Maskenball beim MEC Kölln-Reisiek - Fahrtage 03./04.10.20

  • Moin zusammen,


    wie woanders auch spielte sich das Vereinsleben des MEC Kölln-Reisiek im letzten halben Jahr mehr auf online-Kanälen ab. Das aktive Miteinander kochte dagegen eher auf Sparflamme. Alle fügten sich den Gegebenheiten, aber die neue Normalität wollte niemand als Dauerlösung akzeptieren. Im stillen Kämmerlein entstanden neue Module und Modelle; ältere wurden aufgepeppt. Langweilig war es nicht, aber längst nicht dasselbe.


    Als sich die Zeichen verdichteten, dass das Leben in kleinen kontrollierten Schritten wieder ein wenig öffentlicher werden könnte, ging es früh an die Planung eines Fahrwochenendes. Wann auch immer dieses sein möge... Ein fertiger Plan in der Schublade läßt ja auch schon mal Vorfreude aufkommen.


    An einen öffentlichen Fahrtag war selbstverständlich nicht zu denken. Erstens wollten wir erstmal im kleinen Kreis „coronafahren“ üben und zweitens hätten wir es nicht für einen größeren Rahmen organisieren können. Ein entsprechendes Hygiene- und Schutzkonzept für einen konsequent internen Fahrtag mit 15-20 N- und 0-affinen Mitgliedern war Ende Juni erstellt. Von Amtsseite gab es etwas später grünes Licht für die Nutzung der Gemeinde-Mehrzweckhalle und damit war klar, dass der MEC am Wochenende 03./04.10.20 unter Auflagen einen Modellbahn-Maskenball durchführen durfte. Der Rest lag an uns. Die Umsetzung der Anti-Coronamaßnahmen und -abläufe von der Theorie in die Praxis und deren Einhaltung lief erfreulich problemlos. Alle haben mitgezogen. Es machte sich eben bemerkbar, dass die meisten Mitglieder ein seit Jahren eingespieltes Team sind. Da hatten die „Neuen“ wenig Chancen, etwas durcheinander zu bringen;-)


    Nach der langen Pause wollten natürlich alle viel fahren. Unser Chefplaner hat trotz mitgliederseitiger Sabotageversuche den herausfordernden Spagat hinbekommen, für die Nuller einen Plan auszuarbeiten, der neben den größeren auch einige kleinere Betriebs-, Anschluß-, Ladestellen für reichlich Betrieb und Fahroptionen bei gleichzeitiger Sicherstellung des persönlichen Blockabstandes bot. Das Motto war somit „kurze Züge, aber davon viele“ ;-) Einige neue Module erlebten ihre offizielle Inbetriebnahme und Jungfernbefahrung in großem Rahmen. Andere Module mit schon etwas zurückliegendem Richtfest zeigten sich immer noch im Bauhaus-Stil (Anm. d. Red.: das schreibt gerade der richtige...). Alles, was befahrbar war, durfte raus aus dem Keller in die Halle. Den größten Teil des Spur 0-Modularrangements machten natürlich die „erfahreneren“ Module aus. Das letztlich dann doch nicht alles aus dem Keller kam, hat uns nicht aufgehalten. So haben wir uns eben noch Optionen für spätere Fahrtage offengehalten. Da geht noch was...


    Im Rückblick hat das Wochenende viel Spaß gemacht, auch wenn es unter anderen Voraussetzungen und Abläufen als gewohnt stattfand. Die Einschränkungen waren spürbar, aber unter den gegebenen Umständen akzeptabel. Es war natürlich nicht mit Fahrtagen zu Friedenszeiten vergleichbar. Ich befürchte allerdings, dass selbst Veranstaltungen in nur geringfügig offenerem Rahmen zumindest für uns vorerst nicht zu stemmen sein werden. Neben vielen anderen Gründen spielt dabei auch die Frage nach der Verantwortung eine Rolle. Die stellt sich derzeit für ein öffentliches Treffen doch entschieden anders dar als früher©


    Trotz aller Fahrerei haben wir ein paar Bilder vom Wochenende gemacht. Vielleicht sind sie ja zumindest ein kleiner Trost für alle, die gerne mal wieder beim MEC Kölln-Reisiek vorbeigekommen wären.


    Viele Grüße,

    Carsten













     

    Edited 2 times, last by Mö_ ().

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