Einsteigerfrage: Anschluss eines MP5 an einen Schaltdecoder

  • Naja, diese Antwort, stell ich jetzt mal in den Bereich......eigene Verantwortung. Muss jeder selbst verantworten.

    Wenn man einen kleinen Spielzeugtransformator nimmt habe ich keine Bedenken, der ist mit 15VA sicher. https://de.wikipedia.org/wiki/Spielzeugtransformator

    Sonst wären einige Kinderzimmer mehr in der Vergangenheit abgebrannt und ein paar Bedenkenträger weniger da.;)


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Guten Abend H3x,


    da ich weder nach Wikipedia noch sonst was lebe...ist das OFF Topic.

    Davon abgesehen sind 45 VA zugelassen.


    Ist aber ein ganz anderes Thema. Daher.Back to Theme.:)

  • Zu Beginn hätte nicht gedacht, dass eine einfache Aufgabe eine so komplexe Lösung erfordert.


    Hallo Zusammen,


    beim Cobalt Antrieb geht es, wenn ich es recht verstanden habe doch darum die mechanische Bewegung der analogen Outbus Betätigung Nr. 3 - die bis auf die Schlüsselfunktion identisch mit der Betätigung Nr.1 sein dürfte, umzusetzen in einen elektrischen MOMENT Schaltimpuls für den Cobalt Digital IP..oder?

    ...

    Der Wunsch ist offenbar die vorbildähnliche Verschlusstechnik als Sicherungstechnik des Outbus zu nutzen. ansonsten wäre der Aufwand ja gar nicht zu verstehen.. oder liege ich da falsch Joachim? :)

    Ja zur ersten, nein zur zweiten Frage.


    ...aber das ist gar nicht die Aufgabenstellung. Das (analoge) Schalten eines Weichenmotors über die OUTBUS-Betätigungen funktioniert problemlos. Das muss nicht digital erfolgen, kann es aber wenn es eine praktikable Lösung dafür gibt. (Wenn ich digital schalte, scheint der Aufwand, nach meinem laienhaften Verständnis aber deutlich höher zu werden.)

    Nein, die Verriegelung ist auch nicht mein Problem.


    Aber das Problem ist hier zumindest erkannt worden. analog und digital können (wahrscheinlich) nicht gleichzeitig auf einen Weichenmotor einwirken (zumindest sind LW150 und Cobalt nicht in der Lage mit dieser Problematik umzugehen). Wenn ich den analogen Schaltvorgang zusätzlich digitalisiere ist das ein höherer Aufwand bzw. oversized.

    Die Frage kann ich mit ja beantworten.

    Das ist die Forderung um die es sich hier die ganze Zeit dreht.


    So wie es aussieht, muss ich nochmals weiter ausholen (ich versuche keine Lebensbeichte daraus zu machen)


    In der Regel spiele ich alleine auf der Anlage oder es kommen ein paar Freunde vorbei und wir spielen gemeinsam.

    Die Weichen und Signale können ganz einfach über die OUTBUS-Betätigungen gestellt werden.


    Jetzt - dank SARS-CoV-2 - gibt es keine Treffen mehr. Es kam die Idee auf über das Internet unsere Anlagen zu steuern.

    Wenn ich nicht vor Ort bin, kann ich aber keine Schalter bedienen, also muss der Weichenmotor in diesem Fall digital gestellt werden. Die OUTBUS-Betätigung muss dann inaktiv sein, da zum einen der Weichenmotor (MP5 als Beispiel) beide Potentiale nicht mag und der Motor auch - selbst wenn er mit den unterschiedlichen Potentialen umgehen könnte - Probleme bekommen würde, welche Stellung/welches Signal denn nun das richtige ist was er beachten soll.

    Nein daran liegt es nicht, auch wenn ich tatsächlich zu dämlich bin das mechanisch hin zu bekommen.



    Gruß

    Joachim

  • Guten Morgen Joachim!

    Aber das Problem ist hier zumindest erkannt worden. analog und digital können (wahrscheinlich) nicht gleichzeitig auf einen Weichenmotor einwirken (zumindest sind LW150 und Cobalt nicht in der Lage mit dieser Problematik umzugehen).

    Hast du meinen Beitrag zum Cobalt gelesen? #51

    Laut Hersteller geht das.

    Nächster Vorschlag

    Du nimmst den Decoder 10101, der polt nicht um, sondern hat 2 Ausgänge. Die kann man auf Dauer-Ein schalten, CV42=2.


