SNM 41: Raffinierte Raffinerie - Gleisplan

  • Hallo,


    Im Spur Null Magazin 41 ist auf der Seite 30 und 31 ein Anlagenentwurf für eine kleine Raffinerie. Das Ganze soll auf 190x250cm passen. Ich gehe davon aus das der Plan mit Standartgleisen von Lenz geplant ist. Da ich aber keinen PC oder Mac mit Gleisplansoftware habe, würde ich mich freuen wenn jemand, der das Heft besitzt einmal den Plan Zeichnen könnte, wie er mit Gleisstücken aussieht und vor allem mit den Weichen.


    Der Plan wäre vielleicht was für mich in meinem kleinen Keller, so über Eck. Habe Platz von 250x 330cm und da könnte ich den einen Schenkel (der 190cm) etwas länger planen und an den 250cm langen noch einen 80cm Fiddleyard dran packen.


    Marc

  • Hallo Marc,


    nicht direkt aufgeben ;)


    Mit Bogenweichen und ein wenig Flexgleis wird es schon besser:


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo Marc,


    ich frage mich bei so kleinen reinen Industrieanlagen immer, ob man da wirklich ein platzfressendes Umfahrgleis braucht oder ob man nicht gleich den "Zug" im Fiddleyard so zusammenstellen könnte, dass sich die Waggons - abhängig von der Orientierung der Zielgleise - auf beiden Seiten der Lok befinden. Ich habe so etwas jedenfalls schon im Neusser Hafen (Hafenbahn) gesehen und man könnte so ein paar zusätzliche Anschlussgleise oder mehr Platz für Industrie-"Landschaft" haben.

    Wer jetzt meint, durch den Wegfall der Umfahrmöglichkeit würde viel vom Spielspaß verloren gehen, dem muss ich widersprechen: Wenn ich mir genau überlegen muss, wo ich die vor der Lok befindlichen Waggons zwischendurch abstellen kann, wenn ich z.B. aus dem über die DKW angeschlossenen Gleis oben rechts einen abgefertigten Waggon abholen oder auch einen neuen zustellen will, dann kann das ganz schön Köpfchen verlangen.


    Tschüß

    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Hallo Utz,

    ich denke da scheiden sich die Geister ob Du eher einem "Timesaver"-Konzept folgen magst - oder mehr dem "Inglenook" ...

    https://en.wikipedia.org/wiki/Timesaver
    https://en.wikipedia.org/wiki/Inglenook_Sidings


    ... oder Variationen davon.


    Ladestellen so ungünstig (gedacht historisch gewachsen) anzuordnen das zig Rangierfahrten erforderlich werden um einen Waggon zuzustellen oder abzuholen.


    Bei dem Entwurf aus SNM41 ... stört mich - Kuppeln in der Kurve ist halt so ne Sache.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Moin,

    Ich muss sagen, dass ich den ersten Plan stimmiger finde. Schade ist, bei aller Mühe die sich Autor und Gleisplanentwickler gemacht haben, es dann doch wenig mit der Realität zu tun hat. Als Inspiration toll, aber zum Nachbauen sind es dann oft doch viele Kompromisse.


    Utz, da verweise ich auf diesen Beitrag. Ich bin da auch kein Fan von, bei Industrieanlagen bzw. Anschlüssen direkt eine Umfahrung einzubauen. Braucht Platz, im Fiddleyard kann man sich seinen Zug mit dem Fünffingerkran zusammenstellen wie man möchte. Wobei bei so kleinen Anlagen die Anzahl der Wagen überschaubar sein kann und man eventuell mit den runter rangierten Wagen wieder zurück fährt und nichts umstellen muss.


    Marc

  • Hallo,


    mir gefällt der zweite Plan besser.

    Ein Umfahrgleis würde ich immer einbauen, betrieblich sperren kann man das immer noch, z.B. wenn gedacht der obere Zweig der DKW "defekt" ist.

    Meiner Ansicht nach muss man eher selten im Bogen kuppeln.


    Ich habe schnell eine Variante mit einem halben Umfahrgleis gezeichnet:


    Betrieblich kann man da schon eine Menge machen, wenn man da 5-6 Wagen zustellen und abholen muss ist man schnell 1-2 Stunden beschäftigt.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Betrieblich kann man da schon eine Menge machen, wenn man da 5-6 Wagen zustellen und abholen muss ist man schnell 1-2 Stunden beschäftigt.

