tokiner - wie kam ich zur Modellbahn

  • Angeregt durch Rolands Beitrag

    Wie fing es mit dem Modellbau an?

    will ich auch mal was zum Werdegang vom Erbauer der Modulanlage "Nerlingen" schreiben.

    Allerdings mache ich das mal in einen separaten Beitrag, weil ich evtl. in mehreren Teilen schreiben werde.


    Fangen wir mal ganz vorne an.

    Im zarten Alter von 7 oder 8 Jahren (genau weiss ich es leider nicht), bekam ich zu Weihnachten zu meinem Entsetzen eine Carrera-Bahn geschenkt.

    Klar, mein Vater war Autoschlosser und damit musste der Junge eine Autorennbahn haben. Hat er sich damit seinen eigenen Wunsch erfüllt?

    Ich nämlich wollte lieber, wie die Nachbarjungs auch, eine Märklin-Bahn haben!

    Mein Gejammer musste so nervenaufreibend gewesen sein, dass es zum nächsten Weihnachsfest tatsächlich eine Märklin-Startpackung gab.

    Es war die mit der grün-schwarzen Dampflok (Kobelschornstein), den beiden Blech-Personenwagen und Blechgleisen.

    Ausführung der Fahrzeuge war mir total egal, hauptsache eine Märklin-Bahn.


    Der Vater eines Nachbarjungen baute für uns beide dann später 2 x 1 m große Tischplatte mit je zwei Kreisen, Abstellgleis und Weichenverbindungen.

    So konnte man doch spielen! Der NAchbarvater war mein absoluter Held und ich habe diese Anlage geliebt.

    Wie auf dem (einzigen) Bild zu sehen, war ich schon früh kreativ und habe mir Gebäude aus Lego und Wigwams aus Papierröllchen selbst gebaut.

    Es kam einfach alles auf die Anlage.

    Die auf dem Bild erkennbare E 41 war übrigens ein Erbstück von einem Opa.


    Das war also mein Einsteig und die erste Infektion mit dem Virus Modellbahn.


    Wir waren 4 Nachbarjungs und haben immer abwechselnd Fahrbetrieb auf unseren Anlagen gemacht. Dabei brachte jeder immer ein paar Fahrzeige mit und dann wurde ordentlich einer fahren gelassen , immer schön kreisend !


    vielleicht kommt daher meine Freude an Spur 0 Fahrtreffen?

  • In den vielen Kinderjahren mit der Märklin-Bahn, entstand natürlich eine beträchtliche Sammlung an Fahrzeugen durch Taschengeld-Ersparnisse und viele Geschenke von Verwandten usw.

    Von großem Vorteil war ein sehr netter Onkel und Tante im Schwäbischen, nämlich in GÖPPINGEN!

    Deren Haus lag auf einer Anhöhe mit direktem Blick auf die Strecke von Stuttgart nach Geislingen und das Märklin-Werksgebäude genau gegenüber.

    Heissa Juchee, wenn es hies, wir fahren in den Ferien zu Onkel Reinhold und Tante Meta!!

    Der Junge war glücklich und ein Besuch im Märklin-Museum war jedes mal Pflicht. Der Onkel gab mir immer eine Fünfzig Mark Schein, der natürlich in Märklin-Material umgesetzt wurde.

    Bestückt mit allen Mitbringseln aus dem Museum und den Neuerwerbungen gings dann glücklich nach Hause zurück.

    Übrigens gab es damals in der Innenstadt von Göppingen sage und schreibe 3 Spielwarenläden mit Modellbahn-Abteilung! Heute gar nicht mehr vorstellbar ....


    Toll war, dass es dort auch Roco Fahrzeuge gab und das man beim Händler die Achsen der Waggons einfach tauschen lassen konnte und damit auf Märklin-Gleisen fahren konnte.

    Das war auch ungefähr die Zeit, in der ich langsam auf das vorbildgerechtere Kunststoff-Gleis umschwenkte.


    Abendliche Pflichtlektüre war natürlich immer der Märklin-Katalog, Neuheiten-Prospekte, das Märklin-Magazin, Märklin-Gleisplanheft und die beiden Bücher von Bernd Schmid (wer kennt die nicht?).


    Irgendwann wollte ich natürlich auch eine größere, stationäre Anlage, die vor Allem auch vorbildgetreuer sein sollte.

    Damit fing eine ca 30 Jahre währende Phase, in der ich immer wieder neue Anlagenpläne und Konzepte entwarf und wieder verwarf. Viele Pläne wurden auf dem Boden provisorisch verlegt und ausprobiert, einen festen Anlagenbau hat es aber lange nicht gegeben.

  • Irgendwann In der Jugendzeit hatte ich meinen ersten Roco-Katalog (1982 oder so?) in den Händen.

