Schnellzugwagen

  • Bezahlbar ist immer ein dehnbarer Begriff.


    Die Modelle sollen an sich nicht perfekter werden sondern vernünftiger umgesetzt werden.

    Kleber im Fenster und der Blick auf Kabel und Schrauben im Fussboden müssen nicht sein.

    Ob der Fußboden nun die richtige Farbe hat wäre mir persönlich dann auch egal.

  • Blöd ist immer, wenn man selbst die Latte sehr hoch gelegt hat, um dann später immer wieder drunter her zu springen.


    3 Beispiele:


    - gekuppelte Diesellok: V36 läuft super, Jahre später ruckeln lauter V60 (meine "alte" V60 ist so umgebaut, dass sie super läuft, später hat Lenz selbst nachgebessert)

    - rahmenlose Fenster: DoBüs sauber eingesetzt, Schnellzugwagen haben teilweise Klebspuren

    - Fußboden von Inneneinrichtungen...


    Ich mag meine 3 Schnellzugwagen trotzdem, obwohl ich NIETEZÄHLER bin (Nieten gibt es nur an der Losbude), ich habe die 3 Wagen lediglich tiefergelegt, weil sie 2mm zu hoch stehen. Schon interessant, was hier so von Leuten über Nietezähler geschrieben wird, die hier relativ neu sind.

  • Hallo Djordje,

    ich glaube Dir gerne, dass Du mit Deinen Äußerungen niemanden auf den Schlips treten wolltest. Doch das mit dem "Wollen" ist manchmal gar nicht so einfach.

    Versetze Dich bitte mal in die Lage des Nietenzählers, wenn er Deine Stellungnahme liest. Oder besser noch - wie würdest Du reagieren, wenn man über etwas, was Dir im Bereich der Modelleisenbahn wichtig ist so schreibt wie Du es im Beitrag 138 getan hast.

    "Und die Nietenzähler... da halte ich jetzt lieber meinen Mund bzw. schon mal über einen Spurwechsel nachgedacht? ;) Sorry...".

    Würde bei Dir nicht auch ein kleiner Anflug an - nun nennen wir es mal Verwunderung - eintreten. Klar, ich bin auch nicht Göthe, aber ein wenig mehr auf die Worte achten, denke ich wäre gar nicht verkehrt! Mit Sicherheit trete aber auch ich in so ab und zu in Fettnäpfchen


    Hinsichtlich Beitrag 144 - ich suche auch noch, obwohl ich Nietenzähler ;) bin.


    Grüße Felix

  • Hallo Felix,


    wie würdest Du reagieren, wenn man über etwas, was Dir im Bereich der Modelleisenbahn wichtig ist so schreibt wie Du es im Beitrag 138 getan hast.


    genau so, wie ich im Moment reagiere. Ich sorge mich um die preislich attraktive Modelleisenbahn in Spur 0, denn der Anspruch steigt mit jedem neuen Modell mehr und mehr. Und welche Folgen das hat, kann man sich vielleicht ausdenken. Es muss teurer werden, damit die Ansprüche der Kunden bedient werden können. Und dann würde mir jedenfalls der Spurwechsel blühen, weil ich mir die Spur 0 nicht mehr leisten könnte, bzw. dann muss ich das Hobby sogar an den Haken hängen. Denn die Spur H0 ist mir einfach zu klein, bzw. ich kann mich damit einfach nicht anfreunden und Spur 1 ist mir zu teuer, bzw. ich kann es mir nicht leisten.


    In diesem Sinne, nix für Ungut und viele Grüße

    Djordje

    Bin zur FREMO:32 gewechselt aber halte mir die Option Null immer noch offen. Einfach ein klasse Maßstab!

  • Moinsen,


    also ich bin ein absoluter und bekennender Nietenzähler! Und wenn hier irgendjemand meint er müsse diese "Bezeichnung" in seiner Veröffentlichung unterbringen, ja dann halte ich es mit der Eiche und der Sau.


    Bleibt Gesund


    Christoph

  • Hallo zusammen


    Was ist eigentlich am „ Nietenzählen „ so falsch das diese Bezeichnung so ächtlich benutzt wird.


    Denn das es heute solch detaillierte Modell gibt ist doch auch zum Teil den „ Nietenzähler „ zu verdanken

    Und teuer ist ein dehnbarer Begriff, die Modelle in den 70ziger , 80ziger und 90ziger Jahren waren um ein Vielfaches teurer als die heutigen


    Gruß

    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Dann war ja Herr Willy Ade ja auch ein Nietenzähler , nur dass er mit seinem Ehrgeiz in Richtung Detalierung für viele Firmen den Weg bereitet hat. So dass die Modelle auch von anderen Hersteller in laufe der Jahre immer besser wurden. Auch an Stellen wo man nicht ständig hinschaut.

    Es hätte sich bloß nie einer gewagt Herr Willy Ade einen Nietenzähler zu nennen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar

  • Hallo Lothar,


    es ist schön, daß du Willy Ade hier einmal so lobend erwähnst.