    Da bin ich dann wieder bei Lance Mindheim und muss für mich überlegen ob ich überhaupt so lange rangieren möchte.

  • Hallo Marc,


    du MUSST ja nicht so lange rangieren. Mach dir am Anfang einfach eine Rangierliste (oder lass sie dir von einem der vorhandenen Programme machen) und dann spielst du so lange, wie du Lust hast. Beim nächsten Mal machst du mit deiner Rangierliste einfach da weiter, wo du vorher aufgehört hast.

    Oder du bestimmst im Vorhinein, wie viele Waggons du rangieren möchtest (= wie lange du spielen willst) und machst die Rangierliste eben entsprechend.

    Der Vorteil einer etwas rangierintensiveren Anlage ist, dass du halt auch die Möglichkeit hast, mal länger an einem Stück zu rangieren, und dass das Spiel nicht so schnell langweilig wird wie vielleicht mit einer ganz einfachen Anlage.


    Tschüß

    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Da bin ich dann wieder bei Lance Mindheim und muss für mich überlegen ob ich überhaupt so lange rangieren möchte.

    Hallo Marc,


    hast du eigentlich eine Vorstellung was du willst?

    Willst du lange Züge fahren sehen bedeutet das in 0 einen ausreichend großen Raum nutzen zu können, ich denke mal 2,5 x 6 m^2 braucht mal wohl.

    Hast du weniger Platz gibt es zwei Möglichkeiten: Minianlage wie oben, mehr so eine Art befahrbares Diorama. Oder zu H0 oder kleiner wechseln.

    Bei kleinen Anlagen steht eben das Rangieren im Vordergrund, neben dem Modellbau, dem Altern, Fahrzeugverbesserungen usw. Ich sehe das als den deutlichsten Unterschied zu H0, N usw.

    Mit dem Bauen hast du schon angefangen, ich kann mich da an ein Modul und an Fahrzeuge erinnern. In meinen Augen bist du schon auf dem richtigen Weg, bau doch einfach noch zwei Module mit 1-2 Weichen, dann kannst du weiter Erfahrung sammeln und dann entscheiden, was dir Spaß macht.


    Grüße über den Rhein


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Moin,


    bei entsprechend gestalteten "Industrieanschlüssen" ... könnte man aus einem Sägewerk einen Stahlhandel machen, aus einer Schraubenfabrik eine Glasbläserei usw ... oder zwei Werksteile zwischen denen Halbzeuge hin und her gefahren werden müssen ... einfach die (Fabrik-)Schilder tauschen.


    H3x beschreibt das wirklich treffend:

    Bei kleinen Anlagen steht eben das Rangieren im Vordergrund, neben dem Modellbau, dem Altern, Fahrzeugverbesserungen usw. Ich sehe das als den deutlichsten Unterschied zu H0, N usw.


    der.Marc - Was genau macht für Dich den Reiz am Hobby aus?


    VG, Stefan

  • Moin,


    Tatsächlich weiß ich ja wie viel Platz ich habe und was ich möchte und was nicht :D. Dieser Thread ging in erster Linie erst mal darum wie der Plan aus dem SNM 41 mit „richtigen“ Gleisen aussieht, ohne idealisierten Gleisplan.


    Was für den Reiz vom Hobby ausmacht kann ich gar nicht genau sagen. Das Modul z.B. ist schon mal ein Testobjekt in Spur 0 was zu bauen und zu probieren, testen usw. Auch wenn es hinterher eine flache Flunder ist.


    Was ich nicht brauche ist Personenverkehr. Was ich brauche ist eine Handvoll Wagen die ich zustellen und abholen kann. Lange Züge geht nicht, große ausgedehnte Gleisanlagen auch nicht. Das ist mir auch alles bewusst. Selbst in H0 geht auf der Fläche nicht viel, klar vielleicht eine Rundumanlage aber das ist ja nicht das Thema. Ich möchte was bauen, was auch fertig wird, was keine Lebensaufgabe ist. Etwas das man neben Familie, Haus, Garten, Arbeit und anderen Hobbys noch schaffen kann. Die Sachen von Lance Mindheim find ich gut, oder ostpubs.com. Ansonsten ist das jetzt viel Offtopic :)

  • Die Idee aus dem SNM Magazin hatte ich auch vor paar Tagen aufgegriffen. Das Ergebnis mit Peco Code 124 Gleismaterial und etwas größeren Radien (1727 und 1828mm) sieht so aus:




    Gruß

    Djordje

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