Neuer Lack für die "Marion"

  • Moin


    letztes Jahr hab ich eine Dummy-Lok der Rennsteiglok " Marion" erworben. Lange rollte das gute Stück als Doppeltraktion über meine Anlage....


    Nun soll sie neu lackiert werden, in den Farben der "NBB" Also, Blau und Weiß....


    Doch zuerst, muss der Aufdruck entfernt werden. Ich hatte ja schon gute Ergebnisse mit dem Decal-Entferner von HoFine gemacht.


    http://www.h0fine.com/Shop2/product_info.php?products_id=77



    Doch Oliver meinte in diesem Thread RE: Decals entfernen


    es würde mit Microsol von "MICROSCALE" besser funktionieren...... und da ich ja offen für alles neue bin, hab ich Microsol bestellt;)


    gibt es z.b hier : https://www.pk-pro.de/Microscale-Micro-Sol-30mL



    Nun möchte ich euch das Ergebins zeigen:




    Am Gehäuse oben, ist der Druck entfernt, unten wurde gerade "Microsol" satt mit dem Pinsel aufgebracht......


    Nach kurzer Einweichzeit konnte der Druck mit einen Borstenpinsel entfernt werden.


    Danke für den Tip. Das Ergebnis überzeugt :






    Der Druck ist restlos entfernt, nun kann das Gehäuse vorbereitet werden zum lackieren.....


    Noch eine Frage:


    Gibt es eine Möglichkeit die Scheiben ohne Zerstörung zu entfernen ? Die Lampen konnte ich problemlos ausbauen,

    aber die Scheiben weigern sich.....:wacko:


    Wird fortgesetzt....

    Grüße aus Nurfunxsiel :)


    Tom

  • Hallo Tom,


    das ausbauen der Scheiben habe ich beim Umbau meiner Wiebe Lok (Ist von der Type her genau die gleiche wie die Marion) problemlos hinbekommen. Zuerst hatte ich auch Bedenken, aber mit etwas sorgfältiger Gewalt hat es dann geklappt. Das gleiche hatte ich auch mit den Scheibenwischern. Auch das ging dann ohne Schaden.

    Also viel Glück und frisch ans Werk.:thumbup:


    Beste Grüße aus dem Bergischen.


    Harry

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  • Moin Harry,


    Wischer und Lampen gingen völlig problemlos..... Die Scheiben weigern sich standhaft....




    Wenn noch jemand einen Tip hat, immer her damit:/



    wird fortgesetzt...

    Grüße aus Nurfunxsiel :)


    Tom

  • es würde mit Microsol von "MICROSCALE" besser funktionieren

    Bestellt ! :) Ein toller Zufall das du dieses Thema Umlackieren gestartet hast. :) Dein Thema ist schon abonniert ! Interessiert mich nämlich brennend.


    Danke und Gruß

    Djordje

  • Moin Tom,


    ich hatte an meinen drei V 100 alle Fenster "demontiert", da mir die inneren Auflageflächen viel zu groß waren und mich ziemliche störten, besonders wenn die Führerstandsbeleuchtung eingeschaltet war.


    Mit einem scharfen Skalpell bin ich zwischen Wand und Fensterrahmen gegangen und habe so mit vorsichtigem Druck die Klebeflächen aufgeschnitten. Keines der 18 Fenster ist dabei zu Bruch gegangen. 8)


    Gruß

    Jürgen M.

    Generaldirektion der REEB

  • Hallo,

    ich hatte mir vor einigen Wochen auch das Microsol besorgt, um endlich meine restlichen Fahrzeuge auf Epoche IV zu beschriften.

    Angefangen mit einem Biemo Omm52, dort ging die Aufreibebeschriftung nach rund einer halben Stunde ab. Allerdings auch nicht so problemlos wie gedacht. An zwei Stellen wollte sich die Beschriftung nach gut 45 Minuten Einwirkzeit auch nicht richtig lösen. Durch erhöhten Druck mit dem Qtip löste sich dann die Beschriftung, aber man sieht nun die Stellen auf dem Gehäuse.

    Als nächstes der Brawa Omm52: Nach ca. 2 Stunden, in denen ich permanent Mircosol mit dem Qtip auf die Stellen aufgebracht habe, um die Stelle feucht zu halten, löste sich dann die Beschriftung, zu erst am Rahmen, später wenn auch widerwillig am Gehäuse. Auf der anderen Gehäuseseite habe ich dann am nächsten Tag weiter gemacht. Hier habe ich dünne Streifen aus einem Taschentuch auf die benetzten Stellen gelegt und diese Feuchtgehalten. Das ging besser, da das Microsol jetzt nicht mehr sofort verdunstet ist. Nach gut 2,5 Stunden war auch der Brawawagen von der alten Beschriftung befreit. Aber auch nicht von allein, sondern an einigen Stellen durch intensives "massieren" mit dem Qtip, das sich dann leider im veränderten Glanzgrad des Lackes zeigte. Eigentlich sollten die Wagen nur die Fingerübung für meine Lenz V100 1133 sein.

