[Schmalspur] 0m Segmentbahnhof Engiadina

  • (Fast) Fertig !!!


    Nachdem die Dachunterkonstruktion getrocknet war, wurden diese aufgeklebt und damit sah das Gebäude schon recht gut aus:


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    Der heutige Feiertag hier in NRW wurde dann genutzt um die Restarbeiten vorzunehmen.


    Nachdem die Dacheindeckung - freundlicherweise wieder von TE Minatur aus Wuppertal als Einzelteil vom Schalthaus geliefert, genauso wie die Halter für die Schneefangbalken - zugeschnitten und wie gehabt mit dem Klebeband von Ragg's...to Riches http://raggstoriches.biz/ aufgebracht worden war, wurden noch die seitlichen Bretter am Dach sowie die überstehenden Enden der Pfetten angebracht und nachgebeizt.

    Anschließend wurden die mit Weather All gebeizten Rundbalken unter Verwendung der Halter von TE Miniatur aufgeklebt.


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  • Rund 1,5 Wochen sind seit dem letzten Update vergangen, was aber nicht bedeutet, dass ich untätig war :D


    Nachdem die bei https://www.jaffas-moba-shop.de/shop-1-45-0m-schmalspur/ bestellten Kleineisen extrem schnell eingetroffen waren (Freitags morgens bestellt, Samstag mittags per DHL geliefert) wurde das gute Wetter genutzt und umgehend die Kleineisen rotbraun grundiert:




    Durch einen für mich glücklichen Zufall konnte ich dann am Montag abend noch die bestellten Weichen abholen und damit zwei Wochen eher als nach dem letzten Stand zu erwarten.


    Nachdem die Weichen vorhanden war, stand als nächstes die Montage der Kleineisen auf dem Programm, was eine doch recht langweilige Tätigkeit ist. Brauchte ich bei der ersten Weiche noch über zwei Stunden, lag der Takt bei der letzten Weich bei unter 1,5 Stunden:



    Und nachdem die erste Weiche fertig war, musste sie natürlich mal probeliegen:



    Als nächstes stand dann die Farbgebung für die Schienenprofile sowie die Kleineisen an, und nach dem Trocknen wurden die Pertinaxschwelle von unten noch aufgefüttert.



    Just in Time trafen dann gestern auch die Laternenböcke mit Stellhebel aus Lichtenstein bei mir ein, die zusammen mit der im 3D-Druck entstandenen Weichenlaterne und den HOfine-Antrieben genutzt werden:



    Und heute ging es dann an die Montage der Weichen auf die Module sowie den weiteren Gleisbau.


    Als erstes mussten die Weichen mit den Anschlusskabeln versehen werden, wobei leider die beiden Anschlüsse für die Schienen (blau und weiß) jeweils spiegelverkehrt unter dem anderen Gleis liegen (blau auf der weißen Seite und weiß auf der blauen Seite).



    Nachdem die erste Weiche installiert war



    wurde umgehend auch die zweite Weiche montiert und die fehlenden Schienenprofile auf dem Modul ergänzt.

    Damit ist das erste Modul gleistechnisch fertig und eine erste Probefahrt mit einem von Hand geschobenen Mitteleinstiegswagen verlief erfolgreich:



    In den nächsten Tagen stehen dann die restliche Weichen an, und dann geht es an die Weichenantriebe mit Laternensteuerung und die Elektrik sowie das farbliche Anpassen der Schienen.

  • Und wieder kann ein Bauabschnitt als abgeschlossen gemeldet werden:


    Gestern hatte ich mich den Weichen und noch fehlenden Schienen auf den beiden mittleren Segmenten gewidmet und parallel dazu die Laternenböcke und noch fehlendes Kleineisen farblich behandelt:


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    Nachdem dann die Kleineisen nachgerüstet und die Weiche farblich behandelt war, konnte heute morgen das letzte Segment in Angriff genommen werden.


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    Und nach rund 2.5 Stunden war dann das Erfolgserlebnis da, der letzte Schienennagel auf Engiadina konnte eingedrückt werden.

    Damit ist der Gleisbau abgeschlossen.


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    Als nächstes steht jetzt neben dem Nachfärben der Schienenprofile dann die Verkabelung an, bevor die Weichenantriebe eingebaut werden können.


