• Liebe Mitleser,


    über das Anbringen von Pufferringen kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein, mir persönlich gefallen die damit ausgestatteten Lokomotiven sehr gut. Als ich vor einigen Wochen am Treffen der Dresdner Spur 0 Freunde teilgenommen habe, konnte ich ein paar Sätze Pufferringe vom anwesenden Besitzer der Firma J & P Dresden, Thomas Jacob ordern, die nun bereits einige meiner Loks zieren, ich stelle sie einfach einmal vor:


    Ein Satz Pufferringe enthält „ zum Üben“ fünf statt nur vier Ringe, die von der doppelschichtigen Folie einzeln abgeschnitten werden:



    Zunächst wird die untere Schicht abgezogen, übrig bleibt der Ring, der sich unterhalb der oberen Folienschicht befindet. drückt man nun den Ring samt Folie fest gegen den zuvor mit Alkohol gereinigten Pufferteller, dann ist er samt Trägerfolie am Puffer fixiert. Das „Schwierigste“ für mich war die richtige Zentrierung auf den Puffern. Leider ist die Trägerfolie nicht ganz transparent, sodass es ein wenig Übungs- manchmal auch Glückssache ist, genau die Mitte zu treffen, aber dafür ist ja eben der fünfte Ring gedacht:



    Um die Zentrierung zu erleichtern, habe ich einen kleinen Trick angewandt, der es ermöglichte, die Ränder der Ringe über den größten Teil des Kreises ohne die störende Folie einzusehen. Dazu schnitt ich mit einer Nagelschere jeden Ring so dicht wie möglich am äußeren Rand aus und ließ nur eine schmale Lasche zum späteren Festhalten und Anpassen stehen:




    Jetzt gilt es, die Folie ganz vorsichtig und möglichst nah am Pufferteller so abzuziehen, dass der Ring sich nicht wieder vom Pufferteller löst und auf der Folie "mitkommt“:



    Ist er richtig platziert, wird er fest mit einem weichen Baumwolllappen angedrückt. Als letzte Maßnahme erfolgt die Versiegelung mit ein wenig seidenmattem Klarlack:



    So zeigt sich nun meine 86er in leicht geändertem outfit:


  • Michael,


    vielen Dank für die hilfreichen Informationen zu den J & P Pufferringen.


    Ergänzend möchte ich die Mitleser darauf hinweisen, dass ein Satz Pufferringe (Bestellnummer: 5102) gem. hinterlegter Preisliste 6,95 Euro kostet, was aus meiner Sicht akzeptabel ist.

    In Relation zu den angegebenen Versandkosten von 7,00 Euro (Inland) bewerte ich das schon etwas differenzierter.


    Für mögliche Kaufinteressenten wäre eine Sammelbestellung oder Bestellung von größeren Chargen interessant, zumal ab 100 Euro Gesamtbestellwert kostenfrei (Inland) geliefert wird.


    Nach Ausfüllen des J & P - Bestellscheins kann per Post, Fax oder Email (Scan) bestellt werden. Geliefert wird gegen Vorkasse.


    Gruß

    Heiko

  • Hallo Norbert,

    deine bei der Kö 1 beschriebene Methode ist gut, ist aber nur machbar, wenn die Puffer noch nicht eingebaut sind.

    Beim Nachrüsten fertiger Loks erzielt man mit den "Kleberingen" von J+P in jedem Fall aber gute Ergebnisse!

    Gruß

    Bernd

  • Hallo,

    wenn man nach dem Reinigen den Pufferteller mit Wasser benetzt kann man darauf den Pufferring gut ausrichten, mit einem ZEWA seitlich absaugen und fest andrücken.

    Gruss

    Olaf

    Der Mensch hat die Atombombe erfunden, keine Maus war je so dumm und baute eine Mausefalle !

  • Hallo Norbert,

    deine bei der Kö 1 beschriebene Methode ist gut, ist aber nur machbar, wenn die Puffer noch nicht eingebaut sind.

    Beim Nachrüsten fertiger Loks erzielt man mit den "Kleberingen" von J+P in jedem Fall aber gute Ergebnisse!

    Gruß

    Bernd

    Hallo Bernd,


    das stimmt nur teilweise, weil man die Fahrzeuge mit bereits montierten Puffern abkleben bzw vor Farbnebel schützen kann, was ich auch schon gemacht habe.


    Manche fertigen Pufferringe sind auch einfach zu dick, lackierte Ringe kommen dem Vorbild sehr nahe und man kann sie besser altern oder bei einem Missgeschick neu lackieren!


    Schöne Grüße

    Norbert

  • Hallo,


    ich habe die Ringe bei eingebauten Puffern mit einem Lackstift aufgemalt. Vorher die Filzschreiberspitze auf eine Ecke drücken, dass die einen Absatz oder Kinke bekommt, dann hat man einen Anschlag. Wem das zu ungenau erscheint sei gesagt, dass die beim Vorbild mit einem dicken Pinsel aufgemalt wurden.

    Norberts Methode werde ich auch ausprobieren, gefällt mir auch gut.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Ich habe sowohl die Ringe als auch Decals im Einsatz. Die Kleberinge kann man schnell und einfach anbringen, aber wie schon erwähnt wurde, sind sie doch recht dick. Da in meinem Fall die FHZ alle gealtert werden, kann ich das mit 3D Puffer-Fett etwas kaschieren.


    Inwischen verwende ich Decals. Da kosten 40 Stück knapp 9 EUR. Vorteil neben der quasi nicht vorhandenen Materialstärke ist die Möglichkeit, dass man sie in Ruhe ausrichten kann. Ich lege sie dabei direkt in Klarlack.



    EwVVv8.jpg

  • Danke für das Teilhabenlassen an Euren Bemühungen, diese Pufferringe anzubringen. Wirklich interessant!


    Wobei ich zugeben muss, dass ich den Pufferwarnanstrich nicht mag und selbigen bei meinen Modellen Schwarz übermale.


    Freundlicher Gruß

    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • Hallo

    An unserer Planlok 132 610 hatten wir 1986 die Pufferringe angebracht,auch die Regenrinne wurde mit Farbe bedacht.Auch ein Teil meiner Dampfer wurde mit Pufferringe ausgerüstet.Pufferringe sind keine Warnanstriche, nach DV u Signalbuch.


    Dietmar

  • Wenn man genau hinschaut sieht man, dass es ein aufgeklebter Ring aus Folie ist.

    Dies zu verhindern dient die abschließende Versiegelung mit Klarlack. Man spürt nicht einmal mit der empfindlichen Fingerkuppe einen Übergang.

    Wobei ich zugeben muss, dass ich den Pufferwarnanstrich nicht mag

    Deswegen auch der allererste Satz in diesem Thread.;)

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