Bramloger Boliden- Traktortuning....

  • Tach Forum,

    die angekündigte Überarbeitung des Hanomag- Schleppers wird dann doch wohl nicht un- umfangreich. Da Die Basteleien sind vielleicht auch für andere von Nutzen- deshalb hier ein eigener Baum- so wird's nicht auseinandergerissen.

    Also Trakortunig Bramloger Art-in altbekannter Art. Verkaufsanfragen für die Oiginale sind übrigens zweckfrei- wir geben sie nicht her...


    Der Protagonist dieses Beitrages:


    Vor Jahren schonmal gemacht, eigentlich zu stark gealtert (in einigen Punkten) Überarbeiten, vergleichen und den veränderten Ansprüchen an das Altern anpassen- auch beim Traktor....


    Das Vergleichs- Maschinchen: Case 955, Bj 78, eigentlich ein typischer Ep IV Schlepper aber vom Einsatz- und damit von den Spuren mit dem R 40 auf meiner kleinen Anlage vergleichbar. Wer mich kennt erkennt mich (…) das Foto hat unsere Weidewartin vor zwei Jahren gemacht als wir den Mulcher (gebraucht) neu hatten. der Pflegezustand hat sich bis heute eher verbessert- die Maschine wird nicht "Wild" gefahren- zwei Leute, nicht mehr.... Hatte heute Morgen ne Totalaufnahme vergessen- deshalb was aus der Konserve...



    Vorderachse und Lenkung- da hab ichs einfach zu gut gemeint, grade für einen Transport oder Grünland- Schlepper. Der matte und ausgeblichene Lack kommt hingegen schon hin.

    Vergleichsbild:


    Zwar in Rot und mit Allrad, die Verschmutzung hält sich in Grenzen, die Partie wird gelegentlich abgefegt- nicht gewaschen... Da hab ichs echt zu gut gemeint....


    Rückansicht:


    Massiv zu viel, grade auf der Winde, die Ackerschiene kommt schon hin, die unteren Laufbleche auch, auf den Kotflügen Könnt es etwas weniger sein- mal sehen was geht. Klar erkennbar: Maschine hat kein Dreipunkthydraule und keine Zapfwelle, also Transportschlepper, maximal etwas Forsteinsatz mit der Wind. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist er ja auch maximal 10 Jahre alt...


    Hinterm Case:


    Diese Ansicht (ich seh das öfter...) hat mich drauf gebracht das ichs zu gut gemeint habe: Kabine und Kotflügel sind vor etwa 10 Jahren mal gemalt worden, alles darunter ist original 1978. Von einigen Neuteilen und Hydraulikergänzungen mal abgesehen.Zuletzt vor zwei Jahren gewaschen... Die letzten 15 Jahre ist er bei uns im Verein Grünland und Laderarbeiten und Transporte, deshalb verleichbar zum R 40 und seinem Zustand. Ach ja der Case war übrigens die meiste Zeit seines Vorlebens in den Händen seines Erstbeitzers der ihn Pfleglich behandelt hat....


    Grüße zum Tage, ackert schön...


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

    ....weniger ist mehr

  • Tach Forum,

    zum heutigen Tage nur ne Kleinigkeit aus der Schlepperwerkstatt:


    Die Reifen stehen flächig auf, hier etwa sechs Tonnen Schleppergewicht, im Modell reicht das Gewicht nicht, um die Reifen etwas zusammenzudrücken, also stehen Modelle meist auf den Profilspitzen. (M) Eine Lösung:



    Die Profilspitzen etwas abfeilen, so steht das Fahrzeug flächig(er) auf



    Minimal aber sichtbarer Effekt: der rote Schlepper steht auf dem Profil, der Grüne steht wie in der Realität. Nebenbei: der Verschmutzungsgrad der Felgen kommt schon ganz ordentlich hin...


    Grüße zum Tage


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,

    heute der eigentliche Auslöser des Beitragsbaumes- gut äh- ist etwas mehr draus geworden. Wenn, dann richtig...

    Die eingeschlagenen Vorderräder:


    Die Vorderachse ausbauen war kein Großes Problem- in Echt etwas mehr Arbeit, geht auch schlecht am Schreibtisch...