    Wie auch schon mit den Modubeinen - die durch Ihre Konstruktion den Aufbau sehr vereinfachen - wurde nach relativ kurzer Ausstellungserfahrung die Elektrik unter den Modulen radikal überarbeitet. Generell wird bei den Modulen nach FKSB - Norm der Strom ausschließlich über die Schienen übertragen, wobei für die Modulübergänge ein kurzes Verbindungskabel vorgesehen ist (um evtl. Stromunterbrechungen durch die eingelegten Schienenstücke vorzubeugen). Dazu werden unter den Modulenden kleine Streifenplatinen im 5,08 mm Abstand mit 6 Polen installiert, auf denen die beideren mittleren Streifen zwei zusätzliche Lötpfosten installiert werden. In der Regel werden nur die beiden mittleren Pole benötigt - für den Fahrstrom - jedoch können die restlichen 4 Pole auch anderweitig genutzt werden (unter Landwater Falls in On3 werden da die Tortoise-Weichenantriebe des Nachbarmodules drüber angesteuert). Von den Schienen führen kurze Kabel direkt zu dieser Anschlussplatine.


    Für Engiadina und den Fiddle Yard benötige ich insgesamt 9 solcher Platinen, die ich heute nachmittag noch zusammengelötet habe.


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    Links im Bild ist einer der Stecker zu sehen, aus denen das Verbindungskabel gefertigt wird.

    Es handelt sich um den Typ AKL 249-06 von Ria Connect (heute Metz Connect), den ich bei Reichelt beziehe. Der ist für 1 mm Stifte vorgesehen und die Kabel werden mit Schraubklemmen befestigt. Wir hatten ursprünglich flache Stecker von Conrad Electronic mit Lötanschluss im Einsatz, leider sind die nicht mehr lieferbar. Die Schraubklemmen haben leider die Angewohnheit, auch im Ruhezustand sich zu lösen, was mir schon mal eine elendige Sucherei beschert hat. Ich habe mir daher angewöhnt, bei Modulaufbau der Anlage erst alle Kabel einmal kurz die Schrauben nachzuziehen.

  • Das verwendete NYFAZ Kabel wurde damals nicht mit Adernendhülsen verpresst, sondern althergebracht verlötet (was ja den gleichen Effekt hat).


    Inzwischen hat sich das mit den Schrauben etwas gebessert, richtig lose finde ich nicht mehr, vereinzelt kann ich die noch nachziehen (aber mehr im 1/10 Bereich).

  • Hallo Hubert,

    Das verwendete NYFAZ Kabel wurde damals nicht mit Adernendhülsen verpresst, sondern althergebracht verlötet (was ja den gleichen Effekt hat).

    In der Installationstechnik ist dieses Vorgehen - das Verlöten von Litze - grundsätzlich verboten - weil Lötzinn "schwimmt" ... also quasi dem Druck weicht. Deswegen ... entweder mit Käfigzugklemmen arbeiten oder mit Aderendhülsen - oder das Verlöten weglassen - dann sollte sich da auch nichts mehr nachträglich lockern.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Nachdem am Freitag die ziemlich stupide Tätigkeit der Gleismalerei nach gut 2 Stunden abgeschlossen werden konnte - aus Tradition nutze ich Plaka 55, das leider inzwischen auch nicht mehr produziert wird und von dem ich noch Restbestände ergattern konnte - , ging es dann gestern mit der Basiselektrik weiter. Während des Gleisbaues wurden zwar die Anschlusskabel angelötet, aber die hinten bisher nur lose runter.



    Nach der Installation der Anschlussplatten und kompletten anlöten der Kabel für die Strecke sah es dann so aus



    Und natürlich wurde auch dort, wo ich durch das Aluminiumprofil mit mehr als einem Pol durchmusste, eine entsprechende Isolierung eingebaut, die ich als KFZ-Bastler natürlich auf Lager habe



    Nachdem dies erledigt war, stand mal wieder ein "Erholungs"bausatz auf dem Programm.


    Es ist bei mir einfach so, dass ich nach längerer Zeit mit anstrengenden Baumaßnahmen, egal ob komplexxe Bausätze oder komplette Eigenbauten, ich zwischendurch einfach mal einen ganz Einfachen Bausatz zur Erholung benötige. Um das mal mit HO-Modellbau zu vergleichen: Nach dem Bau der komplexxen Klosteranlage und eines großen Bahnhofs einfach mal ein einfaches Faller-Siedlungshäuschen aus den 60er zusammenbauen (4 Wände, Türen/Fenster reinkleben, zum Kubus zusammengkleben, Dach drauf, fertig !!).


