"Unterlauringen" - eine Kleinstanlage auf wenig Raum

  • In jedem Falle würde ich im Plan unten ein "Kassettendeck" vorsehen (wer weiß noch,was das ist?), wo die Züge umgesetzt oder getauscht werden können. Man kann die Kassetten aus einem Brett und Aluwinkeln bauen oder indem man ein Gleis auf ein Brett nagelt. Ich habe Aluwinkel genommen und klemme sie mit Krokodilklemmen an den Fahrstrom. Wenn ich mich richtig erinnere, kosteten die beiden Winkel weniger als ein 0-Gleis.


    Mir ist bekannt, daß die "Pärchen", wie die Eisenbahner sagten, auch schon mal nur zu zweit oder auch zu dritt unterwegs waren. Selber gesehen habe ich es aber nie. Bei dem "flotten Dreier" auf der Alb war es meines Wissens ein Unfallschaden des vierten, der nur noch drei übrigließ. Das sind aber Ausnahmesituationen; wenn man zu viele davon nachbildet, kann die Anlage zum Kuriositätenkabinett geraten.


    Herbert


  • . . . Umbauwagen kann ich nicht einsetzen, da die fast immer als Pärchen verkehrten und dann mit vier oder sechs Wagen. . . . Weil das gedachte Vorbild ein bayerischer Lokalbahnhof ist, sind so kurze Gleise nicht ganz falsch, es gab welche mit nur 65 m Gleislänge im Umfahrgleis.


    Hallo Herbert nur zur Info: Bis 1968 gab es in Unterfranken/Bayern Regelbetrieb mit BR 64 plus 2 Umbauwagen. Manchmal hin da noch ein Güterwagen dran.


    Schau: https://forum.spurnull-magazin…/?highlight=heimbuchental


    Grüße - Andreas.

  • Hallo Zusammen,


    in den Entwürfen...-c (Beitrag 17) und ...-e (Beitrag 20) findet sich unten ein Gegenbogen von R1 auf R10. Das Vorbild vermeidet solche Gegenbögen immer, da hier Probleme auftreten. Beim Vorbild wird darum immer eine Zwischengerade mit der Länge des längsten eingesetzten Fahrzugs verwendet. Im Modell bei unseren engen Radien kann der Gegenbogen zu Überpufferungen und zum Anschlagen der absichtlich steifen Kurzkupplungen kommen. Betrieblich unproblematisch ist da der Entwurf ...-d.
    Meint
    Claus

    --

    Viele Grüße

    Claus

  • Einen wunderschönen guten Tag


    Der erste Plan ist im Grunde der beste ,da kann man sich im Bereich der Landschaft austoben. So dass neben der Kleinbahn eine feine Idylle entsteht.
    Wichtig ist doch ,eine Modellbahn sollte die Handschrift des Erbauers in sich tragen .Wenn nicht alles auf Anhieb stimmig ist, eine Modellbahn kann auch leben . So paßt sie sich vielleicht mit der Zeit den Bedürfnissen an , sonst wäre es mit der Zeit langweilig!



    Mit freundlichen Grüßen


    Lothar


    Spur Null Galerie aus Rheinsberg

  • Hallo Eddie,


    ich schließe mich der Meinung von Lothar an, der erste Plan ist der Beste, und könnte als Grundlage für weitere Varianten dienen. Vom Gleisplan her entspricht er dem Bahnhof "Krummhübel" im Riesengebirge.


    Mein Veränderungsvorschlag wäre: Lasse die beiden Gleise "G2" beim Gleis 1 weg, so dass dieses näher an Gleise 2 kommt (im Vorbild würde der Gleisabstand 4,50m betragen ). Damit gewinnst Du optisch. An Gleis 1 wird dann ein Außenbahnsteig angelegt werden. Gleis 2 wäre das Umfahrgleis zum umsetzen der Lok. Gleis 3 Ladegleis für Güterwagen. Betriebsablauf wäre dann wie im echten Bahnhof Krummhübel. Alle Züge würden am Gleis 1 einfahren. Bei Personenzügen würde die Lok über Gleis 2 umsetzen, bei Güterzügen kann die Zuglok dann nach Umsetzen Güterwagen aufs Gleis 3 schaffen und eine Werklok die für die Werksanschlüsse vorgesehenen Wagen abholen und verteilen. Dadurch, dass Dein Ausziehgleis recht lang ist, kann dort auch die Zuglok abgestellt werden, solange die Werklok die Güterwagen umrangiert und verteilt.



