Einsteigerfrage: Anschluss eines MP5 an einen Schaltdecoder

  • Die Firma IEK (www IEK de) anschreiben, dort wird auf Anfrage ein preiswerter DCC Decoder mit speziell an die MTB Antriebe angepasster Software geliefert. Und Bildchen für den richtigen Anschluss gibt es auch dazu. Ansprechpartner ist Herr Ralf Polacek.

    Ja, ich weis das meine Antwort mit der Artikelnummer nichts zu tun hat. Aber im Verein haben wir mit dieser Firma das Problem elegant gelöst. Ohne Dekodermehrpreis.

  • Wenn das klappt, wie von Andreas beschrieben, dann würde ich gerne einen Schritt weitergehen.


    Ich möchte 2 Stromquellen (mehr oder weniger) gleichzeitig an den Weichenmotor anschließen.

    1. den Decoder

    2. Wechselstrom


    Zwischen beiden möchte ich hin und her schalten.


    nun meine Fragen:

    Reicht ein 1x Ein-Ein Schalter aus, um den COM-Anschluss (im Bild violett), der von beiden Stromquellen genutzt wird, umzuschalten oder muss ich einen 4 x Ein-Ein Schalter einsetzen, um die aktuell nicht benötigte Stromquelle komplett vom MP5 zu trennen?

    Was könnte passieren, wenn ich nur einen 1 x Ein-Ein Schalter für den COM-Anschluss vorsehe wenn beide Stromquellen an sind?

    Würde ein Ein-Ein Schalter ausreichen oder sollte man zur Sicherheit einen Ein-Aus-Ein Schalter verwenden?


    2020-11-25-01.png



    Gruß

    Joachim

  • Ok, entweder sind hier nur Einsteiger wie ich unterwegs, die Profis waren seit Threaderöffnung nicht online oder finden das Thema zu popelig und haben den Beitrag nicht gelesen oder aber niemand möchte mir helfen.


    Ich versuche es nochmals mit einer anderen Skizze:


    2020-11-26-01.png


    Der Motor hat 2 Anschlüsse.

    Ich möchte den Motor mal mit Gleichstrom und mal mit Wechselstrom betreiben.

    Um das Ganze einfach zu handhaben, würde ich am liebsten nur einen Pol durch einen Umschalter unterbrechen.


    Kann es dabei zu Problemen kommen, wenn Trafo und Netzteil eingeschaltet sind?


    Ich bin ein Laie, was Elektrik und Elektronik angeht.

    ...und noch reduzierter und Laienhafter kann ich es nicht darstellen.



    Gruß

    Joachim

  • Hallo Joachim,


    das Thema ist nicht zu popelig und ich würde dir gern helfen, aber um das beantworten zu können müsste man wissen wie der Weichenantrieb innen verschaltet ist.

    Ich vermute mal, dass der Wechselstromanschluss innen über Dioden läuft und ein Gleichstrommotörchen verbaut ist.

    Solange aber nichts genaues bekannt ist könnte deine Schaltung funktionieren, oder auch nicht! Denn irgendwelche Verbindungen zwischen Gleich und Wechselstrom könnte zu erstaunlichen Nebenwirkungen führen, wenn der Strom von Grün über eine Diode zu Rot, durch den Decoder, wieder über Rot auf das andere Grün geht. :wacko: Wenn dann noch ein Stellpult mit selbsterdachter Verkabelung und einem vergessenen Umschalter an einem anderen Antrieb dazukommt ... riecht es elektrisch :evil:


    Ich sehe folgende Möglichkeiten:

    1. Den Hersteller fragen, der sollte es wissen.

    2. Einen Antrieb öffnen und nachsehen, dann weiter überlegen.

    3. Einen Antrieb mit AC und DC betreiben und nachmessen, was an den jeweils anderen Anschlüssen für Pegel anliegen. Sowohl in beiden Ruhelagen, als auch während des Stellvorgangs. Dann weiter überlegen.

    4. Keine Umschalter vorsehen, sondern zwei Stecker, die du wechselweise an den Antrieb ansteckst. Die Stecker kannst du einzeln kaufen, das sind übliche Bauteile.