    Für Engiadina bedeutete das eine Bretterbude aus dem ehemaligen RKScalemodels Programm, das heute von AM-Modellbahn vertieben wird.


    Es handelt sich um einen einfachen Lasercut-Bausatz, der von der Konstruktion dem angesprochenen Faller-Siedlungshäuschen entspricht.


    Als erstes habe ich die Teile des Bausatzes gebeizt



    Nach dem Trocknen war es dann ein Klacks, das Grundgebäude zusammenzukleben



    Nachdem die Dachplatte aufgeklebt war, konnte das Gebäude in den zweiten Beizvorgang gehen



    Nachdem die Beizung über Nacht getrocknet war, konnten heute die Dacheindeckung, Türscharniere und Türklinken montiert und damit das Gebäude nach einer Gesamtbauzeit von 2 - 3 Stunden fertiggestellt werden



    Zum Abschluss wurden dann heute noch die ersten beiden H0-Fine Antriebe zusammengebaut


  • Im Laufe der Woche wurden dann die restlichen Weichenantriebe zusammengebaut - jeden Abend einen mit rund 30 Minuten pro Stück Montagezeit -, und am Freitag trafen dann die nächsten Teile ein, diesmal von Barin aus Schweden:


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    Neben den beiden Blinksignalen für den Bahnübergang gab es noch einen Fahrkartenautomaten und einen Fahrkartentwerter für das Bahnhofsgebäude.


    Und auch mit den Segmenten ging es weiter, hier wurden die Einsenkungen für die Stellgriffe für die Weichen hergestellt.

    Hierzu wurden entsprechende Stücke aus 3 mm Pappelsperrholz (die ich aufgrund einer Falschbestellung der Segmentseitenwände auf Lager hatte) zugesägt und dann zwei Lagen hinter die Segmentseitenwand geleimt.


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    Nachdem anschließend die 50 mm Löcher gebohrt waren, wurde eine dritte Lage von der Segmentinnenseite aufgeleimt, in der dann die Schubstange geführt wird.


    Nachdem auch das getrocknet war, konnten gestern dann alle Weichenantriebe eingebaut werden.


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    Im Anschluss wurden dann die Teile für die Installation der Bowdenzüge vorbereitet.

    In die noch in die Weichenantriebe einzuklebenden Tabs wurden M2 Schrauben (mit abgesägtem Kopf) eingeschraubt und verklebt, und für die Zuggriffe wurden Pinwand-Nadeln ihres Stiftes beraubt und nach Einbringung einer Kernbohrung ein M2 Gewinde eingeschnitten.

    Als nächstes wurde 2mm Messingrundmaterial mit entsprechendem Gewinde versehen und Stücke in den Zuggriff eingeschraubt und natürlich zusätzlich verklebt.


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    Als Abschluss der Arbeiten an diesem Wochenende wurden dann heute alle Weichenantriebe verdrahtet.


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  • Und wieder ein Schritt weiter, alle Weichenantriebe sind jetzt angesteuert.


    Da die Führung der Schubstange in der 3 mm Holzplatte natürlich nicht optimal ist, habe ich mich an der Outbus-Betätigung orientiert und eine weiter Abstützung in Form eines Aluminium-U-Profiles montiert, zusätzlich zu einer Metallhülse im Holz (Adernendhülse für mit 2,5 mm Innendurchmesser).

    Dieses U-Profil wurde von hinten an die Einsenkung angeschraubt und dann der Bowdenzug bis zum Weichenantrieb geführt und an zwei Punkten befestigt.

    Leider musste ich bei der Montage des ersten Weichenantriebes feststellen, dass die 25 mm Messingstange am Betätigungsgriff zu kurz ist und ersetzt werden mussten. Also kurzerhand 6 neue Griffe mit jetzt 50 mm gefertigt, und damit war genug Länge vorhanden, um die Lüsterklemme zu montieren.

    Die zu kurzen wurden jedoch nicht entsorgt, sondern nur des Griffes beraubt und die übrig gebliebenen Stücke dann für die Befestigung des Bowdenzuges an der Lüsterklemme verwendet.



