Die Niederbergische Eisenbahn - NBE

  • Hallo Ihr Lieben,


    Es ging doch schneller als gedacht...


    Hier das Video zum Fiddelyard

    Neuer Fiddelyard bei der NBE


    Ich wurde gefragt, warum ich eine Art Segmentdrehscheibe als Fiddelyard ausgewählt habe, und keine Schiebebühne....


    Nun, der Grund ist einfach, Schiebebühnen neigen, unabhängig von den verwendeten Lagern zum verwinden und klemmen dann, speziell wenn die Kräfte beim verschieben ungleichmäßig einwirken, oder die Belastung der Bühne nicht Gleichmäßig ist, z.B. weil alle TrIebfahrzeuge an einem Ende stehen.


    Erfahrungsgemäß wird es deutlich merkbar, wenn das Verhältnis von Bühnenlänge zum Abstand der Lager größer als ca 4:1 wird (meine persönliche Erfahrung mit 4 Schiebebühnen von 35cm bis 5m)


    Bei einer Segmentdrehscheibe ist die Bewegung eine ganz andere, sie ist für eine einseitige Krafteinwirkung konzipiert.

    Was noch dazukommt, die "Lager" können sehr günstig ausgeführt werden. In meinem Fall gleitet hier die Siebdruckseite der oberen Platte auf der Filmseite einer zweiten, sowohl am Drehpunkt, wie auch an der Zufahrtseite, wo die größten Bewegungen statt finden.


    Die Reibung genügt, das eine Arretierung nicht nötig ist, und trotzdem gleitet die Bühne auch bei Vollast so leicht, daß ein Finger zum verschieben genügt.


    Das teuerste an dieser Bühne waren die 24m H0 Code100 Profile. Reststücke Multiplex, die 10mm Sperrholzplatten und die beiden stabilen Hölzer für den Rahmen hatte ich noch, wären aber im Baumatkt für wenige Euro zu bekommen.


    Alles zusammengenommen liegt dieser Fiddelyard deutlich unter 100€.


    Jetzt gilt es, einen passenden optischen Abschluss zwischen Strecke und Fiddelyard zu finden, ich hab da schon ne Idee....


    Gruß

    Matthias

  • Alte Lok ganz neu.......oder so


    Jedenfalls gibt es bei der NBE einen Neuzugang.

    Vor Jahren hatte ich das Projekt begonnen damals noch mit einem ungeklärten Antriebskonzept.


    Jetzt fährt sie auf einem modifizierten Köf2 Fahrwerk von Lenz - die Krupp220PS.


    Da es eine Vielzahl von Varianten gibt, die dann im laufe der Zeit von Betrieber zu Betreiber auch noch umgebaut wurden, ist meine Krupp220PS jetzt so geworden. Die Modifikation am Lenz-Fahrwerk:


    - Fahrwerk vorne verlängert

    - Tiefer Führerstand hinter der zweiten Achse verschlossen

    - Lenz-Automatikkupplung nach vorne verlegt - für späteren Einbau der Automatikkupplung


    folgende Teile wurden weiter verwendet:

    - Kompletter Antrieb mit Decoder und Sound

    - Umbau der Lenz-Lampen ans neue Gehäuse

    - Umbau der Platinen aus dem Führerstand der Köf 2

    - neue Position des Lautsprechers


    So genug davon jetzt gehts zu den Bildern.

    Leider existieren nicht viele - ich hatte einfach zu Begin nur Lust am abschließen des alten Projekts!


    Hier das umgebaute Köf2-Fahrwerk - der alte Vorbau trägt ja den Decoder, den hab ich als Decoderhalter einfach überbaut.


    Krupp220_003.jpg


    Das Gehäuse aus 1mm Polystyrol in der Lackierkabine

    Krupp220_002.jpg


    Und wenn man schonmal dabei ist: leichte Alterung und Dach lackiert

    Krupp220_004.jpg


    dann mit stark verdünntem weiß den Lack ausbleichen

    Krupp220_005.jpg


    und den Kühlergrill dunkel auslegen

    Krupp220_006.jpg


    die Köf Lampen an der Rückseite sitzen vor Bohrungen, die Leds sind dann später auf der original-Köf-Platine innen im Führerstand.

    Nur die obere Led musste mit zwei massiven Drähten nach oben versetzt werden.

    Krupp220_007.jpg


    Dann erfolgte die erste Hochzeit von Lok und Fahrwerk - noch mit maskierten Lampen.

