Das "Drehgleis" ist lieferbar!

  • Hallo Freunde im Forum,


    wegen der geringen Bauhöhe und des großen Durchmessers, kommt das Drehgleis beim Auspacken etwas labbrig daher. Deswegen ists aus meiner Sicht wichtig, daß der Untergrund absolut gerade ist. Damit ist es dann super stabil.


    meint


    der Ciccio

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Mal eine Frage in die Runde an die Modellbahner welche das Drehgleis bereits in den Händen hatten, ist es auch für den Teppichbahner geeignet.

    Ich frage wegen der Stabilität!

    Vielen Dank im voraus.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar

  • Also, ein Teppich kann stark nachgeben, je nach Beschaffenheit.

    Das Drehgleis dürfte folglich nicht zu empfindlich reagieren und müßte entsprechend konzipiert

    und getestet worden sein, oder?

    Einige zehntel Millimeter sollten verkraftbar sein,


    meint Frankie

  • Also...

    Damit ich das richtig verstehe:


    Lenz kündigt bewusst keine klassische Drehscheibe mit Grube an, damit Teppichbahner auch was davon haben (s. Lenz-Homepage) und nun ist der Teppich für dieses Teil ein KO-Kriterium?


    Sowas nennt man wohl Fehlkonstruktion - oder?


    Heiner

  • O-Text von Lenz:



    „ Aus diesem Dilemma heraus entstand die Idee des Drehgleises. Die ganze Konstruktion ist exakt genau so hoch wie ein Gleis aus dem Gleissortiment von Lenz Spur 0. Das Drehgleis benötigt also keine Vertiefung und kann deshalb auch von Teppichbahnern eingesetzt werden.


    Wenn Lenz das so zusagt dann gibt es doch keine berechtigten Zweifel mehr. Oder ??

    Mit freundlichen Grüßen
    Hubsi (Hubertus)

  • Moin,


    mein Drehgleis kam auch an und funktioniert - wenn man die Scheibe absolut eben !!! hinlegt, klaglos. Nur scheint mir der Motor etwas schwach bemessen. Aber auch mit Fahrzeug schafft es die Scheibe bei absolut planer Lage.


    Gruss, Dirk

  • Hallo Heiner,

    nein, kein KO- Kriterium, aber sicher nicht ganz unwichtig.

    Also, ich persönlich finde die Idee, an die Teppichbahner zu denken, gut,

    hätte aber lieber eine "richtige" Drehscheibe gehabt, weil ich eben kein Teppichbahner bin.

    Trotzdem freue ich mich, denn ich kann auch mit diesem Teil Loks drehen.


    Und: Man versuche einmal, es JEDEM recht zu machen.......

    Wer kann das schon?


    Gruß, Frankie

  • Hallo Freunde im Forum,


    ich hab' jetzt mal die Scheibe getestet (Taster-Betrieb), in einem Bereich, wo zwei Anlagen-Holzplatten aufeinandertreffen. Da ists einfach etwas holprig. Das mag meine Scheibe jetzt nicht so.

    -> eine ebene Unterlage ist scheinbar wichtig, damit der kleine Motor das schafft.


    Ob die Ebenheit eines klassischen Fußbodens/Teppichs 'typischerweise' ausreichend ist, wird jeder für sich selber ausprobieren müssen.


    Was mich stört ist, daß in der Vergangenheit Scheiben mit größerem Motor und Schneckentrieb vorgestellt wurden, jetzt aber wohl ein Stirnradgetriebe mit kleinem Motor verbaut ist. Ansonsten halte ich die Scheibe konstruktiv für recht gelungen!


    Ciccio

  • Und: Man versuche einmal, es JEDEM recht zu machen.......

    Wer kann das schon?


    Gruß, Frankie

    sollte bei dem Drehgleis tatsächlich eine zugesicherte Eigenschaft fehlen und auch nicht nachrüstbar oder nachbesserbar sein ? Sehr interessant. ;)

    Mit freundlichen Grüßen
    Hubsi (Hubertus)

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Vielen Dank für die Antworten innerhalb so kurzer Zeit , es geht bei der Frage ja genau um zwei Modellbahner welche Teppichbahner sind und diese das Drehgleis benutzten möchten.

    Diese fragten mich ( da in keinem Forum der Welt angemeldet) ob ich diese Frage mal in den Raum stellen könnte.

    Da ja genau damit Lenz wirbt ( Teppichbahner ) , aber hier auch zu lesen ist dass die Stabilität erst durch einen richtigen festen Untergrund zustande kommt .

    Ein Versuch ist für beide je ein Drehgleis zukaufen zu teuer.

    Klar man kann es ja alles zum Händler zurückbringen. Aber um dies zu vermeiden sollte ich diese Frage stellen.

    Ich und die beiden wissen auch dass natürlich nicht jeder Teppich in Frage kommt. Aber selbst Flachgewebeteppich gibt irgendwie nach.

    Also darum die Frage an die Modellbahner welche diese bereits benutzt hatten.


    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar

  • Hallo zusammen.

    Bei einem Teppichboden mit durchschnittlichen Faserlänge hätte ich so keine wirklichen Bedenken. Die Auflagefläche ist ja groß genug, das sich das Gewicht einer Lok verteilen kann. Ein Teppich mit längeren Fasern wo das Gleis nicht mal mehr stabil liegt würde ich von absehen. Die Drehscheibe, wenn sie dann funktioniert, kann schon was aushalten.

    Lediglich die abgehenden Gleise müssen alle bestromt werden da die Abgangsgleise nicht mit Fahrstrom (J/K nach Lenz) versorgt werden.


    Gruß

    Michael

  • Hallo zusammen,


    mein Speicherboden ist vielleicht nicht 100% topfeben, dafürhabe ich es an verschiedenen Stellen ausprobiert:

    Gegen den Uhrzeigersinn war das Motörchen hörbar bemüht in der Lage, die Scheibe zu drehen. Sie kam auch an der richtigen Stelle an - ohne Last wohlgemerkt. Im Uhrzeigersinn blieb die Scheibe unterwegs stehen. Mit den 3 kg einer Br. 41 oder den 2,5 kg einer Br. 50 lief nichts mehr.


    Aus meiner Sicht ist der Motor zu schwach. Auch vermisse ich die Möglichkeit einer eigenen, externen Stromversorgung.


    So ist die Scheibe für Teppichbahner nicht geeignet und auch nicht für den bei mir vorgesehenen Zweck: am Ende des Schattenbahnhofes zum Umsetzen und Abstellen von Loks "unter Ausschluss der Öffentlichkeit" = ohne Sichtkontrolle.


    Ich habe mein Drehgleis heute über meinen Fachhändler nach Lenz gesandt. Schaun ´mer mal, was zurück kommt.


    Laut Aussage meines Fachhändlers war ich der erste von diversen Drehgleis-Kunden, der Probleme zurückgemeldet hat.

    Wenn jetzt natürlich diverse Drehgleise unter Umgehung der Fachhändler direkt an Lenz zurückgehen, erfahren diese vielleicht auch nichts davon?


    Beste Grüße

    Uli

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