  • Aufgrund diverser Termine konnte ich diese Woche nicht wie üblich auch werktags weitermachen, sondern eigentlich nur am Wochenende.

    Jedoch konnte ich am Montag noch die Laternenstangen "einhausen", um die teilweise etwas großen Löcher zu kaschieren:


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    Am Freitag ging es dann mit den Weichenböcken weiter, wo ich einen zusammen- und dann einbaute, um meine Überlegungen zu testen.

    Der Stellhebel von ModelRail hat nur ein Bohrung, um ihn im Weichenbock zu lagern.

    Für eine Ansteuerung muss daher eine zusätzliche Bohrung in das Messing eingebracht werden.

    Anschließend wurde dann im Lagerbereich noch die Farbe entfernt und der Lagerbock leicht ausgefeilt, damit der Stellhebel leichtgängi ist.

    Nachdem er gelagert worden war, konnte der Testeinbau erfolgen.

    Aus einem 0,6 mm Messingdraht wurde die Stellstange zurechtgebogen (ein U-förmiger Haken am Ende für den Stellhebel und ein kurze Abknickung am Ende für die Stellschwelle) und dann montiert.


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    Da der Versuch erfolgreich war http://www.wetekamp.de/wkb/bilder/200718_3.3gp konnte dann am Samstag die Serienfertigung beginnen.

    Aus Rationalisierungsgründen wurden alle Abreitschritte immer 5x für die restlichen Teile in einem durchgeführt (also 5 Hebel bohren, 5 Hebel im Lagerbereich entfärben, 5 Weichenböcke im Lagerbereich für die Hebel entfärben und nachfeilen sowie alle Führungen für die Laternenstange aufbohren, alle 5 Hebel in den Böcken lagern und zum Schluss alle 5 verkleben). Für die Lagerung der Stellhebel habe ich übrigens Stecknadeln verwendet, die einen passenden Durchmesser aufwiesen.


    200717_1.jpg


    Anschließend konnten dann alle eingebaut werden.


    200717_2.jpg


    Anschließend wurden dann heute alle Stelldrähte sowie die Laternenstangen abgelängt und anschließend die Abdeckungen für die Weichenstellstangen montiert


    200719_1.jpg


    Jetzt fehlen noch die Weichenlaternen, die heute vorbereitet wurden.

    Da die Reststücke der Stelldrähte genau in die Laternenstange (Messingrohr 1,3 mm) passen, wurden die Laternen entsprechend aufgebohrt und die Drahtstücke eingeklebt. Die Laternen sind 3D-Druckteile in schwarz, die aber nochmals in mattschwarz gestrichen wurden


    200719_2.jpg

  • Leider hat das weiß auslegen der Weichenlaternen nicht so funktioniert, wie ich erhofft hatte, aber es führen bekanntlich viele Wege nach Rom.

    Neben dem Ausmalen der Vertiefungen kann man diese natürlich auch mit passenden weißen Kunststoffabschnitten oder Selbstklebefolie auslegen, was dann saubere Kanten ergibt.


    Ich habe die erste Lösung gewählt und Evergreen Stripwood in 0,25 mm Stärke verwendet, von denen ich passende Breiten im Bestand habe.

    Nachdem 4 Laternen komplett und 2 Laternen nur auf der breiten Seite bestückt waren - das sind die für die Stumpflgleise, da warte ich noch auf die orange Folie - konnten dann am Freitag die 4 Laternen montiert werden:



    Und in Funktion:

    http://www.wetekamp.de/wkb/bilder/200724_1.3gp


    Und dann ging es mit der Brückenwaage für das Zementsilo weiter.


    Als erstes wurde gestern die Basisplatte zugesägt, graviert, die Öffnung für die Wartungsklappe ausgesägt und dann gefillert. Anschließend wurde noch Messing-Riffelblech zugeschnitten und eingepasst.



    Und heute habe ich mich dann an die Wiegeeinrichtung gemacht, die ich anhand eines HO-Handmusters von Bemo nachgebaut habe.

    Diese ist jetzt soweit fertig gestellt, dass sie gefüllert und anschließend lackiert werden kann. Die Scala muss ich ich noch passend ausdrucken und zum Schluss dann einkleben.


  • Nachdem am Montag die Wiegeeinrichtung mit Füllergrundierung behandelt worden war, wurden am Dienstag die Lüftungsschlitze installiert.

