Anzahlung bei Vorbestellungen

  • Ich ha da mal ne Frage, die jetzt nicht explizit mit KM1 zu tun hat, eher damit, dass ich noch nie vorbestellt habe...wollt aber nun kein neues Thema deswegen eröffnen.

    Ist es üblich bei den Herstellern, dass der volle Kaufpreis bei Vorbestellung zu zahlen ist? Mich tät die E 71 von Spur1.at interessieren.

    Knapp 2000,- Tacken und noch nichtmal einen genauen Liefertermin...ist das eine, aber was ist wenn die Firma in Konkurs geht, wie komme ich dann ein mein Geld?


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  • Ich ha da mal ne Frage, die jetzt nicht explizit mit KM1 zu tun hat, eher damit, dass ich noch nie vorbestellt habe...wollt aber nun kein neues Thema deswegen eröffnen.

    Ist es üblich bei den Herstellern, dass der volle Kaufpreis bei Vorbestellung zu zahlen ist? Mich tät die E 71 von Spur1.at interessieren.

    Knapp 2000,- Tacken und noch nichtmal einen genauen Liefertermin...ist das eine, aber was ist wenn die Firma in Konkurs geht, wie komme ich dann ein mein Geld?

    Hallo Ingo,

    üblich sind 0€ Vorkasse!

    VG

    Joachim

  • Knapp 2000,- was ist wenn die Firma in Konkurs geht, wie komme ich dann ein mein Geld?

    Hallo Ingo.


    Gar nicht. In Österreich wird es genau so sein wie in Deutschland. Im Insolvenzfall hast Du dann eine Insolvenzforderung. Die Aussichten dass Du was zurück bekommst sind minimal.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hubsi (Hubertus)

  • Ich ha da mal ne Frage, die jetzt nicht explizit mit KM1 zu tun hat, eher damit, dass ich noch nie vorbestellt habe...wollt aber nun kein neues Thema deswegen eröffnen.

    Ist es üblich bei den Herstellern, dass der volle Kaufpreis bei Vorbestellung zu zahlen ist? Mich tät die E 71 von Spur1.at interessieren.

    Knapp 2000,- Tacken und noch nichtmal einen genauen Liefertermin...ist das eine, aber was ist wenn die Firma in Konkurs geht, wie komme ich dann ein mein Geld?

    Moin Ingo,




    die Aussage meines Vorschreibers kann ich nur bestätigen, Du kannst aber mit dem Hersteller durchaus eine Anzahlung vereinbaren. Ob das Sinn macht, muss jeder selbst entscheiden. Wenn ein Modell ausdrücklich für Dich gefertigt wird, kann es sein das der Hersteller aber eine Anzahlung zur Vertragsbedingung macht. Hier muss sich dann jeder selbst überlegen ob er das dann noch macht. Sofern der Hersteller bekannt ist und vertrauenswürdig erscheint, sehe ich da auch kein Problem.


    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

    -----

    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • Einen wunderschönen guten Tag



    Auch wenn dass alles nichts mit Km 1 zu tuen hat.


    Ein Hersteller verlangt eine Anzahlung , gut ,,,,, würde ich nicht bezahlen,,, warum auch wenn man einem Hersteller traut weiß man nie was durch Veränderungen passieren kann. In der Geschichte garnicht so lange her ist Quelle in die Insolvenz gerutscht, hätte das vor 30 Jahre jemand geglaubt. Bestimmt nicht Quelle war vertrauenswürdig.

    Danach haben die Kunden die was angezahlt hatten , davon nichts mehr gesehen.