    5. Wenn das Stecken zu kompliziert ist: Alle Anschlüsse auf einen D-Sub-Stecker legen und einen PC-Umschalter nehmen. Du musst pro Antrieb 5 Leitungen umschalten, dann ist das sauber getrennt.

    6. Den Unfug bleiben lassen und nur per Decoder Schalten :P:D


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Joachim


    Ein Decoder verträgt an seinen Ausgängen normalerweise überhaupt keine Fremdspannung.


    Ich kenne weder deine Decoder noch den MP5. Mit einer Einpoligen Umschaltung rechne ich persönlich mit keinen Problemen beim MP5. Je nach interner Beschaltung vom MP5, die mir nicht bekannt ist, muss du mit dem Übertritt in die ewigen Jagdgründe von einem Decoder rechnen.


    Viele Grüsse

    Donald

  • Hallo Joachim,


    darf ich nachfragen, warum Du wahlweise mit Dekoder und andererseits mit Wechselspannung umschalten willst?


    Mit welchen Komponenten bzw. welcher Zentrale arbeitest/fährst Du?

    Grüße aus Lappersdorf (bei Regensburg)


    Heinz ;)

  • Moinsen!


    Nun, auch ich kenne den Antrieb nicht, aus der Bedienungsanleitung ist aber ersichtlich, dass der MB 5 sowohl mit Wechsel- wie auch Gleichspannung betrieben werden kann. Eine Ansteuerung als Stellmotor erfolgt über die Kontakte M2a und M2b, wobei zum Umstellen der Weiche hier die Polarität getauscht werden muss. Das würde aus meiner Erfahrung heraus mit einem entsprechenden Schalter bzw. Relais möglich sein. Ob genannter Schaltdecoder diese Funktion unterstützt, kann ich nicht sagen. Gerade in der Anleitung des Decoders nachgelesen und es sollte auch damit funktionieren, da dieser auch mit Umpolung arbeitet.


    Nur ist in diesem Schaltbild möglicherweise ein eklatanter Fehler: Die beiden Anschlüsse vom Polwender/Decoder gehen m.M.n. an die Kontakte M2a und M2b, aber auf keinen Fall an den com-Anschluß. Zumindest würde das für mich logischer erscheinen als M2a und M2b zusammen zu klemmen ...?(


    2020-11-25-01.png


    Die Anschlüsse poz1/poz2 und com sind für eine Ansteuerung mittels Kippschalter gedacht und können sowohl mit Gleich. wie auch Wechselspannung betrieben werden. Außer mit dem Kippschalter müsste die Ansteuerung aber auch mit einem Weichendecoder für Doppel-Spulenantriebe funktionieren. Der com-Anschluß bleibt dauerhaft mit der Wechselspannungsquelle verbunden.


    Soweit meine Ferndiagnose ... ;)



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

    Edited 2 times, last by Werkelburger ().

  • Nur ist ist diesem Schaltbild ein eklatanter Fehler: Die beiden Anschlüsse vom Polwender/Decoder gehen (wenn überhaupt) an die Kontakte M2a und M2b, aber auf keinen Fall an den com-Anschluß!!!

    schema.png

    Öh, in beiden Fällen ist COM angeschlossen? Anschlussplan vom Hersteller.


    Aber der Hinweis ist gut: Mit POZ1,POZ2 und COM kann man den Motor mit Umschalter oder einem Decoder für Spulenantriebe ansteuern. Ein Umschalter zwischen poz1/2 und den Ausgängen von Decoder / Wechselspannungsquelle und gut ist. COM kann man dann zusammenschalten bzw. über zwei Dioden entkoppeln.


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


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    Edited once, last by H3x: Ergänzung ().

  • Hmmm, hab ich mich da durch die Anleitung täuschen lassen? ?(

    Sieht wohl so aus ...


    Nur wenn com immer die selbe Polarität aufweist (wovon ich jetzt mal ausgehe) wie sollte dann eine Umschaltung erfolgen können? Und warum gibt es dann die Klemmen M2a und M2b, wenn beide sowieso zusammengeklemmt werden?