    Den Anschluss 1 des Decoders verbindest du mit 12-16V Versorgungsspannung.

    Den Anschluss COM des Weichenmotors verbindest du mit dem anderen Anschluss der Versorgungsspannung (Masse).

    Die mittleren Pole eines 2-poligen Umschalters unterm Modul verbindest du mit POZ1 und POZ2.

    Die Ausgänge G und R des Decoders verbindest du auf die eine Seite des 2-pol Umschalter unterm Modul


    Die beiden äußeren Anschlüsse des Outbus-Umschalters verbindest du mit den noch freien Anschlüssen des Umschalters unterm Modul

    Den mittleren Pin vom Outbus-Umschalter verbindest du mit 12-16V Versorgungsspannung.


    Jetzt hast du die gewünschte Schaltung: Entweder auf den Decoder oder auf den Outbus.


    Grüße


    H3x


    PS Warum habe ich jetzt Angst, dass Joachim schon 30 von den anderen Decodern gekauft hat =O

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

    Edited once, last by H3x ().

  • Hallo zusammen,

    Eine Lösung könnte ich noch anbieten. Dazu musst du aber statt des einen Kippschalters, zwei Kippschalter 2 polig mit Tastfunktion verwenden. So ein Taster kostet bei Reichelt ca. 4-5 Euro. Wird keiner der Taster betätigt, dann wird der Ausgang des Decoders jeweils über die Ruhekontakte mit dem Weichenmotor verbunden. Wird einer der Taster betätigt, trennt er diese Verbindung auf und legt seinerseits eine Gleichspannung an den Weichenmotor, die Gleichspannung bei beiden Tastern natürlich spiegelbildlich. Und wenn du nun noch die Gleichspannung mittels 4 Dioden z.B. BYV26 o.ä. aus der DCC Eingangsspannung des Decoders ableitest, brauchst du noch nicht einmal den zusätzlichen Trafo. Falls du Interesse an dieser Lösung hast, würde ich das mal aufskizzieren.

    Bleibt gesund!

    Michael

  • Hallo zusammen,

    Eine Lösung könnte ich noch anbieten. Dazu musst du aber statt des einen Kippschalters, zwei Kippschalter 2 polig mit Tastfunktion verwenden. So ein Taster kostet bei Reichelt ca. 4-5 Euro. Wird keiner der Taster betätigt, dann wird der Ausgang des Decoders jeweils über die Ruhekontakte mit dem Weichenmotor verbunden. Wird einer der Taster betätigt, trennt er diese Verbindung auf und legt seinerseits eine Gleichspannung an den Weichenmotor, die Gleichspannung bei beiden Tastern natürlich spiegelbildlich. Und wenn du nun noch die Gleichspannung mittels 4 Dioden z.B. BYV26 o.ä. aus der DCC Eingangsspannung des Decoders ableitest, brauchst du noch nicht einmal den zusätzlichen Trafo. Falls du Interesse an dieser Lösung hast, würde ich das mal aufskizzieren.

    Bleibt gesund!

    Michael

    Sie haben einfach nicht gelesen das speziell diese Weichenantriebe NICHT umgepolt werden sondern beim Umstellen immer in die gleiche Richtung drehen.


    lg Franz

  • In der Regel spiele ich alleine auf der Anlage oder es kommen ein paar Freunde vorbei und wir spielen gemeinsam.

    Die Weichen und Signale können ganz einfach über die OUTBUS-Betätigungen gestellt werden.

    Hallo Joachim,


    unabhängig von den weiteren Vorschlägen von den Kollegen die auf Deinen Beitrag mit diesem Zitat folgten, mache ich jetzt mal einen gedanklichen Schnitt.


    Und zwar schneide ich jetzt mal diese Outbus "Betätigungen" komplett raus aus der ganzen Konstruktion.

    Die lassen wir jetzt komplett weg. Denn Du hast ja in Deinem Beitrag Nr.64 meine zweite Frage, ob diese vorbildähnliche Verschlusstechnik zur Sicherung von Fahrstraßen für Dich von Bedeutung ist, mit NEIN geantwortet.

    Also gedanklich schon mal weg mit den Outbus Teilen.