    Diese sind zwar nicht in der mir vorliegenden Zeichnung eingezeichnet, aber sowohl auf dem Bemo H0-Modell als auch mir vorliegenden Vorbildphotos sind diese zu sehen, und daher mussten die auch nachgebildet werden.

    Verwendet habe ich hier 3D-Decals der amerikanischen Firma Archer, die seit gut 10 Jahren am Markt ist und neben verschiedenen Nieten, Schweißnähten und anderen Details auch sogenannte Louvers (das sind in Brech gepresste Lüftungsschlitze) als Dreidimenionale Resin Details auf dünnem Decal Film anbietet, Ich habe hier 6" = 15 cm Louvers im 1/4" scale verwendet, die dann 3,215 mm lang sind und perfect passen.

    Ich hatte diese das erste mal verwendet, bin aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden, ist doch der Trägerfilm sehr dünn und so gut wie unsichtbar.

    Nach der Verwendung der empfohlenen Microscale Setting Solution waren die fast verschwunden:



    Nach dem Lackieren mit Silberfarbe von Revell und dem anschließenden Trocknungsvorgang konnten dann noch die Scalen eingeklebt werden, die aus einem Macrofoto des Bemo-Modells entstanden.

    Bitte bei dem Foto berücksichtigen, dass es sich um eine Macroaufnahme handelt und das Teil auf der Anlage nachher nur noch aus einer Entfernung von > 50 cm zu sehen sein wird, und dann wirkt das alles ganz anders:



    Nachdem auch die Bodenplatte noch farblich behandelt war, ist das Ensemble jetzt fertig zu Einbau:



    Ebenso wurden diese Woche die beiden noch fehlenden Weichenlaternen fertiggestellt, nachdem die bestellte Folie eingetroffen war.


    Für die in die Stumpengleise führenden Weichenlaternen ist ja das entsprechende Signal in orange auszuführen, genaus wie eine entsprechende runde Scheibe oberhalb der Laterne.

    Hier habe ich dann die von mir schon angedachte Lösung mit der orangenen Folie realisiert. Bei der Suche nach passender Folie bin ich dann bei eBay auf einen Händler gestoßen, der 10x15 cm Musterstücke für 2 € inkl. Versand verschickte. Das ist mehr als ausreichend, aber wesentlich weniger Restbestand als bei einem Meterabschnitt.


    Der vertikale Balken wurden zugeschnitten und eingeklebt. Anschließend wurden dann die runden Scheiben mit einer Lochpfeige ausgestanzt und auf der Rückseite schwarz gestrichen. Nach Trocknen konnten die ebenfalls ausgestanzten Scheiben aufgeklebt werden.

    Für die Befestigung habe ich einen Messingwinkel 1x1 mm verwendet, der in einen Sägeschnitt im Laternendeckel eingeklebt wurde. Damit gab es dann eine ausreichende Klebefläche für die Scheibe, wobei diese vorbildgerecht ein wenig nach unten übersteht:



    Hier ein Vorbildphoto, dass ich vor vielen Jahren in Filisur gemacht hatte:



    Nachdem heute die Weichenlaternen eingebaut waren, wurden noch die Grenzzeichen installiert, und damit sind die technischen Arbeiten abgeschlossen:




    Als nächstes steht jetzt die Basis-Untergrundgestaltung sowie der Bau der Oberleitungsquertagwerke an.

  • Auch wenn ich jetzt seit fast drei Wochen nichts berichtet habe, so ging es doch weiter. Und bevor ich mir jetzt eine Woche Auszeit nehme und nach Fehmarn fahre, möchte ich noch einen den Baufortschritt dokumentieren.


    Als erstes hatte ich mich an das Oberleitungsquertragwerk gemacht. Seit langem kaufe ich Sommerfeld FO-Fahrleitungsmaste, wenn ich diese günstig bekommen kann, und plane die auf meinem alten Bahnhof und einer vielleicht irgendwann mal möglichen Strecke an der Wand lang einzusetzen.

    Für Engiadina hatte ich auch den Einsatz dieser Masten vorgesehen und in Anlehnung an den 0m - Bahnhof von Holger Jeworowski von vor über 15 Jahren den Bau der Quertragwerke aus den Furka - Masten und U-Profilen vorgesehen.


