UIC Standard Kühlwagen

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2

    Moin allerseits,


    für mein neues Projekt, Überarbeitung des BRAWA-Kühlwagens, suche ich Bilder der Stirnseiten, auf denen die Aufhängung des Handbremsgestänges zu sehen ist.

    Mein einer Kühlwagen erhält die alten doppelstufigen Trittbretter, die Einfüllöffnungen für das Kühlmittel werden vom Dach auf die Stirnseiten verlegt und der Wagen wird mit einer Handbremse ausgerüstet.


    Danke für Eure Hilfe.


    Gruß

    Jürgen M.

    Generaldirektion der REEB

    Edited once, last by JM-HH: Überschrift hinzugefügt ().

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2


    ein (Um-) Baubericht in Bildern, ohne Worte.


    Bild 1:

    Der Ursprung, BRAVA 37210

    Generaldirektion der REEB

    Edited once, last by JM-HH ().

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2



    Bild 2:

    Der "nackte", entfärbte Wagenkasten bereits mit neuen Puffern von Schnelli.

    Generaldirektion der REEB

    Edited once, last by JM-HH ().

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2


    Bild 4:

    Das Dach mit den richtigen Lüftern (Paul Petau) in richtiger Größe; die Luken für

    das Kühlmittel werden noch entfernt.

    Generaldirektion der REEB

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2



    Bild 5:

    Stirnseite mit der neuen Luke für das Kühlmittel.

    Scharnier und Verriegelung fehlen noch.

    Generaldirektion der REEB

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2


    Bild 6:

    Die Luke für die neue Kühlmitteleinfüllöffnung, jetzt komplett

    (Die Strebe ganz rechts muss noch entfernt werden; war aus produktionstechnischen Gründen erforderlich).

    Generaldirektion der REEB

    Edited once, last by JM-HH: Text ergänzt ().

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2


    Einige weiterführende Informationen zu den bisherigen Bildern:


    Bild 1:

    Ohne Worte


    Bild 2:

    Entfärben des Wagenkastens mit Spiritus; der eigentliche Lack des Wagenkastens wird dabei nicht angegriffen.


    Bild 3:

    Die Rahmen der Trittbretter habe ich aus Ms-L-Profil 1,5 mm zusammen gelötet. Für den Belag wurden Reste von Holzwagenböden von Zapf verarbeitet; geklebt mit 2K-Kleber.


    Bild 4:

    Das Original-BRAWA-Modell hatte Lüfter der Baugröße H0; mir unverständlich, wie man solche Teile an ein Spur 0 Modell montieren kann.


    Bild 5:

    Um einen UIC-Standard-2 Kühlwagen zu erhalten, musste die Luke für das Kühlmittel verlegt werden. Das Problem war das eigentlich zu flach gewölbte Dach des BRAWA-Wagens. Um trotzdem eine größenrichtige Einfüllöffnung anbringen zu können, musste die obere Aufdoppelung (0,8 mm dick) tiefer herabgezogen werden. Die beiden Wagenkastenstützen wurden entsprechend gekürzt. Eine Traufkante (Flachprofil 0,5 x 1,5 mm) wurde montiert und der Lukendeckel (Durchmesser 11,0 mm, 0,5 mm dick) aufgeklebt.


    Bild 6:

    Die "Mechanik" der Luke besteht größtenteils aus Ms-Rundmaterial 0,4 und 0,5 mm. Rechts oben im Bild ist die Auf-/Ablage für den Entriegelungshebel bei geöffneter Luke zu sehen.



    Ich möchte darauf hinweisen, das meine Umbauten nicht unbedingt ein konkretes Vorbild haben. In erster Linie geht es mir darum, eine Variante zu einem existieren Modell zu bauen. Als Basis dienen mir die Serienmodelle von Lenz, BRAWA u.a. Dabei bleibt es natürlich nicht aus, dass, um im Kostenrahmen zu bleiben, Kompromisse geschlossen werden müssen.


    Keine Angst, dies war nicht das Schlußword; der Bildbericht wird fortgesetzt! 8)



    Gruß, und bleibt gesund

    Jürgen M.

    Generaldirektion der REEB

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2



    Bild 7:

    Der neue stirnseitige Aufstieg,

    erste "Anprobe"


    Zwischen die beiden Holme aus 0,7 mm verkupfertem Eisendraht (Sommerfeldt Oberleitung) habe ich die Leitersprossen, 0,6 mm Ms-Draht, stumpf gelötet. Der Bühnenbelag wurde aus einem Echtholz-Wagenboden von Zapf hergestellt. Für die Traversen, die die Laufstege tragen, habe ich 4 mm Ms-L-Profile verwendet und trapezförmig bearbeitet.


    An das Geländer des gegenüberliegenden Aufstiegs wird die Handbremskurbel montiert.


    Allen ein schönes Wochenende

    Jürgen M.

  • Moin,


    danke für das Angebot, es kommt für mein Projekt leider etwas zu spät. Die Einzelteile für den Lukenverschluss der zweiten Seite sind bereits fertig, aber noch nicht montiert. :(


    Gruß, Jürgen M.

    Generaldirektion der REEB

  • Hi,

    das Foto kann täuschen, aber mir fehlt der Platz, um die Bremsspindel drehen zu können. Bremserhäuser haben ja deswegen eine Ausbuchtung; hier müsste eine Einbuchtung gegeben sein.


    Mit freundlichen Grüßen

    Helmut

  • Ja, das Foto täuscht.

    Die Bremsspindel ist wie beim Vorbild am äußeren Holm befestigt. Auch ist die Perspektive etwas unglücklich, so dass man den Eindruck hat, der gesamte Aufstieg hänge schief. :/


    Gruß, Jürgen M.

    Generaldirektion der REEB

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2



    Bild 9:

    Das "Gestänge" der Handbremse.

    Zugegeben, die Ausführung ist etwas "rustikal", aber mir kam es darauf an, alle Bauteile am Modell darzustellen. Der gerade - meistens sichelförmige - Wellenhebel ist allerdings authentisch.

    Generaldirektion der REEB

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2




    Bild 10:

    Das Dach.

    Da es der Wagenwerkstatt der REEB nur unter erheblichem Mehraufwand möglich gewesen wäre, die stirnseitigen Dachausschnitte so zu verschließen, dass eine geschlossene Oberfläche entstanden wäre, wurde der Einfachheit halber dünnes Blech in passender Größe aufgebracht; zumindest sieh man die Schraubenköpfe nicht mehr.

    Das Dach muss noch lackiert werden.

    Generaldirektion der REEB

  • Metamorphose eines Kühlwagens

    UIC Standar-1 >> UIC Standard-2




    Bild 11:

    (fast) Fertig.

    Alle Bauteile sind montiert und - wo nötig - auf einwandfreie Funktion überprüft.

    Der Wagen kann jetzt lackiert und beschriftet werden!

    Das Dach wird anschließend mit dem Wagenkasten fest verbunden (verklebt).


    Bauteile von folgenden Herstellern wurden verwendet:

    ADDIE-Modell: Schraubenkupplung, gefedert

    Lenz: Stecker Elektrokabel

    Jürgen Moog: Seilösen

    Paul Petau: Handbremsspindel mit Kurbel, Rangierertritte, Flettnerlüfter

    Schnelli: Federpuffer, nicht durchstoßend

    Weinert: Elektrokabel aus Silikonschlauch

    alle anderen Bauteile, insbesondere die Bühnen, sind Eigenanfertigungen.

    Generaldirektion der REEB

    Edited 4 times, last by JM-HH: Text ergänzt, Korrekturen ().

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!