    Die Ergänzung: Ein Werkanschluss im Plan Grün eingezeichnet. Dort müsstest Du allerdings unter den Radius R1 gehen, was kleine Lokomotiven ohne weiteres auch schaffen. (war gerade Thema in einem anderen Beitrag) Die erforderliche Steigung müsstest Du mal testen, ob dass die Lokomotiven schaffen. Lange Züge kannst Du ohnehin nicht fahren.



    Du brauchst auch keine Angst vor der Ansicht der engen Bögen haben, die fallen nur richtig auf, wenn man von Oben auf die Anlage schaut.

    Noch eine Ergänzung: Hinter der Weiche zur Werkbahn würde ich dann eine Art Aufzug mit 4 Gleisen übereinander bauen. Das obere Gleis würde immer frei bleiben und dem Rangieren dienen. In den darunter befindlichen Gleisen könnten Züge geparkt werden. Die Bedienung des Aufzuges könnte entweder über Motor und Seilzug, oder mittels Kurbel und Seilzug oder einfach per Hand erfolgen. Da kenne ich Deine bastlerischen Fähigkeiten nicht.
    Das Umsetzen der Lok in diesem Bereich würde dann wie folgt funktionieren: Der Zug fährt über die Weiche bis zum Ende des "Aufzuges". Dann drückt er die Wagen zurück in das Werkgleis. Lok fährt wieder über das Aufzugsgleis zurück auf das Streckengleis. Die Werklok drückt dann die Wagen in den Aufzug, fährt zurück aufs Werkanschlussgleis. Danach kann die Zuglok wieder an ihren Zug kuppeln.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Guten Morgen Eddie


    Das sind spannende räumliche Voraussetzungen, die du da zur Diskussion stellst. Mir gefallen deine Entwürfe; zum zweiten Entwurf gebe ich gerne meinen Senf dazu.


    Der Platzbedarf für die Weiche und das Ausziehgleis am Ende des Bahnhofs ist im Verhältnis zur Gesamtlänge hoch. Darum wäre es für mich klar, dass ich hier eine Alternative prüfen müsste. Mit einer Segmentdrehscheibe (SDS) hast du Ausziehgleis und Weiche in einem und sparst Platz.


    Ich stibitze kurz deine Skizze....



    Mit einer SDS kann auf den etwas künstlich wirkenden Bogen am Ende des Bahnhofs verzichtet werden. Das Gleis am Hausbahnsteig wird gerade und vermutlich etwas länger, was die Grenzzeichen angeht. Die weggefallene Bogenweiche habe ich durch eine einfache Weiche ersetzt und vor die Segmentdrehscheibe noch einen Lokschuppen skizziert. Das ist schade für das optische Highlight SDS, aber die alternative Lage hinter der SDS wirkt dann wieder erzwungen.


    Das kurz und knapp als Einwurf...

  • Hallo,


    in den letzten Entwürfen war zu viel drinnen, da ist alles voll mit Weichen. Steigungen bei den kurzen Strecken im engen Radius könnten zu Kummer führen ;)


    Mein Vorschlag ist so ähnlich wie der von Mark, statt einer Endweiche eine versteckte Schwenkbühne einbauen. Dann kann man sogar noch ein Abstellgleis einplanen, das man hinter flachen Gebäuden oder einer Stützmauer versteckt.
    Eventuell kommt noch ein Anschließer hinzu, wenn der nur 1-2 Wagen bekommt kannst du schon einen Güterzug mit 3-4 Wagen fahren lassen: Zwei für die Ladestraße, einen für die Industrie und einen auf das Versteckgleis.