    Wie ich Deinen zitierten Satz verstehe, stehst Du entweder im "Fall A" alleine an der Anlage und möchtest möglichst simpel die Weichen umlegen. (Signale lassen wir auch mal raus)


    Dann wäre, angenommen unter jeder Deiner Weichen säße ein Cobalt Digital ip Motorantrieb, die Betätigung mittels EINES (oder wahlweise ZWEIER Taster, wie es in der Anleitung die H3x weiter oben eingefügt hat, gezeigt wird) durch Drücken des Tasters möglich die Weichen angetrieben durch den Cobalt Antrieb umzulegen.

    Du drückst einfach auf den (die) Taster. Fertig. Die Weiche wird aus der Grundstellung (beispielsweise geradeaus) heraus auf Abzweig umgelegt. Du drückst erneut auf diesen Taster, die Weiche wird erneut umgelegt, zurück in die Grundstellung. Das wars.

    Dieser Taster ist nur mit zwei Kabeln an die entsprechenden beiden Anschlüsse des Cobalt angeschlossen. Fertig. Mehr ist da nicht.

    2 Kabel und ein Taster gemäß Beschreibung. (ich bleibe jetzt mal bei dem Aufbau mit EINEM Taster)


    Damit ist Deine erste Anforderung erfüllt: "FALL A" Einfach Weichen umschalten. Ohne "Outbus" Mechanik.


    Nun zu "Fall B" digitale Steuerung mit Mitspielern (egal ob vor Ort, per Handregler, oder per Internetverknüpfung.


    Da der Cobalt Digital ip Antrieb - und deswegen reite ich ja die ganze Zeit auf diesem Teil herum, auch den integrierten Decoder hat, welcher nur mittels zwei weiterer Kabel, welche lediglich (am einfachsten mittels sogenannter "Stromdiebe" ohne ! Löten) an die durchgehende, digitale Fahrstromversorgung (die Du ja ohnehin durch alle Module ziehst) angeschlossen wird, kannst Du ohne weiteren Verkabelungsaufwand, oder sonstige Maßnahmen GLEICHZEITIG (sowohl der Taster, als auch der Decoder sind parallel und ständig angeschlossen und nutzbar!) die Weiche digital über Deinen Handregler (z.B. Lenz LH01, oder den von Dir erwähnten Internetzugang schalten.

    (Wie das über Internet gehen kann würde mich übrigens mal interessieren, dazu wäre ein eigener Faden gut falls Du Lust hast das zu erklären.)


    Deine zweite Forderung, "FALL B" ist damit auch erfüllt: Digitales Schalten der Weichen mittels Handregler oder Internetverbindung. Ohne "Outbus" Mechanik,


    Zusammengefasst brauchst Du um Deine im zitierten Satz gewünschten Forderungen umzusetzen, je Weiche:

    Einen Cobalt Digital IP Motorantrieb mit integriertem Decoder, 2 Kabel zu einem Taster (oder 4 Kabel zu 2 Tastern, falls Du Dich für diese Variante entscheiden solltest), plus zwei weitere Kabel + 2 "Stromdiebe" mit denen Du die digitale Fahrstromversorgung des Cobalt Digital ip Motorantriebs herstellst. Das wars. Sonst brauchst Du - nach meiner Auffassung - Nichts weiter um das zu erfüllen, was Du beschreibst.


    Nun zu Deinen Löchern im Modulkasten:

    Da Du ja diese Löcher für die Outbus Betätigungen schon gemacht hast, setzt Du dann an passender Stelle statt der "Outbus" Teile eine Blende hinter ein Loch und baust dort den einen (oder die zwei Taster) ein. Ende. Die "Outbus" Betätigungen sind meines Erachtens, ich wiederhole mich, zur Erfüllung Deiner beiden Wünsche komplett überflüssig.


    ...wenn ich jetzt (weiterhin ?) auf dem Holzweg bin in Sachen Verständnis Deiner Wünsche, dann gebe ich aber wirklich auf. ;)


    Vorsorglicher Nachsatz: Allen Skeptikern zum Thema "Stromdiebe" hinterlasse ich noch diese Info: Weite Teile der Verkabelung der Euregio Spur Null e. V.in Tetz ist mit diesen Teilen aufgebaut. Diese Verbinder sind, korrekt montiert, sehr zuverlässig.

  • Hallo H3x,


    Beitrag #51 habe ich gelesen und sehe nur Taster, daher war/bin ich der Meinung dass es nicht funzt.


    Das mit dem 10101 ist für mich nachvollziehbar, sollte funktionieren und ist eigentlich total simpel! Wow!

    Das Teste ich. Decoder ist bestellt.


