Rivarossi D Zugwagen

  • Hallo Forumsgemeinde,

    wie öffne ich das Dach eines D-Zugwagens von Rivarossi? Die beiden Klipse zusammendrücken reicht nicht. Muß auch der Faltenbalg gelöst werden, um das Dach abzunehmen?:sleeping:


    Wo bekomme ich passende Reckteckpuffer, die innen abgeschrägt sind?


    Gruss Matthias

  • Nimm lieber die Gummiwülste ab, denn da sollten nur Gummiwülste und keine Faltenbälge dran sein... ^^;) SCNR


    Freundlicher Gruß

    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • Moin


    Wer lieber fertig kauft, kann jetzt weiterscrollen.


    Wenn man es selber machen will und wenn es nicht unbedingt federn muss... (es geht auch federnd)


    ... könntest Du die aus schwarzem Kunststoff einfach herstellen.

    Du brauchst z. B. eine 1mm dicke Kunststoffplatte und einen Kunststoffrundstab aus Polystyrol.
    Der Stab hat einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Pufferhülsenöffnung (0,1 mm reicht), in die der Puffer rein soll.

    Aus der Plastikplatte einen Streifen abschneiden/absägen. So breit, wie der Puffer sein muss und so lang, dass du 4 Stück daraus herstellen kannst. Dann markierst du auf einer Seite der Länge nach die Mitte und die Form der Pufferteller (mit einer Reißnadel oder ähnlichem).

    Wenn du jetzt die 4 Puffertellerumrisse aufgetragen hast, machst du dort, wo der "Stiel" des Puffers mittig auf dem Teller sitzt, jeweils eine Markierung.

    Abhängig von der Dicke des "Stiels" bzw. des Stabes, bohrst du an den 4 mittig markierten Stellen ein geringfügig (0,1mm) kleineres Loch in den Pufferteller als der Stab dick ist.

    Jetzt musst du 4 entsprechend lange Stücke vom Stab abschneiden um den Pufferteller mit passendem Abstand zum Hülsenende plazieren zu können.

    2 Möglichkeiten:

    1:Da braucht es jetzt das Wissen wie tief die Hülse am Wagen ist und wie weit nachher der Pufferteller mit der Rückseite vom Hülsenende weg sein soll, dann kann man das auf Anschlag ablängen.

    2: Hat man diesen Ehrgeiz nicht, macht man sie etwas zu lang und feilt nachher einfach ein paar mal was ab, bis die Länge passt. Denkt daran, dass der Pufferteller auch noch 1 mm Dicke hat (je nach Plattenmaterial)!

    Die 4 Stiele klebt man jetzt mit Plastikkleber einfach in die Pufferplatten und zwar so, dass sie vorne etwas überstehen.

    Das Überstehen ist nötig, da man in der Platte ein Loch weniger gut auffüllen kann als einen kleinen Überstand wegschmirgeln. Da das Loch im Pufferteller kleiner war als der Stab und der Kunststoffkleber den Stab anlöst, passt das perfekt in den Pufferteller und man hat das formschlüssig zugeklebt. Wenn der Kleber getrocknet ist, säagt oder schneidet man die 4 Teller auseinander. Man kann auch vorher schneiden und dann kleben.


    Da der Stab etwas kleiner ist als die Hülse, hält der nicht. Daher nimmt man jetzt eine Zange und verpresst das ende des Stabes vorsichtig. Der verformte Stab kann jetzt in die Hülse gepresst werden und hält von selbst, da er nicht mehr rund ist. Da fängt man am besten mit wenig Kraft an und steigert sich, bevor man den Stiel versemmelt.


    Wenn man es "Schöööön" machen will, feilt und schmirgelt man die Pufferplatten noch leicht rund.


    Das verfeilen /schmirgeln habe ich in diesem Thread mal versucht zu zeigen für die Pufferreparatur.

    Wie man Federpuffer selber bauen kann habe ich hier mal versucht zu beschreiben (runde Puffer).


    Bei nichtrunden Puffertellern muss man einen geraden Schlitz unten in die Hülse durch Laubsägen, Feindremeln, Schneiden, Fräsen, Beißen, Feilen, Lutschen, einbringen. Was man halt am besten beherrscht. In den oben beschriebenen Stab muss mann senkrecht (und passend zum, vom Schlitz vorgegebenen, Federweg) nach unten und mittig einen kleinen Zapfen setzen, z. B. ein kleines Stück Messingdraht in einem Löchlein. Dann kann sich der Puffer nicht mehr verdrehen. Das ist aber echt Gefrickel für tiefenentspannte Menschen.


    Und es stimmt natürlich, mit etwas Phantasie kann man es auch auf Messinggrundstoffe (Bleche, Rundstangen und Rohre) oder Evergreen-Fertigrohr- und Stangenprofileprofile (welche ich aber nur in weiß habe) abstrahieren.
    Es geht mir ja immer um die Idee des Selbermachens.


    Nachtrag: Bei den nichtrunden Puffern kann es einfacher sein den Schlitz zu sägen, den kleinen Messingdraht in den Stiehl zu bringen und dann "trocken" die passende Länge des Stabes zu berechnen. Dann kann man den Teller ankleben und immer noch verfeilen. Es ist wahrscheinlich einfacher zuletzt im richtigen Winkel zu kleben als das Loch für den Stab zu bohren. Andererseits hält der angeklebte Teller den Stab in seiner Lage und man kann relativ einfach Bohren. Je nachdem was einem besser liegt .

    Gruß
    Olli

    Edited 3 times, last by Olli: gähnlich gibt's nicht! weitere Rechtschreibfehler ().

  • Hallo zusammen,


    den DEMKO - Puffer hatte ich auch schonmal dort nachgefragt, bin selber auf der Suche nach solchen Puffern gewesen.

    Bei DEMKO bekommt man lediglich den Pufferteller mit Stößel dran - Pufferhülse, Feder, etc. fehlt.


    Ich hatte dann meine Rechteckpuffer mit Schrägen (1 Satz - 4 Stück zu 20,-- Euro) im April bei DCC4U eingekauft,

    Artikelnummer 1233a. DCC4U hat diese Puffer aktuell nicht mehr im Programm, aber evtl. kommt Nachschub.

    Fragen kostet nix!


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

  • Hallo Olli,

    vielen Dank für deine sehr ausführliche Stellungnahme.

    Werde mal ausprobieren, wie weit ich deine Ausführungen umsetzen kann und euch dann hier im Forum berichten.


    Norbert, hätte auch schon bei Demko angefragt - Vielen Dank für deine Info.


    Gruss Matthias

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