Dampflok Sonderfahrt Mit der DEV-Museumsbahn (Meterspur) von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf

  • Hallo im Forum,

    ich habe mich an eine sehr schöne Fahrt mit der Museumsbahn im Mai 1998 erinnert. Mit dieser Fahrt haben wir 2 Kollegen nach je 40jähriger Firmenzugehörigkeit verabschiedet!

    Der eine war mein direkter Partner im Service, der andere mein Mitarbeiter und jahrelanger Modellbahnfreund. Er war auch Mitglied im DEV und hatte selbst eine schöne 0m-Anlage ,die LBW-Bahn die ich schon mal im Forum vorgestellt habe. Auch mit Fahrzeugen vom Vorbild in Bruchh.-Vilsen. Er war dort auch Mitglied im DEV. Daher entstand uns die Idee einer Sonderfahrt mit allen Mitarbeitern (ca.130) und dem Chef . Ich durfte als Dank im Führerstand der Lok "Hermann" mitfahren, zumal der Heizer einer meiner Mitarbeiter war! Unterwegs haben wir uns im Kurpark die Beine vertreten und im Vilser Holz eine Kaffee-und Bierpause eingelegt. Der Zug führte auch einen Buffet-Wagen mit. Bevor die Rückfahrt endete, hielt der Zug am Restaurant "Dillertal", wo wir noch einen gemütlichen Abend mit kleiner Ansprache und leckerem Essen und Trinken verbracht haben. Bei völliger Dunkelheit ging es dann das kurze Stück zurück nach Bruchhausen. Die vielen Szenen mit den Mitarbeitern und das Essen im Lokal habe ich herausgeschnitten, es sollte nur die wunderschöne Bahn im Vordergrund sein. Alles noch mit VHS-Kamera gefilmt und später digitalisiert. Als Hintergrundmusik mußte ich leider "Gemafreie" Musik auswählen. Geblieben ist uns allen eine wunderschöne Erinnerung, den "Einlauf" über viel zu hohe Kosten habe ich danach ganz schnell verdaut!


    Schöne Grüße


    Reinhard


  • Hallo Hubert,

    vielen Dank für das Lob und das mein Video gefallen hat. Es freut mich besonders, dass Du den "Verursacher" der Fahrt so gut kanntest. Ich kannte Wilfried beruflich seit 1964, Modellbahnmäßig waren wir (Anfangs mit H0) ab ca.1982 befreundet. Habe leider 1990 , als wir neu gebaut hatten, nicht auf ihn gehört. Dann wäre ich damals ein "Nullemmer" geworden. Traute mir den Fahrzeugbau nicht zu, war aber falsch, denn ich habe früher auch Weinert Bausätze zusammen bekommen. Bei Euren Jahrestreffen in der Hasenheide und Clüverswerder war ich als Gast zu Besuch und habe Eure wunderschönen Module bestaunt. War mit ihm auch immer in Köln und Dortmund. 1994 wurden unsere Abteilungen zusammengelegt und ich wurde sein Vorgesetzter, dadurch hatte ich die Möglichkeit, Wilfrieds Idee von der Abschiedsfahrt zu verwirklichen! Mit der Museumsbahn bin ich danach noch mehrmals gefahren.

    Wenn ich seine Frau besuche, gehen ich immer in den Keller und bestaunen seine tolle Anlage. Schade eigentlich das sich die noch niemand zu sich geholt hat. Ich habe ja schon unter Anlagen 2 einige Beiträge und Video von seiner LBW-Bahn eingestellt. Als Anhang noch ein Foto von der Euromodell 2005 (mit Heinz Esdorn), wo die seinen Torfhafen präsentiert haben. Aber 2006 hat er mich in Köln beim Arge Stand und Lenz für Spur 0 überzeugt, dass habe ich nie bereut!


    Schöne Grüße


    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    nun, auch ich hatte so Mitte der 80er Jahre mit 0m geliebäugelt, mir aber den Fahrzeugbau auch nicht zugetraut.

    Aber dennoch war ich immer bei den 0m Arbeitsgruppen im FREMO dabei, habe dann auch die erste Modulanlage in großen Teilen nach Buchenberg im Allgäu transportiert, anschließend einen kleinen Stand mit 2 Meter 0m auf der Intermodellbau betreut und später im Sommer auch einen Teil der Module (hauptsächlich Güntersberge von Axel Hartig) nach Asendorf transportiert.

    Für das FKSB Herbsttreffen in der Jugendherberge Kiel Mitte Oktober 1986 hatte ich dann ein 60 cm Joker-Modul gebaut (einfach zum testen und um dabei zu sein, war aber auch mit 50 cm 0m Selbstbaugleis auch kein Hexenwerk), nur um dann vor Ort zu erfahren, dass wir kein funktionsfähiges Arrangement mehr hatten, da der Endpunkt Kaiserweg auf einmal nicht mehr zur Verfügung stand.

    Dumm nur, dass ich für Mitte November eine Veranstaltung mit funktionsfähigem Arrangement zugesagt hatte.

    Nun, dank der Hilfe von Axel Hartig, der mir die Weichen als vorgespurtes Gleismaterial vorbereitete, konnte dann inerhalb von 4 Wochen ein 2,4 Meter langer Bahnhof auf zwei vorhandenen Modulen betriebsfähig inkl. analoger Elektrik gebaut werden. Zwar ohne Landschaft, aber wir waren einsatzbereit.

    Daraus sind dann bei mir im Laufe der Zeit fast 10 Meter inkl. Bahnhof (heute 3,6 Meter lang) geworden, und mit Hilfe von Rudolf Mertes habe ich mir dann eine Deutz Diesellok (V3) und einen Akku Triebwagen (Trudi) gebaut. Später kamen dann noch ein aus einem Ferro Suisse Bausatz entstandener Mohrenkopf dazu, und ab 1993 bin ich dann zu 0n3 abgedriftet, wo ich mit meinem Freund zusammen die Albula & Landwater Ry als 8,5 x 3,5 Meter Modulanlage habe.


    Und für die NuSSA nächstes Jahr bauen wir jetzt Engiadina.



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