    Ein einfacher Bahnsteig für 2 Umbauwagen oder einen Vt sollte reichen, das Empfangsgebäude hat den Krieg nicht überstanden und nun reicht eine kleine Wartehalle für die wenigen Reisenden.


    Eine Wechselkassette kannst du vor der Tür einbauen, Auflagen links und rechts wenn man durch will legt man die unter die Anlage.
    Die Schwenkbühne hat nur ein Gleis auf einem Brett. Am Ende ein Drehpunkt aus einer Schraube. Mit Filzgleitern auf einem Stück beschichteter Platte gleitet das prima und lässt sich aus baumarktüblichen Sachen für kleines Geld bauen.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • in den letzten Entwürfen war zu viel drinnen, da ist alles voll mit Weichen. Steigungen bei den kurzen Strecken im engen Radius könnten zu Kummer führen

    Hallo Zusammen,


    ... aber eine große (wenn auch verdeckte ) Schwenkbühne - nein da gefällt der Entwurf von Mark Stutz besser ... muss man denn immer superlange Züge fahren ... ?!


    Es gibt so viele Vorbilder im Klein- und Privatbahnbereich bei denen kurze Züge mit (sehr) wenigen Wagen unterwegs waren ... hier möchte ich gern auf das Historischen Forum bei Drehscheibe-Online zum Schmökern in Richtung Vorbild verweisen ...


    Und ein Anschließer - z.B. eine BayWa oder Raiffeisen Lagerhaus (z.B. im Halbrelief) wäre auch mit einer weiteren Weiche oben Links in der Ecke denkbar.


    Viele Grüße,
    Stefan

  • Hallo,
    mir gefält der Gleisplan von Roland am Besten.
    Ich muß leider immer wieder feststellen, das bei kleinen Bahnhöfen soviel wie möglich Weichen geplant werden.
    Dabei gilt doch ,, Weniger Ist mehr ".
    Das muß ja jedem selbst überlassen sein und auch gefallen, wenn er seinen Bahnhof mit Weichen zupflastert.
    Das meint Robby, viele Grüße

  • Hallo Eddy,


    was wäre wenn Du ein komplett anderes Anlagenkonzept umsetzt? Nur als Gedankenspiel (Dir muß es gefallen): Auf der unteren Wand einen offenen Fiddelyard für "eingehende" und "abgehende" Übergabegüterzüge vom "fernen" Rangierbahnhof. Die Kurve mit Kanalüberquerung durch die Stadt (aufgeständerte Hochbahn wäre vielleicht ein Hingucker). Wo jetzt Dein Bahnhof ist, sind dann die Anschließer, wie z.B. Hafenkai, Lagerhallen, Schüttgutverladung, usw. Eine Kaimauer ließe sich ja sowohl an der Anlagenvorderkante, als auch als Übergang zur Hintergrundkulisse ausbilden. Und wenn Du meinst, da geht ja keine Personenbeförderung, dann frage Dich doch mal, wie die ganzen Malocher zur Arbeit kommen sollen. Bei Dreischichtsystem dürfte das ganz schön wuselig werden.


    Nur mal so aus der Hüfte geschossen.


    Grüße
    Klaus

    Der frühe Vogel kriegt den Wurm, aber die zweite Maus erhält den Käse

  • Stimmt alles was man gesagt hat.
    Wie wär es mit meiner reinen Industriebahn ala Lomnicky? Personenverkehr wäre ein Zubringer mit Köf und MCI oder Donnerbüchse dazu jede Menge Anschlüsse und Werkseinfahrten. Rechts eine Straßenbrücke und links zur Holzverarbeitung. Das grenzt schon an einen Timesaver.
    Gruß
    Husbert

  • Macht ruhig weiter so schöne Pläne zu entwerfen! :) Ich finde den Beitrag super toll, weil ich natürlich vor einer ähnlichen Situation mit meinem Raum stehe... und da helfen mir eure Anregen ungemein! :)


    Viele Grüße
    Djordje

  • Hallo Eddie,


    ich verfolge die Diskussion um Dein geplantes Projekt mit großem Interesse. Und weil in
    Beitrag # 16 mein kleiner Endbahnhof "Arnoldsreuth" von Ralf in´s Spiel gebracht wurde,
    möchte ich zu bei Deinem Entwurf möglichen Zuggarnituren und deren Längen ein paar
    Anmerkungen aus meiner Erfahrung machen.