    Da bin ich jetzt verwirrt ...


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


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  • Hallo Thomas,


    vermutlich hängt das mit der Schaltung im inneren zusammen - da werden Dioden und Microschalter drinnen sein.

    In beiden Fällen wird der Motor beim Erreichen der Endlage umgepolt, nur eben mit anderen Eingängen.

    Für die rechte Schaltung oben wird eine Brücke benötigt, die man bei der linken Schaltung nicht haben darf.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


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    Edited once, last by H3x: Wusste ich nicht, wollte nur helfen. ().

  • Moinsen!


    Für die rechte Schaltung oben wird eine Brücke benötigt, die man bei der linken Schaltung nicht haben darf.

    Das würde dann aber bedeuten, dass der Antrieb nur auf die eine oder andere Art betrieben werden kann, aber nicht im "Mischbetrieb"? Denn wenn ich Joachim richtig verstanden habe geht es im darum, die Weiche sowohl digital (über Decoder) als auch über einen Schalter (direkt am Modul z.B.) betätigen zu können ...


    Der com-Anschluß müsste dann also auf die jeweilige Betriebsart umgeschaltet werden (wie von dir ja bereits beschrieben), was aber die Gefahr birgt, dass dies vergessen wird, wenn die Ansteuerung geändert wird. Also wäre eine automatische Umschaltung empfehlenswert ...


    Da bleibe ich doch lieber bei meinem Blue-Point Antrieben ... ^^


    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo Thomas,


    Ja, so habe ich das auch verstanden. Daher ist auch der Punkt 6 in meiner Aufzählung oben :saint:


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo zusammen,


    zunächst ein Bild vom Innenleben des MP5


    2020-11-26-02.jpg



    Technisch bin ich raus. zu viele kleine schwarze Teile.


    Ich versuch mal etwas Ordnung ins Chaos zu bringen.

    Ich stelle meine Weichen mit OUTBUS-Betätigungen vom Anlagenrand aus.


    2020-10-28-04.jpg



    Diese Stellhebel - wer sie nicht kennt - betätigen einfach nur einen Kippschalter, also kein Hexenwerk. (Die Schlüssel sind für die Sicherungstechnik, haben aber hierfür keinerlei Bedeutung)


    Da ich bekanntermaßen zwei linke Hände habe, bin ich zu doof um mit ebendiesen eine Stellmechanik zu verwirklichen die die Weichen mechanisch umstellen könnten. Selbst mit Bowdenzügen komme ich nicht klar. Also habe ich für mich beschlossen mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und die Weichen motorisch zu betätigen.


    Auf der Suche nach einem geeigneten Motor bin ich über den MP5 von mtb gestolpert. Dieser hat mich überzeugt, weil er preislich im normalen Rahmen angesiedelt ist, komplett gekapselt ist (es kann kein Sand ins Getriebe kommen) , er recht kompakt ist und die Kabel mittels eines extra Steckers befestigt werden, was den Vorteil hat, dass bei einem Defekt nicht erst Kabel abgelötet oder abgeschraubt werden müssen, um den Motor zu tauschen.


    Die spinnerte Idee auf einmal den Motor auch noch per Decoder zu schalten kommt durch die Forderung die Anlage auch aus der Ferne bedienen zu können. So Lang sind meine Arme nun mal nicht.


    Aaaber, Es ist nur gefordert, dass ein Motor ENTWEDER per Decoder ODER per Weichenbetätigung gestellt werden kann, nicht beides zugleich. Ein Schalter soll für die entsprechende Auswahl sorgen.


    Schalter deswegen, weil ich zu faul bin an dreißig Weichen irgendetwas umzustecken. Zu zeitaufwendig, zu unpraktisch. Ein Schalter im Bereich der manuellen Weichenbetätigungen vereinfacht die Zuordnung und braucht kein Doktortitel zur Bedienung der Anlage. Außerdem können so die (Kabel-)Wege kurz gehalten werden.