    Beim Anblick der tollen Lokmodelle mit der vieeel besseren Detaillierung war die Entscheidung bald gefasst:

    Verkaufe alles Märklin-Material und steige auf das vorbildlichere 2-Leiter Gleichstrom-System um.

    Unterstützend dabei wirkte das neu auf den Markt gekommene Roco-Line-Gleis mit Bettung. Damals ein richtig modernes Gleis mit tollen technischen Lösungen und vor Allem schlanken Weichen!


    Und schon ging die Planungsphase intensiv weiter. Lektüre zum Anlagenbau und zur Gleisplanung lagen in stapeln neben meinem Bett. Ich kannte die alle auswendig ...

    Und was habe ich für einen Haufen Pläne gemacht, damals alles noch auf Papier, mit selbst gemachten und später selbstklebenden Gleissymbolen im Masstab 1:10.

    Aber als Waage-geborener fielen mir Entscheidungen schon immer schwer. Ich sagte ja schon, es gab eine ca 30 Jahre andauernde Planungsphase.


    Recht früh, es musste 1988 gewesen sein, mit dem Erscheinen des entsprechenden Roco-Katalogs habe ich dann meine Liebe zu bayrischen Nebenbahnen entdeckt. Das Erscheinen des Glaskastens mit den passenden Lokalbahnwagen in dem Katalog hat mich in diese Richtung gelenkt.


    Eine Nebenbahn mit Endbahnhof sollte es nun sein, daher stammt wohl der noch heute in der Spur 0 vorhandene Drang zu "weniger ist mehr" und die Liebe zu den fränkischen/bayrischen Nebenbahnen.


    Der Roco Katalog mit den tollen bayrischen Fahrzeugen und allerlei Literatur zu dem Thema waren jetzt die ständige Pflichtlektüre.

  • Hallo Thoralf,


    Deine Geschichte über Deine Beziehung zur, Beschäftigung mit Modellbahn und Entwicklung als Modellbahner hat mehrere Übereinstimmungen mit meiner Geschichte: Als jugendliche infiziert (aber ich durch meinem Vater), anfangs als reiner Märklinbahner, danach eine lange Zeit nur Pläne machen (was auch Spass macht! Habe damals ( vor 30 Jahre) sogar für mehrere CAD-Systeme selbst Gleisbibliotheke angefertigt.


    Und als ich Mitglied wurde eines Modellbahnvereins (vor 20 Jahre), hat sich das Modellbahnvirus explodiert. Und habe ich viel dazu gelernt. Z.B. wie man eine Modellbahn völlig automatisiert (eine Herausforderung an sich).


    Und erst vor etwa 8 Jahren habe ich einen Entwurf gemacht, denn ich auch realisiert habe. Sei es in H0. Realisiert bedeutet hier: es funktioniert und ist völlig digital. Ist aber immer noch nicht angekleidet mit Scenery.


    Denn vor etwa 3,5 Jahren kamm Spur 0 dazwischen. Warum und soweiter (also die Anleitung dazu) ist eine Anfangs traurige Geschichte (nicht weiter Fragen!) aber hat sich relativ schnell entwickelt zu etwas sehr Positives, woran ich sehr viel Spass und Freude habe. Und bei dieser Modellbahn bin ich irgendwie unheimlich motiviert um weiter zu Bauen und es fertig zu machen. Ich denke selbst darüber nach wie isch ebentuel meine Module zum Beispiel während ein Fremo-Treffen in dem Gleisplan einbinden lassen. Vielleicht mit einem Übergangssegment? Aber so weit ist es noch nicht.


    Danke für deine Gechichte! Ich denke das Deine Story für mehrere Forumsmitglieder vergleichbar ist. Nur hört man wenig darüber. Deshalb meinen Dank.


    Gruss,

    Walter

  • Danke Walter für Deine Zeilen!


    So noch eben vor dem Schlafen ein weiteres Kapitel:


    Nachdem ich also meine Liebe zu Gleichstrom / Nebenbahn / bayrische und fränkische Fahrzeuge gefunden hatte, folgte eine Zeit, in der andere Dinge stärker in den Vordergrund kamen.

    Das waren natürlich die Frauen, die Lehre und das Studium und auch mein damaliges 2. Hobby, der RC-Modellflug.


    Die Modellbahn hatte nicht mehr ganz so hohen Stellenwert, ich kaufte in dieser Zeit in den Wintermonaten viele Neuerscheinungen von Fahrzeugen (die Entwicklung brachte viele tolle Details und besseres Fahrverhalten).

    Ausserdem sammelte ich viel Material (Roco-Line, Gebäudebausätze, und natürlich Rollmaterial) auf Börsen für das "zukünftige große Anlagenprojekt" Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn zum umfangreichen Endbahnhof.

    Ich konnte nämlich als Student in das 50er Jahre Haus meiner verstorbenenen Großeltern ziehen, und da war für ein Single mit temporären Beziehungen einiges an Platz für eine schöne stationäre Anlage.