    Mein Arnoldsreuth besteht aus zwei Segmenten und hat eine Gesamtlänge von
    330 cm.




    Die links anschließende 90° Kurve besteht aus Lenz R 2 Gleisen. Dann folgt ein gerades
    Segment mit 170 cm Länge. Von diesem erfolgt die Einfahrt zum Fiddleyard. Und ob Du es
    glaubst oder nicht, dieses (End)Bahnhöfchen mit seinen gerade mal vier Weichen bietet
    "Spielspaß pur"!

    (Wen es interessiert ist, dem empfehle ich die beiden Beitragsbäume hier im Forum:
    "Arnoldsreuth, irgendwo in Franken" und "Spur 0 Stammtisch Oberfranken")

    Im Fiddleyard können Züge mit max. Länge von drei Lenz Vierachsern "gefiddelt" werden;
    diese drei Vierachser können im Endbahnhof problemlos umfahren werden.

    Der Endbahnhof kann aber auch von Personenzügen mit einer Länge von 250 cm (inkl.
    Zuglok bis max. Lenz Br 50) "bedient" werden. Nachdem dies natürlich alles "Sonderzüge"
    sind, wird -um die Zuglok zum Umsetzen frei zu bekommen- die Bahnhofs-Köf benötigt.
    Diese wird vor Einfahrt eines solchen Zuges im Ladegleis bereitgestellt und zieht dann die
    Wagengarnitur soweit von der Zuglok ab, daß diese in das Umfahrgleis zum Wasserfassen
    fahren kann. Die Köf schiebt nun die Garnitur am Hauptgleis soweit zurück, daß diese
    grenzzeichenfrei steht und fährt zurück in das Ladegleis. Nun kann die Zuglok wieder an
    die Garnitur angekuppelt werden und die Rückfahrt antreten.

    Allerdings sehen meine "planmäßigen" Zuggarnituren ganz anders aus. Ich orientiere mich
    bei deren Zusammenstellung an den in unserer Gegend (Fränkische Schweiz) eingesetzt
    gewesenen kurzen Garnituren, z.B.:

    dem mittäglichen P 2447 Bayreuth - Plankenfels mit Br 98.11 / Pärchen Dreiachser / Pw



    oder -interessante- Garnitur Heiligenstadt - Ebermannstadt mit Br 86/pr. Abteilwagen/Pw



    Wenn man dann noch den -im "Bier-Franken"- obligatorischen Bierwagen beistellt, hat man
    noch etwas zusätzlichen Rangierspaß............, und über den "regen" Güterverkehr, der
    hier
    abgewickelt werden kann, brauchen wir wohl nicht zu reden..........


    In diesem Sinne, mach Dein Ding, so wie es Dir gefällt, und überlade die Dir zustehende
    Fläche nicht mit x-Weichen und x-Anschlußstellen, denn, wie gesagt:"Weniger ist Mehr"


    Ja, und wenn Du einmal Lust verspüren solltest, "Arnoldsreuth" live kennenzulernen,
    herzliche Einladung zum Spur 0 Stammtisch Oberfranken, zwar derzeit aus bekannten
    Gründen nicht stattfindend, aber hier im Forum wieder terminiert, wenn es weitergeht.


    Herzliche Grüße nach Berlin aus Franken
    Arnold


    P.S.
    Wer mehr Inspirationen zu kurzen P-Zug-Garnituren haben möchte, dem sei u.a. das
    Buch von Siegfried Bufe: "Eisenbahn in Oberfranken" wärmstens empfohlen.