    Da es eine Schlange von Gläubigern gab.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar


    P.s.für ein Hersteller der in Vorleistung geht ist und bleibt es natürlich auch ein Risiko , aber in der Geschäftswelt muss einer immer das Risiko tragen

  • zu Nr. 43


    Hallo Ingo,

    hallo Freunde der richtigen Spur,

    habe bei Spur I at eine E 71 bestellt. Auftragsbestätigung ging ein mit folgendem Textpassus:

    Zahlungsbedingungen:

    8 Tage netto Kassa nach Erhalt der Rechnung. Rechnungsstellung erfolgt, sobald das Modell lieferbar ist.


    Auf Grund dieses Textes gehe ich mal jetzt nicht davon aus Vorkasse leisten zu müssen. Gut man könnte jetzt diskutieren, ob lieferbar meint in China, oder direkt von spur I at. Oder habe ich hier etwas falsch verstanden?:/


    Viele Grüße Felix

  • Hallo Felix,

    nach meiner Erfahrung mit dieser Firma -allerdings in Spur 1- bedeutet die Mitteilung, dass die Rechnungstellung erfolgt, wenn Herr Stöger die Ware versandfertig bei sich im Lager hat!

    Servus vom Hermann

  • Hallo,


    natürlich ist es ein Risiko wenn der Laden krachen geht und der Käufer viel Geld in den Sand gesetzt hat, aber wie sieht es andersrum aus ? Was ist das Wort eines Vorbestellers wert? Gar nix ! Wieviel % springen zwischendurch ab weil andere Dinge wichtiger sind, Autoreparatur, das neue Iphone usw... Leider ist es gesetzlich geregelt dass in diesem Fall die Anzahlung wieder ausgezahlt werden muß, schade aber das ist unsere gesetzliche Regelung.


    Gruss

    Olaf

    Der Mensch hat die Atombombe erfunden, keine Maus war je so dumm und baute eine Mausefalle !

  • Hi,


    ich wollte auch die E 71 vorbestellen, aber war auch aus den genannten Gründen nicht bereit 2.000,- € Vorkasse zu leisten.


    Bei 10 oder 20 % Anzahlung hätte ich kein Problem gehabt.


    Zum Wort eines Vorbestellers: Bei Online-Bestellungen kann ich entsprechend der Fristen vom Kauf zurücktreten. Dies Risiko trägt jeder Verkäufer, der Onlinehandel betreibt; hiervor schützen keine 2.000,- € Anzahlung. Aber wer den Betrag auf ein, zwei Jahre vorher auf den Tisch legt, bevor das Modell kommt, der hat vielleicht einen höheren Leidensdruck. Problem: Andere potentielle Käufer, so wie meine Person, die auch ohne Vorkasse dabeibleiben würden, verliert man damit.


    Was man aber nicht vergessen darf: Die Vorkasse hilft bei der Liquidität des Unternehmens.


    Ciao

    Dirk

  • Hallo

    Ich würde nie in Vorkasse gehen bei Unternehmen , denn diese wälzen damit ihr unternehmerisches Risiko auf den Verbraucher ab !

    Oder mal anderst gefragt habt ihr schon beim Autokauf Vorzahlungen geleistet , ich nie .

    In den letzten Jahren ist das irgendwie zur Unsitte geworden das Unternehmer Vorkasse oder eine immense Anzahlung haben wollen .

    Meine Devise „ was ich nicht so kaufen kann brauch ich nicht „

    Bin damit immer gut gefahren und letztendlich habe ich auch die Modelle bekommen die ich haben wollte , dauerte eben etwas länger .


    Gruß

    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • ich wollte auch die E 71 vorbestellen, aber war auch aus den genannten Gründen nicht bereit 2.000,- € Vorkasse zu leisten.

    Servus Dirk,
    hat Spur1.at von Dir tatsächlich Vorkasse verlangt?


    Bei meiner Bestellung einer ÖBB-Lok der Reihe 52 war es so, dass Bezahlung bei Lieferung vereinbart wurde. So wie Hermann es beschreibt:

    Hallo Felix,

    nach meiner Erfahrung mit dieser Firma -allerdings in Spur 1- bedeutet die Mitteilung, dass die Rechnungstellung erfolgt, wenn Herr Stöger die Ware versandfertig bei sich im Lager hat!