    Immer mal wieder machte ich neue Gleispläne, aber zu mehr als Teppich-Bahning reichte es dann immer nicht. Ich konnte mich einfach nicht gut festlegen. Aber das Material stapelte sich in großen Mengen ...

  • Dann kam die Phase, in der ich "erwachsen" wurde, einen festen Job mit viel Reisetätigkeit hatte und die ersten Jahre kaum Zeit für Hobbies hatte. 3 Jahre lang war ich quasi 5 Tage die Woche irgendwo in Deutschland bei Kunden als Leih-Konstrukteur unterwegs.

    Aber in der Zeit lernte ich auch meine heutige Ehefrau kennen und wir lebten bald fest zusammen. Zuerst bei Ihr im Westfälischen (Lippstadt, direkt an der WLE-Strecke) und dann nach weiteren 3 Jahren Wochenend-Beziehung zog Sie zu mir in das Haus meiner Großeltern.

    Da ich nun auch nicht mehr soviel reisen musste und das Leben sich normalisierte, konnte ich jetzt wieder richtig einsteigen und .... Pläne machen!


    In dieser Zeit habe ich mich dem Trend zur Digitalisierung hin gegeben und mein erstes Roco Startset mit der V200, den 3 Silberlingen und der Roco-Maus gekauft. Ein tolles Set ! Die Lok hatte schon Sound und das machte mir richtig Spass. Ein ganz anderes Spielen mit den Fahrzeugen war jetzt möglich.

    Schnell kamen noch mehr Sound-Loks wie die V80 dazu und auch die modernen Loks von Brawa mit allen Details und Digital-Funktionen musste ich haben. Die bestewar einfach die BR 75, super Laufverhalten und echt schöner Sound.

    Schnell war der Wunsch da, alle vorhandenen Loks soweit möglich mit Sound -Dekoder auszurüsten.

    In dieser Zeit hat mein örtlicher Modellbahnhändler ordentlich Geld an mir verdient. Eine Lok nach der anderen wurde auf ESU Sound-Dekoder umgebaut.


    Eigene Anlage aber immer noch Fehlanzeige. Aber die Liebe zum Digitalbetrieb mit Sound war in dieser Zeit enstanden.

  • In das Programmieren der ESU-Dekoder fummelte ich mich irgendwann mal rein und später baute ich auch selber den Sound-Dekoder in (für den Einbau vorbereitete ) Loks ein. Bei der neuen Roco 64 ging das einfach und hatte Prima Effekt.


    Jetzt war der Wunsch nach einer eigenen Anlage, auf der ich meine Fahrzeuge präsentieren und fahren konnte, sehr groß geworden.


    Mittlrweile hatten wir unser Häusschen geplant und gebaut. Natürlich war ein großer Raum im Dachgeschoß als Hobbyraum vorgesehen!


    Durch Zufall konnte ich einen fertig gebauten, fahrbereiten Endbahnhof mit ordentlich Rangiermöglichkeiten kaufen.

    Der Verkäufer ist heute übrigens auch Spur Nuller und wir haben uns bei einem Stammtisch irgendwann wieder getroffen, was ein Zufall, die welt ist echt klein!

    Bei dem gekauften Bahnhof waren auch ein paar Module für ein Stück Strecke dabei. Moment, da war doch was? Ja genau, die damalige Liebe zur Nebenbahn mit Endbahnhof !


    Jetzt hatte ich auf einmal die geniale Idee von Modulen für mich entdeckt: Man braucht gar kein Mammut-Projekt zu planen, was eh nie fertig wird, weil es zu groß ist.

    Nein, mit Modulen kann man sich in kleinen Stücken etwas aufbauen, schön übersichtlich und nicht zviel auf einmal. Dabei aber auch immer Flexibel, wenn sich mal Raum/Vorstellungen ändern.


    So kam ich also auf die Modul-Geschichte und hatte jetzt die Möglichkeit, mit meinen digital ausgestatten Fahrzeugen wenigstens auf dem schön gestalteten Bahnhof zu rangieren.

  • Hallo Toralf,


    auch ich habe eine Menge Loks digitalisiert und wenn es sich um Dampf und Diesel handelte, benutzte ich auch ESU Sounddecoder. Und der grosse Märklin-Bahn meines Vereins habe ich das automatische, digitales Fahren beigebracht. Also die Bahnsteuerung digitalisiert. Mit unterschiedliches Verhalten und unterschiedliche und/oder gemeinsamen befahrbahre (erlaubte) Gleisabschnitte für Güterzüge, IC's, Personenzüge, Nebenbahnzüge und Pendelzüge. Alles mit Traincontroller von Freiwald.


    Und sogar bei der Scheesseler Mühle ist die Lichtsteuerung automatisiert mit Railroad Traincontroller und automatischer Betrieb mit zwei Loks ist auch möglich (davon habe ich schon mal einen Link ein einer meiner Beiträge veröffentlicht).