    Vielen Dank!



    Gruß

    Joachim


    P.S. Nein, ich habe die 30 Decoder noch nicht gekauft. ;)

  • Hallo Dirk,


    mein Wunsch ist es die Verschlusstechnik von OUTBUS zu nutzen und neinda liegst Du nicht falsch. Das Nein bezog sich darauf, dass Du da nicht falsch liegst.


    Vielen Dank für die ausführliche Darstellung und Ideenfindung.


    Alle bisherigen Ideen und Anregungen haben mich jedes Mal meinem Ziel ein kleines Stück näher gebracht und ich habe einiges über Elektrik und Elektronik gelernt. (...dennoch bin und bleibe ich auf dem Gebiet wahrscheinlich immer ein Einsteiger oder Laie.)


    Mit dem Vorschlag von H3x sollten meine Probleme lösbar sein.

    Falls widererwarten nicht, habe ich jetzt - dank Euch - noch eine weitere Idee in petto.



    Gruß

    Joachim

  • heute lag der Decoder in der Post und ich habe die Schaltung von H3x nachvollzogen.


    2020-12-02-02.jpg



    ...und es funzt super.

    In meinen Augen wenig Verkabelungsaufwand, da der Schalter später in der OUTBUS-Betätigung verschwindet und der Decoder auch in der Nähe der OUTBUS-Betätigung positioniert werden kann, so dass nur noch die 3 Kabel zum Antrieb verlaufe.


    Ick freu mir wie'n Schneekönig!



    Gruß

    Joachim

  • Hallo Joachim,


    bin begeistert, dass die Lösung gefunden wurde, vermisse jedoch noch ein vollständiges Schaltbild, mit Digitalstrom, Gleichstrom-Trafo, Outbus-Schalter, Digital-Analog Wahlschalter und MP5 und Herzpolarisierung, alles komplett verkabelt.


    So als Abschluss wäre dies sehr fein, zumal mir diese Variante auch 100% passt.


    Würde mich sehr freuen, wenn Du hierzu noch die Zeit findest.


    Grüße, Bernd

  • Hallo Bernd,


    hier zunächst der Plan:


    2020-12-29-02.png



    Bei mir sind die Anschlusskabel am Gleis immer rot und blau. (Ist irgendwie ein ungeschriebener FREMO-Standard der frühen Jahre. Rot ist dabei immer "Süden/warm", also im Prinzip die Schiene, die mir am nächsten ist wenn ich vor dem Segment/Modul stehe, ausgehend von der Bedienerseite bei einer Betriebsstelle. Blau ist "Norden/kalt", also die Schiene die weiter weg ist wenn ich davorstehe)

    Grün ist bei mir Wechselstrom (da die Polarität wechselt, sind beide Kabel grün.)


    Ich nutze (grüne) Fleischmann Trafo 6706 (Grüne Kabel in den grünen Trafo - so für mich als Erinnerung, damit ich keine Fehler bei der Verkabelung mache. ;) )


    Vom Schalter in den OUTBUS-Betätigungen nutze ich nur eine (Umschalt-)Seite.


    Die Herzstückpolarisierung erfolgt über den mtb MP5, da die Verkabelung sich so in Grenzen hält und keine weiteren Bauteile (wie z.B. ein Frog Juicer) benötigt werden. Kabel vom bzw. zum Herzstück haben bei mir die Farbe Violett (wieder so eine Eselsbrücke. Rot und Blau ergibt Violett ;) )


    Hier ein Bild vom Versuchsaufbau:


    2020-12-02-02.jpg



    ...und hier die Serienausführung (ohne Weichenantrieb)


    2020-12-28-01.jpg



    Ich hoffe, es ist so einigermaßen verständlich.



    Gruß

    Joachim

  • Danke Joachim,


    ich habe mir die diversen Strompfade der 4 Zustände mal auf deine Grafik gepinselt, damit ich es als verstanden ablegen kann.



    Der Logik nach - muss man zuerst DIGITAL/LINKS oder ANALOG/RECHTS am 6pol Schalter wählen, eine dieser zwei DEFINIERTEN Stellungen ist zu wählen. NEUTRAL oder MITTELSTELLUNG ist jedoch kein DEFINIERTER ZUSTAND, denn da funktioniert es weder analog noch digital zu schalten.


