Gleise verkrauten

  • Hallo Dietmar,


    Von wann sind diese Aufnahmen?

    Du weißt ja selbst, das in der Epoche II und dann bis zur Wende die Reichsbahn der DDR massiv Gift mit Unkrautvernichtungszüge gespritzt worden ist. Da gab es kein Unkraut. Wie auf den Bildern zu sehen ist , so denke ich, das Fotos nach 1990 gemacht worden sind.


    Viele Grüße Robby

  • Hallo Dietmar,

    ich denke auch der Unkraut- Zug hat immer ganze Arbeit geleistet.

    Ich habe es bei unseren 0e Modulen schon teilweise probiert "etwas" Grün zwischen die Gleise zu bekommen, man muss aber ganz schön vorsichtig machen damit die IV K's und alle Anderen nicht's in die Steuerung oder sonst wo hin bekommen.

    Es so wie auf den Bildern darzustellen wird im Modell nicht ganz einfach.

    Ich denke aber ganz flach geht da vielleicht was.

    Grüße Reinhard

  • Hallo

    Ich hatte geschrieben es war kurz vor der Einstellung wie die Bilder von 1973-74 zeigen auf der Schmalspur von Wilkau-Haßlau-Carlsfeld.Die letzten Jahre wurde auf den sächsischen Schmalspurstrecken,nur das Notwendige am Gleis gemacht.Da fuhr schon Jahre kein Unkrautvernichtungszug mehr,habe selbst noch als Lokschlosser die verkrauten Gleise auf der Strecke Wolkenstein-Jöhstadt erlebt bei Probefahrten.Auch als ich in Oberwiesenthal gefahren bin ,gab es diese Gleise ,und das war 1976.

    Dietmar

  • Hallo

    Noch zwei Aufnahmen aus dem Bahnhofsbereich,die Gleise sind teilweise mit einer Ölschwarte bedeckt.Heute wäre das undenkbar,das die Gleise mit

    Öl bedeckt sind.Aber im Modell nachzustellen,wäre eine Möglichkeit mal sehen ob ich es auf meiner Anlage darstelle.Auf meiner ersten Modulanlage habe ich im Bw solche Gleise dargestellt,war aber nicht berauschend der Anblick.



    Dietmar

  • Hallo,


    Noch zwei Aufnahmen aus dem Bahnhofsbereich,die Gleise sind teilweise mit einer Ölschwarte bedeckt.Heute wäre das undenkbar,das die Gleise mit

    Öl bedeckt sind.Aber im Modell nachzustellen,wäre eine Möglichkeit mal sehen ob ich es auf meiner Anlage darstelle.Auf meiner ersten Modulanlage habe ich im Bw solche Gleise dargestellt,war aber nicht berauschend der Anblick.


    auf Grund des vorstehenden kursiv dargestellten Zitats habe ich meine Meinung dazu gebildet, das es anscheinend nicht das "Gelbe vom Ei" sei.


    Was soll`s, anscheinend gibt es doch geografisch unterschiedliche Meinungen. Mich stört das nicht.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Hallo Freunde der Dampflok,


    wer es genau wissen will, wie es im Bereich der Dampflokbehandlungen aussah, dem empfehle ich das Buch "Das Bahnbetriebswerk zur Dampflokzeit" aus der Reihe Transpress Verkehrsgeschichte, erschienen 1987 beim Verlag Transpress. Obwohl das Buch nur Schwarzweißfotos enthält, zeigt es doch sehr gut, das vom Schotter in vielen Bereichen nichts zu sehen war. Und das wird in der BRD genauso wie in der DDR gewesen sein.

    Für Gestalter von Dampflok-Bw dürfte dieses Buch eine Fundgrube sein, denn es sind dort alle Behandlungen der Dampflokomotiven mit der dazu erforderlichen Infrastruktur beschrieben, einschließlich Gleisplanskizzen großer und kleiner Bw.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Dietmar,


    unsere amerikanischen Modellbahnfreunde habe da zum glück eine etwas andere Auffassung, wie manch einer hier in diesem Forum.


    Anbei mal zwei Links:


    https://www.ostpubs.com/modeling-oil-soaked-track/


    https://www.ostpubs.com/how-much-is-too-much/


    Gerade der zweite Link zeigt, das nicht alles nach "frisch gewaschen" aussehen muss.


    Hier gibt es aber auch Spur 0er, die finden englische Gleise unter deutschen Lokomotiven schön, von daher...alles im grünen Bereich hier.

  • Hallo Heinz,


    .... _ich_ kann Dir nicht folgen ... und verstehe nicht was Du andeuten möchtest.


    Unabhängig davon finde ich die Darstellung in dem "ersten" Video von Ostspubs sehr gelungen.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Moin,


    jedem Tierchen sein Plaisierchen. Manche mögens eben sauber, englisch, vor allem blumenwiesig bunt oder herrlich einfarbig und heilweltig (ich weiß, aber ein besseres Adjektiv fand ich grad nicht) und andere bevorzugen ein Abbild der wirklichen Welt.


    Man sollte aber bedenken: Epoche 3 und teilweise noch zu Beginn der 5: Hauptbahnen waren immer im Topzustand. Da wuchs nix im Gleis. Bei Nebenbahnen sah man das nicht ganz so streng, da fuhr der Spritzzug nicht so häufig. So gabs durchaus Grünzeug im Gleis. Aber nur ein bißchen.


    Als Herr Mehdorn seine politisch gewollte Strategie des NixMehrKostenDürfens durchboxte, fielen viele Bahnstrecken in die grüne Phase. So viel Unkraut, wie in den 90er und 200xer Jahren hatte man noch nie gesehen. Im Ruhrgebiet konnte man beim Spazierengehen plötzlich auf was metallisches in einer Wiese stoßen und da kam sogar ein Zug. Kein Witz. Die Umgebung von Oberhausen und das Angerbachtal waren ein Hammer. Würde das mancher auf seiner Anlage nachstellen, was wäre die Empörung groß.


    Ich bewundere die Herren aus den USA, die sehr gekonnt die Schienen einsauen und einkräutern. Herrlich, diese ölige Pampe. Da ich gerade am Bw tüftele, dürfte das meine nächste Baustelle werden. Hoch lebe das unsaubere Gleisbett:D

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