    Also digitales Fahren, Schalten und Steuern einer Modellbahn liegt auch mir nah am Herzen. Ist halt eine andere, zusätzliche Dimension zur Modellbahnhobby.


    Gruss,

    Walter

  • Mit dem erworbenen Bahnhof und den Modulen war ich eine gewisse Zeit lang ganz glücklich und konnte mit meinen Fahrzeugen wenigstens ein bisschen Rangierbetrieb machen.



    Der Sound der umgebauten Loks war für mich eine ganz neue Dimension der Modellbahnerei.

    Als Roco dann noch die fernsteuerbaren Kupplungen raus brachte, war das für mich ebenfalls eine Bereicherung, wollte ich auch haben.

    Also wurden nach Erscheinen der ähnlichen, aber weniger klobigen Krois-Kupplung einige Loks darauf umgebaut.

    Mein Geld und die Zeit floß also wieder mal nicht in die Anlage, sondern in das Perfektionieren der Fahrzeuge. Aber ich hatte ja einen gestalteten Bahnhof und konnte mit Sound und Rauch und Kupplungen ein wenig fahren ....


    Pläne für die endgültige Anlage habe ich natürlich weiter fleissig gemacht. Das Modulprinzip sollte in Form der abzweigenden Nebenbahn integriert werden.


    Schon recht früh nach dem Umstieg auf Gleichstrom-Digitalbetrieb hatte ich mich auch im Altern von Fahrzeugen versucht. Angeregt von den tollen Bildern in den (massenhaft gekauften) Zeitschriften, habe ich mich irgendwann an den 8 Güterwagen aus dem Roco Set versucht.

    Mit Abtönfarben und Pinsel fing es an und die Resultate waren na ja ...

    Leider habe ich davon keine Bilder mehr, aber da ging auch noch was.


    Also wollte ich ich mich verbessern und besorgte mir eine Airbrush - Ausstattung. Damit wurden die Resultate schlagartig besser und ich kam auf ein ganz anderes Niveau.


    So konnte ich meine Fahrzeuge richtig aufwerten. Mein Glanzstück zu H0-Zeiten war die erste gealterte Dampflok, die Fleischmann P8 und die 3yg Umbauwagen.






    An dieser Stelle befand ich mich modellbauerisch auf der Spitze meiner H0-Laufbahn, nur die endültige Anlage fehlte noch. Material war ja genug vorhanden ....

  • Weiter gehts:


    ich näherte mich einem endgültigen Konzept für die H0-Anlage, und optimierte die Planungen auf den zur Verfügung stehenden Hobbyraum.

    Auch von Mark Stutz liess ich mir helfen, hier mal die letzten Planungen für eine Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn aus den gekauften Modulen:




    Zwischenzeitlich wurde ich Mitglied im Nienburger MEC (NIEMEC). Einige der Gründungsmitglieder sind übrigens auch hier im SNM Forum vertreten: OOK und Baumbauer007 kennt man oder?

    Hier lernte ich gute Modellbauer kennen, von denen ich so einige Tipps und Fertigkeiten abschauen konnte. Ich hoffte, meine schön aufgepimpten H0-Fahrzeuge auf der schönen Clubanlage fahren zu lassen. Meine geplante Anlage benötigte ja noch Jahre bis zur Fertigstellung...


    Wie vielleicht die meisten hier im Forum auch, schielte ich immer mal wieder auf die Lenz-Anzeigen in den einschlägigen Zeitschriften.

    Ein Club-Kollege aus dem NIEMEC ist übrigens ein Spur Null Urgestein. Er hatte die "AME"-Anlage geschaffen, die auch im Eisenbahn Journal Sonderheft zur Spur 0 vorgestellt wurde.

    Bei einem Tag der offenen Tür im Club wurden auch ein paar Spur0 Modelle präsentiert, da war man schon echt fasziniert von dieser Baugröße ...


    An dieser Stelle meiner H0 Modellbahn-Karriere traf ich dann eine Entscheidung, die den weiteren Weg entscheidend beinflusste und in eine andere Richtung brachte.


    Ich wollte nach 26 Jahren endlich mit dem Rauchen aufhören! In unserem Häusschen hatten wir sowieso schon ein selbst verordnetes Rauchverbot. Ausnahme natürlich mein Hobbyraum!


    Also besuchte ich 2010 einen Rauchfrei-Kurs, das Ziel dabei war sich einen Plan für den ersten rauchfreien Tag zu machen. Man sollte sich den Tag so gestalten, dass man einfach Dinge unternimmt, die Spass machen und von der Glimmstengel-Sucht abzulenken.


    In dieser Zeit war Lenz schon in die Spur 0 eingestiegen und bot Köf, V36, Donnerbüchsen und gerade neu die V100 an Die BR 64 war als Neuheit angekündigt.


