Die Niederbergische Eisenbahn - NBE

  • Hallo Jay,


    Danke für die netten Worte.

    Ich hoffe es gibt bald wieder ein Video mit bewegten Fahrzeugen...vermisse das Fahren auch, aber wenn der zentrale Bahnhof komplett stillgelegt ist, geht halt nicht viel.


    Vielleicht mach ich einfach mal ne komplette Betriebssession an meinem Bastelabend - ok, für euch incl. Video ;)


    Aber vorher muss noch die Welle aus der Steigung.

    Dazu später mehr.


    Was den Zivilisationsmüll angeht, klar, der kommt auch noch, aber zum Glück liegen ja hier und dort Dinge der Bahn zwischen den Gleisen...


    Mal schauen...

    Matthias

  • So, jetzt doch schneller als gedacht.


    Was hat es mit der Welle in der Steigung auf sich?

    Nun, zwei Bilder zeigen das eventuell:

    Im dritten Gleis von vorne erkennt man den deutlichen Knick - nein es ist keine Änderung im Radius.


    Hier die Situation am Segmentübergang:

    Die Steigung ändert sich...


    Wie kommt das, was war passiert?


    Dazu vorab soviel, vor dem Ausbau des Segments war das nicht so.

    Da hatte ich die Steigung mit der Wasserwage eingebaut.


    Während der Verkabelung im Ausgebauten Zustand hatte sich eine der Quertraversen unter den Trassenbrettern gelöst, da nur (zugegebenermaßen) Schlecht verleimt und nicht geschraubt. Beim erneuten Befestigen mittels Schrauben und Leim hab ich die wohl zu hoch gesetzt, ohne es zu merken. Sie war wohl nicht ohne Grund "schief" eingebaut.


    Jetzt saß sie jedenfalls bombenfest.

    Die einzige Möglichkeit war, am Segmentübergang die Trassenbretter mittels Vibrationssäge mit Metallblatt lösen, da dort ja bereits Schrauben eingebaut waren, auf die die Schienen-Profile gelötet sind.


    Zum Glück ging das, dann die Geländehaut, aus verleimten Eierkartons auf Gewebematte entlang der Stützmauer 30cm weit eingeschnitten, und am Segmentübergang je ein 6mm Holzstück eingeklebt.


    Das Ergebnis seht ihr hier....


    Der Knick ist im Bild deutlich reduziert, lege ich eine Wasserwage auf, habe ich jetzt eine knickfreie, kontinuierliche Steigung - wie vorher.


    Nochmal aus anderer Perspektive


    Auf dem anderen Segment wirkt sich die Änderung nicht aus, da das Trassenbrett hier erst über einen späteren Bachlauf führt, und danach die Ausrüstung in die Waagerechte beginnt.


    Das Ganze wäre ohne offene Rahmenbauweise nicht passiert, aber auch nicht so leicht zu beheben gewesen. Solider bauen hätte es verhindert. Gerade nochmal Glück gehabt.


    Memo an mich: nächstes Mal sicherheitshalber eine Schraube spendieren.


    So, das wars, hätte auch gut in "Outtakes" gepasst.

    Thats life.


    Jetzt noch die Segmente an die Ringleitung anschließen, dann kann gefahren werden....


    Gruß

    Matthias

  • Hallöchen liebe Nuller,


    Schneller als erwartet gibt's wieder ein Fahrvideo, nein, leider keine Betriebssession, nur ne kurze Übergabe als Test.

    Schottersteine verirren sich an so manch ungünstige Stelle, nicht nur Weichenzungen und Radlenker, auch das bisschen rostigen Farbe über der neuen Lötstellen zieht Schotter an und hält ihn so fest, dass Wagons entgleisen....


    Also, hier erstmal 5 Minuten Video - Übergabe mit BR94 nach Langenberg Rhld.


    Übrigens, der "Dreh" dauerte 20 Minuten, das scheiden fast 30....

    Der Spaß wenn alles läuft hält länger...


    Gruß

    Matthias

  • Hallo zusammen,


    Ein weiteres Update von der NBE


    Im Bahnhof Langenberg geht es weiter - die letzte Ecke ist jetzt dran.

    Aber da fehlt ja was....genau, die Grundplatte für die Lokstation der NBE ist ausgebaut.


    In dieser hintersten Ecke ist Kuppeln nicht wirklich möglich, daher findet hier die Lokstation - von einem BW mag ich nicht sprechen - der NBE ihren Platz. Hier werden die Loks abgestellt, und mit Vorräte versorgt - mehr nicht, weil zu wenig Platz.


    Und hier ist der verschwundene Teil, herausgenommen zum besseren bearbeiten...

    liegt die Platte erstmal vorne auf den Abszellgleisen von Langenberg.

    140x30cm, das wird schon eng.


    Der Lokschuppen entsteht aus Addieteilen, muss aber angepasst werden...Kitbashing eben.

    Er wird etwas schmaler, dafür etwas länger...


    bei der Gelegenheit ein kleiner "Trick".

    Der alte Kunststoff der gebraucht erworbenen Teile ist recht spröde, schneiden mit dem CutterMesser mag er nicht besonders und bricht entsprechend schnell.

    Hinterklebt man den zu schneidenden Teil mit einem Polystyrolrest, hier 1mm,


    Lässt sich das Teil problemlos von der anderen Seite schneiden.


    Ist mir per Zufall aufgefallen, weil ich das Teil zum stabilisieren hinterlegt hatte, und dann doch nochmal anpassen musste.


    Soviel zu dieser Baustelle der NBE.

    Wenn alle Anpassungen fertig sind, und auch der Rohbau der Abschließenden Stützmauer im Hintergrund, kann ich die Platte zum Ausgestalten über den Sommer mit auf die Terrasse nehmen.


    Also bis bald....

    Gruß Matthias

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