    Zunächst hatte ich mir ein kurzes Quertragwerk für 2 Gleise zum üben vorgenommen. Ziemlich aufwändig war das Zufeilen der 6-Kant-Muttern M1,2, damit diese in das 3x1,5 mm U-Profil passen. Leider ist es nicht möglich, bei Sommerfeld die Schrauben und Muttern einzeln zu bekommen. Auch die Isolatoren sind nicht einzeln zu erhalten, aber durch Zufall habe ich herausgefunden, das es sich um HO-SBB-Lokomotiv-Isolatoren handelt :)


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    Nachdem das Quertragwerk fertig war, habe ich das etwas sacken lassen und dann eine längere Diskussion mit meinem Freund gehabt, an derem Ende wir dann diese Version für Engiadina verworfen und die Lösung von http://www.n-schmalspur.de/0oberl.htm beschlossen. Als Fahrdraht wird wie bei den FO-Masten ein Gummifaden eingesetzt (diese Lösung haben wir bereits im letzten Jahrhundert bei der 0m-Straßenbahn eingesetzt und bei der Alubala & Landwater Ry imitieren wir damit die Telegrafenleitungen). Ggfs. wird noch ein Tragseil aus einem etwas dünneren Gummifaden durchhängend oben drüber gehängt.


    Sehr zufrieden bin ich mit dem Kundenservice von Fam. Bange, zwischen der Angebotsabfrage am 13.08. abends, anschließender Abstimmung am 14.+15.08. und der Auftragsfreigabe am 17.08. morgens bis zur Lieferung am 18.08. morgens waren es nur 5 Tage trotz Wochenende dazwischen.


    Zwischenzeitlich trafen dann am 14.08. die schon länger bestellten Teile für die Segmentbeleuchtung von https://rbs-modellbau.com/prod…odulzubehoer/beleuchtung/ ein, denen ich mich dann die letzten Tage gewidmet hatte.


    Ausgepackt bot sich dann dieses Bild, dass die 6 Galgen und die zu montierenden Halteplatten zeigt:


    200815_1.jpg


    Nach dem Auspacken dann wurden die Halteplatten angeleimt und mit mitgelieferten Schrauben verschraubt (vorgebohrt und gleichmäßig eingesenkt):


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    Ein erster Test mit den montierten Galgen und den eingelegten LED-Schienen ergab, dass zum einen das ganze noch mit einer Blende abgedeckt werden muss und zum anderen durch die Kabel an beiden Enden die 4 Stück 1 Meter LED-Leisten eigentlich zu viel sind, da sie nicht unmittelbar aneinander gesteckt werden können:


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    Nach erneuter Demontage wurden dann alle Fräskanten beschliffen und damit entgratet, und anschließend wurden alle Galgen in mehreren Durchläufen komplett geschwärzt. Damit sind sie optisch nicht so auffällig als mit der Holzfarbe:


    200816_1.jpg


    200819_1.jpg


    Nachdem dann das benötigte Netzteil eingetroffen war, wurden heute mal die LED-Schienen zusammengesteckt und die Kabellänge zwischen den Leisten gemessen. Mit 35 cm ergibt das bei 3 Meter-Schienen einen weiteren Meter, so dass auf 4 Meter Segmentanlage 3 LED-Leisten verbaut werden können.

    Dies wurde dann auch umgehend mit positivem Ergebnis getestet:


    200821_1.jpg


    Aktuell sind nur 6 Galgen verbaut, ich werde das aber noch einmal mit den vorhanden 8 Galgen versuchen und dann an jedem Segment 2 Stück einsetzen. Das würde die Montage eines Hintergrundes und der Blende vereinfachen.

  • Wie vermutet hat mir die Auszeit doch einen ganz schönen Bruch in der Motivation hinterlassen :(, so dass am vergangenen Wochenende nach der Rückkehr nicht all zu viel passierte.


    Zunächst wurde ausprobiert, ob die Beleuchtung auch mit 8 Trägern vernünftig aufzuhängen war, da damit die Montage eines Hintergrundes und auch der Blende über den Trägern einfacher ist. Das Ergebnis war wie vermutet positiv:


    200830_1.jpg


    Am nächsten Tag widmete ich mich dann ein wenig dem Zementsilo. Ich hatte ja das Füllrohr des Silos analog zum Modell von Wim van der Ent ( https://forum.beneluxspoor.net/index.php?topic=68112.75 ) mit einem Schlauch versehen. Was mich jedoch störte war das offene Ende des Schlauches, der ja im Vorbild eine Kupplung zum Anschluss an den Uce besitzt. Leider konnte ich keinen passenden Anschluss als Zubehörteil finden, jedoch kam ich dann auf die Idee, ob es nicht möglich wäre, ein Teil vom Uce von Bemo zu nutzen.