    Und hier hatte ich eine folgenschwere Idee:

    Ich plante den ersten rauchfreien Tag mit der Reise zur Modellbundesbahn nach Bad Driburg mit anschliessendem Besuch vom Modellbahnshop Lippe. Also ein ganzer Tag in Sachen Modellbahn.

    Bei MSL wollte ich mir mal das Lenz Startset vorführen lassen und die tolle Köf mal live erleben.

  • Um es mal kurz zu machen:


    Der erste rauchfreie Tag war ein Samstag und ich fuhr wie geplant ins Lippische.

    Jeder weiß, was dann passierte: Ich stand bei MSL und fuhr mit der Spur 0 Köf auf dem Testgleis voller Begeisterung hin und her.

    Natürlich ließ mich das Erlebte nicht in Ruhe und noch am gleichen Tag wurde ein Entschluß gefasst:


    Ich gönne mir das Lenz Startset als Belohnung, wenn ich rauchfrei bleibe!


    Ist dann halt Luxus, zwei Spurweiten zu haben, wobei die Spur Null ja nur aus den Rauchersparnissen finanziert wird. Also muss man kein schlechtes Gewissen haben, soviel Geld dafür auszugeben, es wäre ja sonst in die Luft geblasen..


    Dazu legte ich jede Woche den nicht verrauchten Betrag von 30 Euro in den als Spardose dienenden Aschenbecher auf dem Basteltisch. Wenn die 500 Euro angespart sind, gehts wieder zu MSL.


    Wie man errechnen kann, dauerte es 16 Wochen, und die Summe war angespart, ich hatte also durchgehalten!

    Wieder an einem Samstag holte ich das Startset bei MSL ab und verbrachte den Rest des Wochenendes auf dem Fußboden im Hobbyraum und fuhr mit der Köf auf dem Gleisoval.

    Jeder kennt das: Es war wie Weihnachten als Kind!


    Die Geschichte erzählte ich übrgens letztes Jahr Bernd Lenz persönlich bei einem Abendessen nach dem Fahrtreffen in Kisdorf. Er war sichtlich amüsiert darüber, was seine Spur Null alles so anrichtet ....

  • Hallo Thoralf,


    Es ist also eine ganze Weile her dass Du Dir das Rauchen abgewöhnst hast. Ist natürlich toll und viel besser für deine Gesundheit. Du hast angefangen mit Spur 0 mit dem Geld dass Du nicht ausgegeben hast an Rauchwaren. Eine Belohnung für's Aufhören. Und jetzt werde ih ein bisschen neugierig: hast Du damals auch eine Strafe gedacht falls Du wieder mit Rauchen anfängen würde? Zum Beispiel um das Startset zu verkaufen? Und wie lange dauerte diese Straffrist? Bis heute?


    Nebenbei: ich habe vor etwas mehr als zwei Jahren meine Unterstützung der Tabakindustrie eingestellt. War am Anfang nicht leicht (Cold Turkey, ohne Hilfsmitteln) aber ich bin froh dass ich es -bis jetzt, denn Gefahr droht immer- geschaft habe um nicht zu rauchen. Aber da hat mir das Basteln an der Scheesseler Mühle mich doch öfters sehr geholfen (Ablenckung)!


    Gruss,

    Walter

  • Je mehr ich mich mit der neuen Spur Null beschäftigte , desto mehr reizte mich natürlich der Bau einer kleinen Spur Null Anlage.

    Mein Club-Kollege Jürgen, der mit der AME im Keller, nahm mich mal mit zum Bremer Stammtisch und zu einem Fahrtreffen dort.


    Das gefiel mir auf Anhieb total! Ich hatte so viel Spass beim gemeinsamen Fahrbetrieb mit Gleichgesinnten, dass war eine neue Dimension im Modellbahnhobby.

    Von dort nahm ich mir Ideen für einen kleinen Kopfbahnhof auf Modulbasis mit.


    Das war es, ich baue einfach ein paar Module und kann damit zu Fahrtreffen gehen, bzw. auch mal Betrieb zu Hause machen. Ein kleinerer, zweiter Raum im Dachgeschoß wurde von der Hausherrin dafür frei gegeben.

    Wunderbar, so kann ich doch tatsächlich in beiden Spurweiten parallel was machen!


    Innerhalb von ein paar Wochen entstand der Plan für die Modulanlage "Nerlingen", eine eingleisige Nebenbahn nach fränkischem Vorbild (immer noch den Glakasten im Auge) mit Endbahnhof, Fiddleyard und etwas Strecke. Dieser war so konzipiert, dass der Raum mit 4,5 x 4,8 m maximal ausgefüllt wird.

    Alle Module sollten auch für Fahrtreffen genutzt werden können, das war eine Planungsgrundlage.




    Interessant ist, dass ich H0 mehr als 30 Jahre geplant habe und in Spur Null nach ein paar Wochen bereits einen vollständigen mehr oder weniger endgültigen Plan hatte!