    Bestandsaufnahme: Das Bauteil besteht aus Zinkdruckguss, nicht grade optimale Voraussetzungen.

    Idee: Einsägen an derRadnabe/dem eigentlichen Gelenk- etwa halb durch und möglichst Gerade….


    eine Seite von vorn, andere Seite von hinten. Mutig die Sägeschnitte zusammengedrückt und SOFORT mit etwas Kleber aussteifen. Super- genau wie erwartet- kleiner Lenkeinschlag, weitgehend gleichmäßig, super um dem Modell dem Statischen Eindruck zu nehmen.....

    Achtung: durch das Zusammendrücken brechen die Räder faktisch ab, bleiben aber irgendwie am Platz (wenn man sie nicht weiter bewegt. durch etwas Kleber bekommt das ganze wieder ne ausreichende Festigkeit



    Das Lenkgestänge wieder eingeklebt- die Gelenkansätze steifen das ganze weiter aus...


    Das ganze wieder zusammengesteckt die Radnaben noch abgesetzt (habe ich bei den allermeisten R 40 so gesehen). Durch die eingeschlagenen Räder an beiden Fahrzeugenbekommt die ganze Szene ungeahnte Lebendigkeit, wohl auch weil ich am liebsten

    2 Achs Hänger (zum rangieren) selber in die Vordere Kupplung nehme. Der Traktorist ist wohl eben runter um den Bolzen aus der Kupplung zu ziehen. Und ja: so stell ich mir meine Modellbahn vor....


    grüße zum Tage


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,

    heute mal ne Kleinigkeit- für den Komfort...

    Vorbildstudie:


    Unser Bahnplaner- Schlepper Deutz D 40 (Bj 64)- was hat er außer den 40 PS mit dem R 40 gemeinsam?



    Richtig- Das extrem komfortable Sitzmöbel.... Solch ein Sitzkissen sollte der R 40 auch haben- ohne macht echt keinen Spaß (kann jeder nach Absprache gern ausprobieren...)


    also den Sitz demontiert:


    Aus einem Streifen Handtuchpapier - wichtig ohne Prägung- ein Stück geschnitten, mehrfach gefaltet,

    Mit verdünntem Leim getränkt, so fixiert das die Sitzform nachgebildet wird, die Falte bestmöglich rausgedrückt...

    nach dem trocknen etwas eingefärbt,


    Nach dem trocknen noch etwas (!) grau granniert. Fertig, bereit zum Einbau.


    Eine kleine Bastelei die jedem Blechsitz-Schlepper zuteil werden sollte, muss ja nicht solche ein Maß Sitzkissen sein, aber ein Kissen oder zumindest eine gefaltete Decke hat wohl jeder Traktorist mitgenommen- Der Phantasie sind dort wenige Grenzen gesetzt.

    Wenn ich dagegen nen heutigen Schleppersitz sehe- früher war echt nicht alles besser...


    Grüße zum Tage


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,

    nach dem Komfort nun wieder die Optik,

    zur Erinnerung:


    Die etwas Verdeckung war ja schon abgewaschen, die Vorderräder eingeschlagen, gestört hat mich noch die etwas heftige Kupplung, also:


    abgenommen und etwas Messing vorbereitet,


    verlötet,


    brünniert, gemalt und angeschraubt- schon eher...

    Bei einigen (wenigen ) R 40 hatte ich die rot abgesetzten Leisten gesehen, also noch etwas Farbe investiert. Die meisten hatte ein rotes Kühlergitter hinter grünen Streben- dann wäre deren Tiefe aber stark aufgefallen- lieber so...

    Damit wäre dann die Front so, das ich sie erstmal in Frieden lass....


    Grüße zum Tage


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,

    noch etwas weiter aus der Schlepperwerkstatt:


    mal wieder zur Erinnerung- es war definitiv zu viel, damals den Möglichkeiten erlegen.


    Vorbildvergleich- mal abgefegt kommt der Gegensatz deutlich zu Tage. Das trittblech an der Kupplungsseite des Deutzers- im Abstellbereich der Füße sind die Noppen soweit weggetreten das nur noch Löcher da sind. Hinter dem Radkasten (wo selten einer hintritt) ist noch die Farbe auf dem Blech- wahrscheinlich seit 1964...