    Das Problem: Die OUTBUS-Betätigungen sind recht kompakt aufgebaut. Es gibt nur einen kleinen Spalt, wo überhaupt Platz wäre einen zusätzlichen Schalter unterzubringen. Der Schalter wiederum darf nicht zu sehr vorstehen, damit er bei normalem Betrieb nicht stört. (Der Platz umfasst in etwa 15 x 15 mm)

    Es gibt kleine kompakte runde Wippschalter, aber diese sind nur ein- oder zweifach. Ein runder Schalter ist einfach einzubauen (Loch bohren, fertig).


    Durch das UM-Schalten kann man auch getrost mal eine Weiche vergessen. Ist nicht schlimm. Die kann dann eben gerade nicht digital oder eben nicht analog gestellt werden. Wenn man es bemerkt, einfach den Schalter direkt über der Weichenbetätigung umlegen und schon läufts wie es soll.


    Soweit der Hintergrund.

    Der Weg ist vorgegeben, die Komponenten auch.


    Einzig variabler Parameter ist der Schalter. Vorgegeben ist der Einbauort und der vorhandene Platz: 15 x 15 mm.

    Je weniger Pole ich umschalten muss, desto kleiner kann der Schalter ausfallen und desto weniger Kabel muss ich verlegen.


    Die Idee mal ein Messgerät an die Pole zu halten werde ich morgen mal angehen. Vielleicht bringt mir das schon einige Erkenntnisse.

    Den Hersteller versuche ich auch mal zu kontaktieren.

    von dem Unfug lasse ich mich aber nicht abbringen. Irgendeine praktikable Lösung muss es geben.


    Soweit erst einmal.



    Gruß

    Joachim

  • Hallo Joachim,


    Es gibt doch Weichendecoder mit Schalteranschluss, mir fällt spontan dieser hier ein:

    https://www.piko-shop.de/de/ar…servo-antriebe-23972.html


    Ich verstehe eventuell nicht richtig, wie du jetzt Fernbedienung und Schlüssel kombinieren willst. Daher ein Vorschlag, der das lösen könnte.

    Du könntest alle Kabel vom Schalter der Outbus an einen zentralen Platz führen und auf einen großen Stecker verdrahten. Von einer Buchse geht es zu den Weichen. Alternativ kann man den Stecker abziehen und ein zentrales Stellpult anstecken. Das funktioniert mit reiner Elektrik, keine Decoder oder was auch immer, was dich überfordern könnte.


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Ich habe vor Jahren (ja fast Jahrzehnten) mal die Servos von MBtronik getestet und als interessante Lösung angesehen. Irgendwann bin ich mal auf einen weiteren Hersteller (Einzelperson) gestoßen, der die gleiche Technik anbot, aber - in meinen Augen - etwas durchdachter und wertiger. Ich weiß nicht mehr wie er hieß.

    Diese Lösung habe ich mal unter Modulen eingebaut, war aber nie so richtig davon überzeugt, was daran liegt, dass die Bewegung nicht linear ist, der Servo nicht ganz einfach zu positionieren war und eine Ansteuerung einer Weichensignalmimik fehlte.


    Vor Jahren, als die ESU SwitchPilots auf den Markt kamen, habe ich mal eine H0-Anlage gebaut und die ESU-Teile getestet.

    Ich würde sie nie wieder einbauen!


    Die Programmierung war an sich einfach, aber kompliziert beschrieben. Die Servos der ersten Serie waren nicht ganz so toll, insbesondere die Befestigungen selbiger waren billiger als billig und die Problematik der nicht linearen Bewegung war natürlich auch hier vorhanden. Das größte KO-Kriterium von allen war aber die Steckverbindung der Servos. Wenn ich eine entfernte Weiche mit einem Servo betreiben möchte, muss ich das nur ein paar cm lange Kabel des Servos irgendwie verlängern. Ich kann das Kabel aufschneiden und manuell verlängern oder aber vorkonfektionierte Kabel benutzen (die es aber, zumindest damals, nur in - sagen wir mal - interessanten Längen gab.)