    Fazit und Erkenntnis: Weniger ist echt mehr und geht auch echt schneller !

  • Tja, wo stand ich jetzt eigentlich?


    Ich war fasziniert von der Spur 0, ich hatte ein Lenz-Startset, ich hatte einen Plan und ich wusste, dass Module und Fahrtreffen mir richtig Spaß machten.

    Aber: ich hatte ja auch noch die H0-Pläne und das ganze Material ...


    In gleichem Masse, wie die Lust an der Spur 0 immer größer wurde, sank die Unlust an der Spur H0 immer mehr.


    Je länger ich nicht mehr rauchte, desto mehr Geld sammelte sich in der Spardose. Ich legte ja immer noch 30 Euro pro Woche weg.

    Der Wunsch nach einer Lenz 64 war beim Erscheinen so groß, dass ich sie mir wiederum aus dem Ersparten zulegte und dazu gleich noch ein paar gebrauchte Donnerbüchsen.

    Da ich auch noch eine V100 und die Umbauwagen haben wollte, verkaufte ich einiges (unsinnigerweise gekauftes) H0-Material, um das Budget schneller zu erhöhen.


    Ausserdem fing ich an, die ersten Module und den Fiddleyard zu bauen. Wahnsinn, wie schnell man in der Spur 0 plötzlich Nägel mit Köpfen macht.

    In H0 habe ich nie einen Unterbau zustande bekommen ...


    Näheres zu den Bautätigkeiten meiner Modulanlage könnt ihr auch in meinem anderen Beitragsbaum nachlesen:

    Mein Projekt Modulanlage Nebenbahn "Nerlingen"

  • Module, das war wirklich die Erfüllung meiner Modellbahnkarriere, muss ich rückblickend sagen!


    Anhand dieser kleinen Anlagen-Bausteine habe ich mir eine Fertigkeit nach der anderen angeeignet und schrittweise gelernt:

    Gleise altern, Gleisverlegung mit Geräuschdämmung, Schottern, Weichenantriebe, Bahnsteigkanten und auch Landschaftsbau-Themen wie Wiese, Wald und Feld.

    Die einzelnen Techniken habe ich mir immer stückweise auf den einzelnen Modulen beigebracht und optimiert.

    So z. B. auch der Gebäudebau aus Bausätzen von Stangel (Karton) oder Müllers Bruchbuden (Resin).


    Ein ganz wichtiger Punkt war dabei auch immer der Einsatz verschiedener Farben für die Patinierung.


    Mit der Zeit war ich sehr routiniert in der Nutzung der Airbrush-Pistole und der Pigmentfarben.

    Es kam, was kommen musste: Die ersten Waggons wollte ich endlich altern!


    Der erste Schritt war doch etwas schwerer als bei H0, denn ein Lenz-Waggon kostet mal eben 80-100 Euro.

    Um mögliche Schäden gering zu halten, nahm ich mir erstmal die 3 Wagen aus dem Startset vor.

    Unterstützend dabei waren auch diverse Artikel im SNM-Magazin, um zu einem ermunternden Ergebnis zu kommen. Viele Inspirationen holte ich mir auch von den Anlagen auf diversen Ausstellungen und Messen.


    Nach und nach haben recht viele meiner Fahrzeuge eine ordentliche Patina erhalten und ich denke, ich habe mittlerweile ein recht gutes Niveau erreicht.

    Mehr und mehr Spaß entwickelte sich auch beim Supern der Fahrzeuge. Hier haben Petau, Krüger und Co. so manch schöne Teile im Angebot,mit denen man die Loks und Wagen unheimlich aufwerten kann.

    Ich denke da nur an die Zettelkästen von Petau, ein Gedicht!


    Hierfür habe sehr viele gute Berichte aus dem SNM- und dem ARGE-Forum genutzt, wie z. B. über das Tunen der BR 64 von Carsten Heidtke.

    Hier mal stellvertretend ein Bild meiner 64 298:


    Mehr zu meinen gealterten und gepimpten Fahrzeugen könnt ihr in meinem gesonderten Beitrag lesen:

    Fahrzeuge für Nerlingen


    Ich muss zugeben, dass mir die Superung von Fahrzeugen wirklich mehr Spass macht als der Weiterbau an den Modulen. das ist auch der Grund, dass es an meiner Modulanlage doch immer wieder recht stockend weiter geht ...


    Irgendwann traf ich dann doch den endgültigen Entschluß: H0 wird komplett aufgegeben!


    Die Vorteile und der Spaß an der größeren Spurweite waren einfach zu überzeugend ...

    Der Verkauf des ganzen Materials einschliesslich des Modulbahnhofs ging natürlich unter Schmerzen vonstatten.

    Die Preise für die "Massenware" sind so dermaßen im Keller gewesen, dass ich große Verluste in Kauf nehmen musste.