    Als ich den ersten Bausatz mit einem D-Zug-Wagen zusammengebaut hatte, waren meine Ansprüche ein für alle Male "versaut", und ich habe mir geschworen: Klasse statt Masse! Was mich letztlich auch - sehr spät - zur Spur 0 führte.


    Willy Ade haben wir sehr viel zu verdanken, wie du hier so schön vorträgst.


    Danke für deine Gedanken.


    Es grüßt euch


    Jan

  • Tatsächlich ärgerlich die mehr als bescheiden innenausrüstung der schnellzugwagen: die Donnerbüchsen sind da um welten besser ausgestattet.

    Trotzdem habe ich ein set wagen gekauft: Warum?


    Kiss hat schon 2x mal den E30 angekündigt: habe mich daruber sehr gefreut aber es wurde leider nichts.

    BMW den E36 und was gibt es bis jetzt? Auch noch nichts

    Und den D35 gruppe von KM1 muss ich auch noch mal erleben wenn ich so die lieferzeiten bei der spur 1 betrachte.


    Dann lieber den Lenz wagen als gar nichts; einen zusätliche fussboden wird es wohl bestimmt schnell geben....


    Gruss, Ruud

  • Hallo Lothar und Jan,


    (alles eigentlich OT)

    ja, Willy Ade war ein Visionär und hat nicht nur mit seinem Farbkonzept viel für die (Modell)bahn getan.

    Leider war er wirtschaftlich nicht dauerhaft erfolgreich.

    Auch ich war von der Klasse und Qualität der Bausätze seiner langen D-Zugwagen begeistert. Dabei war die Montage der passgenauen Teile sehr einfach, so dass ich mir davon eine große Anzahl zugelegt hatte.

    Toll waren auch die vielen Varianten für abwechslungsreiche Zugkombinationen (nach Zugbildung Bd. 1 v. MM) - komisch, ging damals irgendwie alles;).


    LG

    Günter


    PS: Ich hoffe nur, jetzt kommt nicht - deshalb war er ja nicht wirtschftlich ...

  • Nachdem ich jetzt von #67 an alle Beiträge gelesen habe, kann ich nur sagen, In der Zeit, die manche hier mit Kritik (leider selten konstruktive und deshalb) verplempern, wären sicher schon zwei oder drei Wagen mit Boden ausgestattet. Aber schickt sie lieber zurück, die landen dann irgendwann günstig im Werksverkauf und danach bei mir (oder Leuten, die so ticken wie ich), ich mach schonmal Fußböden auf Vorrat. Hatten die nicht diesen furchtbar gemusterten Teppichboden? :wacko:

  • WulfS


    Super Vorschlag von Dir!


    Aber nicht jeder hat unter Umständen die erforderliche Fingerfertigkeit das so ohne weiteres selber zu machen oder ggf. die Befürchtung das dabei etwas beschädigt wird und ggf. die Garantie erlischt. Siehe den Thread Optimierung der Lenz Schnellzugwagen.


    @Ruud ja das hoffe ich auch, wie in der Vergangenheit auch geschehen, das jemand sich der geäußerten Kritik an den Lenz Modellen annimmt und zumindest für versierte Spur 0 Abhilfe Möglichkeiten schafft.


    Auch das ist ein Geschäftsmodell!


    mfg

    KlaWie

  • Hallo Jörg,


    magst Du vielleicht beschreiben wie Du das gemacht hast und/oder wenigstens zeigen wie die Wagen an Optik gewonnen haben? Das würde mich sehr interessieren. Ohne jeglichen Hintergedanken oder etwas zerreden zu wollen!



    Viele Grüße, Martin

  • Moin,

    jedes Produkt, ein Modell noch in besonderer Weise, steht im Spannungsfeld zwischen Ausführung und Preis. Wären die Lenzmodelle teurer, wäre das Gezeter groß (wird ja jetzt schon manchmal kritisiert), naturgemäß muss in der Konstruktion entschieden werden, was noch ausgeführt wird und wo die Grenze liegt.

    Die ersten Lenz-Personenwagen, die Donnerbüchsen, haben eine ganz odentliche Innenwandverkleidung. Das hat sich aber als ziemlich teuer erwiesen, so dass diese bereits bei den Umbauwagen eingespart wurde.

    Also es gibt Großserie und Kleinserie und Kunststoff und Messing... Überlegt doch auch mal, ob ihr von der Straßenböschung aus schöne Zuggarnituren an euch vorbeifahren lassen wollt, oder ob ihr ein Ausstellungsstück in einer vollverspiegelten drehbaren Vitrine mit der Lupe aus allen Blickwinkeln studieren wollt. In letzerem Fall würde ja ein einziger, dafür teurerer Kleinserienwagen reichen.

    Herr Krug von KM1 hat bei seinem letzten virtuellen "Tag der offenen Tur" (ja, das Event heißt irgendwie anders) sehr plausibel ausgeführt, dass Triebwagen und Personenwagen ein heißes Eisen sind. Man denkt, das sind ja nur Blechbüchsen. Aber wenn dann die gleichen Ansprüche an die Inneneinrichtung wie an die Kesseldetaillierung einer Dampflok gestellt werden, dann muss man auch für einen "nur-Personenwagen" entsprechende Preise ansetzen.