  • Hallo,


    ich schließe mich Djordje an - bin begeistert über Eure Vorschläge, das ist ja Wahnsinn, was so an Ideen und Anregungen zusammenkommen kann. Top! :thumbsup:


    Jetzt ganz kurz, bevor ich die verschiedenen Konzepte mal sacken lasse: es ist sicherlich richtig, dass mein Entwurf Nr. 2 in meinem Beitrag #20 vermutlich zu viele Weichen aufweist - das kann sehr schnell in so einem Nebenbahn-Endbahnhof zu überladen und konstruiert wirken. Ggf. könnte noch eine Dreiwegweiche ein weiteres Abstellgleis schaffen, das war es dann auch. Und ich denke auch auf einer Segmentdrehscheibe rum. Die Gleise können aber an sich so "kurz" bleiben, da ich an meiner Lok max. drei 2-achsige Güterwagen oder zwei 3-achsige Personenwagen hängen würde, ggf. bei der Köf oder einer V60 noch ein Wagen dazu.


    Steigungen sind momentan gar nicht eingeplant, außer ich baue natürlich so eine Industriebahn an.


    Übrigens soll der Bahnhof wirklich so eine Art Vorbild im Unterfränkischen haben, er würde nicht ohne Grund "Unterlauringen" heißen - wer kennt noch das 17 km lange Lauertalbähnle, was von Rottershausen nach Stadtlauringen (es gibt noch ein Oberlauringen) ging und ab 1960 abgebaut wurde? Die Strecke führte übrigens durch den Ort Rothhausen, wo in Sichtweite zum Bahnhofsgebäude die Firma Pola residierte... auch heute noch kann man zum Teil den Bahndamm sehr gut erkennen, viele Stationsgebäude stehen noch. Ich würde das Ganze in mein Szenario in das Jahr 1975 beamen... meine Strecke ist nicht so defizitär wie das Vorbild und konnte sich in die Epoche IV retten. Den VW Passat, MB Strich-Achter und den VW Bus T2b aus der Zeit habe ich auch schon :D


    Arnold: vielen Dank für Deinen Beitrag und die Einladung, komme darauf zurück, wenn es die Zeit erlaubt! :) Und herzliche Grüße aus Berlin zurück nach Franken (ich gebbs ja zu, bin aa a Frangge, aus der Kissinger/Schnüdel-Gegennd, s.o. - im Exil hald... :D )


    LG
    Eddie


    P.S.: Ich kenne das Buch "EB in Oberfranken", ich habe die ähnlichen Bücher "Eisenbahn in Unterfranken" (Bleiweis/Mäuser) und vor allem als Juwel "Fränkische Nebenbahnen einst und jetzt" (Bleiweis/Martin) mit vielen Fotos für vorbildhafte Zuggarnituren!!!

    Derzeit sowohl in "Halb-0" als auch "Voll-0" unterwegs...

    Edited 3 times, last by hermigua ().

  • Guten Abend,


    ich habe die Anregung von Roland mit der Abstandsverkürzung Gleis 1/Gleis 2 in meinem allerersten Entwurf aufgenommen. Ist das betrieblich unproblematisch? Es geht auch etwas Gleislänge verloren.


    Gleichwohl könnte man in Gleis 3 doch noch eine Weiche einbauen, um etwas mehr Rangierbetrieb zu ermöglichen (hier Bild 1). Hier wäre eine einfache Weiche in Ordnung und ggf. auch eine Dreiwegweiche. Dies hätte noch mehr Abstellraum zur Folge und es wirkt trotzdem nicht gestaucht. Ein schöner Entwurf (Bild 2).


