Bahnen im Harz und die Stückgutwagen

  • Liebe Mittelgebirgsfans und alle anderen betrieblich Interessierten,


    beim Blättern im Zieglgänsberger/Röper, Die Selketalbahn fielen mir die vielen Anschlussgleise für die örtlichen Güterschuppen auf, die für Stückgutwagen genutzt wurden.

    Wie sah das betrieblich aus?

    Wurden die Wagen morgens zugestellt und abends wieder abgeholt (also als Stückgut-Ortswagen behandelt) oder wurden sie als Stückgut-Kurswagen im Laufe des Tages von Bahnhof zu Bahnhof weitergefahren und jeweils dort be- und entladen?


    Auf erhellende Antworten freut sich


    Andreas

  • Hallo Andreas,

    leider weiß ich das auch nicht, auch wenn ich in Harzer Schmalspur-Sprzialitäten II auführlich über den Güterverkehr bei der GHE bzw. der Selketalbahn berichtet habe. Man muss ja auch unterscheiden zwischen der Situation vor dem Krieg (GHE) und nach dem Krieg (DR). Aber gut, dass du dieses spannende Thema mal aufs Tapet bringst.

    Auf meiner Anlage, wo ich selber oberster Betriebleiter bin, wird das zweite von dir benannte Verfahren angewendet. Es ist am rangierintensivsten und macht das Fahren der Personenzüge spannender.

    Es gibt drei Stückgutkurse mit dreitägigem Umlauf. Um die Mittagszeit versammeln sich alle drei Stückgutkurswagen am Güterschuppen des Betriebsmittelpunktes Sonnenberg (Harz), damit von jedem zu jedem Wagen umgeladen werden kann.

    Die Buchstaben A (Andreasberg), B (Braunlage) und S (Sieber) geben die Ziele des jeweiligen Kurses an.


    Gruß


    Otto

  • Hallo Otto,

    ja, den Plan habe ich schon in Deinem Buch bewundert. Und so würde ich das sofort auch machen, bei jedem FREMO-Treffen, vorausgesetzt es gibt einen GS, der groß genug ist.

    Als Historiker interessiert mich aber natürlich, wie es wirklich war. Vielleicht hat ja jemand Unterlagen.


    Gruß

    Andreas

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