    Grüße

    Kallisto

  • Hallo an alle,

    wenn ich so den thread hier mal ueberfliege, dann beschleicht mir, daß es euch ja ziemlich gut geht beim dem lockdown. So viel Zeit zum schreiben, um jede Kleinigkeit oder Unwichtigkeit so breit treten zu muessen, dass man sich nicht wundern muss, wenn Aussenstehene sich die Hand vor der Stirn klatschen.

    Ich selbst bin froh und gluecklicher Besitzer von 8 28er Wagen plus Speisewagen und Schlafwagen in Messing und das auch in beruhigtem Maßstab 1 zu 43.5 und freue mich köstlich, dass mir diese thread so piepegal ist.

    Wunderschöne Einrichtung mit fussboden, sowie zu offene Tueren und Beleuchtung. Dazu 1982 gebaut und immer noch top. Was will man mehr, und wenn mann glueck hatte wie ich, bekam man die Wagen auch fuer 450 euro. Ist das koestlich, wie man fuer 379 Euro so viel Geld verbrennen kann.

    In diesem Sinne ein stressfreien We, bleibt gesund und genießt meine Wenigkeit auch als Satire.

    Marc

  • Moin Freunde,


    ob es uns nun passt oder nicht - wir sind und bleiben unter den Männerhobbyisten eine Randgruppe mit kleinem Markt und überschaubarem Portfolio an Herstellern. Das hängt nicht allein von den zu erzielenden Gewinnen ab, eher von dem, was aus dem Modellbahner objektiv rauszuholen ist.


    Bevor eine Firma erworben wird gibts eine Marktanalyse und tiefgründiges Studium der Zahlen. Dann wird natürlich versucht , die Zahlen, sprich Umsatz und Gewinn, zu optimieren. Erstmal auf dem Papier und dann in der Realität. Das war sehr deutlich an diversen Firmenzusammenschlüssen, oder sollte man feindlichen Übernahmen sagen, der letzten Jahre ersichtlich...Roco, der sogenannte Marktführer usw.

    Die Zeiten wo Visionäre alà Herrn Ade, Teichmann und alles was damals aus der Fürstenfeldbrucker Ecke kam noch auf goldenen Boden und Aufbruchstimmung trafen sind wohl längst schon vorbei.

    Wenn ich mich dann an die "Bereinigung" der geplanten Modelle bei der Übernahme von Lenz erinnere, ist doch ansich für Jeden ersichtlich, wohin der Weg geht.


    Wir werden wohl immer im Massenmarkt mit Kompromissen leben müssen, es sei denn, man kann sich Kleinserienmodelle leisten. Ein dem Sparstift zum Opfer gefallener Wageninnenboden ist, glaube ich, zu verschmerzen und durchaus auch zu ersetzen. Der Umkehrschluss wäre wohl die Überwindung der 400,-€-Mauer gewesen - was wäre dann wohl losgewesen hier ;)

    Leider sind Modellbaufirmen heute meist in Besitz von Investoren, welche Gewinne sehen wollen. Wir waren wohl verwöhnt von einem Modellbahner als Firmenchef ...der Wind hat sich gedreht mit allen Folgen,, ob es uns nun passt oder nicht.


    Darum bleibt Modellbau eben Modellbau, und nicht Auspacken und alles ist immer gut.


    Gruss, Dirk


    PS: Hat denn eigentlich noch niemand einen der neuen Lenz Schnellzugwagen geöffnet und sich am Innenboden zu schaffen gemacht? Ich warte noch auf meinen Kurswagen in DR Ausfürhung, sonst kaufe ich eben einfach keinen. 8o

  • Hallo Marc,

    was willst Du uns mit Deinem Beitrag eigentlich mitteilen außer Schadenfreude (Ätschibätsch, ich hab' man Messingwagen zum halben Preis ergattert und Ihr schaut in die Röhre!) oder Protzerei (Ich habe zuhause 8 Wagen stehen für zusammen 3600,- EUR) ?


    Fragt sich,

    Ralf

  • Gut das der Band "Asterix bei den Nullern" nicht veröffentlicht wurde.


    Wenn der Krempel von Lenz so schlecht ist, warum wird der eigentlich gekauft.

    Zu billig?

    Schickt es doch zurück wenn Kleber auf der Scheibe ist oder setzt ein Kind dahinter und malt ein Gesicht von innen auf den Klebernebel.

    Irgendwann kommt der Erste auf die Idee und meckert, weil auf der Unterseite der lenzschen Auslegeware das Logo des damaligen Herstellers nicht nachgebildet wurde.

    Und dann kommt der Rest wieder ans Tageslicht und regt sich auf, dass es wieder teurer wird, weil Logodrucken einen weiteren Tampon bedeutet.

    Und dann werden wieder 160 Postings geschrieben und ich muss diesen Post wieder suchen, kopieren und wieder anhängen.

    Das ist nicht nett von Euch.

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