    Aber ich wollte den Umstieg zur Spur Null endlich komplett vollziehen, bevor das H0-Material noch Schimmel in den Schränken ansetzt und totes Material bildet. Und ein Ende ist ja bekanntlich auch immer ein Anfang :-)


    Durch den Verkauf des gesamten H0-Materials konnte die Spur Null in den größeren Raum umziehen und die Anlage noch etwas größer geplant werden. Vorteilhaft bei dieser Erweiterungsplanung natürlich auch wieder das Modulprinzip! So konnte ich einfach den Bahnhof mit ein Zwischenstück um 1 Meter verlängern und die Strecke durch weitere gerade Module und einer zusätzlichen Betriebsstelle ausbauen.


    Hier der Momentan angestrebte Endzustand mit Fiddleyard, Haltepunkt, Schotterverladung und Endbahnhof.

    Alle Module sind so konzeptioniert, dass ich auf Modultreffen damit teinehmen kann.


  • Soooo, jetzt sind wir schon fast am Ende meiner Spur 0 Biographie ...


    Aber ein ganz wichtiges Kapitel fehlt noch: Stammtische und Fahrtreffen !


    Ich schrieb ja schon weiter oben, dass mich mein NIEMEC-ClubKollege Jürgen (der mit der AME-Anlage im Keller), mal mit zum Bremer Spur 0 Stammtisch genommen hat.

    Dort traf ich auf eine sehr nette Truppe von Spur Nullern, mit denen ich mich auf Anhieb super verstanden habe.

    Ich wurde schon beim ersten Stammtisch zum nächsten Fahrtreffen im Bremer Ruderverein eingeladen.


    Mei war das ein Spaß! Inmitten der sympathischen Runde wurde ordentlich Betrieb auf Modulen gemacht. Die Fahrstrecke zwischen zwei kleinen Modulbahnhöfen betrug zunächst nur ca. 10 -15 m, aber immerhin konnte man schon ordentlich einen fahren lassen. Wenn auch zunächst nur ohne irgendwelche Betriebsregeln oder Fahrpläne hatten wir doch einen Riesenspaß zusammen. Die Module waren meist noch im Rohbau, aber immerhin konnte ich mit meinen ersten Bogenmodulen schon mal das Arrangement etwas vergrößern.





    Auch hier zeigte sich, dass der gewählte Weg, Module zu bauen, nur Vorteile hat und richtig war. Ab sofort waren Fahrtreffen für mich das Salz in der Suppe des Modellbahnhobbies!

    So in der Gemeinschaft etwas auf die Beine zu stellen, Betrieb zu machen, das Rollmaterial richtig auf Strecke schicken, nebenbei ordentlich zu Fachsimpeln und KnowHow-Transfer zu machen ist für mich die Königsdisziplin !


    Ich war richtig froh, nicht zukünftig mit der H0-Anlage auf dem Dachboden zu vereinsamen, sondern einen ganz anderen zukünftigen Weg in der Spur Null Szene gefunden zu haben.


    Mit den Bremern bin ich sogar in die Zeitung gekommen:


  • Über das Spur Null Magazin Forum habe ich vele weitere Kontakte geknüpft, indem ich weitere Stammtische und Fahrtreffen besucht habe. Da Bremen für mich immer eine recht weite Reise bedeutete, suchte ich nach näher liegenden Vereinigungen. Dabei landete ich bei dem gerade im Entstehen begriffenen Weserberglandstammtisch und war eine Zeit lang "doppelgleisig" unterwegs. Auch die Weserbergländer Spur Nuller haben sich zum Modulbau bekannt und bald veranstalteten wir dort auch kleine Fahrtreffen in der Stammkneipe.


    So bin ich zm "Stammtisch- und Fahrtreffen-Pendler" geworden, und es knüpften sich zunehmend mehr Kontakte zwischen den Bremern und Weserbergländern. Man besuchte gegenseitig die Fahrtreffen der anderen und irgendwann war der Wunsch geboren, ein gemeinsames Fahrtreffen zu veranstalten.


    Gesagt und getan: es fand das erste norddeutsche Modul- und Fahrtreffen der beiden Stammtische statt.

    Als Ort wurde Sonnenborstel (bei Nienburg/Weser) gewählt, das lag so ungefähr in der Mitte und der dortige Landgasthof gehörte der Tochter eines NIEMEC-Clubkollegen (heute ist Hans-Martin auch von H0 zu 0 migriert!).

    Mit dem zur Verfügung stehenden Saal von ca. 18 x 10 m liess sich schon so einiges an Fahrstrecke aufbauen. Alle Teilnehmer zusammen hatten mittlerweile eine ansehnliche Menge Module und Betriebsstellen im Aufbau .