    Umgesetzt:


    Die Hütte mal ausgefegt(…), die Winde geputzt und den Getriebedeckel gereinigt (wahrscheinlich ist unserer unter dem Dreck noch Grün). hinter dem Radkasten wieder etwas grün aufgetragen- schon eher...



    Bei der Gelegenheit gleich die Recht massiven Sockel für die Dachstreben abgedreht- für das Löchlein fällt mir noch was ein...

    Herz was willst Du mehr? Bei die Rockinger muss ich wohl noch mal bei und den Pratzen der Bergstütze auch- dann fällt mir auch nicht mehr viel ein...


    Grüße zum Tage


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,

    gestern schon "angedacht"

    Thema des Tages: "Rockinger"...

    Im Keller liegt noch eine vom Unimog- mit 22 kg doch etwas zu heftig, also:


    Das eigentliche Zugmaul neu aus Messing geformt, der Rest der Kupplung bleibt dann so

    Das Plastikteil abgesägt,



    und das Messingteil montiert- Schon besser...



    Das ganze noch etwas gefärbt, den Schlepper zusammengesteckt. Hat sich gelohnt, die Arbeit...

    Ach ja: den Bedienungshebel an der Seite (schwach sichtbar) in oberer Stellung ergänzt, dann darf der Bolzen nicht zu sehen sein.


    Grüße zum Tage, Kuppelt schön


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,

    weiter mit der Auffrischung:

    die Bergstütze (Abstützung bei Windenbetrieb):


    Zur Erinnerung: der Profilrahmen geht in Ordnung, die beiden Pratzen sind jedoch "etwas" massiv. Das Hierfür angedachte Bildchen ist leider so unscharf, deshalb dieses.. Ist aber nur Kunststoff, lässt sich gut mit dem Skalpell amputieren. die Grundplatten mit den Schrauben sollten stehenbleiben...


    gemacht (links) aus MS Resten etwas passendes zurechntgechnitten (mitte). daneben der Lötzinnkrümel dafür und rechts verlötet. nicht wirklich handlich (aber auch nicht so schwer wie in echt...)


    Beide Verlötet, auf Maß gebracht und versäubert- doch etwas feiner als das rechte Orginal. einen durfte ich im Teppich suchen- toll...



    Und beide angeklebt an die Stütze. jetzt passt der Eindruck- in echt etwa 10 mm stark

    und jetzt freu ich mich auf Sande...


    Grüße


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,


    die Bergstütze mal "rund" gemacht...



    Die Fangketten an der Seite- der innere Punkt ist eigentlich am Rahmen oder der Ackerschiene fest- wär mir dann doch etwas zu fummelig- ist auch hinterher nur auf der Grube zu sehen...


    Zwei Ketten gefertigt, brünniert und:

    Zwei "kleine" Stücken Winkelprofil abgesägt und ebenfalls brünniert. Diese halten die Bergstütze bei Nichtgebrauch an der Ackerschiene fest und sind auf guten Vorbildfotos zu sehen


    das Ganze zusammengebaut: Die Bergstütze liegt also nicht direkt unter der Ackerschiene sondern im Befestigungswinkel- so solls sein...


    Gesamteindruck der Maschine- so sieht ein Schlepper aus... nix mehr gemeinsam mit dem "zugealterten" Teil von früher...



    Die Partie nochmal. Kolossal veränderter Eindruck. Der Fahrer hat de Schlepper eben Stehen lassen und ist mal kurz im Gebäude verschwunden- jetzt glaubt der geneigte Betrachter der Szene auch....Einige Kleinigkeiten stören mich noch- es bleibt noch was zu tun...


    ät Matthias: etwas wird's noch weitergehen- entspricht ja den üblichen Bramloger Philosophien- wird wohl auch ne Philosophien- Folge über den kleinen Schlepper geben. Wenn ich mittlerweile sehe, was die Details an Wirkung ausmachen- ein Schlepper reicht vollkommen aber wie der Rest eben auch am besten etwas überarbeitet- so wird Bramloge durchaus zum Lebensprojekt denn ein "Ankommen" gibt's hier auch nicht wirklich- wie im richtigen Leben....