    Meine Anfrage bei meinem persönlichen Ansprechpartner von Bemo führte zu einem Karton, den ich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub vorfand. Darin befand sich die komplette offene Verrohrung des Uce, und ich fand ein passendes, noch nicht lackiertes Teil, dass nach leichter Modifikation genau in den Schlauch passte:


    200831_1.jpg


    Es handelt sich dabei um den Anschluß, der direkt am Kessel sitzt und eigentlich blau lackiert ist.

    Vielen Dank an Bemo für die Zuverfügungstellung :)


    Als nächstes stand dann die Renovierung des Bahnhofsgebäudes auf dem Plan, der ich mich gestern widmete.

    Wer die vorherigen Bilder genauer betrachtet hat wird festgestellt haben, dass auf der Gleisseite die Dacheindeckung fehlte (helles Dach).

    Ich hatte seinerzeit beim Bau für die Verklebung der Dacheindeckung einen Klebestift genutzt, um nicht den Karton mit Kleber zu verschmieren.

    Leider musste ich jetzt feststellen, dass der Klebe unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten nicht abkann und die gleisseitige Dacheindeckung bis auf eine Stelle gelöst war. Auch die Vorplatzseite war im oberen Dachbereich und an einigen Stellen unten nicht mehr fest.

    Für die Reparatur habe ich dann wieder das Klebeband Ragg's STICKY TAPE von Rags to Riches http://www.raggstoriches.biz/ verwendet, wie auch schon beim Schalthaus und dem Abortgebäude. Hier konnten entsprechende Stücke Trägermaterial unter dem noch verklebten Dach positioniert und angedrückt werden, bevor das Trägermaterial gelöst und herausgezogen wurde. Dach andrücken und sitzt.

    Bei der gelösten Seite war es natürlich wesentlich einfacher, Dach mit Klebeband beschichten und andrücken.

    Auch die Firsteindeckung sitzt jetzt besser, denn die konnte ich von unten mit dem Kleber bestücken und damit eigentich ein selbstklebendes Teil erstellen. Abkanten und montieren, und sitzt :)


    Und wo ich schon gerade dabei war wurden noch ein paar Detaillierungsteile von Barin Model und Pirovino verbaut:

    Fahrkartenentwerter, Briefkasten, Stationsfernsprecher und Papierkorb alt


    200906_1.jpg


    Heute standen dann weitere Arbeiten am Zementsilo an. Ich hatte mir auf Anregung von Dario aus dem früheren RhB 0m-Forum den russischen Zementauflieger mit Zugmaschine beschafft und dann feststellen müssen, dass dieser nicht unter den Auslauf des Zementsilos passte.

    Kurze Holzstücke von 6 mm Dicke unter die Sockel geklebt und farblich angepasst lösten dann das Problem:


    200906_2.jpg


    Zum Abschluss jetzt noch ein Übersichtsphoto wie es aktuell aussieht:


    200906_3.jpg

  • Ein Gebäude fehlt für Engiadina noch, das Bahnwärterhaus.


    Zu diesem hatte ich bisher nichts geschrieben, da TE-Miniatur dieses Gebäude in Entwicklung hat und die Chance besteht, dass ein Prototyp auf Engiadina zum Einsatz kommtn.


    Nun bekam ich heute leider die Nachricht, dass die weitere Entwicklung derzeit zum Erliegen gekommen ist, da ihm aussagekräftige Fotos des Vorbildes fehlen. Ein Kollege sollte eigentlich letzten Monat die Bilder machen, jedoch war das Gebäude in Ftan eingezäunt und von Hunden bewacht, so dass die Fotos aus der Nähe nicht möglich waren.


    Vielleicht finden sich jetzt auf diesem Wege die benötigten Bilder, damit die Entwicklung des Bausatz weitergehen kann.


    Hier mal ein paar Fotos des aktuellen Entwicklungsstandes:




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