    Servus vom Hermann


    Grüße aus Wien
    Martin

  • Hallo zusammen,

    ich habe auch die E71 von Spur1.at bestellt, aber nichts anzahlen müssen, das kann ich mir nicht vorstellen, daß 2000 .- Vorauskasse fällig sind

    Bei mir ist Zahlung bei Abholung vereinbart


    Grüße aus Regensburg

    Helmut

  • Mahlzeit,



    habt Ihr bei allen euren Gedanken Vorkasse ja/nein eventuell auch mal die Schufa in eure Gedanken einbezogen? Das ist eine Erfahrung die ich mit zahlreichen Mitarbeitern und Kollegen gemacht habe...


    Privatinsolvenz hier, bereits langanhaltende Kontopfändung oder Lohn-/Gehaltspfändung dort. Ständig kein Geld beim nächsten. Ich hatte mal einen, der hat mich am 20. des Monats gefragt, der Zahltag war bei mir immer der 15. des Folgemonats, ob ich schon ungefähr wisse wieviel Geld ich ihm am nächsten 15. überweisen werde. Auf meine Einwendung hin, er habe doch vor einer Woche erst über 2000 Euro bekommen, sagte er nur, "Ähm, ja das weiß ich. Das habe ich ausgegeben..."


    Hobby´s: Pay-to-Win-Spiele auf dem Telefon, Essen, neue Unterhaltungselektronik. Da wurde so gefühlt aller 3 Monate ein neues Smartphone gekauft. Die Miete blieb er dann gerne mal schuldig.


    Und diese miserable Zahlungsmoral greift immer weiter um sich. Schufa und andere Wirtschaftsauskunfteien (Als Unternehmer kommt man an sowas ran, bekommt das Funktionsprinzip vorgestellt) berechnen die voraussichtliche Zahlungsfähigkeit aus Meldungen ihrer Kunden über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit und der Umgebung in der ihr wohnt.


    Habt Ihr also im Straßenzug ein paar Privatinsolvenziers und ein paar Leute die erst mit dem Vollstreckungsbescheid vom Mahngericht zahlen, wird angenommen, dass es bei euch auch zum Zahlungsausfall kommen könnte. Wenn ein Händler dieses System nutzt und Ihr dadurch eben einen Punkt zu wenig habt für Rechnungszahlung dann heißt es entweder Vorkasse oder Anzahlung.


    Und warum ist das so? Konsum, Konsum, Konsum - koste es was es wolle.



    So, und im vollen Bewusstsein eines öffentlcih einsehbaren Forums schreibe ich jetzt meine eigenen Erfahrungen hier nicht auf. Wenn dann aber mal 70.000 € in der Kasse fehlen dann schlägt man die Augen ganz anders auf... Wer mich irgendwann besser kennt, wem ich auch vertraue, dem erzähle ich meine Geschichte gerne mal. Es ist eine Geschichte aus Verarschung durch Auftraggeber, Mitarbeiter, Selbstbedienungsmenatlität, Null-Bock-Mentalität, Oberflächlichkeit und Enttäuschung in die deutsche Zivilprozeßbarkeit... Aber nicht in einem Internetforum, hier hat das nichts zu suchen...


    Mein Modellbahnhändler hat kaum Kunden in Spur 0... Ich habe bei ihm die ÖBB-Variante des Lenz´schen Schienenbusses bestellt. Da sagte er nur, "Herr Woelk, wenn Sie den dann nicht nehmen, den nehme ich mit ins Grab..." Da ich dem Kerle schlicht mal vertraue, habe ich freiwiliig eine Anzahlung geleistet.



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    "Straßenbahnen" von Dipl.-Ing. August Boshart (1920)

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    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • 8 Tage netto Kassa nach Erhalt der Rechnung. Rechnungsstellung erfolgt, sobald das Modell lieferbar ist.

