[Schmalspur] 0m Segmentbahnhof Engiadina

  • Weiter ging es mit der Komplettierung des Schaltpostens.


    Nachdem die Schaltmesser installiert waren, wurde darüber die Versorgungs- und die Verbindungsleitungen zu den Schaltmessern installiert.

    Dabei habe ich mich an der Bauanleitung orientiert, auch wenn dort der 6fach Schaltposten abgebildet war.


    Eigentlich hätte ich für Engiadina auch einen 6fach benötigt, habe aber nur den 4fach und habe daher versucht, die Leitungen zumindest logisch anzuschließen. Insgesamt kommt es nur auf die Optik an, da ja die Leitungen zu den einzelnen Abschnitten genauso wie die benötigten Trenner im Fahrdraht nicht vorhanden sein werden.



    Nachdem die vorbereiteten Speiseleitungshalter montiert worden waren, konnten bei diesen Haltern die Haken und in diesem Zusammenhang auch die Leitungen des Schaltpostens dunkelgrau eingefärbt werden.



    Zum Schluss wurde dann noch die Beschriftung am Schaltposten angebracht, und mit der Montage der Tragseilhalter konnte dann die Vorbereitung der Oberleitung abgeschlossen werden.



    Aber das nächste Projekt wartet und wurde umgehende in Angriff genommen, denn der Fiddle Yard muss auch noch gebaut werden.


    Als erstes wurde das Einfahrtteil des Fiddle Yards erstellt, was aufgrund der guten Arbeit des Vorlieferanten kein Problem war.



    Auch der Bau des Endteils funktionierte relativ problemlos, obwohl er aufgrund des Ausschnittes für die Schiebebühne etwas schwieriger war.



    Nachdem die Grube vorbereitet und von unten eingesetzt war, konnte erfolgreich die Montage der Schiebebühne erfolgen.


  • Die Feinplanung der Gleise auf dem ersten Segment hatte ergeben, dass 5 und nicht wie geplant 4 Gleise auf dem Fiddle Yard untergebracht werden konnten.


    Das bedeute jedoch, dass die Linearführung von 40 cm Länge nicht ausreichte. Ich habe dann relativ günstig 50 cm lange Stangen bekommen, und nachdem die von einem Kollegen abgelängt worden waren – Edelstahl mit gehärteter Oberfläche lässt sich nur mit der Flex ablängen -, konnte die Schiebebühne provisorisch in die Grube gestellt werden.



    Nachdem beide Segmente von oben und unten - die Seitenwände werden andersfarbig und wurden daher nicht mit gestrichen - eingefärbt waren, konnte die Schiebebühne installiert werden.




    Die Stromzuführung erfolgt wie von einem 0m-Bahner aus dem Großraum Aachen vorgestellt über die Führungsschienen.


    Nachdem das Gleis auf der Schiebebühne montiert war, wurden auch die 5 weiteren Gleise installiert. Alles bisher nur mit dem Klebeband von http://raggstoriches.biz/. Wenn die benötigten kleinen Schrauben eingetroffen sind, wird das Flexgleis - das übrigens von meinem alten Fiddle Yard der ursprünglichen Anlage recyclet wurde - festgeschraubt.



    Als nächstes stand dann die Verkabelung auf dem Programm:



    Zum Schluss wurden dann noch die Verriegelungen der Schiebebühne für die mittleren Gleise montiert. Die beiden Endgleise benötigen diese nicht, da dort die Bühne bis an den Anschlag geschoben wird. Für die Fixierung habe ich Grendel- oder Bolzenriegel genutzt, wobei ich lange nach Riegeln gesucht habe, wo das Gegenstück nicht aus geprägtem Blech ist.



    Die Prellböcke stehen nur provisorisch auf dem Gleis und befinden sich momentan in der farblichen Behandlung.


    Dabei musste ich feststellen, dass die Einfärbung von Dick & Dick nicht durchgängig ist, sondern anscheinend nachträglich aufgebracht wird. Ich hatte nämlich nach der Bearbeitung rote Finger, und beim Einbringen der Aussparungen für das Kleineisen kam weißes Material zum Vorschein.


    Und zum Schluss dann noch eine neue Information zum Bahnwärterhaus:


    Die Erstellung der Bauanleitung steht vor der Fertigstellung, die ersten Serienteile sind schon produziert, und Thomas geht davon aus, dass die ersten Bausätze noch Ende Februar ausgeliefert werden. Im übrigen hat er die Stückzahl der Erstauflage erhöhen müssen, da inzwischen doch schon etliche Vorbestellung eingegangen sind. :)

  • Auch in den vergangenen Tagen ging es mit dem Fiddle Yard weiter.


    Da dieser, auch wenn ein Funktionsteil, doch etwas gestaltet werden soll, habe ich an der Grubenkante eine "Beton"kante angebracht.



    In den vergangenen Tagen wurden dann auch die überstehenden Gleise am Übergang zum zweiten Segment abgelängt und anschliessend alle verrostet



    und hinter der Schiebeühne dann auch die "Beton"kante und die Prellböcke montiert



    Und nachdem damit der erste Teil des Fiddle Yards vorläufig fertiggestellt ist, werde ich mich die nächste Zeit dem Bau des Bahnwärterhauses widmen, das am Samstag bei mir eingetroffen ist.


    Ein paar Hinweise zum Bau, die sich bisher ergeben haben:


    1. Einmal die Bauanleitung komplett studieren und prüfen, welche Teile man lackieren muss und evtl. auch vorab lackieren kann.

    2. Auch wenn die Fenster in Serie gefertigt werden könne, so gibt es doch eines, das eben anders aufgebaut wird. Leider steht das in der Bauanleitung erst bei der Montage des Fensters.


    Nach den Erfahrungen mit den bisherigen Gebäuden habe ich mir dann erst einmal die 3D Druckteile aus dem Bausatz genommen, wo nötig versäubert und dann weiß grundiert.



    Während die Farbe trocknete, habe ich mich dann den ersten Bauschritten gewidmet und den Rohbau erstellt



    Die Teile sind alle markiert und passen auch nur in der korrekten Stellung. Thomas hat die Verbindungstabs alle unterschiedlich angeordnet, so dass Fehler bei der Montage eigentlich ausgeschlossen sind.

    Dank meiner üblichen Klebetechnik mit Sekundenkleber Gel stand der Rohbau in weniger als 45 Minuten.

    Und wer genau hinschaut wird sehen, dass ich die Türschwelle schon betonfarbig gestrichen habe. Dieser Punkt steht weiter hinten in der Bauanleitung wenn man den Putz installiert. Nur müsste man dann erst wieder pausieren, bis die Farbe getrocknet ist, jetzt stört das nicht.


    Heute habe ich mich dann an die Fenster gemacht.

    Die Fenster bestehen aus insgesamt 5 Teilen, von denen ich bisher nur 4 Teile verbauen konnte.

    Basis ist ein Kartonteil, auf den dann die transparente Folie geklebt wird. Darauf wird dann der äußere Fensterflügel montiert und anschließend die komplette Einheit von hinten in das passende 3D Druck Teil.

    Nach der Montage wird von vorn noch ein umlaufender Rahmen eingeklebt, der jetzt farblich behandelt werden muss. Und die hatte ich natürlich nicht vorher eingefärbt, also muss ich jetzt warten, bis die Teile getrocknet sind.



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