    Grüße zum Tage


    Thomas

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  • Tach Forum,

    weiter mit der grünen (inzwischen...) Schönheit:

    zur Erinnerung: der Stand von gestern Abend:

    Was noch nicht wirklich überzeugt sind die Reste Dachbefestigung du die nur aufgedruckten Reflektoren. Die Dachbefestigung war recht einfach: beidseitig auf Kotflügelstärke runterfeilen, rechts das kleine Löchlein mit Spänen und einem Tropfen Kleber gefüllt, dann auch beigefeilt- Kein Bildchen von gemacht....

    Die Rückstrahler:

    Aus meinen HO Bausatzzeiten waren noch zwei Weinert LKW-Rückspiegel da, der Durchmesser passt ganz gut....

    Aufgeklebt und gefärbt passt jetzt auch hier der Eindruck angesetzter Teile... Auch die Kotflügel sehen doch erheblich besser Aus- so ohne Löcher... Mal sehen ob ich dem Drucker am Arbeitsplatz über die Woche mal zwei Kennzeichen entlocken kann....


    Irgendwie Sieht der Schlepper ungewohnt aus- ich konnt mir nicht helfen (bis heute..)- bemerkt?

    die Stollen auf den Hinterrädern sind verkehrt herum drauf, bei mir waren sie aber nicht runter also verkehrt herum montiert ab Werk... Auf dem Roten R 40 ists richtig. Umziehen wäre wohl mit massiven Kollateralschäden verbunden - jetzt bleibts so...


    Grüße zum Tage


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

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  • Tach Forum,

    die heutige Episode aus der Schlepperwerkstatt- oder: von der Gefahr Vorbildfotos zu wälzen.....

    Auf der Suche nach etwas anderem bemerkt: der Sitzplatz auf dem Kotflügel ist bei den R 40 eine Seltenheit- hab ihn nur bei einem gefunden, und das war ein restaurierter... Auf den Originalen- Fehlanzeige....


    runter damit- glücklicherweise sind die Zapfen im Kotflügel abgebrochen, also nur etwas die Spuren verfeilen- Denkste...



    Beim Halten ist mir ein Rad weggebrochen, also die Gelegenheit beim Rad gepackt und das zweite auch noch weggebrochen.

    Versäubert, die Aufnahmen an den Achstrichtern "entklebert", gelöste Stellen repariert, die Reifen richtig herum angeklebt, Farbe erneuert.....


    Hat den Eindruck mal wieder massiv verbessert- keine unförmigen Teile mehr, die Ackerstolle richtig herum- so gefällts. Mittlerweile trau ichs mich auch hier zu sagen: Modellbau- hart an der Realität längs...


    Grüße zum Tage


    Thomas

    Bramloger Modellbau...

    ....weniger ist mehr

  • Hallo Thomas,

    ich bin auch von dieser deiner Bauaktion schwer beeindruckt. In meiner Erinnerung hatten es mir die Hanomagschlepper besonders angetan, die mit einer Druckluftausrüstung ausgestattet waren. Dies war leicht an dem großen Druckkessel zu erkennen, der sich auf dem rechten Schutzblech der Hinterachse befand - vielleicht eine Alternative für deinen entfernten Sitz? Jetzt fragt sich der eine oder andere, was soll eine Drucklufbremse an einem Ackerschlepper? Nun, bei uns im Schwarzwald gibt/gab es viele Bauern mit mehr oder weniger großem Waldbesitz. Beim Abtransport von großen Bäumen auf einem Langholzanhänger war da eine Druckluftbremse hochwillkommen, ohne Druckluft mußte der "Schwipper" (das ist der Mann, der auf dem kleinen Blechschalensitz hinter der Hinterachse für deren Auslenkung er zuständig war) auch noch für die Bremskraft sorgen, was oft zu einer Überforderung führte bei den steilen Waldwegen im Gebirge. Aus diesem Grund waren bei uns nicht nur die Straßenschlepper mit der doch teuren Druckluftanlage ausgerüstet.

    Danke für die von dir eingeleitete Rückschau und weiterhin viel Spass beim Verfeinern deiner Anlage,

    Viele Grüsse aus dem herbstlichen Schwarzwald,

    Dieter

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