    Hat man sich für DIGITAL/LINKS entschieden, ist es unwichtig auf welcher Stellung der OUTBUS Hebel und somit auch zugehörige 4-pol Schalter steht, es hat keinen Einfluss auf die Strompfade für den MP5. NEUTRAL/MITTELSTELLUNG hat dieser Schalter ja nicht.


    Wählt man jedoch ANALOG am 6pol Schalter, dann entscheidet die OUTBUS-Stellung - also ausgefahren/eingedrückt und somit der 4 pol Schalter eben LINKS oder RECHTS festgestellt - über den MP5 und folglich die Weiche, also ABZWEIG oder GERADE.


    +++


    Wenn ich es nicht richtig verstanden habe, bitte korrigieren.


    +++


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann habe ich noch 3 offene Punkte.


    #1 Anstelle des 12V Wechselstrom-Trafos, kann man jedoch auch 9-16V ( oder als Mittelwert 12V) Gleichstrom verwenden?

    #2 Wie bekomme ich zwei Led's and den MP5 angeschlossen, die mit Gerade oder Abzweig durch Leuchten signalisieren würden?

    #3 Kann ich den Schaltdecoder so kaufen, anschließen und die CV auf Dauerstrom stellen - fertig? Irgendwo im Thread war noch etwas von einer modifizierten Firmware zu lesen - oder täusche ich mich da?


    Grüße,

    Bernd

  • Hallo Bernd,


    Deine Schlussfolgerungen sind soweit korrekt.


    Zu Deinen offenen Fragen:

    1. Die Stromart ist dem MP5 egal. 8-16 V Gleich- wie Wechselstrom sind machbar.

    2. der MP5 hat einen zweiten Wechselkontakt. daran könnte man die LEDs anschließen. Die Masse(?) der beiden LEDs gemeinsam an den Trafo und den zweiten Pol des Trafos an den gemeinsamen Kontakt des MP5. die beiden freien Kontakte des Wechselkontakts dann an die beiden LEDs. Vorwiderstand nicht vergessen! (Im Prinzip wie die Herzstückpolarisierung)

    3. Der Schaltdecoder leitet den Strom (je nach Stellung des Relais) einfach durch. Es muss nichts in irgendwelchen CVs eingestellt werden. Die Digitaladresse bekommt der Decoder durch den ersten Schaltbefehl der Zentrale, wenn die Programmiertaste am Decoder gedrückt wurde (Sehr DAU-tauglich!), zugewiesen.

    An Firmware kann ich mich hier in diesem Zusammenhang nicht erinnern.



    Gruß

    Joachim

  • Hallo Joachim,

    darf ich mal dazwischenfragen....

    Womit hast Du denn die Wago- Klemmen befestigt?

    (Ich fass es nicht, da ist jemand noch pingeliger als ich 🤪)


    Ansonsten ein super spannendes Thema, das mir in Kürze auch bevor steht. Deshalb 👍


    Viele Grüße

    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    ich habe die Befestigungen selbst konstruiert und bei einem Dienstleister fräsen lassen, da es (damals) keine passenden Befestigungen gab. Sie bestehen aus den gefrästen Polystyrol-Teilen, Distanzhülsen (Höhe 5 mm) und Schrauben (3 x 30 mm) zur Fixierung.


    2017-01-27-01.jpg



    Der Rahmen (Höhe 1,0 mm) dient dabei zur festen Positionierung der Klemme, die Distanzhülsen zum Höhenausgleich und der Bügel zum Fixieren.


    2017-01-27-02.jpg



    Der Bügel kann jederzeit wieder gelöst werden, so dass man die Klemme wieder entnehmen oder entsprechend Kabel entfernen oder hinzufügen kann. (Insbesondere im jetzigen Fall ganz praktisch durch die anstehenden Ergänzungen.)


    2017-01-27-03.jpg



    Nach dem Entfernen oder Hinzufügen eines oder mehrerer Kabel kann die Klemme wieder sauber fixiert werden.


    2017-01-27-04.jpg



    Die Klemmen sind bei der Fehlersuche sehr viel angenehmer zu handhaben als gelötete Verbindungen.


    2017-08-11-04.jpg



    Die Montage ist ebenfalls recht fix und angenehm.


    2017-08-11-05.jpg



    Da die Problematik der Befestigung solcher Klemmen schon länger besteht, gibt es inzwischen einige Lösungen dafür. 3D-Drucker haben sich dazu auch schon Gedanken gemacht und ich glaube, Wago selbst hat inzwischen auch etwas auf den Markt gebracht.



    Gruß

    Joachim

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