    Krupp220_008.jpg


    Soweit wirkt alles stimmig -

    Krupp220_009.jpg


    jetzt gehts an die Alterung - Griffstangen gelb absetzen

    Krupp220_001.jpg


    Auf dieser Seite, über der ersten großen Tür am Vorbau, hatte sich eine unschöne Naht beim Bearbeiten des Polystyrol gebildet,

    trotz schleifen und lackieren war das noch zu sehen...

    Also aus der Not heraus - an dieser Stelle gabs wohl mal einen Unfallschaden - ein bisschen Rost an die Stelle - fertig, das muss so.

    Krupp220_010.jpg


    Und den Warnanstrich nicht vergessen - Typisch Werklok

    Die Letzte Alterung erfolgte dann mit Künstlerkreide und einem Borstenpinsel

    Krupp220_011.jpg


    Jetzt fehlen noch ein paar Details, wie das Typhon und der Auspuff, und das Gehäuse muss noch mit dem Rahmen verschraubt werden....


    Aber ragieren macht schon Spaß...davon gibts bald auch ein Filmchen...


    Bis bald

    Matthias

  • Sö, das ist auch das Video online.


    Das Zustellen der Coilwagons gab's ja schonmal, hier sind sie also nur Mittel zum Zweck, um mit der Krupp zu Rangieren....


    Die leeren Wagen stehen noch in der Halle, die beladenen mit den Neuen Coils auf dem Umfahrgleis.


    Also heißt es austauschen, und dem Zug für die Rückfahrt noch den Pendelwagen und einen Schiebedachwagen beistellen.

    Zum Schluss bekommt die 94er noch Hilfe beim Rangieren des Befehlswagens für die Steilstrecke.


    Rangieren mit der Krupp 220PS


    Ach ja, bevor Fragen aufkommen, nycjay - Nein, die Lok ist nicht aus Holz - weder im Vorbild noch im Modell ;) ;)


    Gruß

    Matthias

  • Hi Matthias,


    fein, vielen Dank für das Rangiervideo mit der interessanten Krupplok, was mich als alten Kruppianer besonders freut!


    Allerdings muss ich gegen die Verunstaltung des Firmennamens auf "Kupp" im Video protestieren! Ich war zwar nur ein halbes Jahr dort und es ist mehr als ein halbes Jahrhundert her, außerdem ist die Fa. Krupp längst im Thyssenkonzern untergegangen, aber was Recht ist ...


    Btw, besitzt du einen Plan von dem Fahrzeug?

  • Hallo Reinhold,


    Oh Mist, der Schreibfehler ist mir beim durchschauen tatsächlich durchgegangen, mein Fehler - sorry.


    Nun, das Fahrzeug wurde ja noch von Krupp gebaut, und hat auch diese Typenbezeichnung.

    Einen Plan habe ich nicht, nur Photos, und ein paar Maße aus dem Internet. Der Rest ist ein bisschen "gut geschätzt" und "freelance".

    Mir genügt es, wenn der Eindruck des Fahrzeugs stimmig ist.


    Gruß

    Matthias

  • Hallo Matthias,

    ein typischer Fall von: "hättest Du mal gefragt" ;)

    Plan hab ich und hätte Dir den auch zur Verfügung gestellt. Falls Du den für Details noch haben möchtest bitte Bescheid sagen. Wird dann aber etwas dauern, da der hiesige Copyshop, der >A3 scannen kann aus Altersgründen dicht gemacht hat und ich dafür in die große Nachbarstadt K müsste.

    Hab die Lok mal in H0 begonnen zu bauen aber u.A. wegen Wechsel zur Spur 0 nie zu Ende gebracht. Der andere Grund die CAD Zeichnungen dazu sind einem Computercrash zum Opfer gefallen, die Sicherungskopien (selbstgebrannten CD´s waren damals nicht die beste Lösung) leider nicht mehr lesbar :evil:

    Eine Lok auf dieser Bauserie, als 230B, ist hier bei mir auf der Kleinbahn Bielstein-Waldbröl gelaufen, eigentlich ein Muß für mich. :whistling:

    Viel Spaß mit dem Modell!

    Gruß Chris

    Der Pessimist sieht das Schwarze im Tunnel
    Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels
    Der Realist sieht den Zug kommen
    Der Lokführer sieht drei Deppen im Gleis sitzen :D

  • Bahnhof Langenberg, endlich gehts weiter


    Hallo ihr lieben, ich hatte ja schon früher mal geschrieben, dass ich mit meinem Bahnhof nicht ganz zufrieden war.