    Das mit der Industriebahn ist mir noch zu komplex - mein Programm (Scarm) konnte keine engeren Radien zeichnen - welcher Wagen soll da reinpassen? Die Steigung wäre vermutlich auch nicht ohne, wie Roland schon angedeutet hat. Ich würde es erst Mal ohne Industriebahn versuchen und ggf. später etwas nachrüsten. Das Problem ist auch, dass man den Betrieb hinter dem Bahnhof (in der Nordost-Ecke) der Industriebahn schlecht einsehen könnte. Aber als Idee auf jeden Fall nachdenkenswert.


    Übrigens, das mit dem Kassetten oder TrainSafe zum Wechsel des Zuges im unteren Streckenende würde ich im Nachinein umsetzen, d.h. die Anlage würde erst möglichst einfach - Bahnhof und Strecke - aufgebaut.


    VG
    Eddie

  • Hallo Eddie,


    auch Bahnsteige müssen nicht schnurgerade sein. Schon mal überlegt statt der fixen Steckgleise Flexgleis zu verwenden und so den Bahnhof insgesamt in einem eleganten Bogen zu gestalten?


    Die Bogenweiche an der Einfahrt könnte wahrscheinlich schon ein Stückchen weiter links anfangen wenn das letzte R1 Gleis nur die halbe Länge hätte. Das äußere Gleis der Bogenweiche wäre dann am rechten Ende noch etwas waagerechter aber anschließend würden die Gleise in elegantem Bogen zur selben Ecke führen, wo Du das Ende des Bahnhofs jetzt auch geplant hast.


    Gruß,
    Ralf

  • Wo wir gerade von Franken reden: Versuche doch mal, den Gleisplan von Stadtlauringen auf Deinen Raum anzupassen. Zur Not lasse die Gleisverbindung vom Ladegleis Richtung Streckenende weg (das waren wohl die ersten Weichen, die bei der "Bereinigung" des Gleisplans verschwanden). Die Gleispläne bayerischer Lokalbahnhöfe sind zwar alle verschieden, dabei aber so ähnlich, daß man sie sofort als solche erkennt. Wenn Dein Bahnhof tatsächlich in Bayern angesiedelt sein soll, sollte er auch so aussehen. Literatur hast Du ja.


    Herbert

  • Wo wir gerade von Franken reden: Versuche doch mal, den Gleisplan von Stadtlauringen auf Deinen Raum anzupassen. Zur Not lasse die Gleisverbindung vom Ladegleis Richtung Streckenende weg (das waren wohl die ersten Weichen, die bei der "Bereinigung" des Gleisplans verschwanden). Die Gleispläne bayerischer Lokalbahnhöfe sind zwar alle verschieden, dabei aber so ähnlich, daß man sie sofort als solche erkennt. Wenn Dein Bahnhof tatsächlich in Bayern angesiedelt sein soll, sollte er auch so aussehen. Literatur hast Du ja.


    Herbert


    Mensch Herbert, der soll in Franken angesiedelt sein, net in Bayern... :D:D:D

    Derzeit sowohl in "Halb-0" als auch "Voll-0" unterwegs...


  • Hi Ralf, ja, auch schon daran gedacht, ist natürlich auch nicht so einfach, das so zu verlegen, dass es richtig gut aussieht. Wird auf jeden Fall in meine Überlegungen einbezogen... :thumbup:

    Derzeit sowohl in "Halb-0" als auch "Voll-0" unterwegs...

  • Ist das betrieblich unproblematisch? Es geht auch etwas Gleislänge verloren.


    Hallo Eddie,

    ja es gehen einige Zentimeter Gleislänge verloren, optisch macht es aber viel aus. Es streckt den ohnehin sehr kurzen Bahnhof. Betrieblich bringt es keine Nachteile. Ich baue Epoche II, da lagen die Gleise noch enger. In meinem Bahnhof habe ich zwischen dem linken und mittleren Gleis einen Abstand von 9cm und zwischen dem mittlerem und dem rechten 10cm. Und bei 10 cm Gleisabstand passen dann auch schon Einbauten zwischen die Gleise, wie bei mir das Geländer und weiter hinten Laternen.


    Von Deinen letzten Entwürfen gefällt mir der erste besser, also ohne Dreiwegeweiche.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

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