    Hier Plan und Bild vom ersten Treffen 2013:



    Ich hatte mich mittlerweile zum Organisator und Planer der Sonnenborstel-Treffen "hoch gearbeitet" und es machte einen Riesenspaß (auch Streß), die vielen Leute für ein Wochenende zusammen zu holen und Aufbau bzw. Betrieb des Arrangements hinzubekommen. Natürlich klappte vieles nicht auf Anhieb und es wurde reichlich Lehrgeld (Kurzschlüsse, Booster) gezahlt, bis Modulaufbau / Elektrik und Fahrbetrieb einigermassen stressfrei für alle eingespielt war.


    Insgesamt machten wir 5 Treffen in Sonnenborstel, das letzte fand 2017 statt und hatte schon eine wirklich beachtliche Größe angenommen.

    Hier mal der Aufbauplan 2017:


  • Natürlich berichteten wir stolz im Forum über unsere Fahrtreffen und so fanden sich auch weitere Nuller aus dem Raum Hannover bei uns ein und machten mit.

    Somit bin ich sicherlich nicht ganz unbeteiligt in der Vernetzung der norddeutschen Spur Null-Szene gewesen...


    In Sonnenborstel stieß auch Hans-Christian aus Hannover zu uns, ein sehr engagierter Hobby-Kollege. Er half irgendwann bei der Fahrtreffen-Planung fleissig mit. Alleine war das irgendwann auch nicht mehr zu schaffen!

    So bin ich ihm dankbar, dass er viel Planungsarbeit abgenommen hat und ich heute nicht mehr soviel alleine machen muss. Wir haben meine Grundlagenarbeit aus Sonnenborstel-Zeiten, nämlich die Modulbibliothek im Planungsprogramm Wintrack, für die Fahrtreffen bis heute gemeinsam genutzt und ausgebaut.


    In dieser Zeit entstand dann irgendwann auch der Stammtisch Hannover, dem ich seit der Gründung angehöre und der auch räumlich für mich ideal erreichbar war.

    So ergab es sich logischerweise, dass wir auch in Hannover Fahrtreffen organisierten. Erst in einer Kaserne, dann in einer Schul-Aula in Eldagsen und seit einger Zeit in einer Turnhalle in Ahrbergen.

    Auch hier war es so, dass das Arragement immer mehr wuchs, und irgendwann auch Gast-Vereingungen eingeladen wurden. Das führte zu den bisher größten Treffen, die ich mit organisiert habe. Es kommen so Streckenlängen zig Metern zustande!


    Mittlerweile ist die Organisation solcher Treffen auf etliche Schultern verteilt und die Teams sind aufeinander gut eingespielt. Die Technik funktioniert durch einige Investitionen jetzt auch problemlos, aber die pure Menge an Modulen braucht mittlerweile einen ganzen Freitag nachmittag/abend für den Aufbau.


    Berichte zu den Fahrtreffen in Sonnenborstel, Eldagsen und Ahrbergen finden sich hier im Spur Null Magazin Forum reichlich, einfach die Suchmaschine mit diesen Namen befüttern.

    Ausserdem hat Hans-Christian auf seiner eigenen Homepage viele Berichte zu den Fahrtreffen zusammen gefasst:

    https://www.ig-spur0-team.de/fahrtreffen


    Tja und hier sind wir schon in der Gegenwart meines Spur Null Werdegangs angekommen.


    Ich stelle heute fest, dass ich "meinen Weg" im Modellbahnhobby mit der Spur 0, dem Modulgedanken und den gemeinsamen Fahrtreffen endgültig gefunden habe und konsequent weiter gehe.


    Ich empfand es dabei immer wieder als große Befriedigung, Leute mit gleichem Interesse kennen zu lernen, zusammen zu bringen, mit Ihnen gemeinsam was aufzubauen und zu "spielen". Wobei aus "Spielen" mit der Zeit "Fahrbetrieb" mit Fahrplan und Frachtkarten geworden ist.

    Trotz der neuen Heimat beim Hannover-Stammtisch habe ich den Draht zu den Bremern und Weserbergländern aber nie verloren und man trifft sich auch heute noch untereinander in dieser Troyka.


    Über die Stammtische, Fahrtreffen und das Forum haben sich meine Spur Null Kontakte mittlerweile über ganz Deutschland ausgebreitet. Auch beim themenbezogenen Stammtisch "Freunde der Nebenbahnen in Bayern und Franken" bin ich auf Fahrtreffen im fränkischen Wüstenstein gerne mit meinen Modulen und passenden Fahrzeugen zu Besuch.

    Wenn ich heute Dienstreisen mache, dann kommt es des Öfteren vor, dass ich Hobbykollegen wie Thomas alias Staudenfan unterwegs treffe und ein bisschen "ratsche" .


    So sind echte Freundschaften über Kilometer hinweg entstanden und das ist das, was für mich so wertvoll an unserem Hobby ist und ich wünsche mir dass das noch ganz lange so bleibt ...

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