Umbau MTH Krokodil E94 Eisenschwein auf ESU

  • Hallo,


    es gab ja schon diverse Umbauberichte von der MTH E94 auf ESU. Mutter aller Berichte ist wohl der vom Werkzeugmacher. Das war seinerzeit auch meine Motivation eine E94 umzubauen.


    Damals habe ich diese Version gebaut:







    In meinem Freundes-, Bekannten- und Stammtischkreis gibt es inzwischen 8 umgebaute Modelle der E94. Bei meinem letzten Umbau habe ich mal ein paar Bilder gemacht. Warum jetzt dieser Bericht? Nun, die Nachricht, dass MTH vom Markt verschwindet hat die Diskussion um deren Modelle scheinbar neu entfacht. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, denn das Modell der E94 wird ja seit Jahren nicht mehr produziert. Es gibt einen Händler in den USA, der die Modelle sehr günstig (bei Ebay) anbietet. Vielleicht kann dieser Bericht ja dazu beitragen, nochmal über den Kauf dieses Modells nachzudenken.


    Ich bin der Meinung, dass das Modell nur Spaß macht, wenn man es auf DCC umbaut. Der Werkzeugmacher bietet dazu Platinen an, die zum einen den ESU Decoder adaptieren als auch die weitere Nutzung der beiden Beleuchtungsplatinen von MTH möglich machen. Denn da werden die LEDs über eine gemeinsame Masse angesteuert, anders als bei DCC. Auf der Adapterplatine wandeln Optokoppler die Spannung entsprechend um.


    Man kann aber auch die Adapterplatine von ESU nutzen, wenn man (wie ich) auch noch die originalen LEDs von MTH tauschen möchte.


    So sieht es aus, wenn man die Lok (hier gleich zwei) komplett entrümpelt:



    So sieht es nach dem Einbau eines ESU XL Decoders aus:



    Ich möchte hier den Umbau nicht weiter beschreiben, denn das hat der Werkzeugmacher schon wunderbar getan. Aber ich möchte noch ein paar Details ansprechen.


    Wenn man sein Modell altert, macht es echt was her, wenn man die 12 Federn der Stromabnehmer rot lackiert:



    Ich habe die Federn entfettet und anschließend grundiert.


    Dann habe ich die Griffstangen an den Vorbauten durch 0,6er Stahldraht ersetzt. Die Halter sind von Paul Petau.



    Die MTH E94 hat ein nicht zu unterschätzendes Problem: die Spurkränze entsprechen keiner NEM-Norm und schneiden gerne Weichen auf. Bei meinem ersten Umbau wurden die Spurkränze etwas "runder" gedreht, bei der letzten Lok hat Holger Gräler neue Radreifen aus Edelstahl auf die Radkerne gezogen. Die Radkerne wurden dabei dünner gedreht. Jetzt kann nichts mehr passieren, die Räder halten für die Ewigkeit und sie sehen viel besser aus! Man kann auf den Bildern gut erkennen, dass der Spurkranz nun eine andere Form hat.




    Evtl. mache ich in den nächsten Tagen ein paar Bilder von der fertig umgebauten und gealterten Lok.


    Hier nochmal eine kurze Übersicht, was man benötigt:


    - Lok (kauft man bei Ebay in den USA kommen nur noch die Einführsteuern dazu, kein Zoll!)

    - 2 digitale Servos (zus. 10 EUR)

    - Platine vom Werkzeugmacher

    - Umbau der Räder

  • Hallo Jörg!

    Kann dich verstehen.

    Ich hatte mal 3 Stück, davon auch die schöne blaue Mauritius. Sie passten aber nicht mehr; nicht zu meinem Thema "Stahl- und Hafenbahn".
    Dennoch würde ich sie heute nicht mehr abgeben.

    Mein echter Favorit ist aber tatsächlich die ÖBB-Version. Die angeformten Lampen und die knallig orange Farbe ist einfach klasse.

    Mal schauen . . .

    VG, Moritz

    Weniger ist (nicht) mehr ;) - schwer müssen sie sein - Stahlbahn Ep. V und drumherum...

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