    Bei ersterem habe ich meine Probleme beim Austauschen des Servos. zunächst bricht man sich unter der Anlage einen der 8 linken Finger ab um die billige Halterung zu lösen und bricht dabei mindestens eine der billigen Schrauben ab, dann muss man das Kabel des neuen Servos wieder aufschneiden und verlängern. Dauer: ca. 1 bis 1,5 Stunden mit tausend Flüchen, zwei abgebrochenen linken Fingern und einer Schraube bis der Servo wieder sitzt, neu programmiert wurde und die billige Halterung wieder fest ist.

    Bei der zweiten Lösung ähnlich, nur dass ich statt des Lötens die Kabel nur zusammenstecken muss. (2 Flüche weniger.)

    Vielleicht war es eine Verkettung ungünstiger Parameter - stationäre Anlage über 2 Ebenen, Märklin H0, erste Entwicklungsserie - aber seitdem lasse ich die Finger von Servolösungen. (gebranntes Kind scheut bekanntlich das Feuer!)


    In Spur 0 können die Entfernungen von einer Weiche zur anderen etwas weiter sein. Erst recht bei 4 Weichen.


    Wenn ich Decoder einsetze, dann nur Einzeldecoder. geht einer Kaputt, dann muss ich nur einen tauschen. Dieser kann dann dort eingebaut werden, wo er hin gehört, was den Verkabelungsaufwand deutlich verringert.


    Bei mir muss alles einfach sein. Kompliziert kann jeder!

    Ein kluger Mann hat mal gesagt: "Wenn Du eine komplizierte Aufgabe hast, setz deinen faulsten Mitarbeiter daran. Er findet die einfachste Lösung!"

    (...bei den Modellbahnherstellern ist das noch nicht angekommen. hier wird immer die günstigste - manchmal auch die billigste - Lösung, nicht die einfachste, gesucht!)


    2018-08-06-04.jpg



    Wenn ich jetzt von allen Weichen und Schaltern die Kabel an einen zentralen Platz ziehen müsste, würde der Verkabelungsaufwand enorm steigen und im keinem Verhältnis stehen. Ist mir zu Kompliziert.


    Wenn ich vor Ort bin, stelle ich die Weichen vor Ort und die Weichenmotoren sollen ihren Strom von den Betätigungen vom Anlagenrand bekommen.

    Wenn ich in Timbuktu oder sonst wo bin, stelle ich durch einen Schalter zuvor (also bevor ich nach Timbuktu reise) die Stromversorgung der Weichenmotoren auf Decoder um und kann dann in Timbuktu die Weiche stellen.

    Beides zusammen geht nie bzw. soll nicht gehen. (...ist zu kompliziert ;))



    Gruß

    Joachim

    Edited 2 times, last by JoachimW: Einige Sätze gerade gebogen ().

  • Hallo Joachim,


    ich fasse mal zusammen:

    Du suchst eine Lösung um Weichen zu stellen - entweder zentral oder dezentral.

    Du hast dich auf Outbus Weichenschalter, Decoderwerk-Weichendecoder und mp5 Weichenantriebe festgelegt. Der Servodecoder war nur ein Beispiel, kein Grund eine Lebensbeichte zu schreiben.

    Verkabelung ist dir zu aufwendig, Verlängern von Kabeln stellt ein Problem dar.

    Du möchtest alles mit Schaltern lösen.

    Du hast hauptsächlich Gegenargumente.


    Nun ja - du könntest an jede Weiche einen 5-poligen (siehe oben) Umschalter bauen, dann bist du raus, weil zu aufwendig?


    Joachim - ich habe den Eindruck, du willst genau so eine Problemlösung, wie du dir das Ergebnis vorstellst. Alle anderen Vorschläge haben keine Chance auf eine Bewertung. Eigentlich geht man genau anders herum heran - man formuliert das Problem (Weichen stellen, zentral/dezentral mit Schlüssel), sucht dann nach Lösungen (oben stehen ein paar), versucht objektive Kriterien zur Bewertung aufzustellen (Kosten, Meter Kabel, Sicherheit, Platz, LCC, Reparaturen - wasauchimmer) und entscheidet dann. Es kann sein, dass das Ergebnis ganz anders aussieht als du jetzt glaubst.


    Aber bei seitenlangen Erklärungen, warum etwas nicht gefällt, bin ich raus, das ist mir zu kompliziert.


    Liebe Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

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