    Nun, ich versuche mal den Grund zu erläutern, und meine Lösung.


    Auf jeden Fall gehts hier endlich weiter...


    Was war bei mir der Grund – nun, eine gewisse Unzufriedenheit mit der Gleisanlage meines Bahnhofs auf der unteren Ebene. Dieser stellt die Übergabe zwischen der DB und der NBE dar. Der Bahnhof ist nur angeschnitten dargestellt, d.h. nur die linke Bahnhofshälfte, die rechte Seite des Bahnhofs liegt außerhalb der Anlage, so dass die Straßenbrücke, die mittig die Gleise überquert, den rechten Anlagenabschluss bildet.


    Jetzt hat das Weglassen einer Bahnhofshälfte ein paar Vor- aber auch Nachteile. Der entscheidende Vorteil ist, wenn der Platz nicht reicht, liegen einige Einrichtungen halt auf der nicht dargestellten Seite – gerade in Spur0 und bei einer schmalen an-der-Wand-Anlage nicht zu unterschätzen.


    Andererseits entfällt dann auch der Betrieb in diesem weggelassenen Teil – bei mir die Ladestraße. Darüber hinaus müssen einige Betriebsabläufe anders aussehen, oder besser – sie müssen in dem dargestellten Teil so tun, als wären dieses „anders“ der Normalfall. Dazu später etwas ausführlicher.


    Vorab eine Skizze vom alten Zustand:

    Gleisplan_alt.jpg


    Zuerst mal der ursprüngliche schematische Gleisplan. Das DB-Gleis liegt links im Bogen mit Gefälle, kreuzt das darunter liegende Industriegleis (blau) und läuft parallel zum Ausziehgleis 2a in den Bahnhof. Oberhalb befindet sich das Ziehgleis für die Rangieraufgaben, darüber das Industriegleis, das mit einem viel zu großen Gefälle zurück in Richtung Abstellbahnhof führt.

    Ganz an der oberen Anlagenkannte liegt ein Gleisanschluss 4a/b, an dem Ursprünglich mal den Güterschuppen stehen sollte.

    Was mich jetzt an dieser Gleiskonfiguration störte – schließlich hatte ich es ja so gebaut?


    - Der Güterschuppen war zu weit von der Anlagenkannte entfernt, also schlecht zu bedienen

    - Das Güterschuppengleis war zu kurz geraten, für die geänderten betrieblichen Anforderungen

    - Das Industriegleis war mit fast 4% zu steil geraten

    - Das obere Gleis 1 war als Umfahrung gedacht, wirkte aber unharmonisch, und im Zusammenspiel mit dem Industriegleis auch nicht ganz stimmig.

    - Der Anschluss der angedachten Lokstation in der Ecke direkt aus dem Streckengleis heraus war unschön



    Also wurden über einen längeren Zeitraum ein paar Änderungen am Gleisplan durchgespielt und wieder verworfen. Dabei konzentrierte ich mich eher halbherzig nur auf den linken Teil, mit dem Industriegleis und dem unvorteilhaften Platz des Güterschuppens.

    Die Lösung ergab sich erst, als ich eine Tüte voll alter Addie-Güterschuppenteile kaufen konnte – ich stellte einige gealterte Seitenwände zusammen – einfach nur so – und da lag ein 130cm langer Güterschuppen als Halbrelieff vor mir, für meinen im städtischen Bereich liegenden Bahnhof genau dass was ich wollte. Aber wohin mit dem Trümmer?

    Als Platz kam nur das hinterste Gleis 11 an der rechten Seite in Frage – der Ausziehstummel an Gleis 1 im alten Plan. Dafür müsste man das Gleis aber besser anders anbinden – das war es!!

    Hier also der neue Plan, denn die restlichen Änderungen ergaben sich von alleine:


    Gleisplan_neu.jpg


    - Der ehemalige Platz für den Güterschuppen konnte für einen Industrieanschließer verwendet werden (Gleis 4a/b)

    - Das ehemalige Ausziehgleis steigt jetzt moderat an, und bildet auch das Anschlussgleis für die Lokstation (rot)

    - Das Industriegleis wurde zurückgebaut (Gleis 12 - jetzt Abstellgleis)

    - Das DB-Gleis wurde an den vorderen Anlagenrand verlegt und steigt jetzt vom Abstellbereich moderat an. So konnte auch der Abstellbereich vergrößert werden.