    So ist es bei mir auch. Damit ist alles gut. Nur leider steht das nicht so auf der Seite von Spur 1 at.

    So stellte sich mir halt die Frage, ob das sofort bei Bestellung gezahlt werden muß. Wie ich schon schrieb, habe ich noch keinerlei Erfahrung mit Lokomotiven in dieser Preisklasse, Vorbestellung, etc.

    So und jetzt freu ich mich auf die Lok...:)

  • Liebe Nuller,


    ich kann als gelernter Kaufmann auch beide Seiten verstehen. Der Hersteller oder Händler guckt dumm in die Wäsche, wenn er auf Ware sitzen bleibt, der Kunde nicht zahlt...


    Aber ich habe in 0 und 1 mit Wartezeiten zu tun, die aus meiner Sicht eher zu einem Kaufverzicht führen, als zur Bereitschaft einer Vorauszahlung.


    Ich habe, wenn auch über einen meiner Stammhändler, Bestellungen von Herstellern wie km-1, Kiss Modellbahntechnik laufen, die, weil die Produkte immer wieder in der Auslieferung verschoben werden, mittlerweile seit 5 Jahren meine Budgetplanung blockieren. Klar, für die bestellten Fahrzeuge ist von mir Geld angespart worden, aber wenn ich nun mal die aktuelle Situation durch Corona betrachte, ist Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit bei Modellbahnern, die vor 4 oder 5 Jahren bestellt haben, in der Autoindustrie, im Maschinenbau oder bei Airbus, bei den Luftfahrtunternehmen oder in der Reisebranche arbeiten, undenkbar gewesen. Einigen fehlt heute dieses Geld.


    Das ist dann Pech für die ganze Branche, denn selbst wenn die Warenannahme und Zahlung solcher Produkte vom Händler oder Hersteller nach dem Motto "Vertrag ist Vertrag" durchgesetzt werden kann, unter solchen wirtschaftlichen Zwängen wird das wahrscheinlich der letzte Kauf gewesen sein und der Nachfrageknick folgt eben später.


    Und wenn man diesen Gedanken fortsetzt: woher weiss der Käufer, ob der Hersteller in 5 Jahren noch existiert. Kiss jun. mit seiner Insolvenz ist das beste Beispiel.


    Die auf einen absehbaren Zeitraum bezogene Anzahlung, wie es Sebastian Woelk geschildert hat, für Fahrzeuge die bereits in absehbarer Zeit lieferbar sein werden, kann man diesbezüglich sicher noch aus einem anderen Blickwinkel sehen und hinnehmen.


    Von daher glaube ich, jeder Händler oder Hersteller, der bei so langen Vorlaufzeiten Anzahlung oder Vorauskasse verlangen würde, wäre schnell weg vom Markt. Und ich kenne nicht einen Händler oder Hersteller, der in den Spuren 0 oder 1 in 20 Jahren dieses Hobbys mit solchen Vertragsbedingungen/AGB´s

    agiert hat.


    Grüße


    Zweispurer

  • Liebe Spur 0 Fans,


    betreffend Spur 1.at war mir bei der Bestellung der ÖBB 52er auch nicht ganz klar wie das mit einer Anzahlung ist, deshalb habe ich direkt angefragt und die Antwort bekommen dass erst vor Auslieferung die Bezahlung der Lokomotive erfolgen muss - keine Anzahlung notwendig! Ich habe nun vorbestellt und keine Anzahlung war notwendig (der Fa. spur 1.at ist der nicht eindeutige Text bewusst, sie wollen das auf der Homepage ändern). Bisher musste ich bei einer Bestellung, egal welche Modellbahnfirma (Hermann, Kiss, Lenz etc.), noch nie eine Anzahlung leisten.


    Wie das bei KM 1 ist kann ich nicht sagen, bei Interesse würde ich vor einer Bestellung einfach direkt bei KM 1 nachfragen.


    LG

    Gerald

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