aber fruchtbaren Connection des Herrn Oberinschenörs konnte die Werkstatt der KKB einen durchaus lukrativen Auftrag ergattern. Dadurch, dass der Packwagen fertiggestellt ist, sind Kapazitäten frei geworden die für die Aufarbeitung des Langenschwalbacher genutzt werden können. Bevor sich die Lehrlinge langweilen.:D

    Hier sieht man die Überführungs kurz vor der Ausfahrt. Der Aufbau kann zwar noch nicht sofort losgehen, weil die Werkstatt erstmal ein paar Meter Regelspur zusammenklöppeln muß. Aber der Auftraggeber wollte den Wagen vom Hof haben, und so bleibt er erstmal auf den Rollwagen stehen. Bevor der sich das anders überlegt...



  • Hallo Ingo,


    auch ich bin gerade dabei die Langenschwalbacher zu bauen. Ich verwende die gegossenen Wagenböden von Krapp. Bei Verwendung der Weißmetall-Drehgestelle, muss man da auch die Drehgestelltraversen abfräsen. Leider reicht das alleine nicht. Der Wagenboden hat eine höhe von 6 mm. Das sind laut meinen Plänen 2 mm zu viel. Ich habe daher die Kastenstützen und Bühnen um 2 mm abgefräst. Dennoch ist der Wagen immernoch 3 mm zu hoch, da die Seitenwand 1 mm und das Dach 2 mm zu hoch sind. Das lässt sich aber so einfach nicht mehr ändern.




    Gruß


    Martin

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