    Das durchspielen der Betriebsabläufe auf Papier ergab nun, das es so passte. Also ging es an den Umbau – und weil ich gerade dabei war, erfolgte auch direkt der Bau des Güterschuppens und der Brücke über die Gleise.

    Aber dazu beim nächsten Mal mehr – vorab ein Appetithäppchen.


    Langenberg001.jpg


    So, das wars fürs erste.

    Ich hoffe, das es jetzt wieder regelmäßig weitergeht.


    Gruß

    Matthias

  • Hallöchen zusammen,


    jetzt gehts weiter mit dem Bau des Güterschuppens.


    Ausgangspunkt waren mehrere Addieteile, die anscheinend aus einem Rückbau stammten, jedenfalls waren die Mauern schon gealtert und auch von der Innenseite her gestaltet.

    Also habe ich die mal flux zusammengeklebt - das ist das Ergebnis.

    Die Schuppentüren mussten nach unten versetzt werden, da der Schuppen ja jetzt auf der Laderampe steht.


    Langenberg_GS_002.jpg


    Das sieht schon imposant aus, und es passen ettliche Güterwagen davor...

    Langenberg_GS_003.jpg


    Aber irgentetwas störte mich noch, für einen Güterschuppen im städtischen Umfeld war er mir noch zu niedrig.

    Die Lösung kam mir beim Blick aus dem Fenster auf meiner Arbeitsstelle, die Halle dort hatte oben umlaufend ein Lichtband...

    Langenberg_GS_005.jpg


    So passt das ganze schon viel besser, als nächstes braucht der Schuppen ein Vordach, das bis über die Gleismitte hinausragt. Das bedeutet in diesem Fall 9cm. Da ich auf jedem Pfeiler einen Dachträger brauchte, also 11 Stück, habe ich die gezeichnet und die Einzelteile mittels CNC-Fräse hergestellt.

    Langenberg_GS_006.jpg


    Das sind die Einzelteile, jetzt geht's an den Zusammenbau.

    Die Gabelförmigen Teile kommen in die Zwischenräume, damit aus dem flachen Gitterwerk ein dreidimensionales Trägerwerk aus T-Profilen entsteht.

    Langenberg_GS_007.jpg


    1mm Polystyrol ist zum Glück flexibel, einlegen und einschieben, und dann außen herum die 3mm Profile. Fertig siehts dann so aus...

    Langenberg_GS_012.jpg


    Fertig lackiert und montiert

    Langenberg_GS_013.jpg


    Immer wieder wird die Wirkung am späteren Einsatzort geprüft. Zwischenzeitlich wurde auch die Rampe fertig gestaltet, ebenfalls mit kleinen gemauerten Säulen aus Ziegeln. Zusätzlich wurden die Fenster des Lichtbands teilweise weiß hinterklebt (Milchglas) oder mittels Pappe oder Holz provisorisch verschlossen.

    Langenberg_GS_014.jpg


    Zum Schluß noch das Dach, dass an die Hintergrundkulisse angepasst wird, die Rampe eingefärbt, und das Gebäudeinnere wird schwarz gestrichen.

    Erst nach dem schwarzen Innenanstrich wirkte das Gebäude richtig.

    Langenberg_GS_018.jpg


    Jetzt gibt es nur noch ein Problem, das Vordach ist, auf Grund der Addie-Kunststoffplatten, deutlich schwerer als das restliche Gebäude und neigt zum kippen, da das Halbrelieff nur 4-6cm tief ist. Also musste etwas Masse plaziert werden.

    An zwei Stellen wurde eine Konstruktion im Gebäude eingeklebt, welche dann je ein Bleigewicht spendiert bekommen.

    Langenberg_GS_016.jpg


    Zum Schluss noch eine Kleinigkeit, die ich mal in einer alten Miba gesehen hatte - eine Überladebühne oder besser zwei.

    noch nicht ganz fertig, aber man sieht schon wie es werden soll.

    Langenberg_GS_019.jpg


    Diese dient dazu, auf dem Gleis vor dem eigentlichen Schuppengleis einen Wagon schnell beladen zu können, wenn etweder das Schuppengleis blockiert ist, oder die Ladung mal eben schnell in oder aus dem Güterwagen umgeladen werden musste. Damit ersparte man sich das umrangieren der an der Rampe stehenden Wagons.

    Langenberg_GS_020.jpg


    Durchladen bis zum Schuppen möglich, es fehlen noch die Überfahrbleche, die dann abgeklappt werden um den verbleibenden Spalt zu überbrücken und die Betonfundamente für die Überladebühnen. Die gleichen dann auch die fehlenden 4mm aus.