    Aber auch hier das gleiche Ergebniss. Auch nach einer Stunde des Auftragens vom Microsol auf dem Rahmen der V100 zum Entfernen des Rastererfeldes (mit dem Revisionsdatum) zeigte sich der Druck absolut abriebfest. Ich habe dann erst einmal die Sache abgebrochen.

    Entweder ist in meiner Flasche das Zeug gestreckt worden oder nur noch Wasser drin, oder es gibt je nach Fahrzeug/ Herstellungsjahr bei Lenz/ Brawa unterschiedliche Druckfarben beim Tampondruck.

    Oder es liegt an mir..

    Warum schreibe ich das? Hat jemand von euch an den von mir genannten Fahrzeugen andere Erfahrungen als ich mit Microsol machen können?

    Oder das Microsol anders aufgebracht oder einmassiert?

    So wie das Oliver alias NullProblemo beschrieben hat, sollte sich nach einer halben Stunde der Druck ja "abwischen" lassen.

    Aber da bin ich gaanz weit weg von..


    Gruß Jörg

  • Moin


    Hallo Jörg, bei der Marion ging die Beschriftung entfernen völlig problemlos.


    Später habe ich es bei den Lima Wagen versucht.....



    hier zeigte Microsol auch keine Wirkung, absolut resistent.


    Vielleicht liegt es ja an den verwendeten Farben.....

    Grüße aus Nurfunxsiel :)


    Tom

  • Quote

    ....ging die Beschriftung entfernen völlig problemlos.

    Mit Microsol geht das bei Tampondruck. Der Weichmacher kriecht dabei zwischen die Lackschichten, was die obere dann ablöst. Wie lange das dauert hängt von der Druckfarbe und auch ein bisschen von der Grundfarbe (Beschaffenheit der Oberfläche) ab. Wenn ein Klarlack auf dem Fahrzeug ist, wird man damit nichts ausrichten können.


    Keine Regel ohne Ausnahme. Bei den bay. Lokalbahnwagen von Lenz ging nichts ab obwohl es sich um Tampondruck handelt.:/


    In den meisten Fällen ist von der ursprünglichen Anschrift nicht mehr zu sehen. Auch hier gibt es Ausnahmen. Ist der Lack beim Druck noch zu frisch, wird er durch den Druck verdichtet. Das zeigt sich dann in Form von Glanzstellen, dort wo die alte Anschrift war.


    Null-Problemo8)


    P.S.: einen "bleibenden Eindruck" hinterlassen auch Anreibe-Beschriftungen, wenn man zu schnell bzw. zu früh auf den Lack reibt. Hier sollte man den Lack ausreichend aushärten lassen.

  • Hallo Oliver,

    danke für deinen Beitrag. Nur gehe ich davon aus, das weder der Brawa Omm52 noch die Lenz V100 1133 nach dem Tampondruck nochmal lackiert wurde.

    Also hätte sich ja der Druck anlösen müssen, zumindest nach zwei Stunden..

    Aber wie es aussieht bin ich, zumindest bei den von mir genannten Fahrzeugen, der erste der die Beschriftung mit Microsol entfernen will.

    Tom: Wie lange hat denn ungefähr die "kurze Einweichzeit" gedauert, bis sich der Aufdruck auf der Marion gelöst hat, so das du ihn abbürsten konntest?


    Danke für eure Unterstützung,


    Gruß Jörg

  • Quote

    Wie lange hat denn ungefähr die "kurze Einweichzeit" gedauert, bis sich der Aufdruck auf der Marion gelöst hat, so das du ihn abbürsten konntest?

    Da kann ich ebenfalls helfen. Zwischen 10 und 30 min., je nach Größe der Buchstaben, Streifen, etc.

    Wichtig ist, dass man die zu entfernende Beschriftung bis zum Ablösen ständig nass hält.


    Null-Problemo8)

  • Hallo,

    so kurz vor der Forumspause noch ein kurzes Update von mir zum Thema Beschriftungen entfernen mit Microsol.

    Auf dem Gehäuse der V100 ging dies wirklich Problemlos, nach knapp 30 Minuten lies sich die Beschriftung mit einem nicht zu harten Borstenpinsel leicht entfernen. Am Rahmen zeigten sich nach 2,5h des Auftragens und Feuchthalten erste Erfolge bei der Entfernung des Lackes durch den Pinsel.

    Nach drei Stunden war die Beschriftung entfernt..

    Also es geht mit Microsol, aber nicht an jeder Stelle gleich gut..


    Schöne Feiertage, und viel Spaß beim Basteln in der Forumspause.

    Gruß Jörg

  • Moin allerseits,


    widerspenstige Beschriftungen, z.B. auf meinen Kühlwagen von BRAWA, habe ich mit Spiritus entfernt, ohne dass der Lack des Wagenkastens angegriffen wurde.


    Gruß

    Jürgen M.

    Generaldirektion der REEB

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