    Langenberg_GS_021.jpg


    So, das wars erstmal wieder, als nächstes folgt dann die Brücke, die den Anlagenabschluß bildet.


    Gruß

    Matthias

  • Hallo Mathias,

    beeindruckend was du aus den alten Fassaden gezaubert hast. :!:

    So schön der Oberlichtaufbau auch ist, der Betonsturz über dem Fensterband geht ohne senkrechte Abstützung

    komplett durch ( so wie ich das sehe) von der Statik her wäre das eine spannende Sache.

    Wären da vielleicht ein paar senkreche Betonpfeiler nicht besser?

    Unabhängig davon - sieht schön aus :)


    Gruß Johannes

  • Hi Johannes,


    Da fehlt noch etwas, da hast Du recht.

    Die Hslle fie ich gesehen habe hat fie Tragende Struktur innen, in Form von Stahträgern und Querverspannungen mittels Stangen - das müsste ich noch andeuten...


    Allerdings ist die Halle gegenüber neueren Datums. Ob man so was ähnliches auch bei nem Ziegel -Altbau im Rahmen eines Umbaus gemacht hätte? Keine Ahnung...


    Gruß

    Matthias

  • Moin Matthias


    Vielleicht reichen auch Betonpfeiler hinter den Fenstern im Oberlicht in Höhe der Pfeiler im Ziegelmauerwerk.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Hallo ihr Lieben,


    nach dem letzten Video, jetzt ein kleines Update in klassischer Form mit Bildern:


    Ich habe mich nach dem Güterschuppen an die nächsten 2,5m Hintergrundkulisse gemacht, Stützmauer stempeln, Fassaden in Form von 1-3cm tiefen Gebäuden, klar, mehr wäre geiler, aber der Platz fehlt...


    Nun, dann werde ich eben so versuchen, etwas "Tiefgang" in die Sache zu bringen - bloß keine großen ebenen Flächen...


    Hier also ein erster Überblick über die Stützmauer:

    Langenberg003.jpg


    Au ha, das sind 1,5m einheitliche Stützwand...wie war das mit den großen Flächen ??


    Keine Angst, das muss so. Die Stützmauer stellt quasi das beruhigende Element zwischen dem später unruhigen Bahnkörper und den Details oberhalb der Mauer da.

    Im Detail die rechte Seite - hier führt später ein Fußweg zwischen dem Güterschuppen und der Mauerkannte, mit "Ausblick" auf den Bahnhof.


    Langenberg002.jpg


    Die beiden Sockel im Hintergrund nehmen später zwei Werkhallen auf, vom Werk sieht man nur die Rückseiten, der Fußweg führt "hinten herum" um das etwas größere Areal. Im Laufe der Jahre hat der sich soweit etabliert, das ein Geländer und ein paar Lampen gesetzt wurden...

    Aber dazu später, erstmal die Fabrikhallen.


    Langenberg007.jpg


    Der Regalträger rechts hält übrigens die obere Ebene.


    Langenberg008.jpg


    Die ersten Details, aber viel mehr wirds auch nicht - nur nicht überfrachten.



    Weiter gehts mit dem linken Ende, das kommt dem einen oder anderen vielleicht bekannt vor. Ja, das hatte ich in ähnlicher Form mit breiterer Treppe mal woanders verbaut. Die Treppe existiert auf einem anderen Segment, die Mauer war über.


    Langenberg004.jpg


    Wer jetzt nach dem Sinn dieser Treppe fragt, es ist ein Bahneigener Dienstweg, ähnliche gibt es bis Heute am Dortmunder Hauptbahnhof.

    Diese sind unten aud Straßenebene mit einem Tor verschlossen, incl. Schild "Durchgang nur für Bahnpersonal".

    Die Treppe ist daher auch nur ca. einem Meter breit, klar, ein Geländer bekommt die auch, und in meinem Fall oben das Besagte Tor mit Schild.

    Langenberg005.jpg


    Zum Abschluss gibts diesmal ein bekanntes Gebäude, das den Mauervorsprung im Türdurchgang tarnt. Hier hat nämlich auch die Kulisse einen Vorsrung, gezwungenermaßen.

    Langenberg006.jpg


    So, ihr seht, viele Baustellen, aber der Rohbau ist weitgehend fertig.

    Da der Komplette Bereich abgenommen werden kann, kann ich den jetzt in Ruhe am Basteltisch mit allen Details fertigstellen.


    Also, bis bald

    Matthias

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!